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Full text of "PC Player German Magazine 1994-01"

1-94 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



& uX 7 . I \ 



L Larry 6 * Kyrandia 2 
\1 Aufschwung Ost 
(/} Sam & Max 
im Goblins 3 ^ 

Rebel Assault' 
H Indy Car Racing 



GREATEST HITS 1993 



Tops & Flops des 
Spiele-Jahres 

■ 'l'M^'li'l.VlHJM 
Bilder einer 
Ausstellung 



LOSUNGEN & KARTEN 



Xanth, Lost in Time 
und Shadow Caster 

Backups: Daten sichern leicht gemacht * 
Alles überTetris • Komplett: Jahresinhalt '93 • 








Concerto: Musik-Lexikon auf CD-ROM «Classic: 
Critical Path: CD-ROM-Spiel von Media Vision 



0BR1Gft£ 9 



£ 









JB& 






^4r 




in der Sie sogar Ihre 5e 

Durch die zahlreichen kinoähnlichen Effekte 
und die spannenden Handlungssequen! 
p ™ a n die Inkarnation von Ultima. Hit rahlk«...*, 

lerten Sequenzen gehl dieses Fantasy-Epos an 
die Grenzen der Vi 



ir das keine Ultima-Erfahrung notwendig ist. 
usätzlith wird das Speech Accessory Pack 



Begleitet vom 4-Kanal-Digitalklang liefert 
Pagan zehnmal so viele Grafiken wie 
seine Vorgänger. Nicht weniger als 1200 
Bewegtingsstufen lassen Ihren Avatar laufen. 



MEHHEH SIE DIE ZUKUNFT DER ROLLENSPIELE IN IHRE HÄNDE! 



die totale Kontrolle über ganz Britannia und will 
nes Idol eines zerstörten Imperiums 
V direkte Konfrontation mit dem 
r noch eine Frage der Zeit... 
Verbünden Sie sich mit Außerirdischen, und 



ffen, um sich so einen Platz 




Aller guten Goblms 
sind drei: Die 
jüngste Ausgabe der 
verrückten Abenteu- 
er von Coktel Vision 
ist da 

36 







CD-ROM-Spiele *_..._ 
Von Iran Helix (hierl 
■m Bild} bis Rebel 
Assault harten wir 
einiges zu testen 

98 



KURZ & BUNDIG 7 

Infos rund ums PC-Entertainment 

CRITICAL PATH 10 

Die ersten Bilder von Media Visions 
CD-Spiele-Debut 

CD PLAYER 13 

Erregende Details über die Kombination 
CD-ROM-Magazin + CD-ROM 

COMPUTER '93 14 

Bericht von der Kölner Messe 

HITPARADEN 15 

Deutschlands Verkaufscharts 

DIE BESTEN SPIELE 

DES JAHRE5 16 

Die höchsten (und niedrigsten) 
Wertungen 1 993 

READ. ME 18 

Neue Spielebücher im Test 

JAHRESINHALT 106 

Alle Beiträge aus dem PC Player- Jahrgang 
1993, nacnschlagefreundlich sortiert 

PC-CHRONIK DES JAHRES 113 

...und was uns noch alles zum alten Jahr 
eingefallen ist 

HARDWARE 



HARDWARE- BASAR 30 

Lost-Minute-Geschenktips für wenig Geld 

REEL MAGIC IST DA 33 

Im Test: Die Verkaufsversion der 
Videokarte + erste Software 



CD-ROM-SPIELE 



DRACULA UNLEASHED 100 

OOBUINS 2 101 

HELL CAB 96 

IRON HELIX 98 

LABYRINTH OF TIME 94 

REBEL ASSAULT 8S 



H«rsl«» er . „ 



„IM* 
Spiel«9« 
ein 

10 



.seYi&rt 



Die «honen 

Künste erobern f 

die Bildschirme! 

Microsoft Art 

Oallery bannt 

ein komplettes 

Museum auf CD 

26 





SOFTWARE 



CONCERTO 24 

Dos Musik-Lexikon auf 
CD-ROM 

ART GALLERY & 

PC MEISTERWERKE 26 

Vergleichstest: Digitale Gemälde- 
Sammlungen von Microsoft und M&T 

OCEAHS BELOW 28 

Interaktive Unterwasser-Expedition 

SHAREWARE & PUBLIC 

DOMAIN 104 

Shareware-CDs 

WHO IS WHO? 116 

Das elektronische Nachschlagewerk der 
(Möchtegern-)Prominenz 

KEINE PANIK: BACKUP IIB 

Daten sichern für Einsteiger 





Erfreuliches 

Erbauliche«, 

Erstaunliches 

und Entsetz- 

'ich es au;- 

dem PC 



SPIELE-TESTS 



ACES OVER EUROPE 74r<- 

ALIEN BREED 68 

AUFSCHWUNG OST 46 

B-WINC 86 / 

BACKROAD RACERS 62 

COACHES CLUB FOOTBALL 82 
COMPANIONS OF XAHTH 38 

FÄNTASY EMPIRES 40 O- 

GEEKWAD GAMES SO 

GOBLINS 3 36 

HAND OF FATE 66-/ 

INDY CAR RACING 56 Y 

KINGMAKER 42 

UISURE SUIT LARRY 6 «4 

MAGIC BOY 78 

METAL & LACE 44 

OXYD MAGNUM 7»f 

RAILWAY CHALLEHGE 54 

RALLY 60 

SAM & MAX 30 

SCHATZ IM SILBERSEE 53-« 

STAR WARS CHESS 84f 

STRIKER 63 f 

TESSARAE 34 i 

TRODDLERS 85 

TETRIS (HALL OF FAME) 102 




""»"..».„„sie 
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Max sind die 

»"'ldu'»„ «dv„„ ture _ 
Jfe'd"""««'- Zeiten. 

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l'Wt bi.,.,, ,.,,*, ° 
unser Test ob Seite 



RUBRIKEN 



EDITORIAL 6 

IMPRESSUM 25 

STARKILLER 103 

INSERENTENVERZEICHNIS 117 

TECHNIK-TREFF 132 

LESERBRIEFE 135 

VORSCHAU 137 

FINALE 138 



TIPS & TRICKS 



COMPANIONS OF XANTH 129 

LOST IN TIME 126 

NHL HOCKEY 124 

ONE STEP BEYOND 128 

SHADOWCASTER 120 

TRODDLERS 128 

ULTIMA VII 128 



Wer hat wohl in unserer Gesellschaft am wenigsten Ahnung 
von Computern? Richtig, Politiker und Rechtsanwälte. Just 
diese haben uns gerade den tollsten Schildbürgerstreich aller 
Zeiten verpaßt. Ab Januar können Sie nämlich keine 3,5-Zoll- 
Disketten mehr kaufen. Oder 15-Zoll-Monitore. Oder einen 
360 -dpi-Tintenstrahldrucker. Eine EG-Richtlinie verbietet 
nämlich jedermann, mit der in Europa unüblichen Maßeinheit 
»Zoll« zu werben. 

Was beim Möbelkauf sicher Sinn macht (Wieviel Zoll war die 
Matratze lang?) ist im Computerbereich aber nur absurd. 
Schließlich ist alles auf das Zoll ausgelegt. Paßt die 133- 
Millimeter-Diskette in Ihr Laufwerk? Ist ein 35-Sentimeter- 
Monitor nun größer oder kleiner als Ihr bisheriger? Und ist 
ein Laserdrucker mit 12 Punkten pro Millimeter gut oder 
schlecht? Tja, an diese Rechnerei dürfen Sie sich ab sofort 
gewöhnen. Denn wer noch mit Zoll und Inch wirbt, wird von 
flinken Rechtsanwälten abgemahnt oder gleich verklagt. 

Einige Monitor-Händler, die auch erst an einen schlechten 
Witz glaubten, sind inzwischen von einem Richter eines 
Besseren belehrt worden - und ein paar tausend Mark ärmer. 
Auch eine Methode, Ware aus Japan, Hongkong oder USA vom 
europäischen Markt fernzuhalten. Denn wer außer einem 
europäischen Disketten-Hersteller bringt schon die Größen- 
bezeichnung in Millimeter auf der Packung an (die Zollbe- 
zeichnung darf übergangsweise noch kleiner in Klammern mit- 
geführt werden - wie freundlich von Brüssel). 

|ir warten schon in freudiger Erregung auf den Tag, an 
Idem die Redaktion abgemahnt wird, weil wir aus Versehen 
über 3,5-Zoll-Disketten geschrieben haben. Außerdem ist es 
nur eine Frage der Zeit, bis die EG bestimmt, daß ein Kilo- 
byte nicht 1024, sondern 1000 Byte entspricht - dem metri- 
schen System sei Dank. Die Punkteverteilung in Actionspie- 
len wird dann ebenso genormt sein wie die Charakterwerte in 
Rollenspielen (Ein Elf mit 25 Hit Points? Gibt's nicht!). 
Soundblaster-Karten dürfen dann nur noch verkauft werden, 
wenn sie mit genau 10 Bit samplen - nicht mehr, nicht weni- 
ger. Die Bezeichnung »Joystick« muß an die jeweilige Lan- 
dessprache angepaßt werden und alle Spielepackungen haben 
die Euronorm-Größe (ein möglichst häßliches Format, das bis 
zu diesem Zeitpunkt nicht ein Hersteller verwendet). 

Liebe Politiker: Wir wissen ja, daß Ihr unmöglich über all 
die Feinheiten der Computertechnik kundig sein könnt. Aller- 
dings machen uns solche Entscheidungen schon stutzig, wenn 
Ihr mit derselben Allwissenheit an die wichtigen Themen des 
Lebens herangeht. 
Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe (normgerecht in DIN-A4) 



W d 




/ 




osnUiA 

DAS EXPLOSIVE CD-ROM-E 




zurücktreten sollten, um sich iricht die Finger zu verbrennen. 

Wir schreiben das Jahr 20(1. Die weltweite Machtstruktur ist 
geraten, da der Durst nach Öl unter den herrschenden Konglo 
chaotisches Durcheinander und einen unerbittlichen Kampf zur Folge 

Sie sind der Anführer eines Elite-Geschwaders von Söldnern im j 
Luftkampf ihres Lebens. 

Stritte Commander auf CD ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des 
interaktiven Films. J^r 

Mit Strike Commander auf CD erhalten Sie außerdem das Speech Accessory 
Pack mit digitalisierter Sprachausgabe für alle 16 Charaktere, General-Midi- 
Musikunterstützung für eine ohrenbetäubende Atmosphäre und die Tactical 
Operations mit 21 zusätzlichen Missionen und zahlreichen neuen zu erforschende» 



U/ecW* M/m " L ' U ' 



enn Sie nach 



huldigung suchen, sich ein CD-ROM-Laufwerk 



JEDI-RITTER UNTER WINDOWS 

Zückt die Laserschwerter: LucasArts läßt gerade den offizi- 
ellen »Star Wars«-BiIdschirmschoner programmieren. Von 
Raumschlachten über Baupläne 
für einen Rasenden Falken bis hin 
zu genauen Lebensläufen der 
bekannten Jedi-Ritter soll das 
Spektrum der Module reichen. 
Ein besonders aufwendige 
Sequenz zeigt, wie die Star-Wars- 
Filme gedreht wurden. 
Humor darf auch nicht fehlen, 
wenn die Jawas von Tatooine 
anfangen, die Windows und 
Icons Ihres Desktops zu klauen. 
Erscheinen soll das gute Stück im 
Frühjahr 1994. 




Build your own Falcon: Der Star Wars-Sireen 
saver enthält Bauanleitungen für diverse 
Raumschiffe. 



DOS MAL VERSPIELT 

Ein harter Schlag für die Amiga-Besitzer: Jetzt werden sogar 
schon ihre Lieblings-Utilities auf den PC umgesetzt. Das 



Kopierprogramm »XCopy« und die DOS-Oberfläche »XCel- 
lent« gibt es jetzt für rund 100 Mark im Fachhandel. XCopy 
kopiert alle gängigen DOS-Disketten und Ist besonders flott. 
Das XCellent-Programm im individu- 
ellen Tetris-Look ist nützlich, um die 
Festplatte aufzuräumen oder einzelne 
Dateien zu kopieren. Von XCellent ist 
auch eine Windows-Version im Paket 
enthalten. 

ROCK 

MIT CD-ROM 

Während die Rockmusiker Peter 
Gabriel und Todd Rundgren an ihren 
interaktiven CD-ROMs werkeln, ist ein 
deutscher Barde schon ein wenig weiter: Das erste »Grö- 
nemeyer«-CD-ROM enthält drei Songs aus dem aktuellen 
Album »Chaos«, einen Herbert-Bildschirmschoner, ein CD- 
Player-Programm, drei Videoclips und zwei Remixes. Die 
Texte lassen sich am Bildschirm mitlesen. 
Ein genauer Preis für das Chaos-CD-ROM stand zu Redak- 
tionsschluß nicht fest, doch immerhin gab es die Aussage 
»nicht teurer, als 




Kein Spiel, sondern eine DOS-Oberfläche: XCellent 
XCopy-Paket hat den Tetris-Look 



111 



17. Ausstellung für Hobby-Elektronik, Computer, Software und Zubehör 

fron te & Co mputerSchau 

2.-6. Febr. 1994 

täglich 9-18 Uhr 




Die umfassende Marktübersicht für Hobby- 
Elektroniker und für Computeranwender 
in Freizeit, Beruf und Ausbildung. 
Actions-C enter mit Experimenten, 
Demonstrationen und vielen Tips. 
Sonderschauen: „Straße der Computer- 
Clubs" ■ „Faszination Holographie". 




Westfalen hallen 
Dortmund 



/Messezentrum Westfalenhallen Dortmund 



SCHACH FÜR PROFIS 



Dr. Richard Lang gilt als einer der wettbesten Schach-Pro- 
grammierer. Seine Programme sind zum Beispiel in den 
Mephisto-Schachcomputern im Einsatz, letzt hat der mehr- 
fache Computer-Schach-Weltmeister seine Energien in ein 
MS-DOS-Programm 
gesteckt. 

»Mephisto Genius 
2.0« bietet nach Her- 
steller-Angaben satte 
2350 ELO-Punkte und 
nutzt bis zu 8 MByte 
RAM für die optimale 
Positions- Berechnung 
aus. Der äußerst spiel- 
starke Partner soll 




Kein Schach-Programm für Einstei- 



»Mephisto Genius ! 
schwache Spieler schnell v 



)« fegt 
n Brett. 



rund 200 Mark im Fachhandel kosten. Einen genauen Test 
im Vergleich zu anderen Schachprogrammen liefern wir in 
Kürze nach. (bs) 

ein JAHR der ERDE 

Wie war das Wetter am Dezemberabend 1989? Ab sofort 
ist die Beantwortung dieser Frage kein Problem mehr. Das 
Doppel-CD-ROM »Terra« der Firma Multicom enthält 2500 
Satelliten-Bilder, die die Jahre 1988 bis 1992 komplett 
abdecken. Außerdem gibt es Informationen zur Raumfahrt 
im allgemeinen und einige Videoclips zu bewundern. Das 
1 -Gigabyte-Mon- 
strum kostet ca. 
1 00 Mark. 

Jeder sein eigener 
Wetterfrosch: 
Auf »Terra« sind 
nicht weniger als 
2500 Satelliten- 
Fotos gespeichert. 







Schicksalschlag für alle Fans von Micky und Donald: 
Der in der letzten Ausgabe von PC Player vorge- 
stellte Bildschirmschoner »The Disney Collection« 
darf in Europa nicht verkauft werden. Ein anderer 
europäischer Hersteller von Disney-Programmen 
hat Hersteller Berkeley den Export der Software ver- 
boten. Es wird sogar Fachhändlern, die den Scho- 
ner importieren wollen, mit Rechtsanwälten 
gedroht. Wer also den Disney-Schoner haben will, 
muß diesen in den USA kaufen und ihn sich dort 
von einem Händler zuschicken lassen, oder aber bei 
einem Urlaub im Gepäck mitnehmen. (bs) 



■ communication GmbH T^l fl 99*^ft _ft *K77*\ 

|'Y»||»Ä'VHackentirolcherStr.71s 1*51. «"OO "OJ/ / O 
I I III \JA 5Q2S9Pulhelm Fax 02 238-6377 5 




Games Unlimited 

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PC _ . Mega Drive 

WIEGA CD 
Neo Geo 




Preview: Critical Path 




Wirklichkeit der Progi 



n Kontrollpult steuern Sie e 
den Becher mit dem glühenden Stahl 



r Fabrik; darunter auch 



Hardware- Hersteller 
Media Vision (»Pro 
Audio« -Sound karten) 
startet seine eigene 
Software- Reihe mit 
einem neuartigen Multi- 
media-Spiel. 



^kie Zeit: Ein paar Jahre 
^Fnach dem Atomkrieg. 
Der Ort: Eine seltsame 
Fabrikanlage auf einer 
abgelegenen Insel. Eigent- 
lich wollten Siedie nur mit 
Ihren Hubschraubern 
überfliegen, auf dem Weg 
zu einem unverstrahlten Zufluchtsort. Doch ein Angriff aus 
der Fabrik legt beide Hubschrauber lahm. Während Sie auf 
dem Dach in einem Kontrollzentrum mit gebrochenem Bein 
auf Rettung warten, muß sich Ihre Partnerin Kat durch die 
Räume der von Mutanten bewohnten Fabrik schlagen, um 
ein Ersatzteil für den Hubschrauber zu finden. 
Dummerweise fühlt sich der grausame General Minh als 
alleiniger Herrscher über Leben und Tod auf dieser Insel. Er 
hat in der Fabrik diverse Fallen untergebracht und gibt den 
Mutanten Kommandos, um Kat einzufangen und zu töten. 
Die einzige Rettung besteht darin, aus dem Kontrollzentrum 
Anweisungen an Kat zu geben und die Codes zu knacken, 




Jungfrau am Hake 
Kat aus der Gefahi 



i Kran bugsieren Sie 



Die einzelnen Räume der Fabrik wurden i< 
einem 3D-Grafikprogromm »gebaut« und 
sehen täuschend echt aus 



mit denen die Fallen entschärft werden können. 
Unter dem Namen »Critical Path« bringt Media Vision nach 
diversen Sound- und Videokarten nun das erste CD-ROM- 
Computerspiel aufden Markt. Dem Firmenmotto treu, immer 
an der Spitze des Multimedia-Markts mitmischen zu wol- 
len, bietet Critical Path entsprechend viele Video- Sequen- 
zen, die eine Kombination aus Computergrafik und Film- 
aufnahmen mit Schauspielern sind. 

Sie erleben das Programm aus der Perspektive des Kon- 
trollraums, von dem aus Sie diverse Anlagen in der Fabrik 
mit Schaltern steuern können. Das Geschehen verfolgen Sie 
über einen Videomonitor links oben, der wahlweise ein Bild 
aus den Sicherheitskameras der Fabrik oder von der Helm- 
kamera Kats zeigt. Mit der Maus klicken Sie auf die diver- 
sen Schalter, welche Fließbänder, Lifte oder Bomben aus- 
lösen. Der Funkkontakt zu Kat ist leider durch ein techni- 
sches Problem gestört. Sie können Ihr lediglich 
Richtungsangaben übermitteln und Sie mit einem Alarm- 
Knopf vor Gefahren warnen. Wenn Sie also nicht rechtzei- 
tig und korrekt auf die Videoszenen reagieren, verliert Kat 
eines ihrer neun Leben. Versteckte Hinweise auf die Fal- 
lensysteme und deren Lösung findet man übrigens im Tage- 
buch General Minhs, welches rechts unten am Bildschirm 
durchgeblättert werden kann. Die Rolle des bösartigen 
Generals wird übrigens vom Chef der Media Vision-Soft- 
wareabteilung höchst eindrucksvoll 
gespielt - die Programmierer 
machen sicher täglich Überstun- 
den, um den Boß nicht zu verär- 



»Critical Path« läuft unter Windows 
3.1 und benötigt mindestens 4 
MByte RAM sowie Super-VGA-Gra- 
fik, Soundkarte und ein CD-ROM- 
Laufwerk. Es soll noch im Dezem- 
ber erscheinen und rund 1 50 Mark 
kosten. (bs) 




Hawk + (TP123) 

Dieser Luxus Analog Joystick Ist die 
optimale Ausrüstung für IBM* XT/AT 
386, 486 und Kompatible! 

* 2 Feuerknöpfe 

* Turbofeuer-Auswahlscrtalter 

* Höchstgeschwlndigkeits Turbofeuer-Fähigkeft 

* Mcdus für extra weiche Joysöckführung 

* Automatische Zentrierung 
empf. Verkaufspreis 

24.99 DM 



Smart Card (rpies) 

Mit einfach zu bedienendem Menü kommt 
diese PC Joystick Controller card für 
IBM' XT/AT 386, 486 und Kompatible! 

* Hot key für Feinabstimmung der 
Geschwindigkeit wahrend des Games 

* Unterstützt 4,77 Mhz - 80 Mhz 

* 2 x 1 5-Pin Anschlüsse für 2-Spieler Action 

* Wird mit der entsprechenden 
Treibersoftware geliefert 

empf. Verkaufspreis 

39.99 DM 



Eagle (TP191) 

Für IBM» XT/AT 386, 486 und Kompatible 

ist dieses PC Kontroll Päd von großem Nutzen! 

* 2 Feuertasten 

* Turbofeuer-AuswahlsGhaHer 

* Automatische Zentrierung 

* Trimmung nicht erforderlich 
empf. Verkaufspreis 

24.99 DM 



i 




TECNO 



TECNOPLUS erhalten Sie im Computerfachhandel und in allen 
gut sortierten Fachabteilungen der Kaufhäuser. 



Vertrieb für Deutschland, Österreich und Schweiz durch: 

LEISURESOFT 

LEISURESOFT GmbH 

Robert-ßosch-Straßel 

59199 Bönen, Deutschland 

Tel. 23 83/69-0, Fax 23 83/ 5 71 16 



Was ist »CD-Player«? 




JEDES MEGABYTE 



Das aktuelle CD-ROM-Sonder- 
heft von PC Player lockt nicht 
nur mit Dutzenden von Tests: 
Zusätzlich klebt eine gut gefüll- 
te CD mit verspieltem Inhalt auf 
dem Titelblatt. 

TATORT: Poing. Ein verräuchertes Hinter- 
zimmer. Mit dunklen Brillen getarnte 
Redakteure scharen sich um einen Tisch. 
Der Vollmond spendet unheimliches Licht, 
in der Ferne heult ein Hund. 
STIMME 1 : »Also gut, wir machen dieses 
Sonderheft speziell für PC-CD-ROM. CD- 
Spiele, CD-Anwendungen, CD-Hardware, 
CD-Tips - das sollte die Begierden aller CD- 
ROM-Besitzer unter unseren Lesern nach- 
haltig stillen!«. 

STIMME 2: »Warum schreiben wir eigent- 
lich nur über CD-ROM - laßt uns doch eine 
Daten-CD gleich dazupacken!«. 
STIMME 1: »Das bedeutet Platz für hun- 
derte von Megabyte an Programmda- 
ten,,, bekommen wir die jemals voll?« 
STIMME 2 (geheimnisvoll flüsternd): »Weit 
über 100 zum Teil spielbare Schnupper- 
versionen aktueller PC-Spiele wurden 
bereits sichergestellt. Dazu kommen eini- 
ge Shareware-Perlen und Update-Pat- 
ches. Wer Windows besitzt, kommt zusätz- 
lich an Video-Clips und die Player-Daten- 
bank ran; Über 200 Spiele bewertet; 
Anzeige inklusive Bildschirmfoto; Such- und 
Filter-Funktionen serienmäßig!« 
STIMME 1 : »Und das ganze im Paket für 
19,80 Mark - an den Kiosken werden 
Ordnungskräfte die anstürmenden Käu- 
fermassen bändigen müssen...«. 
Sie ahnen schon langsam, worauf wir hin- 
auswollen: Seit gut einer Woche ist CD 





Player erhältlich, unser erstes CD-und- 
sonst-gar-nichts-Special. Im Magazin 
erwarten Sie kompetente Tests in PC Play- 
er-Qualität. Um den Inhalt des CD-ROMs 
aufzuzählen, brauchen wir viel, viel Platz, 
Nachfolgend als Appetizer eine komplet- 



Alone in the Dark 2 anspielen? Mit »GO 105« 
sind Sie dabei! 

te Programmliste und Kurzbeschreibun- 
gen der einzelnen Schwerpunkte. 

SPIELE-DEMOS 

Weit über 100 Schnupperversionen von aktuellen 
PC -Titeln; zum Teil sogar spielbor. Von wichtigen 



SPIELE-DEMOS 






101 


4D SPORTS BOXING 


166 


LURE OF THE TEMPTRESS 


102 


688 ATTACK 5UB 


167 


MADTV 


103 


7TH GUEST 


168 


MARTIAN MEMORANDUM 


104 


ALONE IN THE DARK 


169 


MENACE 


105 


ALONE IN THE DARK 2 


170 


METAL & LACE: ROBOBABES 


106 


AMBUSH AT SORINOR 


171 


MIG 29 FULCRUM 


107 


ANOTHER WORLD 


172 


PÜTT PÜTT ON THE MOON 


108 


ANSTOSS 


173 


OMAR 5HARIF ON BRIDGE 


109 


ACES OVER EUROPE 


174 


OSCAR 


110 


ACES OF THE PACIFIC 


175 


OXYD 


111 


ACES OF THE DEEP 


176 


PGA TOUR GOLF 


112 


A-TRAIN 


177 


PINBALL DREAM5 


113 


BATTLECHESS 


178 


MAGIC POCKETS 


114 


BATTLECHESS 2 


179 


PRINCE OF PERSIA II 


115 


BATTLECHESS 4000 


180 


PROTOST AR 


116 


BATTLECHESS CD-ROM 


181 


RAVENLOFT (DEMO 1 ) 


117 


BLOODNET 


182 


RAVENLOFT (DEMO 2) 


118 


BODY BLOWS 


183 


REACH FOR THE SKIES 


119 


BURNTIME 


184 


REBEL ASSAULT 


120 


BUZZ ALDRIN'S RACE INTO SPACE 


185 


RETURN TO ZORK 


121 


CASTLES 


186 


ROCK'N'ROLL 


122 


CASTLES 2 


187 


SAMfi MAX (DEMO 1) 


123 


CHESS MANIAC FIVE BILLION 


188 


SAM & MAX (DEMO 2) 


124 


CIVILIZATION 


189 


SARAKON 


125 


COMANCHE 


190 


SENSIBLE SOCCER 


126 


CYBER RACE 


191 


SHADOW CASTER 


127 


DARK SEED 


192 


SHUTTLE 


12S 


D/GENERATION 


193 


SCHATZ IM SILBERSEE 


129 


DRAGONSPHERE 


194 


SIMCITY 2000 


130 


DUNE 


195 


SIMUFE 


131 


DUNE II 


196 


SIMON THE SORCERER 


132 


DUNGEON HACK (DEMO I) 


197 


SINK OR SWIM 


133 


DUNGEON HACK {DEMO 2} 


198 


SPACE ACE 


134 


EISHOCKEY-MANAGER 


199 


SPECTRE 


135 


EL-FISH 


200 


STAR CONTROL II 


136 


EMPIRE DELUXE 


201 


5TAR TREK: 25TH ANIVERSARY 


137 


EVEN MORE INCR. MACHINE 




(DEMO 1 } 


138 


Fl 5 STRIKEEAGLE III 


202 


STAR TREK: 25TH ANIVERSARY 


139 


FORMULA 1 GRAND PRIX 




(DEMO 2) 


140 


FACES 


203 


STAR TREK: JUDGEMENT RITES 


141 


FRONTIER: ELITE II 


204 


STUNT ISLAND 


142 


GOBLIINS 2 


205 


SU 25 STORMOVIK 


143 


GOBLINS 3 


206 


SUPER TETRIS 


144 


GODS 


207 


DAY OF THE TENTACLE 


145 


HEXUMA 


208 


TORNADO 


146 


LOST FILES 


209 


THE TWO TOWERS 




OF SHERLOCK HOLMES (DEMO 1} 


210 


TRODDLERS 


147 


LOST FILES 


211 


TURRICAN 3 (INTRO 1) 




OF SHERLOCK HOLMES (DEMO 2} 


212 


TURRICAN 3 (INTRO 2) 


148 


INCA 


213 


ULTIMA UNDERWORLD 


149 


IHCA2 


214 


VEIL OF DARKNESS 


150 


THE INCREDIBLE MACHINE 


215 


THE LOST VIKINGS 


151 


INDIANA JONES/ ATLANTIS 


216 


WEEN: THE PROPHECY 


152 


INDANA JONES/ ATLANTIS (CD) 


217 


WILD SCIENCE ARCADE 


153 


INDIANAPOLIS 500 


218 


WING COMMANDER 


154 


INDY CAR RACING 


219 


WING COMMANDER II 


155 


JET FIGHTER II 


220 


SKAT 2010 (WINDOWS) 


156 


K.G.B. 


221 


WINVENTURE5 (WINDOWS) 


157 


BETRAYAL AT KRONDOR 


222 


CLOUDS OF XEEN 


158 


KALEIDOSONIC 


223 


XMAS LEMMINGS 1993 


159 


LEMMINGS 2 


224 


XMAS LEMMINGS 1991 


160 


LEMMINGS 


225 


X-WING 


161 


LOGICAL 


226 


CHUCK YEAGER AIR COMBAT 


162 


LORD OF THE RINGS 


227 


ZOOL 


163 


LANDS OF LORE (DEMO 1} 


228 


ZEPPELIN 


164 


LANDS OF LORE (DEMO 2) 


229 


MAD NEWS 


165 


LOST IN TIME 


230 


TERMINATOR: RAMPAGE 




93 



Die exkluj 



Überzeugen Sie sich 
Qualität der Cartoon -Grafik 
LueasArts' verrücktem Adven- 
ture Sam & Max mit »GO 
187« und »GO 188« 

Klassikern bis zu brandneuen Pro- 
grammen bekommen Sie hier 
einen praktischen Überblick 
■ live auf Ihrem Bild- 
schirm. 

PATCHES 

So manches Spiel, das Sie für viel 
Geld im Laden kaufen, hat noch 
einige Programmfehler. Um diese 
»Bugs« auszumerzen, bieten 
einige Hersteller sogenannte 
»Update-Patches« an. Zu den 
folgenden Spielen haben wir solche Fehlerbeheber 
für Sie zusammengestellt. Nähere, wichtige Infor- 
mationen erhalten Sie durch Eingabe von »GO 
PATCHES«. 

601 ACE5 OF THE PACIFIC: 1946 DISK 

602 COACHES CLUB FOOTBALL 

603 CIV1LIZATION 

604 COMMAND HQ 

605 OARKLANDS 

606 DARK SUN: SHATTERED LANDS 

607 DUNE II 

608 F-15 STRIKEEAGLE IM 

609 GLOBAL CONQUEST 

610 KINGS QUEST 6 CD-ROM 

611 LANDS OF LORE 

612 FORMULA ONE GRAND PRIX 

613 THE 7THGUEST 

614 STRIKE COMMANDER - 
TACTICAL OPERATIONS 

615 TORNADO 

616 ULTIMA UNDERWORID 1 

617 ULTIMA UNDERWORLD 2 



SHAREWARE 

Fünf aufgesuchte Shareware-Versionen laden zum 

gepflegten Flippern und Ballern ein. Die Shareware- 
Spiele müssen zunächst auf Festplatte installier! wer- 
den. Nähere Informationen erhalten Sie durch Ein- 
gabe von »GOSHARE«, 

401 CATACOMB ABYSS 

402 HALLOWEEN HARRY 

403 COMANDER KEEN 4 

404 OVERKILL 

405 EPIC PINBALL 



Day of the Tentacle 



Ein Tentakel streb, nach der Weltherrschaft 

und bedient sich dabei der 

niederträchtigsten Methode die man sich 

"«•«•nk™: PMIBW ElnB.nl.,,, 

«b.nteu.rspiei mit ab B ,drehten Gags 



==KMB2SaB-- w 



Ein Vorgeschmack auf das sechste 
Larry-Abenteuer wird Ihnen nach 
Eingabe von »GO 311« geboten 



Sehrgut I kettenspiele werden beschrieben, 

«f beurteilt und gezeigt. Die Version 

s»hr gut 1 .00 auf diesem CD-ROM beinhaltet 

f mb I [&*"] die Wertungen des Jahrgangs 1 993, 

I Der Daten Player benötigt Windows 

3.1 und mindestens 4 MByte RAM. Sie 

starten ihn durch Eingabe von »GO DATAPLAY«. 



SIERRA-SPECIAL 

Fast schon die gesammelten Werke; In unserem Si 
ra-Special bieten wir knapp zwei Dutzend Spiele- 
demos der amerikanischen Softwarefirma. Darun- 
ter befinden sich ouch Vorführungen brandneuet 
Titel wiez.B. »Gabriel Knight«, »Larry 6« oder »Out- 
post«. 

300 CASTLE OF DR. BRAIN 

301 ISLAND OF DR. BRAIN 

302 ECO QUEST 1 

303 ECO QUEST 2 

304 FREDDY PHARKAS 

305 GABRIEL KNIGHT 

306 HOYLES BOOK OF GAMES 3 

307 HOYLES BOOK OF GAMES 

308 LAURA BOW 2 

309 LEISURE SUIT LARRY 1 

310 LEISURE SUIT LARRY 5 
31 ! LEISURE SUIT LARRY 6 

312 OUTPOST 

313 PEPPERS ADVENTURES IN TIME 

314 POLICE QUEST 3 
3T5 POLICE QUEST 4 

316 QUEST FOR GLORY 1 

317 QUEST FOR GLORY 3 

318 QUEST FOR GLORY 4 

319 SLATER AND CHARLIE 

320 SPACE QUEST 1 

321 SPACE QUEST 5 



WERTUNGS-DATENBANK 

Der »Daten Player« ist eine Datenbank, in der die 
Wertungen aus den Spieletests unserer Schwester- 
zeitschrift PC Player erfaßt sind. Über 200 Dis- 



VIDEO-CLIPS 

Neben einer Demo-Version von Mediavisions 
brandneuem CD So'el »C'ilico 1 D afh« finden Sie ein 
Video über d e FTsiehunc vor Sierras neuem Ad- 
venture »Police Guest 4«. 
Als Bonustrocks gibt es 
einige digitalisierte Fas- 
sungen aus Episoden der 
TV-Serie »Digiti«, die vom 
Redaktionsbüro Möllers & 
Draheim produziert wur- 
den. Neben einem aus- 
führlichen Spieletest von 
Strike Commander finden 
Sie zur Belustigung auch 
Clips mit den schönsten 
Schnitzern der Dreharbeiten. 
Alle Video-Clips benötigen Windows 3.1. Tech' 
nische Tips zum Ablauf erhalten Sie durch Eingab« 
von »GO 599«. 

501 CRITICAL PATH - DEMO 

502 STRIKE COMMANDER - TEST 

503 OUTTAKES - PLEITEN, PECH UND 
PANNEN 

504 DER WERWOLF - GRUSELSPIELE UM 
MITTERNACHT 

505 OUTTAKES 2 - UND TSCHÜSS... 

506 THE MAKING OF POLICE QUEST 4 




Werf' mal Windows an: 
talisierte Videos über c 
le Entwicklungen und i 
Spielerest dürfen nicht 



Digi- 
iktuel- 



Dicke Luft ouf dem Köli 
Samstag vormittag ging nichts 
mehr. Dichtgedrängt übten sich die 
Besucher der »Computer '93« im Ol- 
sardinen-Modus, während draußen 
weitere Eintrittswillige geduldig 
Schlange stehen mußten. Des Kunden 
Leid ist des Veranstalters Freud 1 : Allge- 
meines Grinsen und satte Zufriedenheit 
dominierten bei den Ausstellern ob des 
gewaltigen Interesses. Eine Wiederholung 
dieser Messe im Herbst 1994 gilt jetzt 
schon als so gut wie sicher. Für uns Freun- 
de der Computer-Unterhaltung ein wich- 
tiges Ereignis, denn sonst gibt es im 
deutschsprachigen Raum keine professi 
Messe, bei der die Spielehersteller so zahlreich ver- 
treten sind. 

Die ganz großen Sensationen wurden in Köln nicht 
enthüllt; im wesentlichen zeigten die Hersteller Ent- 
wicklungen, die bereits auf den internationalen Mes- 
sen in Chicago und London zu sehen waren. Die 
deutschen Softwa refirmen nutzten indes ihren Heim- 
vorteil und gaben ein paar Neuigkeiten preis. Bei 
Software 2000 ist angesichts von »Anstoß« und 
anderen Konkurrenten zum Bundesliga 
Manager Pro keine Panik ausgebrochen. Viel- 
mehr hat sich die norddeutsche Firma gerade in 
einem (teuren] Deal mit dem DFB die Rechte gesi- 
chert, die offiziellen Teams, Logos und Spielerna- 
men der Fußball-Bundesliga im nächsten Sport- Stra- 
tegiespiel verwenden zu dürfen. An der kommen- 
den Bundesliga-Manager-Generation wird in Ruhe 
programmiert; erst im Herbst '94 ist mit der Veröf- 
fentlichung zu rechnen. 

Etwas näher liegen da die Termine für die anderen 
Neuheiten von Software 2000: Im Februar soll Die 
Höhlenwelt erscheinen, ein neues Grafik- 
Adventure inklusive 3D-Flugsequenz auf dem 
Rücken eines Sauriers - für jeden etwas. Die Ant- 
wort auf Rainbow Arts 1 Frittenbuden-Simulotor 
»Mad Burger« heißt Pixia Cannection. Mitden 
bewährten Mitteln eines Wirtschartsspiels bringen 
Sie Ihre Pizzeria in Schwung: Je schöner das 




n S- f r , 





Das hätte noch gefehlt: »Messebesucher von Spiele- 
packung erschlagen!«. Doch zum Glück zeichneten 
sich die überdimensionalen Schachteln am Feudal- 
stand von Software 2000 durch unerschütterliche 
Bodenhaftung aus. 



FÜLL 
HOVSE 



Computer '93-Messe 
in Köln 



Deutschlands einzige ver- 
nünftige Spielemesse fand 
im November in Köln statt - 
und prompt war die 
Bude richtig schön voll. 

Ambiente und je knalliger die Werbung, desto zahl- 
reicher die Kundschaft. Zu den Features gehören laut 
Pressemitteilung »Pizzen mit über 70 Zutaten frei 
editierbar« sowie »interaktiver Dialog mit Ange- 
stellten, Geschäftspartnern und Gästen« (»interak- 
tiv« gewinnt damit den Preis als »Lieblingswort des 
Monats in der deutschen Software-Industrie«. Wir 
gratulieren!]. Im Laufe des nächsten Jahres soll 
zudem Dealh or Glory 1 erscheinen, eine 
»Mischung ous Strategie- und Rollenspiel mit aus- 
schmückenden Adventure-Elementen« - alles klar. 
Eric »Lord Gütersloh« Simon führte am Thalion- 
Stand die Amiga-Version seines neuen Rollenspiels 
Ambermeenvor. Schickes 
3 D-Graf i k -System , aber auf 
dem PC hätte man's damit 
gegen Ultima Underworld 
sehr schwer. Das sieht auch 
Thalion ein; die PC-Umset- 
zung soll deutlich verbessert 
werden und sich dementspre- 
chend verzögern. Erst im 
Laufe des Jahres 1 994 ist mit 
dem Amber5tar-Nachfolger 
zu rechnen. 

Ikarion zeigte an seinem 
Stand indes fast fertige Ver- 



sionen von Zeppelin und dem erfreulich komi- 
schen Mad News. 
Bei Starbyte gab es neben weiteren Aus- 
schnitten des Adventures Baiooka 

Sue auch erste Bilder des neuen Helden 
Hoogy zu sehen. Der Detektiv muß sich 
gegen Schurken im James-Bond-Stil 

durchsetzen und lauft dabei durch Räume, 
■ die verblüffend an »Day of the Tentacle« 

erinnern. 
. Nur eine erste Bleistift-Zeichnung gab es 

von Indiziert (kein Witz! J zu sehen. Sex 

und Gewalt sollen bei diesem Krimi- 
Adventure im Vordergrund stehen, Man 
spielt einen Bösewicht, der seine Widersacher 
auf möglichst phantasievolle Art um die Ecke brin- 
gen muß - die Bundesprüfstelle reibt sich schon die 
Hände. 

Roinbow Arts setzt hingegen auf PC-Action: Neben 
dem schon seit einiger Zeit angekündigten Jump- 
and-Run Loliypop machte ein erstes Intro auf die 
Am iga-Um setzung Turrican 3 aufmerksam - die 
PC-Version soll im Sommer erscheinen. Einige Besu- 
cher konnten sogar eine geheime Vorversion von 
Super Star Wars sehen. Das Super-Nintendo- 
Modul wird angeblich von Rainbow Arts auf PC 
umgesetzt; vor dem Spätsommer '94 ist mit diesem 
Actionspiel aber nicht zu rechnen. 
Für milde Erheiterung sorgte Commodore on seinem 
Stand; Die »neue« CD-32-Spielkonsole wurde groß 
vorgestellt. Ob sich diese Kreuzung ous Amiga-Tech 
nologie und CD-Laufwerk gegen Nintendo & Co. 
durchsetzen wird, scheint fraglich. Wenn als Soft- 
wore-Köder vom Dienst die CD-32-Version des satt- 
sam bekanten PC/Amiga-Spiels »Zool« bemühl 
werden muß, provoziert dies die berechtigte Frage, 
warum man sich die Kiste für knapp 600 Mork kc 
fen soll. 

Microprose versuchte bei einem Gemeinschaftsstand 
mit IBM der Weltöffentlichkeit klarzumachen, worum 
OS/2 ein tolles Betriebssystem für Spiele sei. 
Den rückständigen Geistern in unserer Redaktion ist 
es jedenfalls noch nicht ganz klar, welcher prakti- 
sche Nutzen sich daraus ergibt, Fields of Glory und 
Formula One Grand Prix gleichzeitig spielen zu kön- 
nen, (hl) 




mo 

HO 



Neue deutsche Adventures i 
»Die Höhlenwelt" reif für eil 



id kein Ende: Im Februar ist 
i Expedition 



n/t/?af°ao(& 



PC-SPIELE-CHARTS 




g% PRIVATEER 

; V (17) Origin 


" A FLICHT SIMULATOR 5.0 

W (13) Microsoft 


t A DAY OF THE TENTACLE 

i W (1) LucasArts 

1 gk ELITE II - FRONTIER 

w (-) Gametek 


' A SYNDICATE 

5 w (2) Bullfrog/Electronic Ans 


- A X-WINC 

; W (3) LucasArts 

- A PINBALL DREAMS 

. U (3) 21 st Century 


e A LANDS OF LORE 

f V (li) Westwood/Virgin 

■ O PRINCE OF PERSIA II 

^»* (9) Broderbund 


- tfJS\ THE LOST VIKINGS 

» -•- (6) Interplay 


- (ft p IRATESCOLD 

T -■- (-) Microprose 


5 tfRz STRIKE COMMANDER 

" ? (4) Origin 


- rt& EISHOCKEY MANAGER 
'*' (5) Software 2000 


{Rk LEMMINGS II 

^•^ (14) Psygnosis 


(TA COMANCHE 
'*' (8) Novaiogic 


ffgk TORNADO 

*** (15) Digital Integration 


ffh INDIANA IONES 

™ AND THE FATE OF ATLANTIS 


(20) LucasArts 


ffli M1GHT MAGIC V: DARK SIDE OF XEEN 
W (12) New World Computing 


/TN FIELDS OF GLORY 
MSf (10) Microprose 


fiJS C1VILIZATION 
si/ (16) Microprose 


Quelle: Media Central (Erhebungszeitraum: Oktober 1993) 






U A THE 7TH GUEST 

? W (I) Virgin 


; C% DAY OF THE TENTACLE 

J %J* (2) LucasArts 

- A DER PATRIZIER 

P W (3) Ascon 


- ä% DUNE 

J W (5) Virgin 


" A W| NG COMMANDER 

; W (9) Origin 

C 

i Quelle: Media Conirol (Erhebungszeitraum: Oktober 1993) 





KoroSofl 

Jürgen Vieth 



A u I s c tiw u n g Ost , ko m p! . de u ts c l> 74,50 






.-,.--iie-(I.FS6.0)etiglj(l. 



An Icg.öi./lnjrnplen d e uisgJi i 



SyndKateDaladisk, kamplet! de 



Sitver Seed(Dala zu U. Uli "ei ?:. Anl; d-.jt 






SazmdOjast. pro 1 6 AS P(CDOualläl) J3bs FtaggschBT 



ii1--»":WCHOPHOS£|, Handhurfidt Sj.t: OHOHIDÄlll 






lutiuriffla.-.n: 



fr-lügic 



Endorla, komplett deutsch 89 












, 'igi tcmpletl deulEcti 



Railroad Challenge, kompi deu!jc*i TUM 



SPIELELISTE KOSTENLOS (BITTE UM ANGABE DES COMPUTERTYPS) 

VORKASSE 6,- • UPS-NACHNAHME 15.- • POST-NACHNAHME 9,- 

AUSLAND NUR EUROSCHECK PLUS DM 25,- 

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GREATEST 
HITS 



W 



Die besten PC-Spiele 1 993 



Unterwelt, Tentakel, Eisenbahn 
und 7er-Eisen: Der Spiele- 
Jahrgang 1993 erwies sich 
als gut gemischt. PC Player 
rechnet ab und präsentiert 
die prächtigsten Programme 
sowie die übelsten Flops. 



sich das 
Nachrlchten- 

Loch zwischen Weih- 
nachtsgans und den 
Heiligen Drei Königen 

auftut, blicken die Medien gerne zurück. Registriert werden 
das Tor des Jahres, die meistverkauften Bestseller und die 
beliebtesten Vornamen; Nachrichtensendungen ergötzen 
sich an den schönsten Regierungskrisen. Wenn PC Player in 
die Statistikkiste greift, dann hat dies einen größeren Nähr- 
wert als das schnöde Füllen von zwei Seiten. Unsere Jahre- 
sendabrechnung der Gesamtwertungen inspiriert Sie viel- 
leicht noch für letzte Weihnachtsgeld-Investitionen: Wel- 
cher Klassiker fehlt noch in der Sammlung? Auf einen Blick 
präsentieren wir die am höchsten bewerteten PC-Spiele der 
letzten zwölf Monate. 

Für die Jahreswertung wurden nur Spiele berücksichtigt, die 
in den Ausgaben 1/93 bis einschließlich 12/93 von PC Play- 
er getestet wurden. Außen vor blieben Oldie-Tests im Rah 
men der »Hall of Farne« sowie inhaltlich unveränderte CD 
Umsetzungen älterer Titel (z.B. »Indiana Jones and the Las 
Crusade«). Angesichts der mangelnden Masse herausragen 
der CD-ROM-Spiele haben wir auf eine eigene Wertung fü 
dieses Format verzichtet. 
Die erfolgreichsten Firmen in der Endabrechnung sind Elec 



|/^NI Heinrich Lenhardti 
■---J persönlichen 

Lieblinge 1993: 

1. NHL Hockey 

2. Links 386 Pro 

3. Day of the Tentacle 

4. Ultima Underworld II 

5. Anstoß 





ÜBER DEN 
TELLERRAND 

Nicht wenige PC Player- 
Leser besitzen nebenbei 
: Videospiel kons ole 



Beste Sports imularion bei den 
Videospielen; »FIFA Soccer« für 
das Sega Mega Drive 
Spiele jenseits der MS-DOS-Welt ; 
die Jahressieger 1993 bei 



(...w 



i doch alles 



weiß, wenn man stän- 
dig Umfragen veranstal- 
tet). Um Sie über gute 
informieren, haben wir 
Kollegen von der Video- 
spiele-Zeitschrift »Maniac« abgefragt. In ihrer aktuellen 
Ausgabe präsentieren sie folgende Top-Module: 



Adlon: 

Jump and Run: 

Sport: 

Strategie: 

Rollenspiel: 



Starwing (Super Nintendo) 
Super Mario All Stars 
(Super Nintendo) 
FIFA Soccer {Mega Drlvo) 
Shinlng Force (Mega Drive) 
Mystic Quest (Super Nintendo) 



in 




EJ 


1. 

2. 
3. 
4. 
5. 
6. 
7. 
8. 
8. 


Cover Girl Strip Poker 

Football Manager 3 

Terminator 2 Chess Wars 

Chess Maniac 

Cohort II 

Jonathan 

Wayne's World 

Cannonade 

When two Worlds war 


On-Line/Prism 

Prism 

Caps tone 

Spectrum Holobyte 

Impressions 

Software 2000 

Capstone 

Data Becker 

Irr.pressions 


Glücksspiel 

Sport/Strategie 

Schach 

Schach 

Strategie 

Ad venture 

Ad venture 

Action 

Strategie 


6 

7 

10 

11 

21 

22 

23 

24 

24 



tronic Arts und Origin (jeweils 4 Titel unter den »Top 19«), 
gefolgt vonMicroprose (3), Pikant: Seit gut einem halben Jahr 
gehört Origin zum Electronic Arts-Imperium - entsteht dort 
ein Software-Syndicate? In der Abteilung »Das Leben ist 
grausam«: Zwei Firmen brachten jeweils zwei Titel in die 
»Schock 9« mit den miesesten Wertungen. Capstone, Prism 
und Impressions teilen sich brüderlich die goldene Zitrone. 
Nähere Infos zum Test-Jahrgang 1993 finden Sie im Jahres- 
inhaltsverzeichnis in dieser Ausgabe. Wer gar auf eine schö- 
ne, komfortable und reich bebilderte Windows-Datenbank 
mit unseren Wertungen aus ist, möge sich unser aktuelles 
Sonderheft »CD Player« zulegen (ganz unauffällige Kauf- 
empfehlung...). 

Außerdem erfahren Sie 
auf diesen Seiten die 
ganz persönlichen Favo- 
riten '93 unserer drei 
Spieletest- Redakteure 
Heinrich Lenhardt, Boris 
Schneider und Thomas 
Werner. Im Gegensatz 
zu unseren Gesamtwer- 
tungen bleibt hier die 
Objektivität ausnahms- 



weise mal außen vor; bei den vorgestellten » Privat- Top-5« 
werden ohne Rücksicht auf die Redaktionsdisziplin indivi- 
duelle Spielevorlieben entfaltet. 

Als Service für unsere mit Mega Drive oder Super Nintendo 
als Zweitspiel-System ausgerüsteten Leser stellen wir absch- 
ließend die besten Videospiele vor, die von Maga Caksch 
und seinen Kollegen in der »Maniac«-Redaktion gekürt wur- 
den. A (hl) 



feSl Thomas Werners 
^s^ y Topspiele 1993: 

1 . Betrayal at Krondor 

2. Ultima Underworld II 

3. X-Wing 

4. Syndicate 

5. Dune II 



1 




1 . ■ EKS Ultima Underworld II 

1 ' 9 


Origin 


Rollenspiel 


94 


2. yV- ^V D °y °' ,ne T e n '«le 

R . - mi 


LucasArts 


Adventure 


93 


3. 


IJ55=afc» 


■9 Railroad Tycoon 
w Deluxe 
P 


Microprose 


Strategie 


92 


4-_^UiB Links 386 Pro 


Access 


Sport 


90 


_ *1 Privateer 


Origin 


Action 


90 


6 'SP i Syndicote 


Electronic Arts 


Strategie 


89 


7. f „.%* | NHL Hockey 

*~ 


Electronic Arts 


Sport 


88 


7.^ m *™ Strike Commander 


Origin 


Simulation 


88 



9. 


Crusaders of the D. Savatit 


Sir -Tech 


Rollenspiel 


87 


9. 


Serpent Isle 


Origin 


Rollenspiel 


87 


11. 


Comanche 


Novalogic 


Action/Simulation 


86 


12. 


Anstoß 


Ascon 


Sport/Strategie 


85 


12. 


Microsoft Golf 


Microsoft 


Sport 


85 


12. 


Populous II 


Electronic Arts 


Strategie 


85 


15. 


Formula One Grand Prix 


Microprose 


Simulation 


84 


15. 


Leadbetter's Golf 


Microprose 


Sport 


84 


15. 


Stunt Island 


Disney Software 


Simulation 


84 


18. 


Betrayal at Krondor 


Dynamix 


Rollenspiel 


83 


18. 


Car & Driver 


Electronic Arts 


Sport 


83 




Ob ein 

Überblick über 
(fast) alle PC- 
Spiele, neue Lern mings -Hilfen oder Rollenspiele: der Gabentisch der 
Neuerscheinungen ist auch diesen Monat wieder für Sie gedeckt. 



Spielebücher 



Alle PC Spiele 

Nichhunbescheiden ist der Anspruch, den das Auto- 
ren-Duo Dralle/Ehrkamp schon mit dem protzigen 
Buchtitel erhebt. Zwar sind nicht alle, ober immer- 
hin die 500 wichtigsten kommerziellen PC -Spiele in 
dem Bond enthalten. Auf Shareware wurde dabei 
(bis ouf Ausnahmen wie Commander Keen) jedoch 
verzichtet. 

Die verschiedenen Programme wurden in drei Kate- 
gorien unterteilt als da wären; «Absolutes Muß«, 
»Gar nicht übel« und 
»Geschmacksache«. 
Unterden rund 50 angeb- 
lichen Spitzenspielen des 
ersten Buchabschnitts 
befindet sich jedoch 
auch so manche Schlaf- 
tablette bzw. absoluter 
Durchschnitt wie 
»Transarctica« oder 
»Hannibak Auf zwei 
mit schwarz-weißen 
Bildschirmfotos illu- 
strierten Seiten erfährt man, worum es bei dem 
jeweils vorgstellten Programm geht. Weiteren etwa 
100 »Gar nicht übekSpielen wurde je eine Seife 
gewidmet. 

Die unter der Rubrik »Geschmacksache« zusam- 
mengefaßten 350 Produkte sind den Kapiteln Action, 
Adventure, Auto, Flugsimulotionen, Sport und Stra- 
tegie zugeordnet. Hier findet man keinen Screen- 
shot mehr und die Beschreibung umfaßt nur weni- 
ge Zeilen, Unverständlicherweise sind in diesem 
Abschnitt auch solche wirklichen Perlen wie Com- 
mand H.Q. verborgen, denen mehr Platz gebührt 
hätte. Das Buch schließt mit einem kurzen, der Hard- 
ware gewidmeten Abschnitt. 
Jede Beschreibung enthält eine Kurzkritik über die 
Stärken und Schwächen des Spieles. Unzweifelhaft 




kann man über die teilweise seltsame qualitative Ein- 
sortierung der Programme streiten. Eine Punktewer- 
tung fehlt ganz und auch Hardware- Anforderungen 
sind nur für den ersten Teil vorhanden und 
einer rudimentären Tabelle zu entnehmen. 
Eine Anreicherung der Besprechungen mit 
Daten zu den Grafik- und Soundfähigkei- 
ten und über die Unterstützung der einzel- 
nen Standards wäre sehr sinnvoll gewesen. 
Leider sind neben einigen Texten auch etli- 
che BildschirmFotos (Aufnahmen von Vor- 
spannbildern etc.) wenig aussagekräftig. 
Unzweifelhaft kann dieses Buch immerhin der 
groben Orientierung über ein Spiel dienen 
und lohnt sich unter diesem Gesichtspunkt 
wenigstens als Nachschlagewerk. 

Das Lern mings 2 Buch 

Zu den Lemming5-Rettern gesellt sich nun auch Car- 
sten »Moriarty« Borgmeier (siehe Finale PC Player 
1 1 /93|. In einer ähnlichen Machart wie das in Aus- 
gabe 10/93 bereits vorgestellte und für »sehr gut« 
befundene Konkurrenzprodukt aus dem 
Markt&Technik- Verlag liefert e 
jedem der 120 Level. Borg- 
meiers Bond ist zwar um drei 
Mark preiswerter, dieser 
Umstand muß jedoch durch 
eine schlechtere Papier- 
qualität und eine weniger 
üppige Ausstattung erkauft 
werden. So wurden alle 
Bilder statt in Farbe nur 
schwarz-weiß reprodu- 
ziert. Zudem sind die 
Level nicht komplett son- 
dern jeweils nur in ein bis 
zwei entscheidenden Ausschnitten wiede 
was die Orientierung deutlich erschwert. 
Kern der jeweiligen Lösung ist ein kurzer Text, der 
eine kompakte Anleitung für einen möglichen Ret- 





tungsweg enthält. Leider fehlen auch hier Pfeile oder 
Nummern in den Grafiken, die wichtige Stellen mar- 
kieren könnten und anhand derer eine verständli- 
chere Erklärung des 
Losungsweges möglich 
gewesen wäre. 

Das Rollen- 
spiele-Buch 

Keine Marktübersicht 
sondern eine Samm- 
lung von 1 3 teilweise 
leicht angestaubten 
Komplettlosungen 
enthält dieser Borg- 
meier-Wälzer. Ausgerüstet 
mit den hier gebotenen Lageplanen und Texten soll 
der Spieler sich durch die unvermeidlichen Orkhor- 
den und Fallen kämpfen können. 
Angesichts der nicht gerade üppigen Ausstattung 
und der recht un inspirierten Aneinanderreihung 
diverser Lösungen will keine rechte Freude aufkom- 
men. Eine grafische Gestaltung ist abgesehen von 
ein paarschlecht reproduzierten schwarz-weiß-Bild- 
schirmfotos und den nüchternen Karten schlicht nicht 
vorhanden, Hier hätte das Thema 
mehr hergegeben. Nach den wichti- 
gen Neuerscheinungen dieses Jahres 
sucht man vergeblich - weder zu Eye 
of the Beholder III, noch zu Lands of 
Lore oder Betrayol at Krondor finden 
Sie hier Hilfen. 

Enthalten sind hingegen Lösungswege 
für die beiden Ultima Underworlds, den 
ersten Ultima Vll-Teil, Elvira, Whales 
Voyoge, Legend, Fate, Das Schwarze 
Auge und Might&Magic lll/IV. Sinniger- 
weise befindet sich auf der beigefügten 
Diskette eine Ishar 2-Demo - on starke Charaktere 
oder Spielstände für die einzelnen Programme 
wurde nicht gedacht. (Iw) 



NEUE SPI ELEBUC H E R - DIE AUSLESE 



Titel 




Autor 


Verlag 


ISBN-Nummer 


Preis 


Wertung 


Alle PC-Spiele 




Dralle/Ehrkamp 


Sybex 


3-8155-7007-7 


29,80 Mark 


Befriedigend 


Das LemmJngs 


-Buch 


C. Borgmeier 


Sybex 


3-81 55-0082-6 


16,80 Mark 


Befriedigend 



3-8155-6507-3 



lg Commander 1 - 



Inter Soft 



Bestellannahme 



Telefon: 0581 - 5006 
Telefax: 0581 - 14461 



WEIHNACHTS SONDERANGEBOT 






















Airbus A 320 Europa 








Airbus A 330 USA 








Ambush al Sorinor 






m 




Adelung Ost 


DU 
DV 






B17FlyingFortre S ä 

Sattle Team 


Campaign 2 


DV 






Battlehawks 1 S42 


Champlonship Manage 


B4 DA 


7! 


50 




Battletech Trilogy 


Christoph Kolumbus 




* 


W) 




Batrayal at Kroodor 


Darklards 


DV 


84 


SO 




Body Blows 
Bundesliga Manager 


hZT"" 


DV 
DV 


A4 


50 




Burntime 
B-Wlng 
Campaign 
Campaign Data Dlsk 


Morph 


□A 


67 


50 




Comanche Data 














Turrican 2 


DA 


90 

72 


50 
50 




Doglight 


Ultima 8 - Pagan 
Ultima 8 - Pagan SAP 


DA 


" 


50 




Dynalech 
Elfis 2 










Eye ol ibe Beholdsr 2 



11 LIV 0\J\ 1 ■ 1 




" w ■ 1 


Freddy Pharkas 


GmbH 


Front Page Football 


Postfach 1932 ^ 


Goblilns 2 


29509 Uelzen H 




ODER ,3^ 


Hannibal 


Grok-Liedener-Str. 27 1 


SÜ^J> 9 *tL 8 


29525 Uelzen ■ 


Crusade 



PREISLISTEN AUSZUG 



LHX 


Atiack Choppe 


Latin 


r Matthäus 










NFL 






Hockey 






Onl 












Prlva 


eer incl. SAP 



ike Commandei 



Prince Ol Persia 2 


DA 


89 


50 


Eishockey Manager 


DV 


79 


50 


Tornado 


DA 


71 


50 


Lemmlngs 2 


DA 


71 


50 




DV 


87 





Eye ot the Beholder 3 



Space Adventure 



3A5EINSTEIGEP.MODELL 1 !! 
Technology - Single Speed 
D-tauglich. Soundblaster- 



)1 D Double Speed ii 
iyCDU31 A3 Doublespeed V 

CO-HOM Lautwerke mit Controllei 



SOUND KARTEN 

PC Symphonie 
Galaxy BX II 



CD - ROM Mitsumi L 



-ROM Sony CDU 3- 



x — 







sr»'?»*»T 




QuErT 

n^^W^B Fanatiker? Ganz sc 
absurd klingt der Vor- 
schlag nun auch 
der nicht: Schließlich 
können Sie mit 
Super Nintendo den 
Klempner Mario auf 
en Bildschirm holen, 
röhrend Ihr PC gera- 
le eine Datenbank 
artiert oder Ihre 
Festplatte formatiert. Multitasking für den 
Benutzer also. Für das Super Nintendo- System (ca. 200 Mark) 
gibt es zahlreiche intelligente Spielmodule, die auch di 
gekochtesten PC-Spieler beeindrucken. Die drei Redaktions- 
favoriten: »Super Mario All 
Stars«, ein packendes Hüpf 
- und Springspiel mit hun- 
derte n von Level n, »Star- 
fox», ein 3 D- Weltraum- 
Spiel, das selbst einem 
486er das Furchten lehrt, 
und »Super MarioKart«, 
das verrückteste und 
packendste Renn spiel, daß 
jemals auf einen Chip 
it wurde. 





. Up- 
Bittel 



Panik 



»DOS 9« 

dem 5ystema -Verlag macht sich über 
den Upgrade-Wahn der Computer- 
Branche lustig. Die bei Redaktionsschluß 
aktuelle Version M5-D05 6.2 wird nach 
Strich und Faden veräppelt und drei Gene- 
rationen weiter mit Befehlen wie 
»POWERON« oder »HIDEFILE« garniert, die 
garantiert nutzlos sind. Ein witziger Lese- 
spaß, der die Perspektive so manchen Soft- 
warehauses vielleicht wieder gerade rückt. 
Komplett mit Utility- Diskette und Aufkleber. 



B ine Maus hat jeder - deswegen braucht i 

MH eine Maus, die nicht jeder hat. Diverse 
»Designer Mouse« -Modelle verschiedener Hersteller tummeln sich 
im Markt. Im Bild sehen Sie beispielsweise das 
aktuelle Modell der 



Sie haben noch ein Geschenk- 
problem? Ein Computer-Freak 

will am 24. was passen- 
des unter dem Baum finden? 

Unser Basar gibt zehn 
Geschenk-Tips für alle Fälle, 



Caddys sind de: 

die CDs nicht durch 
ständigen Caddy-Tausch 
beschädigt. Die »Tricad- 
dys« von Multimedia Experts sind mit 1 2 
Mark nicht nur preiswert, sondern haben 
auch ein schönes buntes Design und eine 
extra Hülle für den Caddy. 



w; 



was Geburtstag ver- 
gessen? Der »Colani Organizer II« 
von Vabis merkt sich nicht nur Adressen und Termine, sondern 
kann noch dazu die wichtigsten Redewendungen in 5 Sprachen 
übersetzen. Wenn Sie also immer schon mal wissen wollten, was 
Arnold mit »Hasta la vista, Baby« meint - Organizer fragen. Für 
1 98 Mark ist auch eine Schnittstelle zum Datenaustausch mit dem 
PC sowie 1 28 KByte Speicher inbegriffen - dos reicht für 
ganze Telefonbücher. 



Firma Boeder. Pas- 
schicken Maus soll- 
te auch ein unge- 
wöhnliches Mauspad den 
Schreibtisch zieren. Bunte Pads 
gibt's bei jedem Fachhändler. 
Ausschau halten sollte man 
dem aktuellen, ofiziellen 
«-Mauspad - gibt's bei- 
spielsweise bei Leisuresoft in 



MOUSE 




i> ' 




jj§if£iRjGfN 



W 



ihrend wir gespannt auf die CD-ROM-Version von 
Strike Commander« warten, kann man sich schon mal mit 
der reinen Audio -Variante verwöhnen lassen. Die »Origin Audio 
CD Vol. 2« enthält große Teile der Soundtracks aus Ultima 7 und 
Strike Commander in bester Audio-Qualität. Die CD gibt's für 
knapp 30 Mark direkt bei Electronic Arts, Gütersloh. 



w 



er viel und oft Flugsi 
spielt, kann 



ula- 



Spezial-Joysticfc immer gebrauchen. 
Der »Flightstick Pro« ist mit knapp 200 
Mark zwar recht teuer, bietet dafür 
aber höchst präzise Mechanik, einen 
speziellen Schubregler, vier Feuer- 
knöpfe und einen »Coolie Hat«, 
einen Stick im Stick, der von 
modernen Flugsimulationen aus- 
genutzt wird um beispielsweise 
den Blickwinkel des Piloten zu 
ändern. Der Flightstick Pro wird von 
Programmen wie 
Falcon, X-Wing 
a- oder Strike Com- 

mander in den 
neuesten Ver- 
/ sionen direkt 
unterstützt und ist 
K / eine wertvolle 

Bereicherung für jeden 
^^ß privaten Fliegerhorst. 



w 



5 ein wirklich ungewöhn- 
Joy stick sein soll, 
geht nichts über den »Cyber- 
man« von Logitech. Für stolze 
300 Mark erhält man einen ech- 
ten 3D-Stick, der in speziell program- 
mierten Spielen (»Shadow Caster«) das 
Virtual-Reality-Gefühl wiedergibt. Eine 
normale Maus emuliert er noch dazu. 
Das ungewöhnliche Stück ist zwar nicht 
für jedes Spiel geeignet, hat aber einen 
hohen Angebe-Wert. Zur Zeit gibt's 
den Cyberman exklusiv bei Karstadt. 



wBKr 



TECHNOPLUS EAGLE 



«Äcli^-us 



/bat 




MPC 

WIZARD 

2.0 



t der neue PC 
denn nun wirklich 
Multimedia -kompatibel oder nicht? 
Mit dem »MPC Wizard 2.0.-CD-ROM können Sie den PC 
unter Windows nicht nur auf Herz und Nieren testen, 
CD-ROM-Laufwerk und Video- Performance messen und 
sich Tips für die optimale Konfiguration holen. Für älte- 
re Grafikkarten sind auch aktuelle Windows -Treiber 
gespeichert, um etwas mehr Speed aus Ihrem PC zu holen. 
Und eine gelungene Sammlung von Clipart für viele 
Gelegenheiten, als Bild, Tan und Video, rundet 
die Multimedia-Test-CD ab. 





Kaufen Sie Reel Magic, sonst... 
Das angekündigte »Return to 
Zorlc« hat es leider nicht mehr bis 
zur Ersta us lieferung geschafft. 



"* -1 



FAMLER 
ZAUBER 



»Reel Magic« verspricht die neue Genera- 
tion von Spielen in Fernseh-Qualität. Die 
erste Software läßt die Steckkarte jedoch in 
fahlem Licht dastehen. 

Das Video der Zukunft kommtauf 
einer kleinen Scheibe, nicht 
größer als die heute übliche Audio- 
Compact Disk. »Digital Video* 
nennt sich der neue Standard, bei 
dem Spezial-Prozessoren Videofil- 
me um den Faktor 200 packen, so 
daß auf eine CD neben dem Ton 
eben auch bis zu 70 Minuten Video 
in VHS-Qualität passen. Das Pack- 
Verfahren nennt sich MPEG und die 
erste MPEG-Decoder-Karte für PCs namens »Reel Magic« ist 
jetzt für rund 850 Mark lieferbar. 

Tür diesen Batzen Geld kriegt man neben einer Steckkarte 
noch zwei CDs, eine Installationsdiskette, Kabel und Stecker 
für den Videoanschluß und ein äußerst knappes Handbuch. 
Für den Einbau von Reel Magic muß Ihr Rechner aufge- 
schraubt werden: Zuerst stecken Sie die neue Karte in einen 
leeren Slot im PC, dann verbinden Sie den MPEG-Decoder 
mit einem Flachbandkabel mit dem Feature-Connector Ihrer 
VGA-Karte; einige Karten haben keinen solchen Connector; 
dann ist Reel Magic leider aufgeschmissen. In solchen Fäl- 
len müssen Sie die Karte zurückgeben oder eine neue VGA- 
Karte kaufen. Zu guter Letzt stecken Sie noch den Monitor 
von der VGA-Karte ab und auf die Reel Magic auf; an die 



Zum Vergleich: Als Video-für- 
Win da ws -Sequenz vom 
gleichen Hersteller ist der Präsi- 
dent etwas fuzzeüg geraten 






VGA-Karte kommt ein Dummy- 
Stecker, welcher der Grafik vorgau- 
kelt, daß immer noch ein Monitor 
angeschlossen wäre. 

Wenn Sie noch keine Soundkarte im PC haben, verbinden 
Sie Reel Magic nun einfach mit Ihren Boxen oder einer Ste- 
reoanlage; leider ist für diesen Anschluß kein Kabel in der 
Packung. Haben Sie schon eine 
Soundkarte mit einem »Line In«-Ein- 
gang, schließen Sie Reel Magic dort 
an. Wenn Sie nur eine alte Sound- 
blaster-kompatible Karte ohne Mixer 
und Line In haben, können Sie diese 
Soundkarte auch entfernen; der 
Soundteil auf der Reel Magic läßt sich in einen Soundbla- 
ster-Modus schalten, der mit allen normalen Soundblaster- 
Programmen funktioniert und echte 1 6-Bit-Sample-Qualität 
sowie Adlib-Sound bietet. 
Wenn Sie jetzt Ihren PC ein- 
schalten, sollte alles weiterhin so 
funktionieren, wie gehabt. An 
einigen VGA-Karten ist jedoch 
der Feature-Connector nicht kor- 
rekt beschaltet; Sie sehen dann 
auf einmal ein negatives Bild. Für 
solche Fälle installiert die Reel 
Magic-Software ein kleines Pro- 
gramm, welches die Farben wie- 
der repariert. Gleichzeitig richtet 
das Installations-Programm auf 
Wunsch die Soundblaster-Emulation ein und sucht vollau- 
tomatisch Adressen, Interrupts und DMA-Kanäle für die Reel 
Magic aus. Außerdem werden Treiber für DOS und Win- 
dows angelegt. Nun können Sie eine CD mit einem im 
MPEG-Verfahren gepackten Film einlegen und abspielen - 
die Player-Programme für DOS und Windows sind leicht zu 
bedienen und funktionieren einwandfrei. Das MPEG-Bild 
wird einfach über das VGA-Bild gelegt. 
Doch Filme auf dem PC abzuspielen, die Sie auf Videoband 
vielleicht preiswerter kriegen könnten, ist sicher nicht der 
wahre Grund, um 850 Mark auszugeben. Reel Magic soll 
die neue Generation von Computerspielen einläuten, die 
statt ruckeliger VGA-Grafik und Videos in Briefmarkengröße 
mit echter VHS-Qualität brilliert. Zu diesem Zweck liegen 
zwei CDs in der Packung: Ein ROM mit 
diversen Demo-Filmen und ein ROM mit 
dem Spiel »Dragons Lair«. Eigentlich soll- 
te die MPEG-Version von »Return to 
Zork« beiliegen, doch die wurde nicht 
rechtzeitig fertig. So erhalten Kunden der 
ersten Auslieferung eben Dragons Lair 
und bekommen zusätzlich Return to Zork 
nachgeschickt, sobald es lieferbar ist. 
Dragons Lair haben wir in einem Text- 
kasten einzeln getestet. 



Statt tolle MPEG-Demos abgefilmte VGA-Grafiken: 

Die Filme auf der Demo-CD lassen böses vermuten 

(»Under a Killing Moon« von Access). 



Auch Lernsaftware und CD-Lexika 
können von MPEG profitieren: Hier 
sehen Sie den ehemaligen US- Präsi- 
denten Kennedy bildschirmfüllend 



Das erste Spiel für die Reel 
Magic ist »Dragons Loire, ein 
Spielhöllen-Automat, der 
Anfang der Achtziger Jahre 
Aufsehen erregte. Im Automa- 
ten befand sich nämlich ein 
Laserdisk-Spieler, der eine 
Bildplatte mit einem Zeichen- 
trickfilm abspielt. Je nachdem, 
welche Entscheidungen der 
Spieler wählt, «wurden blitz- 
schnell andere Positionen auf 
der Bildplatte angefahren. Sa 
entsteht der Eindruck eines 
»interaktiven« Films. Da auf 
die Platte aber nur 30 Minu- 
ten Film passen und alle Mög- 
lichkeiten des Spielers in die- 
sen gespeichert sein müssen, 
ist der Reiz des Spiels schnell 



ren Dirk ausgesetzt ist. 
Reagiert wird mit dem 
Joystick: Im richtigen 
Augenblick muß er nach 
links, rechts, oben oder 
unten gedrückt werden. 
So geht es insgesamt 
durch knapp 30 Spiel; 



i |e 



eils 



• rbei 



Hit 



kommt, daß damals die Laser- 
disk-Technik noch in den Kin- 
derschuhen steckte und die 
Geräte laufend ausfielen; bald 
waren für 5pielhallenbetrei' 
ber die Reparatur-Kosten 
höher als die Einnahmen, was 
der Technik den Todesstoß ver- 
setzte. 

In »Dragons Lair« geht es um 
den Ritter Dirk, der die Prin- 
zessin Daphne vor dem Dra- 
chen Singe retten will. Singe 
hat sich in einem Schloß voll- 
er Monster und Fallen verbar- 
rikadiert. Der Spieler sieht auf 
dem Bildschirm in Zeiehen- 
trick szenen, welchen Gefah- 



mal einer Minute Dauer. 
Für die Wiederbelebung 
von Dragons Lair wurden 
die Szenen des Spiels als 
MPEG-Dateien gespei- 
chert und per MS-DOS- 
Programm miteinander 
verbunden. Dabei haben 
die Programmierer aber 
diverse Fehler gemacht: 
Die Reihenfolge der Sze- 
nen entspricht keineswegs der 
Spielhallen-Version, manch- 
mal sind regelrecht Bilder aus 
anderen Sz< 
»Strecken« in eil 
geschnitten «worden. Außer- 
dem sieht man zu Beginn jeder 
Szene die Wiederbelebung 
des Ritters Dirk, < 
gar nicht gestorben ist. 
So sind beide potentiellen 
Käufergruppen sauer: Die 
unbedarfte erhält ein schnell 
langweiliges, mäßig interakti- 
ves Spiel, die Historiker eine 
»falsche« Dragons Lair- Ver- 
sion und nicht das verspro- 
chene Original. 




Die Demo-CD enthält neben 
ein paar kurzen Testclips und 
einem Werbevideo des Her- 
stellers diverse Democlips 
von Spielen, die für die nahe 
Zukunft angekündigt sind. 
Diese Videos enttäuschen 
jedoch auf der ganzen Linie. 
Offensichtlich haben Firmen 
wie Sierra und Access, mit 
deren Namen geworben 
wird, noch gar nicht mit der MPEG-Programmierung ange- 
fangen. Denn die Videos zeigen normale VGA-Grafik, die 
mit einer Video-Kamera abgefilmt und dann mit MPEG kom- 
primiert wurde. Das Ergebnis sieht schlechter aus, als wenn 
einfach nur VGA-Animationen zu sehen wären. Die Qua- 




Die Puzzles ii 

ch darauf, zu raten, welche c 
die richtige ist 



lität der Videos von 
» Police Quest4« und 
»linder a Killing 
Moon« ist jedenfall: 
derart schauderhaft, daß 
man sich ernsthaft Sorgen 
macht, ob man das Geld für ^<^jH| 
die Hardware zum Fenster rausge- 
schmissen hat. Ähnlich geht es beim Demo von 
» Escape from Cybercity «, einem Zei- 
chentrickspiel, das es schon für CD- 
i-Konsolen gibt. Auch hier wurde mit einer 
Videokamera einfach das CD-i-Spiel abge- 
filmt. Die Zeichentrick-Grafik ist zumindest 
etwas klarer, hat aber keinesfalls die Qualität 
der Dragons-Lair-CD. 

Insgesamt enttäuschen die »Demos« auf der 
beigelegten CD also auf ganzer Li nie. Schlecht 
digitalisierte Clips von normaler VGA-Grafik 
verhelfen Reel Magic sicher nicht zum Erfolg. 
Aus Lizenzgründen liegen nicht die Clips bei, 
die auf Messen immer gezeigt werden, um die wahre Qua- 
lität von MPEG zu zeigen: Musikvideos von Pink Floyd und 
Bon Jovi und Ausschnitte aus aktuellen Spielfilmen - mit die- 
sen Clips wären die Kunden sicher viel zufriedener gewe- 
sen, als mit den halbherzigen Spiele-Videos. (bs) 



Dirk war die erste, 
speziell für ein 
Spiel entwickelte 
Zeichentrick -Figur 



Wenn man Filme mit MPEG 
packt, ist theoretisch kein 
Unterschied zu einem VHS- 
Videoband festzustellen. In 
der Praxis sind viele MPEG- 
Clips jedoch deutlich schlech- 
ter als ein Fernsehbild. Dies 
liegt an unzureichenden Pack- 
und Digitalisier- Verfahren. Die 
Demo-Videos, die der Reel 
Magic beiliegen, wurden bei- 



3UT IST «VII 

spielsweise erst auf Video- 
band aufgenommen und dann 
mit einem normalen Video- 
grabber digitalisiert und mit 
zweitklassigem Packer 
gepackt. Spielfilme im MPEG- 
Format, die in den nächsten 
Wochen erscheinen werden, 
entstehen jedoch völlig 
anders: Die Film-Negative 
werden mit einem Laser abge- 



=«S WIRKLICH' 



tastet; die Daten werden auf 
Großrechnern gepackt, außer- 
dem «wird jedes einzelne Bild 
von einem Menschen überar- 
beitet, damit die Packer opti- 
mal arbeiten können. Deswe- 
gen sehen Demonstrationen 
von professionellen MPEG- Fir- 
men wie C-Cube auch ent- 
sprechend eindrucksvoll aus. 
Dort kostet allerdings das 



Packen einer Minute Film rund 
300 Mark - kein Wunder, daß 
Spieleproduzenten lieber erst 
mal nach preiswerteren 
Methoden suchen. Verdam- 
men Sie also nicht wegen ein 
paar Clips in mäßiger Qualität 
die gesamte Technologie. In 
MPEG steckt mehr drin, als 
flaue Demo-Videos erahnen 
lassen. (bs) 



PC PLAYER \m 



TEST: CONCERTO 



NACHT DIE MUSIK 



Das Orchester mit seinen 
Instrumenten steht im Mittel- 
punkt dieser 
Multimedia- 
Software. 




einem zweiten Karajan reifen sie dabei wohl 
kaum. Daß zur Führung eines Orchesters weit 
mehr gehört als Kraft in den Armen will Ihnen 
»Concerto« schonend beibringen. 
Sechs Hauptthemen stehen zur Auswahl, die 
jeweils durch ein Icon repräsentiert sind. Man 
erhälteine Einführung in die Klangformen und 
Typen des Sinfonieorchesters und erfährt von 
den unterschiedlichen Arten und Formen des 
Dirigierens. Vier weitere Themen widmen 
sich den Hauptinstrumentengruppen Strei- 
cher, Holzbläser, Blechbläser und Schlagin- 
strumente. Sie verzweigen wiederum in 
Unterthemen - unter dem 
Oberbegriff Blechbläser 
verbergen sich Trompete, 
Waldhorn, Posaune und 
Tuba. Die Schlaginstru- 



Das Symphonie- 
orchesler wird 



denen Aspekten 
vorgestellt 



usik ist etwas wunderschönes - nach einem harten All- 
tag schaltet man die Stereoanlage ein und den Stress 
ab. Besonders die klassischen Werke sollen der Entspannung 
förderlich sein. Hier erwacht jedoch bei vielen Menschen 
wieder der Ehrgeiz. Statt ehrfürchtig den Kompositionen der 
Genies vergangener Tage zu lauschen, würden Sie gerne 
eine aktivere Rolle spielen. Unglücklicherweise beherrschen 
viele kein anderes Instrument als den CD-Spieler - als ein- 
zige Karrieremöglichkeit bliebe also nur der scheinbar ein- 
fache Beruf des Dirigenten. 

Ausgestattet mit einem Kugelschreiber als Taktstock proben 
Sie im Wohnzimmer den konzertanten Ernstfall. Die Laut- 
stärke, mit der die werten Nachbarn dabei mit Klassik 
beschalltwerden, über- 
trifft in vielen Fällen 
den Dezibel-Terror des 
Heavy-Meta (-Heben- 
den Filius um einiges. 
Auch wenn Sie bei 
Beethovens Symphoni- 
en noch so eifrig mit 
den Armen wedeln -zu 



Der historischen Entwicklung 
sind besondere Kapitel 

gewidmet 

Instrumententypen 

werden ausführlich 

vorgestellt 





mente sind nach bestimmter und unbestimmter Tonhöhe 
geordnet, während die Holzbläser durch Flöte, Oboe, Kla- 
rinette und Fagott vertreten sind. Violine, Bratsche, Violoncello 
und Kontrabaß hingegen stehen natürlich für die Streicher. 
Zu allen Themen sind mehrere Kapitel vorhanden: Mit einem 
Knopfdruck widmet man sich der Geschichte, dem Klang, 
der Instumentenfamilie oder erhält eine generelle Ein- 
führung. Außerdem ist jeweils ein typisches Musikstück 
abrufbar, das mit einer speziell zusammengestellten Dias- 
how unterlegt ist. Zu den Klängen eines Meisterwerkes 
betrachten Sie etwa Delphine und Jagdhunde. Eine sehr pro- 
fessionelle deutsche Sprecherstimme führt durch die einzel- 
nen Themenbereiche. Dazu kommen 986 Bilder und kurze 
Filmchen von unterschiedlicher Qualität und Aussagekraft. 
Einem Lehrbuch können Fachinformationen zur Musikge- 
schichte und Musiktheorie entnommen werden. Bei beson- 
ders markierten Schlüsselwörtern ruft das Anklicken zusätz- 
liche Erläuterungen auf. Man erfährt, was ein Frullato und 
eine Schalmei ist, und wozu das Rohrblatt dient. Spielwei- 
se und Klang von Instrumenten werden hier mit Animatio- 
nen verdeutlicht. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die 
Texte. Im Index geht man miteiner Stichworteingabe gezielt 
auf Informationsjagd. Sollten Sie Probleme mit dem 
mausgesteuerten Programm haben, dann nimmt einen 
die Hilfe-Funktion an die Hand. Zum krönenden 
Abschluß lassen sich die 



gewonnenen Erkennt- 
nisse schließlich aus- 
drucken und an die 
Wand hängen. (tw) 



Concerto 

Hersteller: Intercomputer 
Preis: ca. 160 Mark 
Benötigt: 386er mit 4 MByte 
RAM, CD-ROM-Laufwerk, 
VGA und Windows 3.1 



PC PLAYER 1/94 



PC PLAYER 

DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 

HERAUSGEBER 

Mk'hael Scii.irli'iilxTi'.i'r 

CHEFREDAKTfON 

Heinrich Lenhardt (hl} und Boris Schneider (bs)j 

gemeinsam verantwortlich für den redaktionellen Tei 

REDAKTION 

Thomas Werner Hw), Toni Schwaiger (ts) 

Gastautor: 

Anatol Locker (all 

SCHLUSSREDAKTION UND KOORDINATION 

Babs Schwaiger (ba) 

LAYOUT 

Journalsatz GmbH 

GRAFIKEN 

Rolf Boyke 

Gestaltung 

FOTOGRAFIE 

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Itung 



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Eine H.iMliiji Mir ilü- :;,■■ hlii;l.ril .-|.---r Ytr..i|Tn:ii. huilili'll k,»nn l-iil/ -uigl.illip'i Pnil'urijj 

durch die Redaktion mm IIi-.iu--;j-I>(.i nie hl ..im' Kimmen werden. 

Die geltende- irc-wi/lisS.-n Bi -liuirnurini'n ,ir:d ,-u (»achten. 

DiegewenjhcHe NuizunR. : i ~ I -. rt, , i-,. : I ■. -.. rlr- I'n, s niv Si-i,ili|iNine und gedrui.kien 

^h.LllLllllli'n M II i- H :-|-M... In.- r.:lrhr:-ii...',.::i|.. Her,;, ,.;i-:-i.-t. .■■, ■!.:,, Ii,. 

Das Urheberredn iüi itr.iiri-r-ln hl.- Minihkripk li.-yl .iii-i.. -■!:, Kich bc-iir- Ve-lif. 

■■ 'II -::-.-.. V, r\iit:i : h.;...|,;'.ik'l -üll-üi:. \ !-lv. l 'll::li.i; Kill T---.Ii.ti nur nik '.li-iillichv 

Genehmimin.n di- Vi.-ilj-.-,. v-.-uil'i h ;:rkr-iiu,i-n I n- 1 u-iriilbriiräge gehen 



/THOMAS PFISTER 

TEL.: 0561/2 44 53 FAX: 0561128 SO 97 



ADVENTURE / ROLLENSPIELE 



talMHllu 



Vi- « jjjj™ I™ 1 



13 



jj: ° ff (»iVjJ 









ACTION/ARCADE 



Ist 






SONSTIGES/ZUBEHOR 



».. H InlHLDm tili 






STRATEGIE/SIMULATION 






SS! 






"• Sa- 
tt BS" 






M^!"Lm 






Hänaleranlrage envijescht - Ladenpreise 




AN 



C 



/Ijnw iiiijjj 

OH PUTER 



PC Meisterwerke 



X 



CD 



Die Softwarfefirmen ent- 
decken die Welt der Kunst: 
Gleich zwei neue digitale 
Gemäldesammlungen 
buhlen um die Gunst der 



Mit 250 Werken von 40 berühmten Künstlern wartet das 
Markt&Technik-Produkt auf. Unter den abrufbaren Malern 
befinden sich so bekannte Persönlichkeiten wie Dürer, Rem- 
brandt, Spitzweg oder Picasso. Mit kurzen Biographien wird 
dem Benutzer ihr Leben und Schaffen nahegebracht. Aus- 
gewählt werden können die Bilder über einen Namensin- 
dex oder das Heimatland des Künstlers. Während Rußland 



schöngeistigen CD-ROM-Besitzer. 

Was ist Kunst? Der eine trägt stolz seine mit Lichterket- 
ten illuminierte Marienstatue von der letzten Wallfahrt 
nach Hause, ein anderer schwört auf die naive Malerei eines 
Hobbykünstlers von der Insel Norderney. Ein dritter wie- 
derum liebt die üppigen Rundungen der Rubensfrauen und 
ist entsetzt ob der üblichen lautstarken 
Kunstperformances. Beuys provokante 
Behauptung, alles sei Kunst, verwirrt den 
Laien dann vollends: Soll man etwa das ver- 
schmierte Memo seines Chefs einrahmen 
lassen oder den Stapel schmutzigen 
Geschirrs nicht mehr spülen, sondern in eine 
Galerie tragen? 

Wie gut, daß es Museen gibt. Hier können 
wir unseren Kunstgeschmack nacheichen, 
insofern der Balanceakt zwischen in Ölfar- 
ben verewigten Blumensträußen, Ikonen, far- 
bigen Quadraten und Fettecken gelingt. Der 
Markt&Tecbnik-Buchverlag und der Soft- 




FrensßrsiErJiß MbIgi 



,1er 






i 



c Toulouse-Lautrec 
1864-1901 



Henri de 

Toulouse-Lautrec 




Die Lönderauswohl 
ermöglicht einen geziel- 
ten Zugriff auf Künstler 
mit einer bestimmten 
Nationalität 

und die Vereinigten 
Staaten nur durch einen 
Alibikünstler vertreten 
sind, platzen die Über- 
sichtskarten von Frank- 
reich und den Nieder- 
landen förmlich aus 
allen Nähten. 



Zu 40 Malern sind Biographien abrufbar 

ware-Riese Microsoft entwickelten beide unabhängig von- Desweiteren sind die Werke nach Stilepochen geordnet - 
einander Programme, mit denen man Meilensteine der Kunst- egal ob es sich um die Renaissance oder den Impressionis- 



geschichte auf dem eigenen Monitor wiedergebei 
PC Meiste rwe rke 



kann. 




Bei der Toilette 



mus handelt. Die Stilrichtungen werden anhand von typi- 
schen Beispielen erläutert. Ein in der Sammlung 
enthaltenes prominentes Bild ist die Mona Lisa 
von Leonardo da Vinci, aber auch ein Roy Lich- 
tenstein fehlt 



L=J 

Hilfe 

El 



Henri de Toulouse-Lautrec 

1864-1901 

Postimpressionismus 

67x54 

Paris, Musee d'Orsay 



Hersteller: Markl&Technik 
Preis: ca. 100,- Mark 
Sprache: Deutsch 
Benötigt: 386er mit Windows 
3.1, 4 MByte RAM, Super 
VGA, Maus und CD-ROM- 
Laufwerk. 



nicht. 

Neben den Ba- 
sisinformationen 
wie Epoche, Ent- 
stehungsjah r, 
Größe und dem 

Museum, in dem das Meisterwerk bestaunt wer- 
den darf, gibt zu einigen Bildern im Infotext wei- 
tere Erläuterungen. Hervorgehobene Textstellen 
führen nach dem Anklicken zu 

Über 250 anderen Künstlern, Gemälden 

Gemälde sind > c .-, , 

für die PC Stilepochen weiter. 

Meisterwerke 
digitalisiert 



(■ •** 8 



The Executbn of Lady Jane Grey 



■ Microsoft 
Art Galle ry 

An der Nordseite des Londoner Trafalger Square 
steht das 1838 vollendete Gebäude der National 
Gallery. Hinter dem Eingangsportal ist eine der 
bedeutensten Gemäldesammlungen der Welt ver- 
borgen. Kunstliebhaber würden sicherlich gerne 
einen Großteil des Bestandes nach Hause tragen - 
doch selbst, wenn ein professionelles Einbruchsteam 
die Gemälde für Sie entwenden würde, so hätten 
Sie doch nicht genügend Wände in Ihrer Wohnung, 
um die Meisterwerke zur Geltung zu bringen. 
Die mit 2000 Bildern aus den Beständen eben die- 
ser National Gallery gefüllte CD bie- 
tet eine praktisch zu handhabende 
Alternative. Über ein Künstlerlexi- 
kon werden die Werke personen- 
bezogen erschlossen, wobei man 
Wissenswertes über das Leben des 
Malers erfährt. 

Unter einem weiteren Menüpunkt 
sind die Gemälde in thematische 
Gruppen wie Alltagsleben (Arbeit, 
Erziehung, Freizeit...}, religiöse Bil- 
der, Portraits oder Stilleben unter- 
teilt. Im historischen Atlas wurden 
die Kunstschaffenden sowohl dem 
Jahrhundert ihres Wirkens als auch 
einem Zentrum der Kunst (Florenz, 
Paris etc.) zugeordnet. 

Die vier Museumstouren sind mit einer Sprecherstimme 
unterlegt und einigen erklärenden Animationen ausgestat- 
tet. Man erfährt so etwas über die Malmethoden, die Per- 
spektive in der Malerei oder Entdeckungen, die bei der 
Restauration von Bildern gemacht wurden. Die Animatio- 
nen illustrieren beispielsweise die Veränderungen, die ein 
Bild im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben, und zeigen, 
wie ein Detail, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, 
erst wirklich erkennbar wird. Unter dem Abschnitt »Gene- 
ral Reference« schlägt man Begriffe wie Triptychon nach 
oder erfährt näheres über die auf Bildern dargestellte bibli- 
sche Esther. Zu einigen in den Texten enthaltenen Schlüs- 
selbegriffen wird praktisch erweise gesprungen, sobald man 
sie mit der Maus anklickt. 

Die Bilder können zu einem Großteil in einem größeren For- 
mat betrachtet oder auch ausgedruckt werden. Auf Wunsch 
erhalten Sie mit einer Stimme, die den Namen des Künst- 
lers wiederholt, eine Aussprachehilfe. Bei einigen Altar- 
gemälden lassen sich die 
Seitenflügel per Knopfdruck 
auf- und zuklappen. Zum 
ziellosen Umherstreifen lädt 
schließlich noch der Zufalls- 
generator ein. (tw) 



Signed <rtd dttal 

PojI Ddaoche 1833 

Canvas, 246 x297 cm Wo. 7909, 

Bajuecthfd by Lord Chtytestrvie 

1902, rehanaS jromthe 

TateGdlay, 1973. 

The painting was exhibi ted 
at the Salon in 1834 Lady Jane 
Grey (1537-54) ruled as Queen 
of England for nlne dayi in 1553 
after the death of Edward VI. 

A Protestant, she was a great 
granddaughter of Henry VII, but 
her supporters were defeated by 
thoseof the Catholic Mary I who 
ju^eeded to the throne. Her 

Hill on 12 February 1554. 




NEKT PAGE... Detail 



..-"■JlE^Bj 

Zu den einzelnen 
Werken werden bei 
der Art Gallery Erläu- 
terungen gegeben 




Hersteller: Microsoft 
Preis: co. 1 SO,- Mark 
Sprache: Englisch 
Benötigt; 386er mit Windows 
3.1, 4 MByte RAM, Super 
VGA, Maus und CD-ROM- 
Laufwerk. 



I Bei beiden Programmen erfolgt die Darstellung der 
Werke in einer erstaunlichen Qualität. Hier ist optischer 
Kunstgenuß pur angesagt. PC Meisterwerke enthält 
bekanntere Werke als das Microsoft- Produkt, bei dem 
schlicht ein ganzes Museum lizensiert wurde, im direk- 
ten Vergleich schneidet die Art Gallery jedoch besser 
ab. Hier kann man nicht nur die Bilder in einem fast 
| bildschirmfüllenden Format betrachten - auch die Texte 
sind ausführlicher und informativer. Generell dürfen Sie 
| weder von Microsoft noch von der Markt&Technik-CD 
einen annähernd vollständigen Überblick über die 
wichtigsten Werke der Kunstgeschichte erwarten. 
Allerdings sind die Konkurrenten sehr leicht zu bedie- 
i - dem Augenschmaus muß also kein langwieriger 
I Kampf mit dem Handbuch vorangehen. Auch an eine 
Suchfunktion wurde jeweils gedacht. Maler des 20. Jahrhun- 
derts sind jedoch sowohl im einen als auch im anderen Digr- 
Musentempel eine Rarität. PC Meisterwerke wartet im Gegen- 
satz zur englischsprachigen Art Gallery mit deutschen Texten 
auf dem Bildschirm auf. 

Als nette Spielerei kann man die CDs allemal verwenden, die 
technikfeindlichen Bekannten beweist, daß Ihr Rechner auch 
zu erhabenen Dingen fähig ist. Liebevoll gedruckte Kunstbücher 
mit Ihren umfangreichen Erläuterungen werden jedoch nicht in 
Bedrängnis gebracht. 



Avefrafic 




Test: »Oceans Below« 



POSEIDONS 
REICH m 

Tauch vergnügen für Wasser- j^^m 
scheue: Mit dem CD-ROM »Oceans Below« 
werden Sie in die Welt der Fische und 
Quallen entführt. 



'-■.'■'■■. 



Die Natur ist dem Menschen 
nicht hold. Wo immer er geht 
und steht lauern furchtbare Gefah- 
ren: Schneelawinen, Erdbeben, 
Vulkanausbrüche, Erdrutsche und 
Feuersbrünste. 



OCEANS BELOW 

Software 



Hersteiler: 
Toolworks 
Preis: ca. 110 Mark 
Benötigt: 386er mit 33 
MHz, 580 KByte freies 
RAM, Super VGA, CD- 
ROM-Laufwerk und Maus 
Festplatten platz: - 
Sprache: Anleitung und 
Programm in Englisch 



I* L"u^"hlV"'""*' 
kl 



Wer dem hekti- 
schen Alltag ent- 
kommen will 
und dabei nicht 
in eine Glet- 
scherspalte rut- 
schen oder von einem Grizzlybären ver- 
speist werden möchte, dem erscheint das 
Meer als letzter Ausweg. Hier wirkt alles 
so friedlich und ursprünglich. Doch auch in der scheinbaren 
Unterwasser-Idylle ist alles nur darauf aus, einem ahnungslo- 
sen Taucher übel mitzuspielen: giftige Seeigel, tödliche Fische, 
Killeralgen, hinterhältige weiße Haie und die nicht zu unter- 
schätzenden Feuerquaiien tanzen einen Reigen des schieren 
Entsetzens. Wer all dies überlebt, dem fallen dann oft noch 



Der Übersichtstafel entnehmen Sie, welche Tiere 
einem Gebiet typ ist herweise beheimatet sind 



Der weiße Hai! In der Taucher- 
maske laufen kurze Videosequen- 
zen zu einzelnen Tierarten ab. 

dieeigenen Lungenbläschen in den Rücken, die beim 
Auftauchen ganz unmotiviert zu platzen beginnen. 
Daher ist das einzig wahre Refugium, um gefahr- 
los Natur zu erleben, offensichtlich der häusliche 
Rechner. Diese Marktlücke entdeckte die Firma 
Amazing Media. Zusammen mit dem kaliforni- 
schen Softwarehaus Software Toolworks bringt sie 
jetzt ein Programm heraus, mit dem man im atom- 
bombensicheren Bunker sitzend - geschützt vor 
dem Einschlag von übelwollenden Meteoriten -, 
die Ozeane erkunden kann: »Oceans below«. 
Das Rote Meer, die Karibik, Hawaii, die Galapa- 
go5-!nseln, die kalifornische Küste und Australien 
bieten sich als Tauchreviere an. Bevor Sie am Moni- 
tor in die Tiefen vorstoßen, informieren Sie sich in 
einer Übersicht über die Ausrüstung und wichtige 
Aspekte des Tauchens. Anschließend wählt man per Karte 
eine Zielregion aus. In einem kurzen Video werden Infor- 
mationen über dieses Gebiet gegeben; außerdem kann einer 
mit Farbgrafiken ausgestatteten Tafel entnommen werden, 
welche markanten Lebewesen hier zu finden sind. 
Nach Beginn des Tauchgangs werden Sie mit einem Unter- 
wasserbild konfrontiert, auf dem sich zahlreiche Meeresbe- 
wohner tummeln. Mit dem Mauszeiger fährt man nun in die- 
ser erstarrten Ansicht herum und achtet darauf, ob er sich 
in eine kleine Tauchermaske verwandelt. Mit solch einer 
Veränderung wird nämlich signalisiert, daß zu dem gerade 
softwaremäßig berührten Fisch/der Krabbe/der Qualle ein 
Filmchen betrachtet werden kann. Da der Hauptspaß von 
Oceans Below das Abspielen der kurzen, mit englischer Spra- 
che unterlegten Videos ist, klicken Sie ungeniert zu. 

Oft findet man auch eine mehre- 
re Pixel große Stelle im Bild, die 
sich von der Umgebung abhebt. 
Findige Naturen wissen sofort, 
was es damit auf sich hat: hier 
liegt ein Schatz versteckt. Ein kur- 
zes Anklicken und der Fund wird 
in die Liste der entdeckten Kost- 
barkeiten aufgenommen. Eine 
Punktewertung gibt es dafür 
nicht. Sind alle Fische, Korallen 
und Seeanemonen eines Bildes 
angeklickt, dann begeben Sie 
sich einfach in eine neue Re- 
gion. Ein Glas mit Goldfischen ist unterhaltsamer. 
Insgesamt sind 200 kurze Videosequenzen und 1 25 Photos 
auf der CD enthalten. Die technische Qualität einiger Film- 
chen ist jedoch so mies, daß man oft nicht erkennt, ob am 
Bildschirm wirklich eine exotische Unterwasserszenerie 
oder bloß Ihre in der Badewanne treibende Plastikente 
gezeigt wird. Da die englische Sprachausgabe nicht mit 
Untertiteln versehen ist, kommen nur Englischprofis in den 
vollen Genuß der lehrreichen Erläuterungen. (tw) 






PC PLAYER I/94 



Kostenlose 
Software 

können wir Ihnen auch nicht bieten. 

Aber viel hat nicht gefehlt 

vergleichen Sie selbst! 



SIMULATION / STRATEGIE 



A - Train Construction Set 
Battle Isie Oals Disk 2 
BattleTeam (Bat. lsle*Data1) 

Burring Steel 



Cyber Race 
Dogfight 
Der Patrizier 
Die Siedler 
Eight Ball DeLuxe 
Elile 2 - Frontier 
Empire DeLuxe 
F-15Strike Eagle 3 
Falcon 3.C 



Flugsimulator 5.0 

Gunship 2000 
Gunship2000 Mrsi 



Pirates Gold 

P rivateer 

Privateer Speech Acc. Pac 

Protostar 

id Tycoon De Luxe 



Red E 



n Mission Disk 



Silver Ball (bester PC-Flippi 

5 im Farm 

Sim City Deluxe 

Skat '92 

Spaceward Ho! (Windows) 

Spaceward Hol (DOS| 

Speed Racer 

Spelunx 

SSN-21 Seawolf 



Strike 


Com. Speech Pack 


Strike 


Com.Tsctical Op. 1 


Stunt 




Subw 




Synd 








Take 


3 Break Pinball-Wind. 




lalor 2 - Chess Wars 


T. F. X. 


Thee 


more ine red. Machi 


Thee 


more incred Machlne 



Wing Commander Academy 
WC DeLuxe (WCl+Se.l&2) 
WC 2 inkl. Speech Pack 
WC 2 Spec.Op. 1 und 2 

X - Wing Upgrade Kit 
X-Wing Miss. 2 (B - Wing) 
Zeppelin - Giants of (he Sky 

ROLLENSPIELE/ 
ADVENTURES 



Dark Sun-Shattered Lande 



Day of the Tentacleiwin Man 
Der Schatz i. Silbersee </. 

Dune 2 

Eye of Beholder 2 
Eye of Ba holder 3 
Fantasy Empires 

Forg otten Castle 
Freddy Ptiarkas 
Gablins 3 



Might a 






flagic S 



unkey Island 2 
Police Quest 3 
Quast for Glory 3 
Return of the Phan 
Ringworld 

Shadow Caster 

Sheriock Holmes 

Space Quest 5 
Spelunx 

Ultima 7: DIE 

Ultima 7 Teil 2: Serpent Isie A 

Silver Seed DalaSerpent Isie A 

Ultima B ■ Pagan A 

Ultima 8 - Pag Speech Pack A 



Power Tactlcs 5-er £ 

Sargnn 5 Shanghai?) 
Sim City DeLuxe 

Space Legends 



ACTION/GESCHICKLICHKEIT 

Alien Breed f 



Battle toads 

Big Sea 

Body Blows 

Fatty Bear 

Fire and lee 

Krusty's Fun Houae 

Lemmings 2 - The Tribbes 

Liberation - Captive 2 

Lollypop 

McDonald Land 

Moria Kombat 

Oscar 

Prince of Persia 2 

Street Fighter 2 
Terminator 2029 

ir Data Op. Scoure 



SPIELESAMMLUNGEN 



A 64, 
A 78, 
A 59, 






SPORT & Sport-Simulation 

Anstoss \ 

Archer McLeans Pool Billard I 

Bundesliga Man. Prof. 2.0 \ 

Eishockey Manager \ 

Formular One Grand Prix / 

Front Page Sports Football E 

Front P. Sp. Football Pro'93 E 

Goal! (Dino "Kick off" Dinl] V 59, 



Indy Car Raclng 
Jordan in Fllght 

Links Data Pebble Beach 

Links 386 Pro 



NFL Coaches Club Football 
NHL Hockey 

NickFaldo's Champ. Golf 
Sensible Soccer 
Striker 

IBM/PC CD-ROM 

BAT 2 - Coshan Conspiracy 
Battle Chess 1 SVGA 
Black Line Vol. 1 



Blue Force 


A 


84,99 


B Urning Steel 




64,99 


Burntirne 




78,99 


Chessmaster Pro 3000 


E 


89,99 


CD -Rom Edition 1 


V 


64.99 




n B l»l 




Cyber Raoe 




86,99 


Day of the Tentacle 




89,99 


Der Patrizier 




82,99 


Eco Quest 


E 


79,99 


Eye of Betiolder Trilogy 


V 


86,99 








Fatty Bear 


E 


66,99 



69,93 
109,99 

79,99 



78,99 
64.99" 
86,99 

99, gg 



" Golden 7 (7er-Sammlung) 



JurasslcPark(Dino Park) 
Kings Quest 5 
Kings Quest 6 
Labyrinth of Time 



Napoleonics 

Protostar 
Rebe! Ass.au It 



Wing Ci 

Virus Killer Professional V 104,99 

Joysticks-Hardware-Zubehör 

Fllghtstlck PRO 139,99 

Thruslmaster Fligtit Control 129,99 

dto. Weapon Control - Mark 2 229.99 

dto. Rudder - Pedals 289.99 

Gravis schwarz 74,99 

Gravis analog Pro 79,99 



Stand .transparent anschlußfertig 5B.99 

CD-ROM Laufwerk 449,99 

Doublespeed/Multisession/anschlußfertig 
(Ais Controller Soundblaster Pro de Luxe 
oder Soundblaster 16 ASP erforderlich ) 

Soundkarten 

Soundblaster Pro 2.0de Luxe 159,99 

Soundblaster Pro de Luxe 299,99 

Soundblaster SB 16 369.99 

Soundblaster SB 16 ASP 469,99 



angenommen! Verweigerte Sendungen wer 
den mit einer Kosten pauschale von DM 25,- ir 
Rechnung gestellt. 



Ein frohes Weihnachtsfest 
und ein gutes neues Jahr 
wünscht Ihnen Ihr Team 
vom 

Versand 99 



Versand 99 GmbH, Tel. 02403 - 21188 Fax 02403 - 35351, Jülicher Str. 53 - 55, 52249 Eschweiler 




Welches Detektiv- 
Gespann wäre 
besser zur Rettung 
eines zottigen 
Bigfoots geeignet als 
die Kombination 
Hund plus Hase? 
Sam und Max 
beweisen im neuen 
Lucas Arts- Ad ventu re 
nachhaltig, daß 
niedliche Cartoon - 
Tiere ganz schön 
fiese Zyniker sein 
können. 

NAX 



Dies ist die Geschichte zweier aufrechter 
Helden: Streiter für die Gerechtigkeit, 
Aufklärer schwerster Verbrechen, Hüter von Recht und Ord- 
nung. Sam und Max sind die »Freelance Police«, ein Detek- 
tiv-Duo, das immer wieder hilfreich einspringt, wenn das 
Gesetz nach ihm ruft. Allerdings heißt Sam nicht mit Nach- 
namen 5pade. Erträgt zwar gerne zerknautschte Anzüge und 
seine Sprüche könnten von Raymond Chandler stammen, 
aber er ist ein Hund. Neben seinem Partner wirkt Sam aller- 
dings geradezu normal, denn Max ist ein permanent grin- 



HII IHE ROAD 



m 




In diesem Spiel sollten Sie sich auf einige bizarre Schauplätze gefaßt 



sendes Häschen mit langen Kuschelohren und sadistischer 
Ader. Kommt Sam bei seiner Detektivarbeit mit Logik und 
gut Zureden nicht weiter, bittet er seinen Freund um Hilfe. 
Max ist der Hase fürs Grobe, fährt wie der Teufel und prü- 
gelt wie ein Weltmeister. 

Die Detektive mit den unkonventionellen Methoden wer- 
den auf einen Fall angesetzt, der ihrer Schrägheit würdig ist. 
Aus der Freak-Show des Jahrmarkts brach ßigfoot aus, eine 
furchtbar große und furcht- 
bar haarige Variante des 
Yeti. Vom Eisblock, der das 
Ungeheuer schützend 
umhüllte, ist nicht viel mehr 
als eine Pfütze übrig. Der 
aufgetaute Bigfoot ist spur- 
los verschwunden; außer- 
dem hat er Trixie entführt, 
die Dame mit dem Giraf- 
fenhals. Sam und Max neh- 
men unverzüglich die 
Ermittlungsarbeiten auf dem 
Jahrmarkt-Gelände auf... 
Im fernen Kalifornien hatten 
die Programmierer von 
LucasArts in den letzten 








PC PUTER \m 




Sem & Max steckt voller 
außergewöhnlicher Animatio- 



Monaten eine fast unlös- 
bare Aufgabe vor sich. 
Mit »Day of theTentacle« 
hatte man gerade den 
Maßstab für aberwitzige, 
brillant animierte Grafik- 
Adventures vorgelegt - 

►'■'*■ •**i-i.*i*nJl KI i - ■ 

wie sollte man den jemals 

überbieten? Nun, gegen 
«r"^b^ i$*I^^J ^V Sani 

Fred und Purpur Tentakel 

y" ner. Der Humor von 

zynisch und nichts für 
Stoffel, die alles gleich in 
die falsche Kehle bekom- 
men. Der Stil der Grafik steuert bei diesem Titel noch mehr 
in Richtung Trickfilm-Qualität und die emsigen Program- 
mierer bastelten sogar ein neues Icon-System zusammen. 
An die Stelle der LucasArts-üblichen Verb- und Inventarlei- 
ste am unteren Bildrand rückte - gar nichts. Die Grafiken 
sind bei Sam & Max bildschirmfüllend, kein Text verunziert 
das schöne Szenario. Wie bedient man nun das Programm? 
Minimal von Sierra inspiriert hat LucasArts den wandelba- 
ren Cursor erfunden. Durch Klicken mit der rechten Maus- 
taste verändern Sie das Symbol des Zeigers. Je nachdem, mit 
welchen Bildchen Siedann einen Linksklick auf einem Bild- 
element ausführen, wird eine andere Aktion ausgelöst. Es 
gibt Cursor-Varianten für »gehe«, »untersuche«, »nehme*, 
»rede mit« und »benutze«. 

Um einen Blick ins Inventar zu erhaschen, bewegen Sie den 
Zeiger über das Pappkarton-Icon in der linken unteren Ecke. 
Sogleich werden die Habseligkeiten sichtbar, die unser Hel- 

■1 




Poltergeist läßt grüßen 
wenn 's sonst nichts ist 



besessenes Toiletten hau sehen, 



HEINRICH LENHARDT 



Ich neige nicht gerade zu Über- 
treibungen, aber das ist die 
originellste Grafik, die ich je 
bei einem PC-Spiel gesehen 
höbe. Und Sam & Max hat den 
absolut wahnwitzigsten 
Humor drauf, den ich je bei 
einem PC-Spiei erlebt habe. 
Ob es deswegen auch das 
absolut beste PC -Ad venture 
ist? Nun, die Puzzles sind OK, 
die Komplexität reicht dicke 
aus; das Animations-Feuer- 
werk flaut nach dem starken 
Anfang etwas ab. Mir war 
zudem die Tentaele-Bedie- 
nung etwas lieber: Dos häufi- 
ge Symbol -Durchklicken mit 
der rechten Maustaste hat 
mich schon bei Sierra immer 
genervt. Außerdem fehlt den 
Rätseln der Tick Genialität, 



den Ten t ade bei einigen Zeit- 
zonen-Kettenreaktionen ent- 
faltete (Stichwort »Hamster in 
der Tiefkühltruhe« -keine wei- 
teren Fragen). 

Das sind zugegebenerweise 
Haarspaltereien im Detail. 
Sam & Max ist dem Gros der 
Adventure-Konkurrenz um 
Lichtjahre voraus. 
Auch wenn das eigentliche 
Spiel de sign von der köstlichen 
Aufmachung etwas in den Hin- 
tergrund gedrängt wird - 
LucasArts hat (mal wieder) ein 
vorbildliches Programm hin- 
gelegt. 

Sie sollten auf jeden Fol! Sinn 
für herzlich-herben Humor 
haben; dann werden Sie die- 
sen Spaß bis zum letzten Bit 
genießen. 






Als Inventar dient ein alter Pappkarton. Am oberen Bildrand erkennen 
Sie die neuen kons, mit denen das Spiel gesteuert wird. 

denduo bei sich hat. Um einen Gegenstand mit einem ande- 
ren Objekt im Spiel zu benutzen, klicken Sie ihn an, ver- 
lassen dann das Karton-Inventar und stellen fest, daß der 
Cursor jetzt das Bild dieses Gegenstands angenommen hat. 
Klicken Sie nun das Zielobjekt an, um die Aktion schließ- 
lich auszuführen. 
Dieses System macht es 
für den Spieler noch leich- 
ter ersichtlich, welche 
Teile der Grafik irgendwie 
»benutzbar« und welche 
bloße Zierde sind. Wenn 
Sie den Cursor über ein 
Detail bewegen, verän- 
dert sich sein Aussehen 
etwas, falls Sie an dieser 
Stelle die Aktion auspro- 




Dialogmenü ohne Texte: Klicken Sie im 
Menü unten das Bild des Themas an, üb* 
das Sie reden wollen 





Bigfoot am kalten Büffet? Wir sind verblüfft... 

bieren können. Das Programm berücksichtigt dabei, welche 
Tätigkeit der Mauszeiger gerade repräsentiert. Kleines Bei- 
spiel: Wenn Sie mit dem Auge (»untersuche«) den Fernse- 
herstreifen, verändert sich der Cursor -sprich: Ein Linksklick 
ist hier sinnvoll; Sie bekommen eine Beschreibung des Fern- 
sehers geschildert. Allerdings ist dieses Objekt fest im Raum 
verankert und man kann es nicht mitnehmen: Bewegen Sie 
das »nehme«-lcon über den Fernseher, wird es sich deshalb 
nicht verändern. Durch routinierten Ein- 
satz können Sie so ohne viel Ausprobie- 
ren rausbekommen, welche Objekte in 
einem Raum benutzbar sind oder mitge- 
nommen werden können. 
Einen ganz besonderen »Gegenstand« 
wollen wir nicht verschweigen: Im Inven- 
tar können Sie ein Icon wählen, das unse- 
ren kuscheügen Freund Max repräsentiert. 
Klickt man dann mit dem Max-Symbol auf 
ein Objekt, bedeutet dies soviel »Max soll 
sich darum kümmern«. In einigen Fällen 
ist die brachiale Art des kleinen Gefähr- 
ten der einzige Ausweg. Sie können Max 
auch jederzeit ansprechen, um seine wei- 
sen Kommentare zur 
momentanen Situation zu 
erhalten. 

Für die Dialoge in diesem 
Adventure hat sich Lucas- 
Artsetwas Neues einfallen 
lassen. Statt langer Text- 
zeilen gibt es jetzt Icons 
pur: Nach Beginn eines 
Dialogs erscheint am 
unteren Bildrand eine 
Menüleiste. Kücken Sie 
dort das Fragezeichen an, 
stellt Sam seinem 
Gegenüber eine allgemei- 
ne Frage; das Ausrufezei- 



Drei Action- Sequenzen auf 
einen Blick: Autodach -Surfen, 
Ratten plätten und Autobom- 
ben werfen - wohl bekomm'sl 




chen steht für ein neutra- 
les Ansprechen mit einer 
Begrüßung. Die Hunde- 
pfote symbolisiert den 
Abbruch des Schwätz- 
chens. Weiter rechts tau- 
chen Bilder von Personen oder Gegenständen auf, über die 
Sie reden können. Ein Klick auf das Bildchen von Bigfoot 
genügt; schon horcht Sam seinen Gesprächspartner über den 
verschwundenen Riesen aus. 




Keine Panik - in diesem Haus haben sich lediglich alle Naturgesetze verabschiedet 



PC PLAYER 1/94 




THOMAS WERNER 



Erstaunlich, womit so 
werden kann 



Coun try -Sänger reich und berühm 



Die Suche nach Bigfoot führt Sam und Max quer durch die 
USA. Um den Schauplatz zu wechseln, klicken Sie auf einer 
Landkarte einfach den gewünschten Zielort an. Klar, daß 
mm ^^_^i_ durch Entdeckungen im Spiel- 

verlauf immer mehr neue 
^f/\ anwählbare Orte dazukommen. 

""•'"* m Jh Die Verrücktheiten steigern sich 

1*"^ I8L. und bieten eine reichhaltige Aus- 
wahl von bizarren Typen und 
Gegenständen. Ein zwielichtiger 
Country-Sänger hat eine tragen- 
de Rolle und man entdeckt ein 
Haus, in dem sämtliche Natur- 
gesetze verrückt spielen. Seiten- 
hiebe gibt's im Dutzend billiger; 
unter anderem auf die Dinosau- 
rier-Welle, Sushi, Virtual Reality 
und Bunjee-Jumping. Schließlich 

Fliegt es an Sam und Max, die 
gesamte Bigfoot-Rasse vor bösen 
-jrvS^H^^H Machenschaften zu bewahren. 

^""5^ H EinigewitzigeAction-Sequenzen 

lockern das Adventure auf. Mal 
F \f ^^B muß Sam innerhalb eines Zeilli- 

mits eine bestimmte Anzahl Rat- 
ten platthämmern, dann übt sich 
Max im Autodach-Surfing: Durch 
hüpfen und steuern nach links 
oder rechts verhindern Sie, daß 




Diesem Spiegel 

wurde unversrcindli- 



Neben rolle in 
»Abyss« verwehrt 






IM WETTBEWERB 



93 
89 



Meine Güte, so viele High-End- Doy of the Tentotle 
Wertungen auf einen Haufen Mc-nkey Island II 
sieht man selten. Spielerisch SAM & MAX 
kann es Sam & Max nicht voll c. 0t6 Ques , v 77 

mit den Lu.a.Arts Klassikern SImm fc Sor „„ „ 

Day of the Tentacle und Monkey 

Island II aufnehmen, aber der Humor übertüncht so manchen 
kleinen Puzzle- und Bedienung: -Durchhänger. Auf den Plät- 
zen: Space Quest V (mäßig komplexe, aber spaßige SF-Veral- 
berung) und Simon the Sorcerer (Grafik gut, Humor besser, 
aber einige extrem unfaire Puzzle). 



Was ist schwärzer noch als die 
finsterste Nacht? Richtig - der 
schräge Humor von Sam & 
Max. Ihre trocken servierten 
Scherze haben voll meinen 
Geschmack getroffen. 

Während der Musikkanal MTV 
immer noch der irrigen Annah- 
me ist, mit der leicht dümmli- 
chen Reihe »Beavis and Butt 
Head« Vorreiter für zynischen 
Humor zu sein, zeigt Lucas Arts 
mit diesem Adventure, wie's 
richtig geht. 

Hinter den kräftig überzeich- 
neten Situationen verbirgt sich 
so manche ungeliebte Wahr- 



heit über uns und unsere Mit- 
menschen. Doch keine Bange 

- Sam & Max ist natürlich 
hauptsächlich Spaß pur. 
Dieses Spiel ist noch abge- 
drehter als Day of the Tentacle 
und alleine das Betrachten der 
Animationen macht Freude. 
Die Bedienung ist - zugegeben 

- erst einmal gewöhnungsbe- 
dürftig, doch das ungewöhn- 
liche Konzept verlangte wohl 
nach einer ebenso freakigen 
Steuerung. 

Wenn es jemals einen inter- 
aktiven Zeichentrickfilm gab, 
dann ist es Sam & Max. 



der Hase allzuviele Verkehrsschilder mit seinem Schädel 
spaltet. In einem Souvenirladen ersteht man zudem das »Car 
Bomb«-Spiel- eine Art Schiffe versenken mit Autos. Sie wer- 
fen Bomben auf parkende Autos; ratternde Maschinenge- 
wehre, schreiende Passan- 
ten und andere subtile Digi- 
Soundeffekte begleiten 
diesen Zeitvertreib für die 
ganze Familie. 
Ähnlich wie bei Day of the 
Tentacle bietet Sam & Max 
Sprachausgabe während 
des Intros. Zu unserem 
Test wurde noch an der 
Übersetzung des Pro- 
gramms gefeilt. Wenn diese PC Player veröffentlicht wird, 
sollte auch die komplett deutsche Version bereits ihren Weg 
in die Händlerregale gefunden haben. Eine durchgehend 
plappernde (englische) CD-ROM-Version erscheint in 
Kürze; die CD-Fassung mit deutscher Synchronisation wird 
noch ein paar Wochen länger auf sich warten lassen, (hl) 




Der süße Max hat immer ein liebes V 
über seine Mitmenschen parat 



R 


SAM & MAX 


[Hl 


HIT THE ROAD 

□ 286 ■ 386/486 


3 PC/XT 


j EGA 


■ VGA 


ZI Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rolan 


d ■ General Midi 


■ To statu 


■ Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure 


Freies RAM: min. 570 KByte 


Hersteller 


Lucas Arts 


Festplattenplatz: ca. 16 MByte 


Ca.-Preis 


DM120,- 


Besonderheiten: Aberwitziges 


Kopierschutz 


Erträgliche 
HandDuchabfrage 


Adventure inklusive einiger Action- 




Sequenzen. CD- ROM- Version in 


Anleitung 


Deutsch; gut 


Vorbereitung. 


Spieltext 


Deutsch; gut 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Bedienung 


Gut 


MHz] mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Füt Einsteiget, Fort- 
geschrittene und Profis 


VGA. 


Grafik 


Sehr gut 




Sound 


S,h, S .l 


^89S- 



Netter Service: Bei jedem 
Stein wird automatisch 
gezeigt, in welche Rich- 
tung er ziehen kann 



Jetzt kommt Farbe ins 
Solitaire-Leben 
dank Tesserae hat die 
Menschheit wieder 
was zu grübeln. 



w 



st das? Ein Spielbrett, 
eine Handvoll Spielsteine 
und eine simple Regel: Jeder 
Spielstein, der übersprungen 
wird, fliegt vom Brett. Kin- 
gelt's? Klar: Das ist Solitaire, 
auch das »EinsiedlerspieU 
genannt; Dreingabe jeder gut 
sortierten Brettspiel-Samm- 
lung, Beschäftigungstherapie für Schiffbrüchi- 
ge, El Dorado für Mathe-Genies (»Wieviele 
Züge kann ich vorausberechnen, ohne in 
Wahnsinn zu verfallen?«) und eines der älte- 
sten Spiele überhaupt. 

Die Gametek-Programmierer peppten das 
Oldie-Konzept für »Tesserae« etwas auf. Als 
Neuerung brachten sie Farbe ins Spiel. Man 
hantiert nicht mehr mit den klassischen höl- 
zernen Stäbchen, sondern hüpft mit roten, gelben und 
blauen Spielfiguren durch die Gegend. Überspringt 
man einen Stein der gleichen Farbe, verschwindet er 
anstandslos. 

Kniffliger wird's, wenn Sie über einen Stein hopsen, der 
optisch nicht paßt. Er 

/g\| ANATOL 

HBJ, LOCKER 

Erster Eindruck: Wie funktio- 
niert das? Zweiter Eindruck: 
mlich spartanisch, aber 





BT 






• 


nj 


HH 


0±mH3 


■■H 


EBW' 

| i 1 







TESSERAE 



nicht ohne. Dritter Eindruck: 
Extrem spartanisch, aber 
richtig nett! Denn Tesserae 
bringt genau das, was sich 
so viele Gelegenheitsspieler 
wünschen: Eine Viertelstunde 
lang ohne Plan und Ziel in die 
Gegend klicken, dabei Boss, 
Kollegen und Frust verges- 
sen. Do vermisse ich weder 
den fehlenden Zwei-Spieler- 
Modus noch eine opulente 
Aufmachung. 

Warum also etwas verbes- 
sern, was seit Ewigkeiten 
funktioniert? Durch die farbi- 
gen Spielsteine kommt eine 
taktische Komponente ins 
Spiel, die mir beim drögen 
Solitaire abgeht. Tesserae ist 
ein netter Snack für Zwi- 
schendurch (wäre auch ein 
hübsches Windows-Acces- 
sory). Die schönsten Pausen 
sind eben vielfarbig... 



verändert die Farbe 
und läßt sich nur mit einem 
Stein gleicher Farbe wieder 
in die Originalfarbe zurück- 
verwandeln - klingt kompli- 
ziert, entpuppt sich im Spiel- 
verlauf aber als gar nicht so 
schwer. Manche Steine ver- 
ändern sich durch mehrfa- 
ches Überspringen derart, 
daß man einige Anläufe 
braucht, um sie wieder zu 
»befreien«. Gewonnen hat 
man, wenn nur noch ein 
Stein auf dem Brett übrig 
bleibt (Was sich als gar nicht 
einfach entpuppt- vor allem 
die Ecken haben's in sich). 
Neun Spielbretter unter- 
schiedlicher Größe und 
Bauart sind vorgegeben. Sie 
haben die Wahl, entweder 




Die Spielbretter haben 
unterschiedliche Formen 
und Größen 

auf einem Brett zu üben oder 
im Turnier alle nacheinander 
zu spielen. Damit man etwas 
zum Angeben hat, werden 
zehn Bestleistungen in 
einer High-Score-Liste 
gespeichert. Gesteuert 
wird mit der Maus 
oder der Tastatur. 
Zuerst klicken Sie den 
Hüpf-Stein an, dann 
die Richtung, in die's 
gehen soll - den Rest 
erledigt der Computer (dazu ist er schließlich auch da). Sei 
es nun horizontal, vertikal oder diagonal: Alles ist erlaubt, 
solange nur die Farbe stimmt. (al) 



!Öl 



TESSERAE 



■ PC/XT 

■ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 
□ Tastatur 



■ 286 

■ VGA 
LI Roland 

■ Maus 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 
Spielten* 



Anspruch 
Grafik 



Denkspiel 
Gemetek 
DM90- 

Eng lisch; befriedigend 

Englisch; wenig 

Gut 

Für Eins teiger 

Ausreichend 

Befriedigend 



■ 386/486 

□ SuperVGA 

□ General Midi 
"J Joystick 



Freies RAM: min. 420 KByte 
Feslplattenplalz: ca. 2 MByte 

Besonderheiten: Spielerisch solider 
SoÜtaire-Ableger. 

Wir empfehlen: 386er 

(mh. 16 MHz) mit 640 KByte RAM, 

Maus und VGA. 





Versand: Liegnitzer Straße 13 • 82194 Gröbenzell 

Tel.: (08142)9011/8079/8273 
Telefax: (0 8142)5 46 54 

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CD ROM Programme 




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GOBLIINS 3 



Sthwerorbeit für Blounl: Er muß einen 
Krieger nach dem anderen ausschalten 



Die bösen Elemente in der Goblins-Welt 
haben nicht einmal vor der Pressefreiheit 
Respekt. Reporter Blount muß sich im Allein- 
gang durch ein neues Szenario tüfteln. Aber 
glauben Sie bloß nicht, daß Fortsetzungs- 
spiele automatisch besser als ihre Vorgän- 
ger sind... ^ — _. 

Li 

Hey, was haben wir 
denn da? Eines 
unserer Spiele verkauft 
sich richtig gut? Die 
Sache ist höchst profi- 
tabel? Dann aber 
schnell die Programmierer zusammengescheucht und Fort- 
setzungen geschrieben - wozu soll man sich etwas Neues 
einfallen lassen, wenn man mit dem Geistesblitz von vor- 
gestern leichtes Geld machen kann? 
Die Geschäftstüchtigkeit von Coktel Vision kennt keine 
Grenzen. Da hatte man mit den »Gobliiins« endlich mal ein 
Spiel vorgelegt, das Käufer und Fachpresse gleichermaßen 
in Entzücken versetzte. Nach der Veröffentlichung eines 
Nachfolgers und zweier separater CD-ROM-Versionen war 
nun der nächste kreative Klimmzug fällig. »Goblins 3« bie- 
tet das bewährte Konzept »Alles mitnehmen, alles auspro- 





bieren und die witzigen Reaktionen 
beobachten«. Aber was gibt's Neues? 
Nun, nach drei Spielfiguren im ersten Teil und einem Duo 
in Folge zwei gibt es jetzt einen einzigen Helden: Blount, 
seines Zeichens Reporter der »Gobiin News«. Er will von 
der Fehde zweier Goblin-Stämme berichten, verliebt sich 
dabei in die entzückende Wynonna, wird nebenbei Opfer 
eines Werwolfs, entkommt knapp dem lenseits und wird 
vorübergehend zum Riesen. Um 

Nach der 

Schrumpfkur: allen Gefahren zum trotzen und die 

Wie kommt Stämme zu befrieden, muß er 19 
man an den 

Paprika heran, Etappen meistern. Erst wenn eine 

um dem bestimmte Aufgabe in einem 

Drachen das , , ■ ... . , , . ,. , 

Fleisch Abschnitt erreicht wurde, geht s im 

schmackhaft nächsten Level weiter. 

zumachen? Dießedienung istwiegewohnt sim- 
pelst: Gegenstand anklicken, um ihn zu benutzen oder 
(sofern mitnehmbar) einzustecken. Inventar aufrufen und 
Gegenstand wählen, dann auf Zielobjekt klicken, um ihn 
einzusetzen - das war's. Der wesentliche Reiz besteht in 
den unvorhersehbaren Auswirkungen von Blounts Aktionen. 
Auch Fehlgriffe werden mit niedlichen Animationen belohnt. 
Obwohl Sie mit einem Einzelhelden vorlieb nehmen müs- 
sen, gibt es einige der Goblins-typischen Teamwork-Puzz- 
les. Im Laufe seiner Reisen stößt man auf so manche freund- 
liche Kreatur, die durch Anklicken vorübergehend gesteu- 
ert werden kann. 



IM WETTBEWERB 



Doy of the Tentacle 
Ssim & Max 
Gobliins 2 
Gobliins 
GOBLIINS 3 



67 



Inventar werden durch kleine Bildchen repräsentiei 



Und tschüs: Da Coktel Vis 
ständig von einer Gobi ins -Tri lo- 
gie redet, ist das Auf-gut-Glück- 
Getüftel hoffentlich ausgestan- 
den. Vom Spielwitz der ersten 
beiden Folgen ist bei Gobiin 
nicht mehr viel übrig geblieben. 
Das miserable Puzzle-Design ist e 
Gags und die Cartoon-Grafik wir 
hindert. Die Redaktion empfiehlt: Fürs gleiche Geld kann man 
ein grafisch und vor allem auch spielerisch besseres LucasArts- 
Ad venture bekommen. 

Angesichts von Day of the Tentacle oder Sam & Max bekommt 
jeder Gobiin Minderwertigkeitskomplexe. 



PC PLAYER 1/94 




Der Gobiin als Riese - dummerweise gibt': 

Wer bei Adventures großen Wert auf Logik legt, wird sich 
mit Grausen abwenden. Zwar hat man fünfmal Zugriff auf 
die loker-Funktion, um sich den Lösungsweg für die momen- 
tane Stufe verraten zu lassen. Doch 
bei den abwegigen Gedankengängen 
der Spieldesigner kann diese limi- 
tierte Nachhilfe auch nicht trösten. 
Beispiele: Von einer Sense kann der 
Held ein Stückchen Mini-Sense 
abbrechen (wie soll das denn 
gehen?), zwei Stufen vor- 




her mußte ein Zahn als 
Schneidewerkzeug her- 
halten. Ein böser Gobiin 
versperrt Blount den Weg, 
doch seinen Golfschläger 
will unser Held nicht ein- 
setzen. Begründung: Der 
Gegner sei zu groß und 
stark. Erst nachdem Blount 

sich Wynonna aus nächster Nähe angesehen hat, verliebt er 
sich in sie. Ab sofort greift er brav zum 5chläger und haut 
den Gegner weg - aber wo ist da der Zusammenhang, Leute? 
Und dieses «Puzzle« ist noch harmlos. Auszüge aus dem 
offiziellen Lösungswegderloker-Funktion für die dritte Etap- 



Als Blount die lieb- 
liche Wynonna 
erblickt, ist es um 
ihn geschehen 

pe: »Mit Sichel die Irr- 
lichtverstecke öffnen 
und die Wasserspritze 
des Clowns abschnei- 
den. Schädel öffnen und 
Brille einsetzen. Mit Löf- 
fel Blut der Inschrift auf- 
nehmen und die Fla- 
sche des Piraten 
gießen.« Der Autor die- 
B ses Tests kann das intellektuell nicht 

mehr ganz nachvollziehen. 
Wenn Sie sich mittlerweile gründlich verwirrt 
die nicht unwesentliche Frage »Was muß ich 
eigentlich anstellen, um weiterzukommen?« 
stellen, empfiehlt sich 
ein Klick auf den 
Menüpunkt »Etappen- 
ziel«. Ein schönes Bild 
zeigt an, welche Sta- 
tion Sie bereits erreicht 
haben; dazu wird die 
Bedingung für das Auf- 
rücken zum nächsten 
Schauplatz ver- 






Hilfsfunktionen, 
die Sie bitter 
nötig haben. Die 
aktuelle Aufga- 
be wird freund- 



raten. Über 
zurückliegen- 
de Ereignisse 
informieren 
Siesich hinge- 
gen in den 

Gobi in News. Pro gelöste Stufe 
gibt es eine Zeitungsseite zu betrachten, auf der eine kurze 
Zusammenfassung Ihrer Abenteuer geschildert wird - streng 
genommen nutzlos, aber nett. (hl) 



definiert; kon- 
krete Lösungs- 
hilfen gibt's 
nur fünfmal. 




[«>] 



HEINRICH LENHARDT 



Die Rätsel in Goblins 3 sind so - nicht ganz »Sam & Max«- 
domlich, daß der Spielspaß Niveau, aber schön bunt und 
ernsthaft in Mitleidenschaft gut animiert. Doch wehe, 



gezogen wird. Was sich beim 
zweiten Teil schon andeutete, 
wird jetzt ernsthaft lästig. 
Durch Überlegung und Logik 
ist nur noch die Minderheit der 
Puzzles zu läsen; meistens hilft 
einzig erbarmungsloses aus- 
probieren. 

Schade um die witzige Comic- 
Grafik: Im gewohnt kauzigen 
Gobi ins- Stil tippeln viele ver- 
rückte Typen durch die 
Gegend. Viel Mühe hat man 
sich auch beim Gestalten der 
Zwischensequenzen gegeben 



eigentliche Spiel 
geht. Wenigstens gibt es keine 
Sackgassen; macht man 
etwas falsch, kann der Held 
nicht sterben. 

Ich habe das Konzept und den 
Charme der Goblins-Spiele 
immer gemocht, aber Teil 3 
hätte sich der Hersteller erspa- 
ren wollen. Wer diese über- 
harte Nuß ohne Frust und 
Magengeschwüre durchspie- 
len will, muß schon das aus- 
geglichene Gemüt eines Ber- 
ner Sennenhunds haben. 



GOBLIINS 3 



3 PC/XT 

Q EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

□ Tastatur 



■ 286 

■ VGA 
J Roland 

■ Maus 



■ 386/486 

□ SuperVGA 

□ General Midi 
U Joystick 



Spiele-Typ 

Hersteller 
Cn.-Preis 
Kapierschutz 

Anleitung 
Spieltext 



Anspruch 

Grafik 



Ad venture 
Cnklel Vision 
DM 120- 
Er fragliche 
Farbcode- Abfrage 
Dsuisch; befriedigend 
Deutsch; befriedigend 
Gut 
Für Profis 



Freies RAM: min. 570 KByte 
Festplattenplotz: ca. 8 MByte 

Besonderheiten: Joker- Funktion 
gewährt fünf Tips zum Spiel. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 16 MHz) mit 7 MByte RAM, 

Maus und VGA. 




CONPANIONS OF XANTH 




Intelligente Bedienung; Vielen Gegenständen sind Spezialverben i 
der Menüleiste am linken Rand erscheinen 



Bob Bates und seine Software-Firma Legend gelten vielen 
Spiele-Veteranen als die letzten Gralshüter der Textad- 
venture-Zunft. Wo andere Firmen seit Jahren mit leon- 
gesteuerten und reich mit Bildern ausstaffierten Abenteuer- 
spielen dicke Umsatzzahlen vermelden, hält Legend an sei- 
nen Eintipp-Epen fest. Diese etwas schmucklose Art, ein 
Adventure zu gestalten, hat nach Meinung der Fans viele 
Vorteile: Die Phantasie des Spielers wird nicht in ein Icon- 
Korsett gezwängt, komple- 
xere Puzzles sind möglich, 
das freie Ausprobieren ver- 
schiedenster Aktionen ver- 
heißt mehr Spielspaß. Aller- 
dings haben die guten alten 
Textwüsten auch einen 
Nachteil: Nur eine karge 
Minderheit von Computer- 
spielern will sie. Und da Bob 
Bates auf Dauer von guten 
Kritiken alleine nicht leben kann, sondern auch seine Miete 
bezahlen muß, ließ er das erste Legend-Grafikadventure pro- 
grammieren. »Companions of Xanth« bietet neumodischen 
und Anklick-Komfort, soll dabei aber die Tugenden der Text- 
Abenteuerspiele bewahren. 

Das Szenario ist einer Fantasy-Buch reihe entliehen, die es 
in den USA schon auf über ein Dutzend Bände gebracht hat: 
die Xanth-Serie von Piers Anthony. Um den Käufer optimal 
aufs Geschehen einzustimmen, liegt dem Spiel die Taschen- 
buch-Ausgabe des aktuellen Xanth-Romans »Demons don't 
dream« bei (im englischen Original). 
Die Handlung von Buch und Spiel sind im wesentlichen 
identisch; allerdings verrät der Roman nicht die Lösung zu 
den einzelnen Puzzles. 

Die Geschichte beginnt zunächst in Ihrem trauten Heim, wo 
Sie vor einem PC sitzen. Sie verkörpern einen gewissen Dud, 




Die eingestreuten Video- Sequen: 
ken wenig vorteilhaft 



Ran an die Maus: Legends 
erstes An kl ick- Adventure ent- 
führt Sie in die Gefilde von 
Xanth, die der amerikanische 
Autor Piers Anthony ersonnen 
hat. 

seines Zeichens notorischer Computer- 
spiel-Hasser. Er läßt sich von einem 
Freund überreden, doch mal dieses tolle 
neue Xanth-Programm auszuprobieren. 
Und tatsächlich: Nachdem Sie (im Spiel) 
die Diskette ins Laufwerk geschoben 
haben, stellt sich ein gewisser Grundy 
Golem vor. Er wird Sie nach Xanth ver- 
setzen, nachdem Sie die Zauberin Nada 
als Begleiterin (»Companion«) erwählt 
haben. Dann ist Eile geboten: Ihr Ziel ist 
das Entdecken des geheimnisvollen Preises, von dem keiner 
so recht weiß, woraus er eigentlich besteht. Aber die Kon- 
kurrenz schläft nicht: Ein anderes Gespann Mensch/Com- 
panion-Gespann hat bereits einen stattlichen Vorsprung bei 
dieser Suche. 

Wie sieht es nun aus, das mit 5pannung erwartete neue 
Legend-System? Am linken Bildrand befindet sich eine 
Handvoll Verben, rechts davon eine Grafik, die den aktuel- 
len Schauplatz illustriert. Der untere Bildschirm-Bereich ist 
dem Inventar und einigen Sonderfunktionen vorbehalten 
(Disk-Optionen, Karte aufrufen, mit Nada reden sowie 
»Undo«, um die jeweils letzte Aktion rückgängig zu 
machen). Die Bedienung erinnert stark an LucasArts-Adven- 



i^Wk 







































Mit Beharrlichkeit läßt sich jeder Dialog erfolgreich abschließe 






IM WETTBEWERB 



Companions of Xanth sitzt zwi- Doy of the Tenlacle 
sehen den Stühlen. Wer schöne Return to Zork 
Graf ik-Ad venture» bevorzugt, Gate woy II: Home world 
wird mit Titeln wie Day of the COMPANIONS OF 
Tentacle (witzig) oder Return to vamtu 
Zork (knifflig) besser bedient. , . ' 
Was Puzzle-Niveau und Story Lost m Tme 61 

angeht, hat Legend mit seinen Text-Adventures schon Besse- 
res zustande gebracht. Sowohl Homewarld als auch die Par- 
odie Eric the Unready bieten fortgeschrittenen Spielern mit ent- 
sprechenden Eng lisch -Kenntnissen mehr Unterhaltung. 



63 




1 


IBÄI 


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-r t m ?i • a 


#**#": 9* 




Eines der ärgerlichen Puzzles, bei denen man nur durch warten 
oder wiederholen weiterkommt: Nach einiger Zeit erscheint 
eine Tür, durch die Sie dem Void entkommen 

tures: Wenn Sie mit dem Cursor über die Grafik fahren, 
erscheint eine Anzeige, sobald ein interessantes Detail tan- 
giert wurde. Außerdem gibt es gleich einen konkreten Verb- 
Vorschlag. Sie können ihn übernehmen oder in der Verb- 
Liste eine andere Aktion anklicken. 

Ein Wörtchen, ohne das kaum ein Grafik- Ad venture aus- 
kommt, wurde bei Companions of Xanth gnadenlos ver- 
bannt: »use«. Statt dessen haben die meisten Gegenstände 
einige Spezial-Verben, die erscheinen, sobald man das ent- 
sprechende Objekt anklickt. Richten Sie z.B. Ihren Cursor 
auf einen Schwärm Fliegen, 
erscheinen die neuen Aktions- 
möglichkeiten »Catch« und 
»Listen«. Ähnlich verhält es 
sich mit Dingen im Inventar; 
bei einem Seil kommen bei- 
spielsweise konkrete Komman- 
dovorschläge wie »Tie« oder 
oClimb« dazu. 

Mit dem Befehl »Talk to« star- 
tet man ein Schwätzchen. 




Ein Blick auf die Karte 
bringt Sie auf den rech- 
ten Weg zurück 





HEINRICH LENHARDT 



Vom kleinen Hersteller feiner 
Text-Adventures zum Produ- 
zenten von Grafik-Mittel- 
mäßigkeiten - irgendwie habe 
ich mir Legend s neues Spiel - 
System eindrucksvoller vorge- 
stellt. Voll überzeugen kann 
eigentlich nur die Bedienung. 
Durch das Verteilen von Spe- 
zial-Verben auf die einzelnen 
Gegenstände gibt's etwas 
mehr Handlungsspielraum; 
schön auch die automatischen 
Korn mandovorschläge. 
Die Grafik gibt sich brav-bie- 
der; die mühsam eingestreu- 
ten Video-Sequenzen hätte 
man sich lieber sparen sollen. 
Ganz unerwartet haben mich 
einige spielerische Schnitzer 
getroffen, die ich gerade bei 
Legend nicht erwartet hätte. 
So manches Puzzle läßt sich 
nur durch schlichtes Befragen 
des Companion lösen, manch- 
mal muß man nur lange genug 



an einem bestimmten Ort 
harren oder eine Aktion Öfters 
wiederholen - und ab ein 
Labyrinth bei einem Spiel 
Automapping wahnsinnig 
Spannung beschert, seh 
fraglich. 

Die alten Fans der Text- Ad ven' 
tures werden angesichts sol 
eher Puzzle-Schwächen 
der bescheidenen Komplexität 
lieber ihr gutes altes »Eric the 
Unready« herouskrar 
Wer bislang die Anklick- Aben- 
teuerspiele von LucasArts, 
Sierra und Konsorten bevor- 
zugte, wird auch nicht so 
begeistert sein. Was Aufma- 
chung und Grafik angeht, 
kann Companions of Xanth 
kaum mithalten; über eine 
deutsche Version wird noch 
nachgedacht. Schade um die 
gute Bedienung, aber inhalt- 
lich kann Legends Jüngstes 
nicht richtig mitreißen. 



Hilfe gefällig? Dieses 
Menü bietet nette Hinwei- 



Im »Vorspiel" müssen Sie erst die Xanth- 
Diskette in den Computer schieben 

Neben anderen Spielfiguren sollten Sie 
vor allem ihre Gefährtin Nada öfters 
ansprechen. Sie hat so manchen vagen 
Tip drauf und ist in einigen Lagen die 
einzige Hoffnung, um ein Puzzle zu 
lösen. Weitere Hilfestellungen: Eine 
»Help«-Funktion erläutert die Bedie- 
nung live am Bildschirm; Tutorial zum 
Zugucken inklusive. In einer Art Lexi- 
kon schlägt man allerlei Wissenswerte 
über Pflanzen, Tiere, Orte und Persön- 
lichkeiten von Xanth nach. 

Mit der flexiblen 

Bedienung und den intelligenten 
Befehlsvorschlägen spielt es sich wie 
geschmiert. Die alten Text-Freaks wer- 
den auf jeden Fall zur Mausbedienung 
genötigt: Das gute alte Einhacken der 
Kommandos via Tastatur ist bei Com- 
panions of Xanth wissenschaftlich 
unmöglich. Extrem gute Englischkennt- 
nisse sind trotz der neuen Steuerung ein 
Muß. Die nicht ganz ernstzunehmende 
Story steckt voller Wortspiele, mit denen 
zahlreiche Puzzles verknüpft sind (»Butter« gewinnen Sie 
z.B. durch Pflücken der Blume »Buttercup«; mit der übrig 
geblieben »Cup« lassen sich dann Fliegen fangen). (hl) 



Und wenn alles versagt, 
sollte man Nada fragen 



Tür hilft gut zureden 





COMPANIONS OF XANTH 

Ü 286 ■ 386/486 
■ VGA J Super VGA 
/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 
jr ■ Maus U Joystick 


m 


U PC/Xl 
□ EGA 
■ AdLib 
IJ Tastafi 


Spiele-Typ 

Hersteller 


Ad venture 

Legend Entertainment 


Freies RAM min.: 590 KByte 
Festplaftenplatz: ca. 7 MByte 


tn.-Preis 
Kapierschul 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 


DM120,- 

Englisch; befriedigend 
Englisch; viel 


Besonderheiten: Fan tos y -Tos che it- 

huch »Demons don't dream« liegt der 

Packung bei. 

Wir empfehlen: 386er [min. 25 

MHi) mit 4 MByte RAM, Maus und 

VGA. 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sonnd 


Befriedigend 


-Gä^arlsu 




*G2farita&if 



Es gibt zwei Gen- 
res, die das kali- 
fornische Soft- 
warehaus SSI 
(meist) routiniert 
bedient: Fantasy 
und Strategie. Im 
neuesten Streich 
»Fantasy Empires« 
darf sich der Spie- 
ler gleich mit bei- 
den Komponenten 
herumschlagen. 




Fantasy! Die edle Ritter-Auslese, leichtfüßige Elfen, axt- 
schwingende Zwergerl und eine Prise Magie - das erfreut 
das Herz (fast) jedes Computerspielers. Und knochenharte 
Strategie! Truppen plazieren, Ressourcen vernünftig nutzen, 
Helden aufbauen und schließlich den Knüttel schwingen - 
auch das zaubert ein Grinsen aufs Gesicht (fast) jeden Com- 
puterspielers. An diese todsichere Mischung haben die Pro- 
grammierer bei SSI gedacht, als sie »Fantasy Empires« ent- 
wickelten. Und wie soll's auch anders sein: Im Endeffekt 
geht's darum, mit seinen Fantasy-Truppen Boden gut zu 




Auf dieser Karte wird das weitere Vorgehen geplant 



EMPIRES 



machen - und zwar beim Gegenspieler. Daß sich der das 
nicht gefallen läßt, ist klar; und bald werden munter die 
Schwerter poliert... 

Bis zu fünf Spieler können an dem Spektakel teilnehmen. 
Sollten gerade alle Freunde auf der Skipiste (oder an- 
schließend im Krankenhaus) weilen, übernimml der PC den 
Rest der Kontrahenten. Zum Eingewöhnen probiert man 
seine Strategiekünste an zehn Szenarios aus, die vom Com- 
puter vorgegeben werden. Sie haben in diesem Falle dicke 
Geld und eine gut ausgerüstete Armee, um erst einmal her- 
umprobieren zu können. Wenn man die Szenarien gut absol- 
viert hat, kann man sich in den »Campaign«-Modus schwin- 
gen. In einer Campaign würfelt der Spieler wie bei einem 
Rollenspiel einen Charakter aus, der den Oberbefehl über 
seine Truppen besitzt. Man sollte darauf achten, keine 
Lusche zu ziehen, denn mit einem Idioten am Ruder ver- 
halten sich auch die Untergebenen entsprechend. 
Hat man diese Form der strategischen Selbstfindung erfolg- 
reich hinter sich gebracht, geht's richtig los. Meist startet 
man mitein paarverlausten Kämpfern auf einerkleinen Insel 
links unten - und soll das gesamte Territorium besetzen. Um 
sich besser vor Angriffen zu schützen, kann man verschie- 
den große Burgen bauen - eine Investition, die sich späte- 
stens dann lohnt, wenn man das dritte Mal überrannt wor- 
den ist. Hat man sich gut verbunkert, geht man auf die Reise 
und gründet kleine Ableger seiner Truppen - bis man irgend- 
wann auf den Gegenspieler stößt, jetzt gibt's mehrere Mög- 
lichkeiten: Entweder versucht man einen Konflikt mit Geld 
zu umschiffen oder man verbündet sich mit ihm. 
Nun geht's ans Eingemachte. Wer nicht den Computer kämp- 
fen lassen will (und das sollte man tunlichst vermeiden, denn 
so fallen viele Kämpfe zu Ungunsten des Spielers aus), greift 
selber in die Tasten. Der Fight läuft in der klassischen »Gaunt- 
Iet«-Perspektive ab. Zuerst plaziert man seine Recken an 
einem strategisch günstigen Punkt, dann gehts auch schon 



los. Natürlich steuert man nicht jeden einzelnen Kämpfer, 
dafür kann man per Tastendruck zwischen den Recken hin- 
und herschalten. Wohl dem, der vorher ein paar Ramm- 
böcke oder Katapulte eingekauft hat, um die Burgmauern 
des Gegners weichzuschießen. Magier haben's da besser: 
Sie sind zwar lahm zu Fuß, haben aber mit wachsender 
Erfahrung ein recht dickes Arsenal an Zaubertricks zu bie- 
ten. Und so ein Feuerball kann schon was Hübsches sein... 
Aber auch in Friedenszeiten hat der Spieler gut zu tun. Nach 
einem Kampf verlangt die Restauration der Truppe volle Auf- 
merksamkeit, die Burg muß dringend ausgebaut werden oder 
man schickt seine Helden auf die Walz, um sie später see- 
lisch und körperlich gestärkt wiederzuerhalten (Reisen bil- 
det eben...), (al) 

^1 ANATOL LOCKER 



Nicht übel! Auch wenn sich das 
Spielprinzip deftig an »Cyber 
Empire« anlehnt (wenigstens 
bleibt man mit dem Ideenklau 
im eigenen Haus...), lohnt es 
sich, Fantasy Empire einmal 
anzureiten. Denn im Gegen- 
satz zu Panzerschieberei- 
Sptelchen heißt die Devise hier 
nicht »Treten und getreten 
werden«. Im Gegenteil: Wenn 
man es sich mit vier Gegen- 
spielern verscherzt, hat man 
kaum Aussichten, die näch- 
sten zwei Runden zu überle- 
ben. Diplomatie und weise 
Voraussicht ist angesagt. 
Es ist für Einst ei ger nicht ganz 
einfach, die vielen Möglich- 
keiten sofort auszuschöpfen; 
Profis kommen hier schon 
eher zu Potte - vor allem im 
i'Cainpaign« -Modus stehen so 
gut wie alle Strategien offen. 
Die Action-Sequenzen sind 
nicht sonderlich anspruchsvoll 
(vor allem mit Joypad; Tasta- 
tur ist knifflig), machen aber 



dank vieler Kombinations- 
möglichkeiten lange Spaß. 
Ein Beispiel: Wer seine Zaube- 
rer richtig entwickelt, hat mit 
ein poar Rittern bald eine der- 
art starke Truppe entwickelt, 
daß ihn eigentlich nichts mehr 
kratzen kann. Vor allem diese 
»Synergie« -Effekte sind inter- 
essant: Zuerst läßt man den 
Zauberer mit einem dicken 
Feuerball die Burgmauern 
knacken, dann marschiert 
man mit dem muskel bepack- 
ten Kämpfern rein - solche 
Kombipacks lassen sich in 
Vielzahl zusammenstellen. 
Nett ist auch die hübsche Auf- 
machung, die über den einen 
oder anderen Ideenmangel 
hinwegtröstet. Wer Strategie- 
spiele grundsätzlich öde fin- 
den, sollte die Finger davon 
lassen - denn ein paar Runden 
»Einarbeitung« braucht's 
schon. Strategief reales dage- 
gen v/erden den Campaign- 
Modus schätzen. 





FANTASY EMPIRES 


B 


□ PC/XT 


■ 286 


■ 386/486 


□ EGA 


■ VC* 


□ Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele -Typ 


Strategie spiel 


Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


SSI 


Festplattenplatz: ca. IS MByte 


Ca.-Preis 


DM 100- 


Besonderheiten: Fantasy-Tuhtih für 


Kopierschuli 


- 


his zu fünf Spieler. Zwischen automa- 


Anleitung 


Englisch; gut 


tischem und manuellem Kampf 


Spieltext 


Englisch; viel (deutsche 


umschaltbar. 




Version in Vorbereitung) 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gut 


(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 
und Profis 


Maus und VGA. 






Grifft 


Befriedigend 




Saund 


Befriedigend 


-^ 69 Ä- 




Wollen auch Sie 
bei uns anecken ? 



Bestellannahme: 0241/533131 von 10 Uhr - 18.30 Uhr 



: 0241/527010 von 19 Uhr - 21.30 Uhr 
: 0241/508973 oder 0241/563902 
: 2:242:5104/10 
Ladengeschäft : GoerdelerStr.38, 52066 Aachen 



Faxbestellung 
Fido - Net 



IBM 


386 VGA . 


15" HD 2 MB 




Aces over Europc DV 


79.90 DM 


Private« DH 


84.90 DM 


Air Combat Classic DH 


79.90 DM 


Privaleer SAP DH 


34.90 DM 


Alien Breed DH 


49,90 DM 


Red Baron + Mission DH 79.90 DM 


Anstoß DV 


64.90 DM 


San. & Max EV 


74.90 DM 


Betrayal at Krondor DV 


79,90 DM 


Sensible Soccer DV 


49.90 DM 


Bumlime DV 


79.90 DM 


Shadowcaster * DH 


79.90 DM 


Cyberrace * DV 


79.90 DM 


Silvorbp.il DH 


49,90 DM 


Dark Sun EV 


64,90 DM 


Sim Farm EV 


74.90 DM 


DayoftheTentncleDV 


84.90 DM 


Simon the Sorcerer DV 


84,90 DM 


Elite 2 DH 


69.90 DM 


SSN-21 Seawolf * DH 


79.90 DM 


Fire & Ice * DH 


49.90 DM 


Starlord * DH 


89.90 DM 


Formlila One Grand Prix DV 


84,90 DM 


Strcelfighter 2 DH 


56.90 DM 


Flugsimulator 5 EV 


89.90 DM 


Subwar 2050 * DH 


89.90 DM 


Scenery San Franciaco EV 


79.90 DM 


Summoning DV 


79.90 DM 


GoalDV 


56.90 DM 


Stronghold EV (*DV) 


74.90 DM 


Hattrick * DV 


79.90 DM 


Strike Commander DH 


84,90 DM 


Hircd Guna DV 


79,90 DM 


Strike C. T.O. DH 


34,90 DM 


Indy Cur Racing * DV 


79,90 DM 


Strike C. SAPDH 


34,90 DM 


Kasparovs Gambit DH 


79.90 DM 


Syndicate DV 


79.90 DM 


Land» of Lore DV 


56.90 DM 


Syndicate D. Disk DV 


39.90 DM 


Leisure auit Larry 6 • DV 


79.90 DM 


T.F.X. DH 


84,90 DM 


Links Pro 386 DH 


89.90 DM 


Turrican 2 DH 


64,90 DM 


Lords of Power DH 


79,90 DM 


Ultima 8 Pagan DH 


84.90 DM 


Mad News * DV 


79,90 DM 


Ultima SPagan SP DH 


39.90 DM 


Might * Magic 5 DV 


84.90 DM 


Unlimited Adventurc DV79.90 DM 


Mig29zuFalcon3.0DH 


49,90 DM 


Wall Street Manager DV 79,90 DM 


NFL coaches Footb. DH 


79,90 DM 


Wing C. Academy DH 


59,90 DM 


NHL Hockey DH 


79,90 DM 


X-Wing DH 


84,90 DM 


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Pacific Strike * DH 


84.90 DM 


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CD ROM GAMES 




Bumtime DV 


79.90 DM 


JütlandEV 


144.90 DM 


DayoflheTentacleDV 


89.90 DM 


Labyrinth oftime DV 


79,90 DM 


Dracula unleashed EV 


89,90 DM 


Patrizier DV 


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Iran Helix DH 


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84,90 DM 


HARDWARE+MULTIMED1A 


CREATIVE LABS 


ET 4000 AX VLB 


249,00 DM 


SB Pro DcLuxe 


219,00 DM 


Maxtor 345MB ATI HDD 


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Primax 3-Tasten Maus 


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TOSHIBA 3401 BAK 


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54,90 DM Thruatm.FCS Mark 1 B 169.00 DM 

89,90 DM Thnutm. WCS Mark n 249.00 DM 

79,90 DM Thrustm Rudder Ctrl 269,90 DM 



Dies ist nur ein geringer Auszug aus unserem aktuellen I jeferprogramm. Fragen Sie 
bitte nach weiteren lieferbaren Titeln auch für andere Computer - und Konsolensysteme. 
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KINCMAKER 

Keine Auseinandersetzung unter Blumen- 
händlern sondern ein handfester Bürger- 
krieg waren die englischen Rosenkriege, 
die Kingmaker nachempfindet. 

In jedem gängigen Geschichtsbuch wimmelt es nur so vor 
gekrönten Häuptern - über die vielen Namen von längst 
verstorbenen Monarchen behalten wohl nur eingefleischte 
Historiker den Überblick. Man kann sich des Eindrucks nicht 
erwehren, zeitweise hätte es mehr blaublütige Regenten als 
Bauern oder Bürger gegeben. Angesichts dieses Umstands 
haben auch Sie sich sicherlich schon gefragt: wo kamen 
denn bloß all die vielen Könige her? 
»Kingmaker« thematisiert genau diese 




-9&L 





,o <?•-, 


-■■»'■ ff (*y : 




Ä ■ 


![.' 



Die Krönung eines 
Marionettenkönigs ist 
nur Zwischen Station 
auf dem Weg zum Sieg 

Frage vor dem Hintergrund einer 
sehr kriegerischen Episode der 
englischen Geschichte. Schnell 
zeigt sich hierbei: Könige werden 
weder geboren noch von Stor- 
chengeschwadern abgeworfen 
sondern von verschworenen Hin- 
termännern ausgewählt. In der 
Zeit der wirren Rosenkriege 
kämpften das »House of Lanca- 
ster« gegen die Angehörigen des 
»House of York« um den Thron 
- beide Fraktionen führten die 
Rose als Symbol. Andere Adelige wurden in die Auseinan- 
dersetzunghineingezogen bzw. nutzten die Gelegenheit zur 
Austragung lange schwelender lokaler Rivalitäten. 
Bei der Umsetzung dieses ursprünglich als Brettspiel konzi- 
pierten Szenarios versuchen Sie, sich gegen bis zu fünf com- 
putergesteuerte Gegner durchzusetzen. Ziel ist es nicht, 
selbst König zu werden, sondern ein willfähriges Mitglied 
der Herrscherhäuser quasi als Marionette krönen zu lassen. 
Der Einstieg in das Programm wird dabei durch eine ein- 
schaltbare automatische Hilfefunktion erleichtert, die ein- 
zelne Situationen kommentiert. Zudem führt ein Computer- 
Shakespeare kurz in die historischen Hintergründe ein. 

Zu Beginn stehen 
mehrere Opfer zur 
Verfügung, die als 
Thronanwärter 
mißbraucht werden 
dürfen. Sie müssen 
einenvon ihnen in Ihre 
Gewalt bringen, die 
anderen Thronfolger 
enthaupten und den 
zukünftigen König in 
einer Kathedrale in 
Anwesenheit eines 
Erzbischofs oder zweier normalsterblicher Bischöfe zum 
König erheben. Um dies zu erreichen, muß man die Trup- 
pen der Rivalen besiegen, die ähnliches planen, sowie Städ- 
te bzw. Festung belagern. 

Das Geschehen konzentriert sich auf zwei Karten von Eng- 
d - zum einen eine Übersicht, zum anderen eine detail- 
liertere Darstellung, die nur als Ausschnitt auf dem Bild- 
schirm erscheint. 

Zunächst ordnen Sie die ihrer Seite zugehörigen Bischöfe, 
Truppen, Ämter und Schiffe den Sie unterstützenden Edel- 
Dieses Spiel- leuten zu. Die Runde wird mit zufälligen 

feld wird nor- Ereignissen eingeleitet - Seuchen dezimie- 
molerweise ren rfie Ac | e | igen Stürme erschweren die 

nur in Aus- ° 

schnitten wie- Scelahrten, Revolten und Piratenüberfälle 
d ergegeben 

PC PLAYER 1/94 



erfordern die Entsendung von Truppen. Frische Auf der 

Pferde erweitern den Bewegungsradius. e ai a e 

Militäreinheiten haben eine bestimmte Reich- Truppen ver- 
weite, wobei Straßen die Verlegung erleichtern schoben 
und Schiffe Reisen von Hafen zu Hafen ermög- 
lichen. In der Kampfphase geht es schließlich ans Einge- 
machte: rür den Sieg in der Schlacht kommt es hauptsäch- 
lich darauf an, mit der größten Anzahl von Soldaten anzu- 
treten. Normalerweise bekommen Sie nur das Ergebnis des 
Kampfes mitgeteilt- bei unklaren Stärkeverhältnissen sollte 
man jedoch manuell in die Schlacht eingreifen. Auf dem 
»Feld der Ehre« erwarten kleine Figuren Ihre genialen Befeh- 
le, die jeweils mehrere Söldner repräsentieren. Mit der Maus 
bestimmen Sie die grobe Marschrichtung. Das Gemetzel 
läuft anschließend wiederum selbsttätig ab. Petrus hat hin- 
gegen ein Wörtchen mitzureden, da widrige Wetterverhält- 
nisse mitunter eine Schlacht verzögern. 
War das Kriegsglück auf Ihrer Seite, so dürfen Sie wählen, 
ob der erbeutete potentielle Thronfolger hingerichtet wer- 
den soll. Gleiches gilt für andere gegnerische Adelige, für 
die als Alternative auch Lösegeld gefordert werden kann. Ein 



IM WETTBEWERB 



Das unangefochtene Referenz- Ctvilizatiori 
spiel Civilization vereint die Castles II 



Stronghold 

KINGMAKER 

Vlkings 



60 



unterschiedlichsten strategi- 
schen Elemente miteinander. Bei 
Castles II geht es neben dei 
Eroberungen auch ums Burgen- 
bauen; die gekonnt inszenierte 

mittelalterliche Atmosphäre unterstützt den Spielspaß dabei 
deutlich. Stronghold unterwirft ein Fantasyreich Ihrer Kontrol- 
le, wobei besonders die schicke 3D-Darstellung auffällt. 
Auf den Britischen Inseln spielt das grafisch schlichte Vikings - 
Fields of Conquest, bei dem der Wirtschaftsaspekt nicht ver- 
nachlässigt v/erden darf. 



THOMAS WERNER 



h will gar nicht mehr nach- 
rechnen, wieviele Male ich nun 
schon von Soflwa refirmen zur 
Eroberung eines mittelalterli- 
chen Englands ausgeschickt 
wurde. Allmählich verliert 
diese Gegend Ihren Reiz. Viel- 
leicht erbarmt sich ein Pro- 
grammierteam ja, und bevor- 
zugt demnächst stattdessen 
eine weniger ausgelutschte 
historische Epoche wie den 
Dreißigjährigen Krieg. 
Kingmaker schwelgt nicht 
gerade in grafischer Opulenz, 
und der Einstieg ist trotz auto- 
matischer Hilfe-Funktion nicht 
leicht. Abgesehen von der feh- 
lenden Originalität ist es tra- 
gisch, welches Potential ver- 
schenkt wurde. Daß die Berei- 
che Wirtschaft und 
Steuerpolitik ausgeklammert 
wurden - schließlich muß ja in 



der Realität immer jemand für 
all das Kriege führen die Zeche 
zahlen - ist zu verschmerzen. 
Aber wenn nur »höhere« Poli- 
tik, dann auch richtig! Politik 
wird nur mit dem Scharfrich- 
ter gemacht (Rübe runter) und 
Diplomatie findet höchstens 
beim Austausch von Lösegeld- 
forderungen statt. 
Interessant wäre es gewesen, 
mit differenzierten Verhand- 
lungsmethoden die verschie- 
denen Fürsten auf seine Seite 
zu ziehen. Die knappen 
Shakespeare-Rezitationen 
täuschen ein Niveau vor, das 
nicht vorhanden ist. 
Durch die kleinen Animatio- 
nen und die sorgfältig recher- 
chierte Story rund um die 
Rosen kriege ragt Kingmaker 
immerhin über den absoluten 
Durchschnitt hinaus. 




gekröntes Haupt - insofern eines zur Verfügung steht - darf 
das Parlament zusammtrommeln. Auf diese Weise verteilen 
Sie freigewordene Titel und Ämter neu. 
Über die einzelnen Edelleute und die Situation der Herr- 
scherhäuser lassen sich zahlreiche Informationen abrufen. 
Auch erscheinen bei der Inspektion einer Stadt ein kleines 
Bildchen eines repräsentativen Bauwerks sowie Daten über 
die Garnisonsstärke, einquartierten Truppen und der Auf- 
nahmekapazität. Animierte Sequenzen illustrieren die wich- 
tigsten Ereignisse und eine deutsche Sprachausgabe feuert 
die Soldaten vor der 
Schlacht an. Natürlich 
kann das Spiel jederzeit 
gespeichert werden, (tw) 




den Ablauf 
einer Schiacht kann 
begrenzt Einfluß 
genommen werden 



Q 



KINGMAKER 



ü PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

□ Tastatur 



I 286 
I VGA 
I Roland 
I Maus 



Spiele-Typ 

Hersteller 
(a.-Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Strategiespiel 

U.S. Geld 

DM 100,- 

N ervige 

Handbuchabfrage 

Deutsch; gut 

Deutsch; befriedigend 

Befriedigend 

Für Einsteiget und 

Fortgeschrittene 

Ausreichend 

Ausreichend 



■ 386/486 
Zl SuperVGA 
ü General Midi 
□ Joystick 



Freies RAM: min. 580 KByte 
Festplattenplatz: ca. 3 MByte 

Besonderheiten: 
Deutsche Sprachausgabe. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 16 MHz) mit 2 MByte RAM, 

Maus und VGA. 




METAL & LACE 

THE BATTLE OF ROBO BABES 



Hiebe und Triebe - der neue Streich der frag- 
würdigen Softwarefirma Megatech soll 
gleich beide Bedürfnisse befriedigen. 

Daß Japaner manchmal einen etwas abseitigen 
Geschmack haben, zeigt sich nicht nur an der Unsitte, 
in japanischen Discos die Drinks mit importierten antarkti- 
schem Eis auszufüllen (nur weil es einen so netten blauen 
Schimmer hat). Wer ein Manga- oder Anime-Video gesehen 
hat, weiß, daß die Mischung aus Sex, Zeichentrick und 
Gewalt einen sehr eigenwilligen Charme hat. 
Die amerikanische Softwarefirma Megatech mit Sitz in Hol- 
lywood, die uns schon durch Spiele wie »Cobra 
Mission« heftig zum Lachen brachte, pickte 
diese japanischen Strömungen auf und berei- 
tete daraus einen »Street Fighter Iln-Verschnitt, 
gewürzt mit doofer Hintergrundgeschichte und 
leichtbekleideten Gegnerinnen. DieGrundidee 
ist folgende: Auf einer Insel warten will ige jun; 




Mädchen darauf, sich vom Spieler eins vor den Latz knal- 
len zu lassen. Das soll zu Ehre und Ruhm verhelfen - wem, 
bleibt aber unklar. 

Zuerst sucht sich der Spieler eine Rüstung aus, die ihn vor 
den Handkantenschlägen seiner aufgebrachten Gegnerin- 
nen schützen soll. Die läßt sich mit paar Ausrüstungsge- 
genstände wie Batterien (mehr Saft], Chips (mehr künstliche 
Intelligenz), oder Boostern (mehr Wumms) bestücken. Dann 
kann er sich in einer Bar noch Tips geben lassen und steigt, 
mit Rüstung und guten Ratschlägen bestens präpariert, in 
den Kampf. 

Was folgt, kennt man aus jeder Spielhalle. Die beiden Kon- 
kurrenten stehen rechts 
und links. Zum Gong- 
schlag kicken und schla- 
gen sie solange aufeinan- 
der ein, bis einer umfällt. 
Wie am Volksfest eben, 
aber mit Rüstungen und 
jungen japanischen 
Mädchen, die sich nach 
mehreren Niederlagen 
dann unvermittelt entblät- 
tern - keine Panik, das 
Spiel bleibt jugendfrei, die 
BHs an der dafür vorgese- 
henen Stelle. Allerdings ist eine Version ab 18 Jahren in Vor- 
bereitung und die enthält dann »partial nudity«. 
Gewinnt der Spieler, bekommt er ein wenig Geld, mit 
dem er sich neue Rüstungen oder wirkungsvollere Extras 
kaufen kann. (al) 




Welche der Damen wollet 
denn aufs Kreuz legen... 



Bang - Kimberly tritt, der Spieler sinkt zu Boden 



(5>)| 



ANATOL LOCKER 



Lieben Sie es, auf leicht beklei- 
dete Mädchen einzuprügeln? 
Stehen Sie auf Sex und 
Gewalt? Dann wird Meral & 
Lac es beide Bedürfnisse nicht 
befriedigen - denn hinter der 
reißerischen Aufmachung ver- 
birgt sich wenig Sex und ein 
lediglich mittelmäßiges Spiel. 
Voyeure kommen kaum auf 
ihre Kosten, Spieler erst recht 
nicht. 

Denn wenn man die dezent 
sexistische Aufmachung und 
den grafischen Schnick- 
schnack abzieht, bleibt ein 
mäßiges, in höheren Levels 
unfair schnelles Prügelspiel. 



eh die 






Extras und die Möglichkeit, die 
Towel Woman zu schmieren, 
kommt ein netter Zug Taktik 
ins Spiel. Doch nach einer hal- 
ben Stunde fragt man sich, 

Kram seine Zeit vergeudet. 
Wer ein gutes Prügelspiel will, 
sollte auf »Body Blows« 
zurückgreifen - dafür gibt's 
bislang keine Alternative. 
Und was die Babes angeht: 
Da stehe ich mehr auf Laver- 

-die 



if¥ 


METAL & LACE 




THE BATTLE OF THE ROBO BABE5 

ü 286 ■ 386/486 


ZX PC/XT 


^ EGA 


■ VGA 




■ AdLib/Soundbl. ■ Rolar 


d ■ General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau. 


hl Joystick 


Spiele-Typ 


Prügelspiel 


Freies RAM.: min. 580 KByte 


Hersteller 


Megatech 


festplattenplatz: ca. 15 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


Besonderheiten: Zwei Versionen im 


Kopierschutz 


Nervige 


Handel -eine ab IS, eine ah 13 




Codecad- Abfrage 




Anleitung 


Englisch; gut 




Spiel lext 
Bedienung 


Englisch; wenig 
Befriedigend 


MHz) mit 2 MByte RAM, Joystick 


Anspruch 


für fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Gut 


46^Su 



A STATE F EVASION 



KTOASMCiTÖp 



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Begegnung dringlich b 



ÄT^äsH 



F R M THE 



STATES F P S Y G 



AUFSCHWUNG 

SimBeitrittsgebiet: An der 
Lösung der wirtschaftlichen, 
städtebaulichen und ökologi- 
schen Probleme der fünf 
neuen Bundesländer kann 
man sich bei dieser Wirt- 
schaftssimulation versuchen. 

Berlin (ADN). Zum 54. Jahrestag der 
Gründung der Deutschen Demokrati- 
schen Republik gratulierten Deligierteaus 
allen Bezirken des Landes dem Staats- 
ratsvorsitzenden Erich Honecker. Bei die- 
ser Gelegenheit wurden zehn Offiziere 
der Volksarmee für Verdienste um die 
Grenzsicherung entlang des antifaschisti- 
schen Schutzwalls ausgezeichnet. Der 
Genosse Staatsratsvorsitzende hob in sei- 
ner Rede die Völkerfreundschaft zu den 
sozialistischen Bruderländern Nordkorea 
und Kuba hervor. Honecker betonte, daß 
es sich bei den momentanen Veränderun- 
gen in den anderen Staaten des ehemaligen Warschauer Pak- 
tes nur um ein temporäres Phänomen handele, denn: »Den 
Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.« 
Eine ähnliche Meldung wäre wohl dieser Tage über die 
Ticker der DDR-Nachrichtenagentur ADN gelaufen, wenn 
das Jahr 1989 nicht den bekannten Verlauf genommen hätte. 
Angesichts der gigantischen Probleme in Ostdeutschland 
und vieler Milliarden Mark, die scheinbar spurlos in der Ex- 
DDR versickern, vergißt man das nur allzu leicht. 
Mit »Aufschwung Ost« können Sie jetzt nachvollziehen, wo 
zumindest ein Teil der Steuergelder verbleibt. Ausgehend 
von unterschiedlichen Szenarien versucht man, die neuen 
Bundesländer in die vom Bundeskanzler angekündigten 





In den neuen Bundesländern muß der Aufschwung herbeigeführt werden 



»blühenden Landschaften« zu verwandeln. Ohne Rücksicht 
auf Koalitionsvereinbarungen, Parlamentsbeschlüsse, Lob- 
byisten und Eigentumsverhältnisse darf man schalten und 
walten, wie es die Lage erfordert. Wo in der ernüchternden 
Realität Parteiengezänk, lange Planfeststellungs- und 
Raumordnungsverfahren, Bürgerproteste und Abwande- 
rungsdrohungen von Seiten der Wirtschaft es erschweren, 
die richtigen Maßnahmen durchzuführen, genügt hier ein 
Mausklick. 

Neben dem Originalszenario und einem Einführungsspiel 
erwarten den Spieler fünf spezielle Situationen, in denen er 
beispielsweise mit großen Umweltproblemen oder einer 
hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. 




In den größeren Städten legen Sie die Ausgabe: 
Verteilung und die Flächennutzung fest 



Eine Übersichtskarte informiert über Mißstände ir 
verschiedenen Bereichen 




kraftwerk... 

Hauptelement 
ist eine Karte 
Ostdeutsch- 
lands, von der 
jeweils nur ein 
kleiner Aus- 
schnitt sichtbar 
ist. In ihr sind 
alle wichtigen Städte sowie Straßen- und Eisenbahnverbin- 
dungen eingezeichnet. Andere Infrastrukturelemente wie 
Mülldeponien, Häfen, Kraftwerke und Kläranlagen sowie 
Förderanlagen (Uran, Kohle, Erz, Öl), Landwirtschaft und 
Wälder sind ebenfalls mit - teilweise animierten - Symbo- 
len eingetragen. 

Eine separate Übersichtskarte ermöglicht eine schnelle Ana- 
lyse der vorhandenen Schwachstellen. Altlasten und cleickic 
Straßenabschnitte kann man sich hier ebenso gezielt mar- 
kieren lassen wie den Status von Stromversorgung und Müll- 
beseitigung. Mit einem Mausklick direkt auf die Karte oder 
den Namen der nächstgelegenen Stadt gelangen Sie zurück 
in das Hauptspielfeld. Aus der Symbolleiste am linken 
Bildrand wählt man Bauwerke aus, die errichtet werden sol- 
len, oder bereitet den Abriß überflüssiger Anlagen vor. 
Anschließend fährt man mit der Maus an die entsprechen- 
de Stelle im Gelände. Ein Knopfdruck reicht, und schon wird 
das Wind kraftwerk, der Autobahnabschnitt oder die Kuh- 



THOMAS WERNER 



Einheit zum Anfassen: Wer am 
Stammtisch über die Politik 
meckert, sollte erst einmal mit 
Aufschwung Ost beweisen, 
daß er es besser kann. Als 
Ubungsprogramm für ange- 
hende Staatssekretäre und 
Treuhand-Manager könnte 
diese Simulation gute Dienste 
leisten. Zwar mogelt sich Auf- 
schwung Ost geschickt um 
einige entscheidende Klippen 
der momentanen politischen 
Situation herum: Weder die 
Privatisierung von Kombina- 
ten mitsamt der Schließung 
maroder Fabriken, noch die 
ungeklärten Besitz Verhältnis- 
se zahlreicher Grundstücke 
und Gebäude werden thema- 
tisiert. Hier wehren sich auch 
keine Kali-Kumpel mit Hun- 
gerstreiks gegen Ihre Entlas- 
sung. Trotzdem hat man olle 
Hände voll zu tun, um auf 
einen grünen Zweig zu gelan- 
gen, denn simulierte Probleme 
gibt es noch immer zuhauf. 
Angesichts des Zeitlimits und 
chronisch leerer Kassen 
kommt keine Lange weite auf: 
Widmet man sich zunächst 
dem Wohnungsproblem, 



PC PLAYER 1/94 



schafft man vorrangig neue 
Arbeitsplätze oder soll erst 
einmal die Kriminalität in 
Magdeburg bekämpft wer- 
den? 

Zeichnet sich ob der eigenen 
Bemühungen endlich ein Sil- 
berstreif am Horizont ab - die 
Arbeitslosigkeit steigt nicht 
weiter an, und die Energie- 
versorgung ist gesichert - so 
durchströmt Sie ein Gefühl tie- 
fer Befriedigung. 
Die wohldurchdachte Bedie- 
nung ermöglicht einen schnel- 
len Einstieg in das ausgespro- 
chen komplexe Programm. 
Die Tabellen und Statistiken 
wurden sinnvoll und über- 
sichtlich gestaltet - besonders 
die Farbkennzeichnungen 
erleichtern es, Entscheidungen 
zu fällen. Das Kunststück, eine 
Simulation rund um ein bri- 
santes Thema zu gestalten, 
ohne durch die Fülle von 
Details den Spielspaß abzu- 
würgen, ist vollauf gelungen. 
Mit Aufschwung Ost werden 
auch Einheitsmuffel - zumin- 
dest am Computer - wieder 
Spaß an der Wiedervereini- 
gung haben. 




r a 


Städte- und 
Anlagen Status 


13 


Kraftwerk 
errichten 


CS 


Cursor in Infomodus 


■ 


Rohstoff-Förderung 


B 


Übersichtskarte 


■ 


Landwirtschaft/Fischerei 


im 


Statistiken 


H? 


Anlagen abreißen 


■ 


Straßenbau 


c 


Müll-/ Abwasserentsorgung 
und Sanieren 


■ 


Autobahn 


■ 


Forstwirtschaft 


■ 


Eisenbahn Die 


Bedienung 


erfolgt mittels verständlicher kons 



HEINRICH 
LENHARDT 

Aus diesem faszinierenden 
Thema hätte man mehr 
machen können. Ich -will Auf- 
schwung Ost einen gewissen 
Unterhaltungswert nicht 
absprechen, aber es gibt hier 
viele verpaßte Chancen und 
spielerische Limitationen. 
Konkrete Spielziele oder 
rivalisierende Computergeg- 
ner sucht man vergebens; 
Parteien und Politik wurden 
ganz ausgelassen - Sie kön- 
nen nicht einmal abgewählt 
werden. Die Menüstruktur 
wirkt ein wenig umständlich 
und die Grafik konzentriert 



itklo 



uf die 



weide aus dem märkischen Sandboden gestampft. Allerdings 
erscheint zunächst nur ein Baustellenschild - bis zur Fer- 
tigstellung der Anlagen vergehen mitunter lange Monate. 
Solarkraftwerke sind beispielsweise besonders schnell ver- 
fügbar und kosten nur einen läppischen Betrag; dafür muß 
man gleich ganze Landstriche mit ihnen überziehen, um die 
Leistung eines einzigen Kohlekraftwerkes zu erreichen, 
im Gebirge lohnen sich Bodenuntersuchungen, um dort Erz 
oder Uran zu Tage zu fördern. Ansonsten sollten Sie die 
Landwirtschaft nicht vernachlässigen und darauf hoffen, daß 
die Fischzuchtbetriebe Gewinne einfahren. Kurzfristige Ein- 
künfte werden nach dem Abholzen von Wäldern gutge- 
schrieben, gleichzeitg beeinträchtig dies jedoch den 
Umweltstatus. Totenköpfe markieren verseuchte Areale, die 
rasch saniert werden müssen. Den Zustand aller Anlagen 



Zweckmäßigkeit. 
Hier hat jemand viel S im City 
gespielt und die originelle 
Idee gehabt, ein Stück Zeit- 
geschichte als Szenario zu 
wählen. Motivation und 
Spielwitz kommen in meiner 
Privatbewertung dieses 
Spiels genauso auf Touren 
wie der Aufschwung Ost im 
wirklichen Leben: zäh. Mit 
mehr Liebe zum Detail hätte 
das ein echter Hit werden 
können. Liebhaber der Mate- 
rie werden trotz einiger Ver- 
säumnisse beim Spieldesign 
ihren Spaß an der Sache 




Zahlreiche Statistiken erleichtern die Planung 



überprüft man anhand von 
Tabellen. Erkennen Sie hier, 
daß bei einer Kläranlage 
oder einem Uranbergwerk 
Schwierigkeiten auftreten, 
genügt das Anklicken der 
jeweiligen Zeile und Sie lan- 
den auf der Hauptkarte an 
der entsprechenden Stelle. 
Der Situation in den Städten 
sind weitere Statistiken gewidmet. Hier erfährt man, wie es 
beispielsweise um die Arbeitslosigkeit und die Wohnungs- 
versorgung in den einzelnen Orten bestellt ist. Eine grüne 
Markierung gibt Entwarnung, wohingegen Gelb zukünftige 
Schwierigkeiten andeutet und bei Rot sofort gehandelt wer- 
den sollte. Klickt man auf der 
Karte eine Stadt an, so wird sie in 
einer Großansicht aus der Vogel- 
perspektive dargestellt. Aus einer 
Bandbreite an Gebäuden suchen 
Sie die passenden heraus und 
plazieren diese innerhalb der 
Stadtgrenzen. Jede Kommune hat 
jedoch nur ein bestimmtes Bud- 
get zur Verfügung, und so kommt 
man möglicherweise nicht 
umhin, als einzige arbeitspoliti- 
sche Maßnahme bloß ein Ham- 
burger-Restaurant zu eröffnen. 
Auch der Wohnungsmarkt wird 
durch einen einzelnen Block von 
Einfamilienhäusern nicht gerade 
entlastet. Ahnungslose Wessis fri- 
schen ihr rudimentäres Wissen 
über die ostdeutschen Städte mit 
den Informationstafeln auf, in 
denen Daten zur Geschichte und 
Einwohnerzahl aufgezeichnet 
sind. 



IM WETTBEWERB 



93 



Raiifood Tycooti Deluxe 

Sim City 84 

AUFSCHWUNG OST 78 

Sim Farm 65 

Ökolopoly 44 



Auch beim Referenzspiel in die- 
sem Genre wird aufgebaut - 
allerdings steht bei Railroad 
Tycoon die Entwicklung eines 
internationalen Eisenbahn- 
Imperiums im Mittelpunkt. Sim- 
City bietet weniger Details als 

Aufschwung Ost, läßt jedoch sehr viel kreativen Spielraum beim 
Aufbau neuer Städte. Das rasch langweilig werdende SimFarm 
higegen simuliert einen Bauernhof, während das erschütternd 
schlichte Lern spiel Ökotopoly die Zusammenhänge zwischen 
Umwelt, Politik und Wirtschaft abhandelt. 



Individuell stellt man die prozentuale Verteilung der Gelder 
auf Bereiche wie Kultur, staatliche Einrichtungen oder Wirt- 
schaft ein. Dazu kommen verschiedene Sonderwünsche, 
wenn die Bürger von Plauen nach einem neuen Kino ver- 
langen, oder - bedingt durch die rasant ansteigende Krimi- 
nalität - der Bau einer weiteren Polizeiwache in Zwickau 
ansteht. Ist die Geldnot wirklich arg, kommen Sie schließ- 
lich um Steuererhöhungen nicht umhin. Möglicherweise 
muß auch bei der Instandhaltung von vorhandenen Ver- 
kehrswegen hemmgeknapst werden. 
Ausgerechnet in solch einer finanziell engen Situation bricht 
bestimmt noch ein Waldbrand aus, zwei Kraftwerke müssen 
repariert werden und Suhl fordert eine Autobahnverbindung 
nach Dresden. Da sich zudem noch ein Berg von anderen 
ungelösten Problemen auftürmt, ergeben Ihre Meinungsum- 
fragen eine sinkende Popularität. Bevorzugen Sie außerdem 
unklugerweise nur Mecklenburg, während im Erzgebirge 
durch Ihre Untätigkeit das Chaos tobt, kommt es zu deutli- 
chen Wanderungsbewegungen innerhalb der Bevölkerung. 
Konstant läuft in jeder Runde die Zeit ab - nach längstens 
vier Minuten ist ein Monat vergangen und der Statusbericht 
erfolgt. Die zur Verfügung stehende Zeit stellt man in einem 
Optionsmenü ein.. 

Das Spiel endet mit der Schlußabrechnung und Beurteilung 
Ihrer Regierungszeit, sobald Sie von sämtlichen Ämtern 
zurückgetreten sind. (tw) 





AUFSCHWUNG OST 

□ 28Ö ■ 386/486 


ö 


J PC/Xl 


J EGA 


■ VGA 


_l SuperVGA 


■ AdLib 


/Soundbl. _J 


Kola 


d 3 General Midi 


□ Tasrat 


jr ■ 


Maus ü Joystick 


Spiele-Typ 


Strategiespiel 




Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


Suflown 




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Feslplattenplatz: ca. 3 MByte 


Kopierschut 


Erträgliche 
Handbuc habfrage 






lation mit sieben verschiedenen 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


Sienarien. 


Spieltext 


Deutsch; gut 




Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gut 




(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Eins teiger und 
Fortgeschrittene 




Maus und VGA. 


Grafik 


Ausreichend 






Sound 


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Literarischer Muff auf Ihrer Festplatte: 
Bei der Suche nach frischen Lizenzen 
macht die Software-Industrie selbst 
vor Karl Mays Kamellen nicht halt. 



SILBERSEE 



\^F arl May bescherte der deutschen Literatur 
f^k. Dutzende von Abenteuer-Schmökern, in denen 
die Helden noch gut und edel sind, während stän- 
dig »Hands up!« begehrende Banditen durch die 
Gegend tapsen. Die Erlebnisse solch angestaubter 
Recken wie Winnetou und Old Firehand dürfen Sie 
jetzt am Computer erleben. »Der Schatz im Sil- 
bersee« ist der Auftakt einer neuen Reihe von »Karl- 
May-Artventures«. 

Old Firehand und seine Kumpanin Tante Drall 
müssen die Machenschaften einer Bande von 
Ganoven stoppen. Unter der Leitung des zwie- 
lichtigen Cornel sind die schlecht rasierten Despe- 
rados hinter einem Indianerschatz her, der angeb- 
lich in den Tiefen des Siibersees versenkt wurde. 
Der Anfang erinnert mehr an eine Stephen-King- 
Umsetzung: »Nun bin ich zwar schon über 80 Jahre 
tot«, vermeldet ein erstaunlich gut erhaltener Karl 
May dem verdutzten Spieler Grüße aus der Gruft. 

Nach Durchleiden des lah- 
men Intros übernehmen Sie 



HEINRICH 
LENHARDT 

Schön, daß im deutschspra- 
chigen Raum immer mehr 
Grafik-Advenlures produ- 
ziert werden. Weniger schön, 
daß sich »Der Schatz im Sil- 
bersee« auf ein Niveau herab 
begibt, das die großen ame- 
rikanischen Saftwarefirmen 
seit den 80er Jahren weit hin- 
ter sich gelassen haben. 
Die streckenweise laienhaft 
anmutende Grafik läßt die 
Motivation rasch abkühlen; 
das abartige Humpeln der 

Sprites bringen die Standbil- 
der auf dieser Seite leider 
nicht gebührend rüber. 
Wenig elegant, aber manier- 
lich präsentiert sich die Bedie- 
nung; bei den Puzzles domi- 
niert hingegen Einfallslosig- 
keit. Alle Charaktere wirken 
nicht zuletzt dank der unbe- 
darften Dialogtexte hölzern 
und die Wimmermusik bringt 
jede Milchprobe schlagartig 
zum Ersäuern. 
Bleibt noch die gewichtige 
Frage »Karl May und Cam- 
puter- paßt das überhaupt?« 
zu klären. Ich für meinen Teil 
finde es mäßig faszinierend, 
diese Helden possen nachzu- 
spielen. Aber das ist freilich 
Geschmackssache; wer die 
Werke des großen Meisters 
verehrt, wird dem PC-Schatz 
ein paar Motivations-Körn- 
chen abtrotzen können. 



die Steuerung von Old Fire- 
hand, eines Charakters von 
solcher Aufrichtigkeit und 
Ehrenhaftigkeit, daß es fast 
schon schmerzt. Um Befeh- 
le einzugeben, rufen Sie 
zunächst mit dem rechten 
Mausknopf das Icon-Menü 
auf. Klicken Sie nun das 
gewünschte Bildsymbol an; 
zur Wahl stehen Adventu re- 
typische Funktionen wie 
»Gehe zu«, »Benutze« oder 
»Rede mit«. In Dialogen 
müssen Sie die richtigen 
Antworten wählen, um 
andere Charaktere auf Ihre 
Seite zu ziehen. Die ein- 
fallslose und mäßig logische 
Puzzle-Struktur nötigt oft 
zum mühseligen Ausprobie- 
ren. Die richtige Aktion zur 
Lösung des ersten Rätsels 
wird nur ausgeführt, wenn 
Ihre Spiel figur dabei an einer 
bestimmten Stelle am rech- 
ten Bildrand steht. 
Heiterkeit und Frohsinn 
spenden immer wieder die 




Features, welche auf Spie- 
lepackungen gerne aufge- 
zählt werden. Die hier 
angepriesene »Midi-Musik 
zur atmosphärischen 
Untermalung« entpuppt 
sich als elendes Western- 
gcdudel, bei dem Bruce 
Low im Grabe rotiert. Fer- 



Keine Dia log -Brillanz, aber dank des luftigen Zei- 
chensatzes sind die Texte auch aus mehreren 
Metern Entfernung gut lesbar (...wäre das nicht noch 
ein Feature für die Packungsrückseite gewesen?) 



nerwird das Programm als »interaktiv« gepriesen (schon mal 
ein Adventure gesehen, das nicht interaktiv ist?) und zur all- 
gemeinen Belustigung mit »HD-Disketten« geprotzt. Das soll 
wohl eine Anregung für enttäuschte Käufer sein, was das Leer- 
disketten-Zweitverwertungspotential betrifft. (hl) 



m 


DER SCHATZ IM SILBERSEE 

□ 286 ■ 386/486 


Ü PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. Ü Roland 


■ Ta statu 


■ Maus IJ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure 


Freies RAM: min. 2 MByte 


Hersteller 


Saftware ZMO/Linel 


Festplattenplatz: ca. 9 MByte 


Ca.-Preis 


DM 130,- 


Besonderheiten: Umsetzung des 


Kopierschutz 


- 


gleichnamigen Romans von 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


Karl May. 


Spieltext 


Deutsch; befriedigend 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Befriedigend 


(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Einsleiger und 
Fortgeschrittene 


Maus und VGA. 


Grafik 


Ausreichend 




Sound 


Ausreichend 


ötnl. 



RAILWAY CHALLENGE 



Elsenbahn als Hintergrund für 
eine Kapitalismus-Simulation: Sie 
raffen Stahlwerke und Speditio- 
nen an sich, um mit dem anfal- 
lenden Gewinn ein Lokomo- 
tivrennen zu finanzieren. 

Seien Sie einmal ehrlich: Was würden Sie 
mit 3 oder gar 5 Millionen Dollar machen? 
Vielleicht zunächst auf Weltreise gehen, sich 
dann einen Lear-Jet zulegen oder - insofern 
die Preise nicht schon wieder geklettert sind - 
ein kleines 56-Quadratmeter-Reihenhaus am 
Münchner Stadtrand erstehen? 
Es gäbe viele interessante oder auch verrück- 
te Möglichkeiten, doch ganz sicher würde man 
trotz Geldrausch und Verschwendungssucht 
nicht auf die Idee der drei Protagonisten von 
»Railway Challenge« verfallen. Die noch nachvollziehbare 
Wette, ein Lokomotivrennen zu gewinnen, kann nur über 
die Gründung eines Firmenimperiums durchgezogen werden. 
Jeder muß eine Bahnstrecke zur sogenannten Zielstadt errich- 
ten und kommt über das Pachten bzw. Aufkaufen von Betrie- 
ben an die nötigen Rohstoffe Holz, Stahl und Schotter. 
Daneben sind ganze Wasserwerke für die Versorgung mit 
Kühlwasser sowie Bergwerke, Raffinerien oder Kraftwerke 
zur Bereitstellung der Antriebsenergie der Lokomotive 
vonnöten. Neben der Karte (mit verheißungsvollen Namen 
wie »Insel 1 «, »Klein«, 
«Leicht 2« und 
»Deutschi«) und der 
Schwierigkeitsstufe 
wählen Sie zu nächst die 
Größe Ihres Guthabens. 
Bevor auch nur ein Zen- 
timeter Schiene verlegt 
werden kann, erwirbt 
man einzelne Unterneh- 
men der oben aufge- 
zählten Branchen, 
putergesteuerten Gegner versuchen eben- 





d die Fahrtroute für 
LKW festgelegt 



Die beiden 

falls, gigantische Konzerne aufzubauen, da nicht nur 
Rohstoffe, sondern auch Geld für den Streckenbau 
erwirtschaftet werden muß. Allerdings darf man 
maximal 75 Prozent der Betriebe eines Wirtschafts- 
zweiges sein Eigen nennen, damit man nicht ver- 
botenerweise zum bösen Monopolisten wird. In 
einem separaten Menü werden Produktion und Ver- 
kaufsanteil festgelegt. Gleichzeitig sollten die For- 
schungsabteilungen der Firmen auf Hochdruck die 
Technik für die Rennlokomotive verbessern. Weil 



Die Eisenbahn spielt bei Railway Challenge nur eine untergeordnete Rolle 



ferner die Lagerkapazität begrenzt ist, benötigen Sie Depots 
bzw. mieten Lagerflächen in den Städten an. 
Wichtig ist der Transport der produzierten Güter; in einem 
bestimmten Radius erfolgt dies automatisch - für längere 
Distanzen müssen entsprechende Nutzfahrzeuge eingesetzt 
werden. Sie begeben sich dazu in eine nahegelegene Spe- 
dition hinein. Ein angemieteter LKW wird nun aufgetankt 
auf die Reise zur in Frage kommenden Fabrik geschickt; dazu 
wird die Route Feld für Feld durch Anklicken auf der Karte 
festgelegt. Wichtig ist es außerdem, den passenden Fahr- 
zeugtyp zu wählen, da ein Tanklaster am Sägewerk recht 
nutzlos ist. Am Betrieb angekommen beladen und betanken 
Sieden Wagen und schicken ihn auf die Reise zu ihrem Aus- 
gangsbahnhof. Liegen dort endlich genügend Materialien für 
das erste Schienenstück bereit, markieren Sie das momen- 
tane Endstück der Strecke und legen einen neuen Gleisab- 
schnitt an. Stets kann nur eine Bahnlinie pro Wettkämpfer 
errichtet werden -der Aufbau eines Schienennetzes ist nicht 
möglich. Folglich gibt es auch keine Weichen. 
Konstant läuft die Zeit mit, und nach ein bis zwei Minuten 
(je nach eingestellter Geschwindigkeit) ist ein Monat been- 
det. Die Finanzsituation wird berechnet und verschiedene 
Statistiken können betrachtet werden. Wer will, besucht den 
B ü rge rme i ster 
einer benachbarten 
Stadt und erhält 
dort mitunter Sub- 
ventionen. In den 




Nach dem Betre- 
ten einer Stadt 
können Sie zahl- 
reiche Unter- 



THOMAS WERNER 



Bei Railwoy C ha Menge genügt 
ein kurzer Blick auf die Story, 
und man kann die Entste- 
hungsgeschichte wunderbar 
nach vollziehen: Die Idee muß 
nach dem Besuch des Musicals 
»Starlight Express« aufge- 
kommen sein. 

Berauscht von den rollschuh- 
laufenden Lokomotiven und 
der guten Luft in der Bochumer 
Halle wollte man wohl ein sol- 
ches eisenbahn mäßiges Wett- 
rennen in Software-Form 
gestalten. Ein Wettkampf 
alleine war allerdings noch 
nicht genug Substanz, und da 
vermutlich sowieso schon 
Konzepte für eine Wirtschafts- 
simulation in einem Schuh- 
karton ruhten, verband man 
wunderbarerweise beides 
miteinander. 

Was dabei herauskam ist 
weder Fisch noch Fleisch. Die 
Eisenbahn ist nur schmücken- 
des Beiwerk für eine dröge 
Handelssimulation. Lustlos 
kauft man Firmen verschie- 
denster Branchen an, setzt die 
Produktionsraten fest und 
klickt sich durch zahlreiche 
dubiose Statistiken. 
Zudem versuchen Sie ver- 
zweifelt, passende LKWs 



eten 



beim 



Streckenbau chronischer 
Material- und Fahr zeug man- 
gel herrscht. 

Da nur eine einzige Bahnlinie 
errichtet werden kann und all 
der betriebene Aufwand 
lediglich der Vorbereifung des 
Rennens dient, hält sich die 
Eisenbahnatmosphäre in 
Grenzen. Als Wirtschaftssimu- 
lation hingegen ist es zu wirr 
und konzeptionslos. 
Besonders das Transportele- 
ment (wo finde ich noch einen 
LKW, welche Route nimmt 
man) wird spätestens dann 
absurd, wenn wochen- oder 
monatelang auf die Anliefe- 
rung einer Fuhre Holz oder 
Schotter gewartet werden 
muß. Erst dann dürfen Sie ein 
weiteres, klitzekleines Seh je- 
nen stück anbauen. 
Absolut furchtbar ist die kon- 
Manie, mit der ein Einstieg 
unglaublich erschwert wird. 
Unverständliche Symbole sind 
kein Garant für einfache 
Bedienung, denn oft sagt ein 
Wort mehr als tausend seltsa- 
me Bildchen. 

Die stark verschachtelten 
Unter- und Unter-Untermenüs 
verwirren den derart geplag- 
ten Spieler dann endgültig. 



Siedlungen befinden sich außerdem Personenwaggons, von 
denen Sie einen für das Rennen benötigen. 
Sobald ein Spieler die Zielstadt mit der Schienenstrecke 
erreicht, haben die anderen beiden noch 8 Monate Zeit, um 
es ihm gleichzutun. Ab jetzt wird -abhängig von den erwirt- 
schafteten Forschungspunkten - die Rennlok konstruiert. 
Wer nicht über die nötigen Rohstoffe verfügt oder zuwenig 
Gleise verlegt hat, wird kurz und schmerzlos disqualifiziert. 
Andernfalls kann das Rennen auf einer Übersichtskarte ver- 
folgt werden und das Spie! ist beendet. (tw) 



m 


RAILWAY CHALLENGE 

■ 286 ■ 386/486 

■ VGA J Super VGA 
5oundbi. ■ Roland _l General Midi 

■ Maus J Joystick 


□ PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib/ 

■ Tostotu 


Spiele-Typ 

Hersteller 


Strategie spiel 

Swflowers 


Freies RAM: min. 580 KByte 
Festplattenplatz: ca. 1 1 MByte 


Ca. Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 
Spieltext 


DM100,- 
Erlrägliche 
Hnndbuchablroge 
Deutsch; befriedigend 
Deutsch; gut 


... . . . - 


Hon mit mehreren Szenarien. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte, VGA 


Bedienung 
Ansprach 
GraÜlt 


Mangelhalt 

Für Fortgeschrittene 

Ausreichend 


und Maus. 


S0Und 


Ausreichend 


54^J 








Berlins neue Dimension für Games und Zubehör 



Preishits (solange Vorrat reicht!) 






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55 



IHDY CAR RACING 




Während der Aufwärm runde klebt das Feld noch dicht aneinandei 



^s gibt sie, diese Programmierteams der Sorte »rar und 
■■genial«: Die amerikanische Firma Papyrus lieferte vor 
drei Jahren ein Rennspiel ab, von dem PC-Kenner heute noch 
schwärmen. »Indianapolis 500« offenbarte nur eine Renn- 
strecke, EGA-Grafik, aber phänomenalen Spielspaß: Gutes 
Fahrgefühl, schnittiges 3D und nicht zuletzt sorgfältig dar- 
gestellte Auffahrunfälle sorgten für brachiales Rennvergnü- 
gen. Electronic Arts veröffentlichte seinerzeit das gute Stück. 
Die Jahre sind vergangen, die PC-Spieier lechzten vergeb- 
lich nach einem neuen Papyrus-Renner und just als man 
kaum mehr damit rechnete, gibt es einen von Grund aufge- 
tunten Nachfolger. »Indy Car Racing« bietet mehr Strecken, 
mehr Grafik, mehr Features, mehr Spielkomfort und wird 
von Virgin auf den Markt gebracht -bei Electronic Arts dür- 
fen sich einige Product Manager in den Spoiler beißen. 
Das Auspuff-Opus dreht sich um den in den USA ungemein 
populären Indy-Car-Rennzirkus. Durch einen LizenzdeaJ mit 
den Veranstaltern dieses Ereignisses 
darf Papyrus in seinem neuen Spiel 
»echte« Fahrernamen und Autos ver- 
wenden; sogar die Werbeaufkleber 
sind authentisch. Nach dem ständigen 
Im-Kreis-fahren von Indianapolis 500 
bietet die Fortsetzung mehr Vielfalt 
durch sechs Pisten. Drei davon sind 
Indy-typische Rundkurse; die drei 
anderen Strecken erinnern mit ihren 
unregelmäßigen Kurven mehr an For- 



<SmI BORIS 

- ' SCHNEIDER 

Sehr viel besser kann man 
eine Autorenn-Simulation 
v/irklich nicht machen. Die 
Programmierer haben prak- 
tisch nichts auf der Wunsch- 
liste der potentiellen Käufer 
ausgelassen; vom Zwei- 
Spieler- Modus über speicher- 
bare Replays bis hin zur 
spektakulären Crash-Grafik 
wurde hier an alles gedacht. 
Wenn ich einen Wunsch frei 
hätte, wäre es allerdings die 
Bitte um noch mehr Renn- 
strecken: Nur sechs Stück, 
drei davon einfache Rund- 
kurse, machen mich auf 
Dauer nicht glücklich. 
Ansonsten bietet Indy Car 
Racing Grafik, an der man 
sich kaum sattsehen kann 
und Spiel spaß, den man in 
anderen Rennsimulationen 
vergeblich sucht. 




Realistisch soll die 
Rennsimulation Ihres 
Herzens sein, zugleich 
aber gut spielbar, mäch- 
tig spannend und mit 
delikater 3D-Grafik ver- 
edelt? Dann raten wir 
zu einer Probefahrt mit 
Indy Car Racing - Vor- 
sprung durch Techniki 



mel-l-Parcours. Ein Zwei-Spie- 
ler-Modus erlaubt Simultanduel- 
le per Modem. 
Sie, der hoffnungsvolle Nachwuchs-Rennfahrer, treten 
gegen 30 Computerfahrer an. Vom Training ohne Konkur- 
renz über einzelne Rennen bis hin zur kompletten Saison 
inklusive Speichern des Zwischenstands bietet das Pro- 
gramm eine erfreuliche Auswahl an Spielmodi. Vor Karrie- 
restart wählt man erst mal Karosserie, Motor und Farbe sei- 
nes Autos. Vor jedem Rennen läßt sich außerdem die Gara- 
ge besuchen, um hemmungslos an dem Flitzer zu fummeln. 
Wie weit fährt man die einzelnen Gänge aus? Welcher Rei- 
fendruck darf es sein? Sind die Spoiler optimal justiert? Mit 
einem sanften 3D-Zoom wird zu dem Teil des Wagens 
geschwenkt, an dem 5ie etwas ändern wollen. Während 
eines Rennens läßt sich zudem die Box ansteuern, um die 



A TfiADX 



jyjjüijjyijjj ■* 

jVIutj iar üjj 

Alle sechs Strecken stecken voller realistischer 






IM WETTBEWERB 



r Garage schraubt und tunt der 
s Kfz- Mechaniker munter drauf los 



Indy Car Racing machts fast |NDY CAR RACING 87 
jedem Recht, während sich die formu | n 0ne Grond |> rix 84 

Ren n 5 piel- Konkurrenz meist ein- 
seitig gibt: Car & Driver bietet 
spektakuläre Unfall-Darstellui 
gen, aber das Fahrgefühl ist nicht 
sonderlich realistisch. Formula One Grand Prix liefert eine bein- 
harte Simulation, der ein Quentchen mehr Spielwitz nicht 
geschadet hätte. Die Action -Alternative: Lotus bietet simple 
Rennaction mit Sfreckenedttor und Zwei-Spieler-Modus. Euro- 
press' rucklige Wald- und Wiesen-Rally hängt etwas zurück. 



Cor & Driver 

Latus 

Rally 




HEINRICH LENHARDT 



Anarchie auf der Piste - die vielen lie- 
gengebliebenen Fahrzeuge provozie- 
ren geradezu einen Auffahrunfall 

Reifen auszuwechseln oder eine Por- 
tion Benzin nachzuzapfen. 
Im Optionsmenü wird der generelle 
Realitätsgrad für die Rennen einge- 
stellt. Sie wollen eine fröhliche 
Action-Raserei mit vielen feinen 
Crashs? Kein Problem - machen Sie 
Ihr Auto unzerstörbar, überlassen Sie 
dem Computer Gangschaltung und 
Abbremsung vor kritischen Stellen, 
tm Rennen heißt es nur noch Gas 
geben, einigermaßen die Kurven mei- 
stern und die Gegner durch elegan- 
tes Touchieren und Ausbremsen in 
die Leitplanke zu dirigieren - Voll- 

kaskos Rache! Wem es auf der anderen Seite nach einer 
richtigen Fahrsimulation mit anspruchsvoller Steuerung und 
allen strategischen Finessen gelüstet, der wird durch die ent- 
sprechenden Einstellungen genauso bedient. 
Ferner zum hemmungslosen Verändern freigegeben: Wind, 
Wetter, und die Anzahl der Runden pro Rennen. Durch das 
beliebige Abwandeln der einzelnen Parameter können Sie 
sich einen individuellen Kompromiß aus Realitätsnähe und 
Spielspaß zusammenklicken. 




Was für ein Leben: Über ver- 
kehrsbeunruhigte Pisten 
fegen, Mitfahrer schneiden 
und weit und breit gibt es kei- 
Beifahrersitz, auf dem 
quengelnde Zeitgenossen 
Platz nehmen könnten. Renn 
men gibt's in rauhen 
Mengen auf dem PC; nur weni- 
gen - wie seinerzeit Indiana- 
polis 500 - ist Klassiker-Status 
gegönnt. 
Mit Indy Car Racing liefert 
Papyrus endlich sein neues 
Rennspiel ab. Das gute Stück 
wirkt bis zum letzten Byte 
geschniegelt und gewienert: 
Sauber berechnete 3D-Grafik, 
sinnvolle Einstell-Optionen, 
motivierende Spielmodi - 
grobe Schnitzer sucht der Soft- 
ware-TÜV vergeblich. 
Bei allem Bemühen, die sechs 
Indy-Pisten bis zur letzten 



Reklametafel möglichst genau 
zu simulieren, kam der Spiel- 
spaß nicht zu kurz. 
Im Gegensatz zum (für meinen 
Privatgeschmack) etwas zu 
drögen Formula One Grand 
Prix kommt bei Indy Car 
Racing das Fahrvergnügen 
keinesfalls zu kurz - und 
extrem cool sieht das ganze 
auch noch aus. 
Man kann am Betrachten der 
Wiederholungen aus dem 
üppigen Perspektiven- Ange- 
bot schon fast genauso viel 
Spaß haben wie am eigentli- 
chen Rennen. 

Wenn Sie mit einer frischen 
Rennsimulation ins neue Jahr 
starten wollen, liegt der Griff 
zu Indy Car Racing sehr nahe. 
Schneller Einstieg, viel Tief- 
gang für den Langzeitkitzef - 
hier tanken Sie auf. 



Wie bei einer TV-Übertragung 
liefert diese Perspektive einen 
schönen Kamera schwenk 



Die Detailstufe der 3D-Crafik läßt sich vari- 
ieren. Wer mit einem dicken 486er beglückt 
ist, genießt das schnelle Rennen in voller 
Pracht. Durch das M ,„ . ._. 



Weglassen von 
Teilen der Grafik 
am Streckenrand oder der 
Reklame-Darstellung auf den 
Fahrzeugen läßt sich auf klei- 
neren Systemen ein zügiges 
Tempo erzielen, ohne beim 
Spielspaß größere Einschrän- 
kungen zu machen. 
Apropos »Spaß«: Die ungemein 
populäre »Instant Replay«- 




Ü - Turbo Lhnhurrii 

Ti~i ■< i « i ■► 

Kampf um den letzten freien Parkplatz in der Gruber Straße? Nein, aber ein hoffnungslos ii 
der verkeiltes Hauptfeld. 





Da schau her: Ein und die 
selbe Szene, aber jeweils aus 
einem anderen Blickwinkel 
betrachtet 




Sie fahren einen heißen Reifen - im wahrsten Sinne des Wortes. 
turanzeige; ein Wechsel an der Box im Rennverlauf kann nicht 



n | ■ I 



l 1 tvTi 




Qualmende Wracks, Bremsspuren auf dem Asphalt - fehlt nur 
noch der Geruch nach geschmortem Gummi 



Funktion aus Indianapolis 500 taucht hier in stark erweiter- 
ter Form wieder auf. Schließlich gab es kaum etwas erhei- 
ternderes, als eine gerade erlittene Massenkarambolage 
nochmals aus verschiedenen Kamerawinkeln zu betrachten. 
Bei Indy Car Racing sehen diese Wiederholungen nicht nur 
weitaus besser aus; es gibt auch noch mehr spektakuläre 
Blickwinkel. Wie bei einem Video- 
recorder spult man ein wenig vor 
und zurück, betätigt das Standbild 
oder springt ganz zum Anfang des 
Rennens. Neben der Perspektive 
darf man auch das Fahrzeug wech- 
seln, das von der Kamera verfolgt 
wird. Sie haben sich schon immer 
gefragt, warum der beste Compu- 
terfahrer pro Runde ein paar Sekun- 
den schneller ist als Sie? Dann 
schauen Sie sich im Instant Replay 
mal seinen Fahrstil aus der Cock- 
pit-Perspektive an. Außerdem dür- 
fen Sie Ihre Lieblingsszenen auf 
Festplatte speichern. 
Während des Rennens können Sie 
in der Anzeige, die normalerweise 




Wenn Ihr PC bei d< 
Stellung Tempopro 
bekommen sollte.. 



...d onn s 


halten Sie di 


Grafik 


stufenwe 


se bis zu die 




sparta nis 


chen Darstellung run- 


fer 







Solche Kurvencrashs bieten 
sogar noch eine Steigerung 
gegenüber dem Nervenkitzel, 
den permanente Drän gier auf 
bundesdeutschen Autobahnen 
hervorrufen 



Tachometer und Dreh- 
zahlmesser enthält, auch 
andere Informationen 
erscheinen lassen. Ein 
Blick auf die Reifentempe- 
ratur ist vor allem bei den 

drei Rundkursen wichtig, da sich hier die Reifen auf einer 
Seite wesentlich stärker abnutzen. Der zweite Grund für 
einen Boxenstop ist bekanntlich Benzin. Siebekommen nicht 
nur verraten, wieviel Gallonen noch im Tank gluckern -das 
Programm liefert auch gleich eine Hochrechnung, wieviele 
Runden lang dieser Vorrat wahrscheinlich noch reichen 
wird. Links oben können Sie sich auch die aktuelle Plazie- 
rung anzeigen lassen; inklusive dem Zeitrückstand, den Sie 
zum führenden Fahrer noch aufholen müssen. 
Liegengebliebene Fahrzeuge - egal ob durch Spritmangel 
oder Unfallschaden -sorgen für erschwerte Fahrverhältnisse. 
Es passiert immer wieder, daß Sie bei Höchstgeschwindig- 
keit um einen mitten auf der Piste stehenden Wagen 
kurven müssen. (hl) 



m 


INDY CAR RACING 

3 286 ■ 386/486 


"J PC/XT 


j EGA 


■ VGA 


^ Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 


■ Ta statu 


^ Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Renn spiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


Virgin / Pnpyrus 


Festplattenplatz: ca. 13 MByte 


Cn.-Preis 


DM120,- 


Besonderheiten: Sechs verschiedene 


Kopierschutz 


_ 


Pisten. Zwei-Spieler-Modus mittels 


Anleitung 


Deutsch; gut 


Modem. 


Spieltext 


Englisch; wenig 


Wir empfehlen: 336er (min. 33 


Bedienung 


Gut 


MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Eins teiger, Fort- 
geschrittene und Profis 




Grafik 


Gut 


rfhfe \ IHi^kw 


S ° Und 


Gut 


■K87^B- 



PC PUYEft 1/94 



100 



Prozent 



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THOMAS WERNER 



Hier heißt es schneller sein als jeder Konkurrent 



Regen prasselt auf die Motor- 
haube - unermüdlich fegen die 
Scheibenwischer das Wasser 
von der Windschutzscheibe, 
während ich mich mit Vollgas 
auf das Ziel zubewege. Mein 
Beifahrer warnt mich noch vor 
einer engen Kurve, doch es ist 
zu spät: praktisch ungebremst 
rase ich in sie hinein und 
werde trotz verzweifeltem 
Gegenlenkens aus der Kurve 
hinausgetragen. Damit wäre 
der gute Tabellenplatz ver- 
schenkt, möglicherweise der 
Gesamtsieg verscherzt. Hof- 
fentlich verläuft die nächste 
Etappe günstiger. 
Einen Atmosphärebonus hat 
Rally auf jeden Fall - wenn 
Schneeflocken die Steht behin- 
dern, reibt man sich reflexar- 
tig die Hände warm. Leider 
sind die Schwachpunkte nicht 
wegzuleugnen: Die Bremse 



reagiert ausgesprochen flott - 
für meinen Geschmack zu 
flott, denn selbst wenn man 
nur die Geschwindigkeit ein 
wenig drosseln will, hat man 
unversehens eine Vollbrem- 
sung hingelegt. Die Fahrzeuge 
sind robuster als jedes bei 
einer Rallye antretende Auto; 
Zusammenstöße mit dem 
Pflanzenreich oder Passanten 
hinterlassen kaum Spuren. 
Ist die Grafik im Rennen selbst 
leicht rucklig aber vergleichs- 
weise nett, so sind die Menüs 
und digitalisierten Bilder wirk- 
lich grauslig geraten. Wer 
gerne bei einer zünftigen 
Landstraßen -Rallye mitfahren 
möchte, den wird all das nicht 
stören. Andere Zeitgenossen 
werden höchstens durch die 
simple Bedienung angelockt, 
ansonsten ist der Spielspaß 
auf Dauer bescheiden. 



und Schotterpisten: Euro- 
press stellt Ihre Fahrkünste 
mit »Rally« auf die Probe. 



i"F fahrer-Karriere ganz 
harmlos mit ein paar Run- 
den in der nahegelegenen 
Kiesgrube. Wo wochen- 
tags Bagger Sand und Stei- 
ne abbauen, brausen sie über die Kiesel und umkreisen mit 
ihrem VW-Käfer das verträumte Regenwasser-Biotop in der 
Mitte. Der spätere Lebensweg endet meist mit einer der drei 
folgenden Alternativen: Sie ergreifen den Beruf des Ret- 
tungssanitäters, um ungestraft bei Rot über die Kreuzung 
brausen zu können, enden 



in einer Massenkarambola- 
ge auf der A9 oder steigen 
in den professionellen 
Motorsport ein. 
Mit der neuen Europress- 
Simulation tut sich eine wei- 
tere Möglichkeit auf: End- 
lich kann man in den eige- 
nen vier Wänden seiner 
Leidenschaft fürs Rallyefah- 



^Network 




Sie können di 
beliebig umbenennen 




ren frönen, und hat gleichzeitig die Möglichkeit, eine eige- 
ne Familie zu gründen. All die lästigen Reisen in fremde Län- 
der, um an Wettkämpfen auf Java oder Neuseeland teilzu- 
nehmen, entfallen. Unbehelligt von weiblichen Groupies 
kann man die Wohnungstüre öffnen und braucht sich nicht 
zu überlegen, wofür man die Siegesprämie ausgibt. 
Alle Jahre wieder steigen kurz hintereinander in verschie- 
denen Ländern der Welt die Unfallzahlen steil an. Kenner 
wissen, was sich hinter diesen nüchternen Statistiken ver- 
birgt: Die World Rally Championship. Die letzte Station der 
handverlesenen Schlammfahrer ist Großbritan- 
nien. In vier Tagen und drei Nächten verstören 
sie mit Ihren getunten Fahrzeugen die behäbi- 
gen Rinder und sorgen für Chaos auf den Wirt- 
schaftswegen verschlafener walisischer und 
nordenglischer Grafschaften. 
Europress widmet sich mit seinem aktuellen Pro- 
dukt ausdrücklich diesem speziellen Ereignis. 
Man fährt sich auf drei kurzen Strecken mit 
ansteigendem Schwierigkeitsgrad ein, bevor es 
weiter geht mit dem eigentlichen Rennen: Auf 
35 Abschnitten zeigt sich, wer nicht nur das Gas- 






IM WETTBEWERB 



64 



Nachtfahrten 



Sieg gemeistert werden 



Indy Car Racing (siehe Test auf Indy Car Rating 

Seite 56) ist und bleibt unum- Cot & Drivet 

schränkter Herrscher des Renn- \tft\i\ 

genres. Sowohl Technik als auch RALLY 

Spielspaß dieses Programms ... ■ ., u 

■ j » ii ■_ ■_ i -i i Nigel Mansell 
sind Rally haushoch überlegen. " 

Ein eher Action- lastiges Ausprobieren von Traumautos bietet 
Electronic Arts' Car & Driver. Das auch mit zwei Personen gleich- 
zeitig spielbare Action-Gerase Lotus und das sehr schlichte Nigel 
Mansell's World Championship setzten auf Bleifuß pur, 
während Rally Ihnen ein gewisses fahrerisches Können abver- 




Hier wählt man das passende Gefährt fürs Rennen 

pedal durchtreten kann, sondern sein Fahrzeug wirklich 
beherrscht. 

In zahlreichen Menüs verändern Sie die Voreinstellungen - 
so entscheiden Sie sich z.B., ob der Rückspiegel angezeigt 
werden soll und das Fahrzeug unzerstörbar ist. Außerdem 
wird auf Wunsch automatisch vor Kurven gebremst oder der 
passende Gang eingelegt. Weiterhin legt man fest, ob neben 
den zahlreichen Computergegnern auch andere Menschen 
am Rennen teilnehmen. Bei der Variante mit mehreren Mit- 
spielern wird nacheinander gefahren - entscheidend ist die 
bis zum Ziel benötigte Zeit. 
Unter mehreren Rennwagen 
und für die verschiedenen 
Straßen- bzw. Wetterver- 
hältnisse geeigneten Reifen- 
typen wählen Sie aus. Vor 
jeder Etappe besteht zudem 
die Möglichkeit, Reparatu- 
ren durchführen zu lassen. 
Schließlich beschädigen 
unter anderem ein wilder 
Fahrstil und das zu späte 
Schalten in einen anderen 
Gang diverse Fahrzeugteile. 
Für die Instandsetzungsarbeiten ist allerdings eine limitierte 
Zeitspanne angesetzt, wodurch man gegebenenfalls Prio- 
ritäten setzen und mit gewissen Defekten antreten muß. 
Die Grundfunktionen des Autos sind: beschleunigen, brem- 



Die zu absolvierende Etappe 
wird vor der Startfreigabe 
angezeigt 




Auf Schnee rutscht 



sen, nach links oder rechts 
steuern. Hinzu kommt - 
wenn aktiviert - die Bedie- 
nung des Schalthebels. Muß 
ein Gang gewechselt wer- 
den, dann leuchtet ein klei- 
nes Licht am Armaturenbrett 
auf. Der Beifahrer flüstert 
dem Rallye-Piloten per 
Sprachausgabe Tips zum 
Streckenverlauf ins Ohr, die 
gleichzeitig in Schriftform 
erscheinen. Auf diese Weise 
ergehen Warnungen vor 
scharfen Kurven, Fahrbahn- 
verengungen oder stoßdämpferfeindlichen Unebenheiten. 
Auf einer eingeblendeten Karte erkennen Sie, welche Über- 
raschungen der Streckenverlauf noch bereithält. Ais Bonus 
sind sämtliche Etappen samt Längenangabe, Straßenbelag 
und zu erwartenden Wetterverhältnissen im Handbuch 
abgedruckt. 

Neben Teerbelag, Sand, Schlamm und Schotter muß man 
sich auf Nachtfahrten, Regen und Schnee einstellen. Links 
und rechts der Piste stehen 
Schaulustige und hoffen auf 
einen möglichst spektakulären 
Unfall. Die unschuldigen Allee- 
bäume hingegen senden Stoßge- 
bete gen Himmel, daß Sie nicht 
mit einem von ihnen kollidieren. 
Um nicht vor Erschöpfung ange- 
sichts der vielen Rennabschnitte 
des nachts vor seinem Rechner 
zusammenzubrechen, darf der 
schlafbedürftige Computerspie- 
ler dankenswerterweise den 
Spielstand speichern. (tw) 




Englischer Dauerregen ist natürlich ebenfalls 
implementiert 



m 


RALLY 

U 286 


■ 386/486 


3 PC/XT 


J EGA 


■ VGA 


J Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. □ Rolar 


d J General Midi 


■ Ta statu 


U Mau. 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Renn spiel 


Freies RAM :min. 580 KByte 


Hersteller 


Europress 


Festplatlenplatz: ca. 5 MByte. 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


Besonderheiten: Sprechender Beifah- 


Kopierschutz 


Erlrägliche 
Hondbuchobfrage 


rer gibt Tips zum Streckenverlauf. 




Wir empfehlen: 486er (min. 33 


Anleitung 


Englisch; befriedigend 


MHi) mit 2 MByte RAM, VGA und 


Spieltext 


Englisch; wenig 


Joystick. 


Bedienung 


Ausreichend 




Anspruch 


Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Ausreichend 


J— ^64^Bl 



BACKROAD 



RACERS 




Dummerweise haben die Videoseqi 
chen Soundkorten keinen Ton 

Das erste CD-ROM von Modellbau-Profi Revell 
namens «European Racers« war für den 
Modell-Fan recht interessant, bot spielerisch 
jedoch nur ein reichlich müdes Autorennen, letzt 
gehen die »Backroad Racers« vom selben Pro- 
grammierteam an den Start. Statt Porsche und Fer- 
rari treten diesmal amerikanische Flitzer an, die 
man auf Hinterhof- 
Rennstrecken und 
Crash-Duellen finden 
kann. Die vier ausge- 
sprochen funktionalen 
(um nicht zu sagen häßlichen) 
Modelle kann man nicht nur am 
Bildschirm mittels CAD-Simulati- 
on zusammenbauen, sondern auch 
in ein 3D-Rennspiel führen. 

Vier verschiedene Rennstrecken mit jeweils einem charak- 
terstarken Gegner warten auf Sie. Sei es der Surfer-Dude am 
Strand oder der Holzfäller-Typ im Nationalpark: Autofahren 
können sie alle. Doch bevor Sie sich zum Duell mit den 
markigen Personen treffen, müssen Sie erstmal die Renn- 
strecke finden, die sich irgendwo in einem Gewirr recht- 



BORIS SCHNEIDER 



Modellbau-CD, zweiter 

Versuch: Revells neues 

Rennspiel beschäftigt 

sich mit handgetunten 

amerikanischen 

Manta- Varianten. 




winkliger Straßen versteckt. 
Das simple Autorennen wird 
von einem Modellbaukurs 
umrahmt, der aber in weiten 
Teilen identisch vom Europe- 
an-Racers-CD-ROM über- 
nommmen wurde. Die Bauan- 
leitungen für das der Packung 
beiliegende Modell sowie drei 
andere Sportflitzer zeigt SD- 
Animationen in Super-VGA- 
Qualität. 
Etwas Murks haben die Programmierer beim Soundkarten- 
Support gemacht. So hört man mit fast jeder Soundblaster- 
kompatiblen Karte Musik und Sou ndeffekte- nur die Sprach- 
ausgabe bei den Videos bleibt stumm, solange man nicht 
mühsam die CONFIG. SYS-Datei ändert und einen speziel- 
len Treiber lädt, was auch nicht bei jeder Soundkarte geht. 
Das hätten die Programmierer besser in den Griff bekom- 
men sollen. (bs) 



Wo soll man die Windschutzscheibe hil 
kleben? Das CD-ROM weiß Bescheid. 



Man wird das Gefühl nicht los, 
dieses CD-ROM schon einmal 
gekauft zu haben: In weiten 
Teilen sind die Backroad Racer 
mit ihren Europa -Kollegen völ- 
lig identisch. Die Rennstrecken 
sind weiterhin hirn rissig mit 
langen Geraden und viel zu 
engen 90-Grad- Kurven verse- 
hen und damit eigentlich 
kaum befahrbar. Immerhin 
hat man die Hintergrundgra- 
fik der vier Strecken in wesent- 



lichei 



nkten ge> 



ndert. 



Trotzdem bleibt das Rennspiel 
eine Niete - die Macke 



Spielprinzip wurden nicht aus- 
gebessert sondern sogar noch 
verstärkt: Wer den Wagen 
reparieren will, muß jetzt in 
eine Garage reinfahren - aber 
wie kommt man ohne Rück- 
wärtsgang da weder beulen - 
frei raus? Diesmal kann auch 
der Modell bau -Teil das ver- 
korkste Rennen nicht mehr ret- 
ten: Die Animationen zeigen 
nur die vier neuen Modelle, die 
Videoclips sind sogar völlig 
identisch mit denen von Vor- 
gänger European Racers - 
so nicht! 







EOAD RACERS 

□ 286 ■ 386/486 


a 


BACKI 


3 PC/XT 




H EGA 


ü VGA 


■ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. 


□ Rolar 


d J General Midi 


■ Tastatur 


■ Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ Renn spiel 




RAM-Minimum: 


Hersteller Revell 




<a. SDO KByte und 3 MByte EMS frei 


Co.-Preis DM 140,- 




Feslplnttenplatz: ca. 8 MByte 


Kopierschuli - 

Anleitung Deutsch; befriedigend 


Besonderheiten: Modellbavsatz liegt 
in der Packung 


Spieltext Englisch; viel 

Sprachausgabe 
Bedienung Befriedigend 




Wir empfehlen: 

486er (min. 25 MHz) mit Super- 
VGA und Joystick 


Anspruch Für Einsteiget 






Grafik Befriedigend 






Sound Ausreichend 




■cSffl^U 



w 



Mit weiten Bällen 
verlagert man das 

ährend die Bundesliga-Winterpau- S chnelMn1*khtunq 
se Fußballanhängern trostlose Strafraum 

Samstagnachmittage beschert, spuckt die 
Softwareindustrie munter eine Kicker-Simulation nach der 
anderen aus. »Striker« vom englischen Programmierteam 
Rage ist ein schnelles Action-Fußballspiel. Zwar gibt es auch 
Liga-Modus und Formationswahl, aber der eigentliche 
Spielablauf entpuppt sich als fröhlich-schlichtes Gebolze. 
Nach der Wahl der Mannschaften (satte 64 Nationalteams 
von Albanien bis Wales stehen zur Wahl) werden Sie mit 
einer originellen Spielfeld-Darstellung verblüfft. Der grüne 
Rasen wird von schräg oben gezeigt; Fußballer, die weiter 
weg stehen, werden etwas kleiner dargestellt. Durch diesen 
perspektivischen Kniff gibt's einen manierlichen 3D-Effekt, 
der durch das Augen-umschmeichelnde Su persanft- Sero I- 
ling unterstützt wird. 
Schon auf der langsam- 
sten von vier Spielge- 
schwindigkeiten kickt es 
sich ausnehmend flott. Die 
Programmierer haben 
dabei eine technische 
Effektivität drauf, die man 
sich bei Origin mitunter 
wünschen würde: Auch 
auf 2Ö6er-Systemen ist die 
Spielgeschwindigkeit noch 
erträglich. 

Bei der Steuerung hält sich der Tiefgang in Grenzen. Ein Feu- 
erknopf dient als Universal-Auslöser für Pässe und Schüsse; 
je länger er gedrückt wird, desto vehementer wird das Leder 
gekickt. Schöne Direktab- 





i gibt es di 



V£T\| HEINRICH 
Wifl LENHARDT 

Die Weltmeister fallen nicht 
vom Himmel, aber Striker 
spielt sich immerhin in Uefa- 
Cup-Ränge vor. Auf Dauer ist 
dieses nette Gekicke ein 
wenig substanzarm, was die 
Steuerung angeht. Ahnlich 
wie bei Sensible Soccer und 
Goal haben sich die Pro- 
grammierer ganz auf schnel- 
le Actio n konzentriert. Die 
Burschen sollten sich mal die 
Steuerungs vi elfalt von NHL 
Hockey ansehen und eine 
ähnlich intelligente Fußball- 
Simulation schreiben. 
Sei's drum - in allen anderen 
Sparten schneidet Striker 
sehr zufriedenstellend ab. 
Die Grafik ist nicht gerade die 
bunteste, überzeugt aber 
durch die raffinierte Per- 
spektive. 

Spielmodi (inklusive WM- 
Turnier) gibl's reichlich und 
von der Freistoßmauer bis 
zum Platzverweis ist Striker 
erfreulich regelfest. Liebha- 
ber unkomplizierter Fußball- 
Aktion werden 's mögen. 



nahmen sind bei gutem 
Urning möglich; segelt der 
Ball halbhoch herein, ris- 
kiert Ihre Spielfigur auch mal 
einen Kopfball. Sie steuern 
immer den Akteur Ihres 
Teams, der dem Ball am 
nächsten steht. Greift der 
Gegner an, versucht man 
ihm mit mehr oder weniger 
legalen Mitteln das Leder 
wieder abzujagen. Fouls im 
Strafraum werden mit Elfme- 
tern geahndet. In einer Nah- 
aufnahme haben Sie dann 
das Vergnügen, mit über- 
menschlichen Reflexen und 
viel Glück den Strafstoß 
abzuwehren. 

Die Torwart-Steuerung 
überlassen Sie wahlweise 
dem Computer (der anstän- 
dig hält] oder versuchen sich 



STRIKER 

Machen Sie sich ein leichtes 
Leben mit den brasilianischen 
Rasen -Rastellis oder können 
Sie gar die Faröer Inseln zum 
Weltmeister-Titel fahren? 

selber an einigen Glanzparaden (lau- 
fen dabei aber Gefahr, mit einer Flie- 
genfänger-Leistung den Sieg zu ver- 
masseln). Links oben ist während der 
Partie eine Art Spielfeld-Scanner zu 
sehen. Auf einen Blick läßt sich fest- 
stellen, wie die Fußballer gerade über den gesamten Platz 
verteilt sind. Vor allem bei Standard- 
Situationen wie Ecken und Freistößen 
lohnt sich ein Blick auf diese Karle. 
Neben den üblichen Einstellungen 
wie Matchdauer, Tempo oder Zwei- 
Spieler-Modus dürfen Wind, Boden- 
verhältnisse und Dauer der Verlän- 
gerung justiert werden. (hl) 



<a 




m 


STRIKER 

■ 286 


■ 386/486 


■ pc/xt 


■ EGA 


■ VGA 


|J Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. J Roland □ General Midi 


■ 1 es statu 


ZI Maus ■ Joystick 


Spiele-Typ 


Sportspiel 


Freies RAM: min. 5S0 KByte 


Hersteller 


Rüge Software 


Festplattenplotz: ca. 1 MByte 


Ca.-Preis 


DM 90, - 


Besonderheiten: Einstellbare 


Kopier schütz 


- 


Geschwindigkeit, 64 unterschiedlich 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


starke Nationalleams. 


Spieltext 
Bedienung 


Englisch; wenig 
Cut 


Wir empfehlen: 386er 

(min. 16 MHz) mit 1 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Eins teiger und 






Fortgeschrittene 




Gmfilt 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


■r^7llm-i 



Es darf 

gemauert 

gleich 
kommt der 
Freistoß 
angezischt 



Verhüterli- Alarm am 
Rechner: AI Lowe 
läßt Sie erneut auf 
den Spuren des in 
deutschen Büros so 
beliebten Möchte- 
gern-Casanovas 
Larry Laffer wandeln. 

Hormone sind aus unserem 
Organismus nicht wegzu- 
denken. Unermüdlich regeln 
die kleinen Helfer komplizier- 
te Abläufe, lassen beispiels- 
weise Barte sprießen, die 
Haare ausfallen, versetzten 
uns scheinbar grundlos in 
überschwängliche Euphorie 
und sind nicht ganz schuld- 
los, wenn wir unsere Umwelt 
grimmig anfunkeln. Ja, wir 
haben es nicht leicht mit die- 
sen unscheinbaren Substan- 
zen, die schon in Spurenmengen einen ganzen Tag ver- 
sauen können. 

Am Hinterhältigsten sind die Sexualhormone - ihr erklärtes 
Ziel ist es, das schön geordnete Leben eines heranwach- 
senden Jünglings durcheinanderzuwirbeln. Die Modellei- 
senbahnwird plötzlich zweitrangig und ehedem unbekannte 
Gelüste durchströmen den jungen Körper: Wie schön wäre 
es, wenn die nette Rothaarige aus der Parallelklasse einmal 
herübersehen würde - oder doch lieber nicht, denn all- 
morgendlich haben sich die lästigen Pickel erneut vermehrt. 
Ist das pubertare Martyrium dann durchschritten und das 
Gesicht wieder vorzeigbar, werden die Probleme noch 
größer: So viele Frauen und so wenig Selbstbewußtsein, das 
nicht reicht, um auch nur eine von ihnen zu Butterstreusel- 
kuchen einzuladen. 

Wie gut, daß es Larry Laffer gibt. Ein Aufreißer, dem keine 
Selbstzweifel den Schlaf rauben, auch wenn er eine gna- 
denlose Abfuhr erhält. Sierras Serienheld erlaubt es dem fru- 
strierten Computerbenutzer, in die Rolle eines Frauenhel- 
den zu schlüpfen und so hemmungslos aufzureißen, daß 
selbst Casanova 
sich im Grabe 
umdrehen würde. 
Das Schicksal hält 
in diesem Larry- 
Teil einige sehr 
durchwachsene 
Überraschungen 



Wer von 
den beiden 

wahre Hengst? 




LEISURE SUIT 
LARRY 6 

- SHAPE MP OR SLIP OUT - 



Larry gewährt 
tiefe Einblicke in 
ünde des 

Gefühlslebens 



die Abgri 



für den wandelnden 
Hormontopf: Routi- 
nemäßig inspiziert 
Laffer die Oberweiten 
der Strandschönhei- 
ten, als ihn eine TV-Talentsucherin entdeckt. In ihm sieht 
sie den idealen Verlierer für »Stallions« - einer Kontakts- 
how, bei der drei Frauen die Qualitäten zweier menschli- 
cher »Hengste« beurteilen. Wie vorgesehen muß sich Larry 
mit dem Trostpreis zufriedengeben - zwei Wochen Aufent- 
halt im Kurhotel »La Costa Lotta«. Nach seiner Ankunft zeigt 
sich schnell, daß die Fernsehgeseilschaft nicht gerade die 
Spendierhosen angezogen hatte, als sie mit dem Hotelma- 
nager um die Kosten feilschte. Schlechter Service sowie ein 
Zimmer direkt neben Aufzug und lärmender Eismaschine sind 
Bestandteil der Ihnen zugedachten Behandlung. 
Da das Gelände hermetisch abgeriegelt ist, scheinen vier- 
zehn entsetzliche Tage bevorzustehen - wären da nicht all 
die knackigen Schönheiten, die statt der üblichen Herzpa- 
tienten und Magenkranken das Haus bevölkern. Besonders 
neun Frauen haben es dem Westentaschen-Herzensbrecher 
angi.'Lm, Eine jede scheint prinzipiell willig zu sein, inso- 
fern Larry ihr einen bestimmten Wunsch erfüllt. Stürzten sich 
früher die Junggesellen ganzer Ortschaften auf der Suche 







IM WETTBEWERB 



Mit dem LucasArts-Hit Day of the Doy of the Tentacle 93 

Tentacle kann der neue Larry Spelkasting 301 77 

sowohl was den Humor als auch Freddy Pharkas 68 

die Puzzlequaütät betrifft nicht LEISURE SUIT LARRY 6 64 

mithalten. Von den Liebesnöten . . - . . _ ,„ 

- « l-ij i_ *■ ji- i Leisure Suit Lorry 5 62 
eines in Ausbildung befindlichen ' 

Jungmagiers im 20. Jahrhundert 

berichtet das mit Bildern unterlegte Textadventure Spelkasting 
301 , während Freddy Pharkas durch sein stimmungsvoll-alber- 
nes Wildwest- Szenarium hervorsticht. 

Larry 6 ist zwar leicht komplexer und zweideutiger als der ver- 
klemmtere Vorgänger, für die Oberliga der Abenteuerspiele 
reicht dies jedoch noch immer nicht. 




El 



- Welcher Mann drückt 

CR * nicht gerne ein Auge 

K zu und entschuldigt 

taE&l das zwanglose Outfit 



jffig nach Edelweiß für 
I die Dorfschönheit 
in Alpenschluch- 
ten zu Tode, sind Larrys Aufträge diffiziler. Während die eine 
Dame von schmucken Handschellen träumt, möchte eine 
andere ihren Vibrator mit neuen Batterien bestücken. Wer 
Frauen deren Wünsche von den Augen abliest, obwohl er 
es auf ganz andere Körperteile abgesehen hat, der läßt sich 
durch solche Begehren nicht aus der ureigenen souveränen 
männlichen Ruhe bringen. Hier heißt es einen ruhigen Kopf 
bewahren, will man keine Flaute in der Hose. 
Mausgesteuert schleicht Larry durch die Gänge und sam- 
melt sämtliche Gegenstände ein, derer er habhaft werden 
kann. Mit einem Druck auf die rechte Maustaste oder ein 
Anklicken des entsprechenden Symbols in der Menüleiste 
verändert man nicht nur den Zeiger sondern wählt die aus- 
zuführende Aktion. Das Auge steht für das Untersuchen von 
Objekten, mit der gespreizten Hand manipuliert man Dinge 



THOMAS WERNER 



Es ist bestimmt kein Zufall, daß 
Larrys Schöpfer AI Lowe nicht 
gerade ein Adonis ist, bei des- 
sen Anblick die Frauenherzen 
höher schlagen. Wahl deshalb 
betrachtet er das menschliche 
Paarungsverhalten mit einem 
ausgesprochen bissigen Blick 
und landete mit diesem Thema 
einen Volltreffer bei den unter 
Triebstau leidenden männli- 
chen PC- Besitzern. 
Augenzwinkernd behandelt 
Lowe ein für das prüde Ame- 
rika äußerst brisantes Thema 
- doch die noch immer durch- 
scheinende U.S. -Verklemmt- 
heit läßt das Spiel stellenwei- 
se leicht peinlich wirken. Er 
balanciert manchmal ausge- 
sprochen ungeschickt zwi- 
schen Satire, Homophabie und 
schwüler Schlüpfrigkeit. 
Muß man anfangs ob einiger 
Gags schmunzeln, gefriert das 
Lächeln spätestens, wenn 



Puzzles gelöst werden sollen. 
Es gibt hier eigentlich nur zwei 
Arten von Rätseln: kin de deich - 



nd unfain 



Logik hilft Ihnen meist nicht 
weiter - gnadenloses Auspro- 
bieren ist der erfolgverspre- 
chendste, aber auch langwieri- 
ge Weg zum Erfolg. Trotz Mar- 
kierung am Mauszeiger ist 
nach wie vor pixelgenaues 
Klicken vonnöten. 
Die schicken Bilder und die iro- 
nisch inszenierte Art und 
Weise, auf die der Donald 
Duck unter den Aufreißern auf 
seine recht ergebnislosen Beu- 
tezüge geht, versöhnen aller- 
dings ein wenig mit den vor- 
handenen Schwächen, Ein für 
Sierra großer Fortschritt ist es, 
daß nach einem Abteben ein- 
fach an der gleichen Stelle wei- 
tergemacht werden darf. 
LucasArts-Niveau ist jedoch 
immer noch nicht in Sicht. 



und öffnet Türen, 
die Sprechblase 
löst Unterhaltun- 
gen aus und der 

Reißverschluß leitet intensive Annähe- 
rungsversuche ein. Hinzu kommen ein 
Greif- und ein Laufsymbol. 
Das Inventar ist ständig eingeblendet, 
was das Spielen erheblich erleichtert. 
Eine Punktanzeige informiert über die 
bislang erzielte Leistung und per Vor- 
spulknopf überspringen Sie als Minderjäl 
ger oder guter Kathol ik meh rdeutige Szene 
Damit Sie vor lauter Sinneseindrücken nicl 
schusseligerweise das Sichern von Spiel- 
ständen vergessen, ist eine automatische 
Abspeicherfunktion mit variablem Intervall vorgesehen. Diese Verabre- 

Die Gespräche mit anderen Personen können nicht nimmt eine un- 

direkt beeinflußt werden - ist ein Dialog gestartet, bleibt verhoffte Wende 
Ihnen nur das andächtige Ablesen der Texte. 
Windows-Freunde werden aufjauchzen ob des Umstands, 
daß sich neben der DOS-Ausführung eine spezielle Version 
für ihr Fenster-Betriebssystem auf den Installationsdisketten 
befindet, wohingegen loystickfans und Tastatur-Traditiona- 
listen wegen ausschließlicher Mausunterstützung gezwun- 
gen sind, zukünftig einen Nager zu beherbergen. (tw) 






LEISURE SUIT LARRY 6 

■ 286 ■ 386/486 


m 


ü PC/XT 


ü EGA 


■ VGA 


LI SuperVGA 


■ AdLib 


'Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 


ü Tastoh 


r ■ Mau 


Ü Joystick 


Spiele-Typ 


Ad venture 


Freies RAM: min. 580 KSyte 


Hersteller 


Sierra 


Festploltenplatz: ca. 1 1 MByte 


Ca. Preis 


DM 120- 


Besonderheiten: 


Kopierschut 




Das Programm kann sowohl für 


Anleitung 


Englisdi; ausreichend 


DOS als auch für Windows installiert 


Spieltext 


Englisch; (deutsche 


werden. 




Version in Vorbereitung) 


Wir empfehlen: 386er 


Gedienung 




(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 


Maus und VGA. 


Grafik 


Gut 


. -■. \ BRlHkfe*. 


Sound 


Befriedigend 


-C'^fÄ- 



Das neue Adventure 
der Macher von »Legend of 
Kyrandia« ist endlich da. 
Jung-Magierin Xanthia soll 
den Fluch brechen, 
der ihre Heimat häppchen- 
weise verschwinden läßt. 

THE 



^p5p' JE 


tt.M 


plilMTO' 


& 4 ';*/&KMKX&l 



Wiedersehen mit Kyrandia, dem Tummelplatz vieler etwas merkwürdiger Typen 



OF FATE 



■^"yrandia verschwindet. Stück für Stück. Fels für Fels. 
I^L.Baum für Baum. Die Regenten des sagenhaften Landes 
sind verzweifelt; vergeblich wälzt die magische Elite ein- 
schlägige Referenzwerke. Ein solch verheerender Fluch ist 
unbekannt - von einem Gegenmittel ganz zu schweigen. In 
solch schweren Zeiten ist man nicht wählerisch, was die 
Reputation der Helfer betrifft. Eines Tages taucht ein gewis- 
ser Marko auf, dessen seltsamer Gefährte die »Hand des 
Schicksals« ist - eine Art überdimensionaler Handschuh 
ohne Körper. Das intelligente Händchen präsentiert den ver- 
sammelten Magiern eine 
aufsehenerregende 
Theorie: Inder »Mitte der 
Welt« müsse man einen 
sagenhaften Anker ber- 
gen, um den Fluch zu 
brechen. 

Auserwählt für diese 
ebenso ehrenvolle wie 
»Wie bitte - ich?« - Zanthio ist verblüfft, schwere Aufgabe wird 

daß ausgerechnet sie den magischen Anker ausgerechnet Xanthia, 
besorgen soll 





HEINRICH LENHARDT 



Auch wenn der Kyrandia- 
Nachf olger einen eigenständi- 
gen Namen bekommen hat, 
kann er die Verwandtschaft 
nicht leugnen. Hand of Fate 
bietet das selbe extrem ver- 
einfachte An kl ick- System. Ein- 
steiger-freundlicher geht es 
nicht mehr; die einzige Aktion, 
die Sie beherrschen müssen, 
ist das Klicken mit dem linken 
Mausknopf. Daß sich die Puzz- 
les auf eher schlichte »ent- 
decke/ neh me/ be n utze « - Ko n - 
struktionen reduzieren, ist 
unvermeidbar, doch wenig- 
stens sind die Rätsel logisch. 
Das hübsch ausstaffierte Szen- 
ario schreit nach einer Karte. 
Die Verirr-Gefahr ist zwar 
gering, aber mitunter läppern 
sich die Routinewege durchs 
Pendeln - direkte Schauplatz - 
Anwahl per Kartenklick wäre 
nett gewesen. 
Spaß macht Hand of Fate 



große Inno- 



schon, aber der ■ 
vations-Kick ist nicht dabei. 
Die Packungsrückseiten-Texte 
mühen sich zwar redlich, aber 
bei der »Breokthrough Tru- 
light Technology« handelt es 
sich um ein leidlich aufregen- 
de Licht- und Sc hatten -Effekte 
- das haben wir dach alles 
schon mal gesehen, Jungs. 
Und was soll das neue » State - 
of-Mind System« sein? Ich 
habe davon nicht viel 
bemerkt. 

Story und Humor sind gelun- 
gen. Zenthia ist weit mehr als 
die Quotenfrau im Abenteuer- 
spiel-Genre; mit ihrem gesun- 
den Selbstvertrauen ist sie ein 
herrlicher Kantrast zu den 
spießigen King's-Ouest- Jam- 
merlappen, die Sierra so 
gerne bemüht. Ein netter 
Nachfolger zu einem hüb- 
schen Adventure - nicht mehr 
und nicht weniger. 



Westwood vertraut wieder auf ein super- 
System, das ganz auf Verben und Icons v 



die jüngste und impulsivste Alchemistin. Das Mädchen ist 
nicht direkt begeistert, aber in einer solch verzweifelten Lage 
gibt es wenig Möglichkeiten, sich dem Urteil der Hand zu 
widersetzen. )ust als sie aufbrechen will, stellt sie fest, daß 
ein unbekannter Dieb ihre Hütte verwüstet hat. Zauberbuch 
und Kessel sind verschwunden - wie soll Kyrandia noch 
gerettet werden? Doch beim Durchsuchen von Baum- 
stümpfen finden sich immerhin ein kleiner Kessel und 
Zanthias Buch mit Anfängersprüchen von der Alchemie- 
schule - besser als gar 
nichts. 

»The Hand of Fate« ist das 
zweite Adventure des US- 
Programmierteams West- 
wood, das vor gut einem 

fahr mit »Legend of Kyran- 
Um einen Zaubertrank zu j. . ■ r . 

bra U .n. m ü,s.nSi.., S tm=ldi. d ' 3 ' emen Starken El "- 
notwendigen Zutaten auftreiben Stand in diesem Genre vor- 




PC PLAYER |/M 



ii 



IM WETTBEWERB 



Zum Jahreswechsel hat sich viel 
bei den Grafik-Adventures 
getan; fast alle prominenten 
Hersteller haben Neuerschei- 
nungen parat. Hand of Fate 



Sam & Max 
HAND OF FATE 

Legend of Kyr audio 
Simon the Sorcerer 
Goblins 3 



75 

».. neidet nicht überragend, 

aber sehr passabel ab. Wem Sam & Max zu wild, und Simon 

sowie Goblins 3 zu frustrierend sind, der ist beim stilvollen 

Abenteuer mit der neuen Heldin Xanthia gut aufgehoben. Alte 

Kyrandia-Fans werden den komplexeren Nachfolgt 

weit oben auf ihre Einkaufliste setzen. 




Sie ihm magisch ■ 



e Vorliebe für Käse -Spezialitäten - jagen 
i Schreck ein 



legte. Das neue Spiel ist zwar kein offizielles »Kyrandia 2«, 
bietet aber unübersehbare Parallelen bei Grafik, Humor und 
Bedienung. Um Xanthia zu steuern, genügt der linke Maus- 
knopf. Klicken Sie an eine beliebige im Stelle im Bild, um 
die Heldin dorthin laufen zu lassen. Klickt man auf einen 
interessanten Gegenstand, folgt eine nähere Beschreibung. 
Handelt es sich dabei um ein bewegliches Objekt, wird es 
automatisch eingesammelt. Ähnlich wie bei Sierras Adven- 
ture-System müssen Sie ein wenig aufpassen, kein Detail zu 
übersehen. Der Cursor nimmt nicht automatisch eine ande- 
re Form an, wenn er über ein wichtiges Detail bewegt wird. 
Um wiederum einen bereits eingesammelten Gegenstand 
an einer bestimmten Stelle zu benutzen, klicken Sie ihn im 
Inventar an. Der Cursor nimmt die Gestalt dieses Objekts 
an; klicken Sie nun auf die Person oder den Gegenstand, 
mit dem Sie es anwenden wollen. 




Ein wichtiges Hilfsmittel zum Lösen eini- 
ger Puzzles ist Magie. Durch Anklicken 
von Zanthias Zauberbuch am unteren 
Bildrand sehen Sie eine Liste der verfüg- 
baren Sprüche. Rechts davon befindet 
sich der Kessel, den Zanthia zum Mixen 
magischer Tränke benutzt. Folgen Sie den 
Rezeptanweisungen genau. Alle erfor- 
derlichen Zutaten müssen in den Kessel 
gegeben werden, um den gewünschten 
Cocktail zu erhalten. Wirft man nur eine 
falsche Ingredienz dazu, ist die Brühe ver- 
dorben - alles ausschütten und von 
neuem mit dem Mixen beginnen. Sack- 
gassen-Gefahr besteht aber nicht; Zutaten 
wie Zwiebeln, heißes Wasser oder Kro- 
kodilstränen können immer wieder neu 
besorgt werden. 

Sobald ein Trank vollendet ist, genügt ein 
Klick auf eine leere Flasche im Inventar, 
um ihn abzufüllen. Der Kessel ist dann 
für die nächste Rezeptur frei. Im Spiel- 
verlauf kreuzt Zanthia immer wieder die 
Wege von Marko und seiner Hand. 
Anscheinend hat sich der gute Mann in 
unsere Heldin verliebt, doch seine Balz- 
Versuche enden immer in für ihn peinli- 
chen Situationen (...was Zanthia zu geschliffenen Kom- 
mentaren wie »Why don't you go play with your hand?« 
veranlaßt - wir freuen uns schon auf die deutsche Überset- 
zung!). Überhaupt ist die junge Dame eine sehr energische 
Person. Wer ihr blöde kommt, wird angepflaumt; nervigen 
Sumpfmonstern dreht sie auch schon mal einen Knoten in 
die Zunge -forsch! Angesichts von solch frauenfeindlichen 
Meisterwerken wie »Larry 6« (bitte umblättern) oder den 
»Robo Babes« muß man für Zanthia doppelt dankbar sein 
-endlich mal eine Heldin mit Format. (hl) 




Frosch, werd' nicht frech: 
Zanthia hat keine Zeit für 



Markos Versuche, sich als Beschützer aufzuspielen, sind v 
wenig Erfolg gekrönt 



m 


THE HAND OF FATE 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


U EGA 


■ VGA 


Q SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rolar 


d ■ General Midi 


Q Ta statu 


■ Maus 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Ad venture 


Freies RAM min.: 570 KByte + 


Hersteller 


Westwood / Virgin 


1 MByte EMS 


Ca.-Preis 


DM 130,- 


Festplattenplatz: ca. 1 7 MByte 


Kopierschutz 


- 


Besonderheilen: Nachfolger zu 


Anleitung 


Englisch; gut 


Legend of Kyrandia. 


Spieltext 


Englisch; viel (deutsche 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 




Version in Vorbereitung) 


MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Bedienung 


Sehr gut 


VGA. 


Anspruch 


Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 




Grafik 


Gut 


xT^\\_Bllfc^ 


Sound 


Gut 


-4M. 79 m- 



PC PLAYER 1/94 



ALI EH 



Raschel, Rachel, Schnöpf - die 
Aliens sind los! Bis an die Zähne 
bewaffnete Raumfahrer stellen 
sich einer Übermacht außerirdi- 
scher Monster entgegen. 




HEINRICH 
LENHARDT 



Ja, das mögen die Aliens gerne, wenn 
unvorsichtige Raumfahrer herangetapst kommen. In knusp- 
rige Schutzanzüge gehüllt, geben diese Vertreter der Spe- 
zies Homo Sapiens einen besonders leckeren Pausensnack 
ab. Gruseliger wird eine Mahlzeit nur noch, wenn Anke 
Huber in ihre Milchschnitte beißt. Doch die Herren |ohn- 
ston und Stone vom interplanetarische Korps sind nicht 
gewillt, als Brunch in den Mundwerkzeugen der krabbeli- 
gen Außerirdischen zu enden. Mit schweren Geschützen 
bewaffnet durchkämmen sie die Stockwerke von Raum- 
schiffen, in denen die unheimlichen 
Kreaturen das Kommando übernom- 
men haben. 

Ridley Scotts höchst nervenzerfetzen- 
der SF-ThrÜler »Aliens« hat mal wie- 
der als Inspiration für ein Computer- 
spiel herhalten müssen. Die Program- 
mierer von »Alien Breed« waren 
sichtlich bemüht, die unheimliche 
Atmosphäre samt der wuseligen 
Hauptdarsteller einzufangen. Alleine 
oder zu zweit im Team durchschrei- 
ten Sie die Monster-infizierten Korri- 
dore. Jedes Stockwerk bietet eine 
andere Aufgabe. In der Regel muß eine 



n Waffenangebot: Der Laser prallt an Wänden ab 



Die PC-Actiontücke schwindet 
langsam dahin: Alien Breed 
ist ein BaHerspiel von nicht 
unangenehmer Schlichtheit, 
das entfernt an Spielhallen- 
Klassiker wie »Gauntlet« 
erinnert. Die Alien-Patrouille 
kann hinter jeder Ecke auf 
neue, hungrige Passanten 
stoßen; zumindest kurzfristig 
ist für Spannung gesorgt. 
Der Sound wird der Grusel- 
Intension noch gerecht, doch 
die Grafik ist mir über weite 
Strecken zu uninspiriert. Alle 
paar Levels gibt's neue 
Bodenfliesen oder zur 
Abwechslung mal Aliens mit 
blauen Augen, aber auf 
Dauer ist das zu wenig 
Abwechslung. Die Program- 
mierer haben zudem für eine 
Reihe von Frustquellen 
gesorgt. Von der umständli- 
chen Paßworteingabe bis zur 
Umwandlung der wichtigen 
Levelkarte in ein teures Extra 
müssen Sie einige Nervigkei- 
ten erdulden. 

Für den Normalspieler bietet 
Alien Breed nicht genug Kit- 
zel, um die Mängel bei Gra- 
fik und Spieldesign aufzu- 
wiegen. Das ist einzig ein Fall 
für Action-Spezialisten, die 
öfters mal einen Kumpel zum 
Monsterverbraten vor den PC 
schleifen können. Im Team- 
Modus gewinnt das etwas 
stupide Alien -Dezimieren das 
eine oder andere Origina- 
litäts-Körnchen. 












M 








■ÖfiÖfiTÄiil 1 " 








,™--]j L 











Mit Teamwork hilft n 



sich im Zwei -Spieler- Modus gegenseitig 



beslimmte Anzahl von Reaktoren zerstört oder Türen ver- 
siegelt werden; anschließend rennt man eiligst zum Aus- 
gang, bevor eine Explosion für ein vorzeitiges Spielende 
sorgt. 

Das Szenario wird aus der Vogelperspektive gezeigt, scrollt 
je nach Grafikkarte mehr oder weniger geschmeidig in alle 
Richtungen und verrät ob sichtlicher Farbarmut seine Amiga- 
Wurzeln. Immerhin zirpt und knackt es höchst effektvoll aus 
dem Lautsprecher; die Soundblaster- Effekte machen bei der 
Atmosphäre einige Pluspunkte wieder gut. 
Beim Herumirren in den betont unübersichtlichen Levels 
ballern Sie ständig auf die herumhuschenden Aliens, sam- 
meln Schlüssel, Geld, Munition und Erste-Hilfe-Kästen. 
Damit füllen Sie die Reserven an Lebensenergie und Schüs- 
sen auf; nur mit den Schlüsselkarten lassen sich zahlreiche 




...bevor die ganze Bude in die Luft fliegt 



Hinter der verriegelten Feuertür kann das Alten nicht gefährlich 
werden 



Türen öffnen. An den spora- 
disch über die Etagen ver- 
teilten Computer-Terminals 
läßt sich das Kleingeld ein- 
setzen: Verschiedene Waf- 
fen stehen ebenso zur Wahl 
wie ein Scanner, mit dem 
man sich jederzeit im Spiel 
eine Karte des momentanen 
Levels anzeigen kann. Die- 
ses praktische Utensil ist 
aber dermaßen teuer, daß 
Sie es sich anfangs nicht lei- 
sten können. Ohne den 
Scanner läßt sich die Karte 
nur an einem Computer 
abrufen . 

Bereits absolvierte Runden 
lassen sich durch Paßwort- 
Eingabe überspringen. Allerdings muß man erst mal im Spie! 
zu einem Terminal vordringen, um dort das Paßwort ein- 
zugeben. Wäre eine direkte Level-Anwahl vom Hauptmenü 
aus wirklich so ein gewaltiger Programmieraufwand gewe- 
sen? Für den Zwei-Spieler-Modus gibt's immerhin die nette 
»Share Credits«-Option, bei der man sich alle Bildschirm- 
leben brüderlich teilt. (hl) 



f0 ERSTE 

Jfß SCHRITTE 

Level-Anwahl leicht gemacht: 
Gehen Sie im ersten Level 
zum Computer (Gang nach 
links, dann gleich nach 
oben). Während das Haupt- 
menü angezeigt wird, tippen 
Sie »blind« ein Paßwort ein 
(es gibt für diese Funktion 
keinen Menüpunkt!). Mit 
Return abschließen, Campu- 
termenü verlassen und schon 
werden Sie in eine andere 
Stufe gewarpt. Die Paßwör- 
ter lauten: 

AAJIHGDOC, CGGHDGGDG, 
HDICICCII, IDHEHDGCC, 
IJIIDIHEC, CFDFEFEFJ, 
JIUI1IIC, AAAABAAAA, 
CCGDGEBB, HHIAAJJIG, 
GGDDJJHFD, JIECBFGFF, 
HGGEDDCCB, HHHGFGDCC, 
IHDCHGHFF 



Am Ende 




eines 




langen 




Spiele- 




abends 




tri» 




man auf 




Mama 




Alien 







ALIEN BREED 

■ 286 ■ 386/486 


tt 


□ PC/Xl 


j EGA 


■ VGA 


ü SuperVGA 


■ AdLib 


/Soundbl. -I Rola 


d □ General Midi 


■ Tastat 


jr □ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Actio« spiel 


Freies RAM: min. SB8 KByte 


Hersteller 


Team 17 


Festplattenplati: co. 1 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100- 




Kopier schut 


N ervige Handbuch- 
abfrage (mies lesbar) 


Effekte erst ab 1 MByte RAM. 


Anleitung 


Deal ich; ausreichend 


Wir empfehlen: 386er 


Spieltext 


Englisch; wenig 


(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM, 


Bedienung 


Befriedigend 


Digital -Joystick und schnelle 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 
und Profil 


VGA-Karte. 


Grafik 


Befriedigend 


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Sound 


Befriedigend 


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ACES 

OVER 
EURO 

Nach zahllosen Verspätun- 
gen ist Dynamix neue 
Flugsimulation endlich in 
den Geschäften. Haben die 
Programmierer die lange 
Wartezeit gut genutzt? 




Bei der Übersetzung von »Aces over Europe« 
Flugzeuge nicht verschont 



Schon seit dem Frühsommer des Jahres konnten Sie in der 
einen oder anderen Computerzeitschrift »Tests« von 
»Aces over Europe« lesen. Immerhin handelt es sich um 
eines der am heißesten erwarteten Programme, da Herstel- 
ler Dynamix mit den beiden Vorgängern »Red Baron« und 
»Aces over the Pacific« neue Maßstäbe setzte. Leider liefen 
die Programmierarbeiten nicht so glatt, wie geplant. Die Ver- 
spätung von mehreren Monaten begründet sich unter ande- 
rem in mehreren Programmierer- Wechseln und wochen- 
langer Suche nach spielerischen Bugs. Erst Mitte November 
sind die Autoren fertig geworden und 
lieferten zur Freude des deutschen 
Flugsimulationsfreunde erst eine 




irden sogar die Cockpit- An zeigen englischer 



deutschsprachige Version 
aus, bevor die Amerikaner 
sich in den europäischen 
Luftraum begeben konn- 



VERFALLSDATUM 
FÜR WERTUNGEN? 

Mtt dem Test von Aces over 
Europe zeigte sich der PC 
Player-Redaktion ein eindeu- 
tiges Problem der Wertun- 
gen: An sich ist das Spiel ein 
wenig besser als sein Vor- 
gänger, Aces over the Pacific, 
das wir als Referenzspiel 
(ohne Test) Ende 1992 mit 92 
Punkten bewertet haben. 
Trotzdem geben wir dem 
Nachfolger mit 84 Punkten 
eine wesentlich geringere 
Wertung. Denn in einigen 
Punkten kann sich Aces over 
Europe nicht gegen die 
moderne Konkurrenz durch- 
setzen; die Programmierer 
haben die anderthalb Jahre 
Abstand zwischen beiden 
Spielen nur unzureichend 
genutzt. 

Dies nehmen wir zum Anlaß, 
in der nächsten Ausgabe von 
PC Ployer ältere Referenz- 
Spiele nach heutigen Maßstä- 
ben noch einmal zu bewerten 
und so die inzwischen nicht 
mehr zeitgemäßen Werfun- 
gen zu korrigieren. Auch Aces 
over the Pacific wird dann 
eine neue Wertung erhalten. 
Aus diesem Grund haben wir 
dieses Spiel auch nicht in unse- 
ren Vergleichs kästen aufge- 
nommen. 




In Luftduellen gegen simulierte Fliege 
rosse aus dem zweiten Weltkrieg 
beweisen Sie Ihr Können 



»Aces over Europe« ist 
eine historische Flugsimu- 
lation der Geschehnisse 
im Jahre 1944. Vom ersten Bröckeln der deutschen Front 
über die Invasion der allierten Truppen bis hin zum Sieg 
über das Nazi-Regime. Sie können die Geschehnisse dabei 
von drei Seiten betrachten: Als Pilot der Luftwaffe, der Royal 
Air Force oder der amerikanischen Air Force. Insgesamt 1 6 
verschiedene Flugzeuge können Sie selbst fliegen, darunter 
praktisch alle Jagdflugzeug-Typen der beteiligten Parteien. 
Darunter sind zwei verschiedene Spitfire-Modelle sowie die 
ME-262, der erste Düsenjäger der Welt. Einige Flugzeuge 
tauchen im Spiel auf, können aber leider nicht von Ihnen 
gesteuert werden; dazu gehören praktisch alle großen ame- 
rikanischen Bomber wie auch die Ju-88 auf deutscher Seite. 
Hier zeigt sich klar, daß die Programmierer den Schwer- 
punkt eindeutig auf Luftkampf gelegt haben. Flugzeuge mit 
mehreren Geschützpositionen, die jeweils einzeln bemannt 
werden müssen, haben 
die Entwickler deswegen 
nur als Ziele eingebaut. 
Wie schon seine Vorgän- 
ger legt »Aces over Euro- 
pe« viel Wert auf seine 
Menüstruktur und die dem 
Spieler angebotenen 
Optionen. Wenn Sie bei- 
spielsweise den Menü- 
punkt »Einzelne Mission« 
anwählen, können Sie 
sich aus zehn verschiede- 
nen Missionstypen genau 
den Ärmelkanal das aussuchen, was Sie 




BORIS SCHNEIDER 



Wenn mir jetzt bitte jemand 
erklären könnte, warum ich 
über sechs Monate fingernä- 
gelkauend auf dieses Spiel 
warten mußte? Aces over 
Eurape gibt sich wie eine bes- 
sere Missiondisk zu Aces over 
the Pacfic. Die Spieloptionen 
und Menüs sind nahezu iden- 
tisch, nur die Gegner in der Luft 
sind anders. 

Im technischen Bereich gab es 
eher Rückschritte. Der Sound 
klingt jetzt nach langweiliger. 
Von einem Soundblaster 
haben die Programmierer 
wohl nicht gehört; nur olle 
Adlib-FM-Sounds gibt es zu 
hören, solange man keine 
Roland-MT32-Karte hat. 
Auch die 3D-Grafik läßt den 
Zahn der Zeit deutlich spüren. 
Mit höherer Auflösung dank 
Tall Res wirkt die leere Land- 



schaft nur noch leerer. Was bei 
Aces over the Pacific dank des 
Wassers nicht so auffiel, ist bei 
diesem Spiel mehr als irritie- 
rend: Selbst Flugplätze sind 
flach und bieten nur einige 
wenige Gebäude. Städte 
sehen als grauer Fleck mit 
zwei oder drei Quadern nach 
den PC-Maßstäben von 1994 
eher lachhaft aus. 
Zum Glück haben die Pro- 
grammierer die Stärken des 
Spiels erhalten können. Die 
Möglichkeiten der Missions- 
wahl sind in der ganzen Bran- 
che immer noch unübertrof- 
fen, der Luftkampf gegen ein 
Fliegeras dank geschickter 
Programmierung der Gegner- 
Intelligenz immer noch ein 
Genuß. Kein schlechtes Spiel, 
aber eines, an dem die Inno- 
vation vorbeigelaufen ist. 




An Ihre Mitflieger können Sie einfach Funksprüche per Tasten- 
druck übermitteln 

gerade interessiert. Einer der interessantesten Menüpunkte 
ist gleich der erste: Im Luftkampf mit einem anderen Flie- 
ger-As können Sie feststellen, ob Ihre Fähigkeiten mit denen 
eines echten Profis mithalten können. Die Programmierer 
haben den einzelnen Assen, gegen die Sie antreten, unter- 
schiedliche Persönlichkeiten gegeben, so daß sie sich im 
Luftkampf auch unterschiedlich verhalten. 
Die anderen Missionstypen sind eher konventionell. Angrif- 
fe auf Bodenziele zu Wasser und in der Luft sind ebenso 
vertreten wie Abfang-Missionen und die Verteidigung des 






Die Landschaft wirkt ziemlich kahl und leer; weiter entfernte 
Flugzeuge sind nur schwer zu identifizieren 

eigenen Flugplatzes gegen 
feindliche Bomber. Zu 
jedem Missionstyp können 
Sie sich eine Reihe von 
Details einstellen. Das 
beginnt mit der Wahl der 
eigenen Seite über die Qua- 
lität der Gegner bis hin zu % 
genauen Einstellungen des nen Missionstypen 
Schwierigkeitsgrads. Bei Missionen, die ein fernes Boden- 
ziel enthalten, können Sie auch eine Karte abrufen und sich 
sogar auf digitalisierten Fotos das Ziel zeigen lassen. 
Neben diesen Einzelmissionen können Sie aber auch eine 
Piloten-Karriere in einer der drei Parteien durchspielen. Sie 
legen dabei nicht nur den Namen des Piloten, sondern auch 
seinen ersten Einsatzort fest. Je nach Leistung innerhalb der 
Missionen werden Sie befördert, lernen neue Flugzeuge ken- 
nen und erhalten auch Orden. Der aktuelle Zustand der Kar- 
riere läßt sich selbstverständlich jederzeit abspeichern und 
später wieder laden. 
Die Flugsimulation selbst 
verwendet eine verbesserte 
Version des Dynamix-3D- 
Systems. Die Flugzeuge 
werden durch Polygone 
(Vektorgrafik) dargestellt, 
die mit Aufklebern verziert 
werden. Andere Objekte im 
Spiel, insbesondere Boden- 
fahrzeuge, Schiffe und 




Nachts sieht man zwar Sterne, dafür 
aber in den Grau-in-Grau-Städten prak- 
tisch gar nichts 



Auf langsameren Computern muß auf die normale VGA- Dar- 
stellung zurückgegriffen werden 



i^n 












IM WETTBEWERB 




Aces over 


Europe verpaßt 


es lei- 


Strike Commander 


88 


der, neue 


technische Stan 


dards 


ACES OVER EUROPE 84 


zu setzen 


, und muß deswegen 






vor dem 


Boliden Strike 


Com- 






mander zurückstecken, 
der zahlreichen Missions- 


Danfc 

Typen 


Dogfight 


69 


überholt < 


>s aber spielend 




Luftkampf -orientierte Spiele 


wie Dogfight. Wer eine 


ander« 


i Flugsimulation »1 


lighr« mit 


besonder: 


j viel Spielspaß - 


iucht, ist bei Stunl Island ai 


l der rieh- 


tigen Adresse. 










Anflug auf einen LKW-Konvoi - auch hier herrscht grafische 
Schlichtheit vor 



HEINRICH LENHARDT 



Dynamix weiß, was Spaß 
macht. Keine hochgestochene 
Jet- Simulation mit 400- Seiten - 
Handbuch, sondern Flugzeu- 
ge, die man auch ohne langes 
Lesen der Anleitung in die Luft 

Daß es hier offensichtlich nicht 
auf Realismus ankam, merkt 
man schon an den übersetzten 
Cockpit-Anzeigen: km/h in 
einer Spitfire? Das ist weder 
historisch korrekt, noch son- 
derlich sinnvoll, außer man 
will es Fluglaien besonders 
einfach machen. Der Überset- 
zungswahn der Programmie- 
rer führt an einigen Stellen zu 
unfreiwilliger Komik (»Sie 
geraten in einen Stall«), alles 
in allem ist Aces over Europe 
aber eine g rund solide Flugsi- 
mulation mit viel Abwechs- 
lung und genügend Menü- 
Punkten, um auch ausgefalle- 




Das Ziel wird Ihi 
gezeigt 



per Aufklärung sfoto 



ne Wünsche zufriedenzustel- 
len. Ich persönlich spiele bei- 
spielsweise nie eine komplet- 
te Piloten -Karriere; mit den 
direkt anwählbaren Missions- 
Typen, die ich mir auch noch 
nach Lust und Laune zusam- 
menstellen kann, bin ich mehr 
als zufrieden. Zur Abrundung 
noch den Flugrecorder mit 
»Guck mal«-Effekt - Dynamix 
hat es nicht verlernt, ein Spiel 
abzuliefern, das auch Flug- 
simulation s-5kepfiker faszi- 

Besonders gut gelungen ist die 
Verarbeitung des heiklen The- 
mas Zweiter Weltkrieg; ein 
gutes Handbuch und dezente 
Bildschirmtexte (von denen 
gerade Microprose so einiges 
zum Thema Zurückhaltung 
lernen könnte) lassen niemals 
den Gedanken an Kriegsver- 
herrlichung aufkommen. 



Gebäude bestehen nur 
aus Polygonen. Neu für 
Dynamix ist der »Tall 
Res« genannte Modus, 
der mit 320 mal 400 
Bildpunkten die dop- 
pelte Auflösung 
gegenüber normaler 
VGA-Grafik (320 mal 
200) bietet. Tall Res 



funktioniert auf jeder hundert Prozent kompatiblen VGA- 
Karte ohne zusätzliche Treiber, kostet aber einiges an Rechn- 
erzeit und macht deswegen einen 486-Prozessor notwen- 
dig. Dynamix' Enthusiasmus, der erste Herstellerzu sein, der 
diesen Modus entdeckt, ist übrigens fehl am Platze - schon 
vor einem ]ahr konnte man in »Car & Driver« Tall Res-Gra- 
fik bewundern und sogar einige deutsche Software-Häuser 
verwenden den Modus in aktuellen Produkten. 
Ein besonders gehegtes Feature der Dynamix-Simulationen 
sind der Flugrecorder und das Videopult, in dem Sie die auf- 
genommenen Filme nachbearbeiten können. So lassen sich 




Bauen Sie Ihre eigene Mission zusammen; die Worte in Käst- 
ehen können Sie einfach per Menü austauschen 

nachträglich Kamerapositionen setzen und Flugzeuge von 
außen betrachten. So machen Sie aus Ihrer letzten Missron 
einen dramatischen Film, mit dem Sie bei Freunden ange- 
ben können. Eine Handvoll Demo-Filme werden bei der 
Installation auf Ihre Festplatte geschrieben. Zur Abrundung 
gibt es eine Highscore-Liste, in der die besten Missions- 
Ergebnisse festgehalten werden, einen Demo-Modus und 
Statistiken über alle Flugzeuge. 

Besondere Erwähnung soll noch das Handbuch finden, das 
sich zum großen Teil mit der geschichtlichen Situation aus- 
einandersetzt und dem Spieler ganz klar die historischen 
Ereignisse vermittelt. (|, s ) 



il 


ACES OVER EUROPE 

3 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


-i EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


Soundbl. ■ Rola 


□ Tastart 


r ■ Mau 


■ Joystick 


Spiele -Typ 


Flugsimulation 


Freies RAM: min. 605 KByte + 


Hersteller 




1 MByte EMS frei 


Ca.-Preis 


DM 130,- 


Festplatten platz: ca. 6 MByte 


Kopier schütz 




Besonderheiten: Tall Res -Modus 




verdoppelt die Auflösung jeder VGA- 


Anleitung 


Deutich; gut 


Karte 


Spieltext 


Deutsch; befriedigend 


Wir empfehlen: 


Bedienung 


Gut 


486er (min. 33 MHi) mit VGA, 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 


4 MByte RAM und Joystick 


Grafik 


Befriedigend 


HSI^^ 


Sound 


Ausreichend 


-S 84 Hl- 



m '-::;n 






i ROM 






WÖLB 

■805" 

»MI446W 

GROSSl 

1 kB SOf ORT 
JEDE MENGE 
IMPORTEWS 
||< *+ENGUNP_ 

j HIMSr «,' SSL 



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Ir 



MAGIC 
BOY 




CA, 



Mit dem Dreierschuß geht es dem roten Blobb 
an den Kragem 

Ein Actionspiel der niedlichen 
Art: Magic Boy wird mit seiner 
gnadenlosen Harmlosigkeit 
Ihren Adrenalin-Spiegel nach- 
haltig senken. 

2in-Hewlett hat noch brav seine Haus- 
aufgaben in der Zauberschule gemacht 
und will nach 




HEINRICH 
LENHARDT 

if ganz nett. Wirklich 
nett. Nicht mehr und nicht 
weniger - nett. Keine groben 
Fehler, aber anregend wie 
ein schönes Glas Heilwasser 
ohne Kohlensäure. 
Magic Boy ist der Wolfgang 
Lippert der Computerspiele - 
Helden - rührend in seiner 
naiven Hilflosigkeit, doch 
nichts, mit dem man sich län- 
gere Zeit freiwillig abgeben 
möchte. Durchaus spielbar, 
aber ohne die Motivations- 
berge, die wirklich profes- 
sionelle Jump- and- Runs auf 
Videospiel -Konsolen auftür- 
men können. Abwechslung 
und spielerischer Anspruch 
sind bescheiden; ein bißchen 
Fiesität kommt dazu: Verliert 
man ein Bildschirmleben, 
werden alle bereits einge- 
fangenen Monster wieder in 
den Level gesetzt. 
Mit 70 Mark bewegt sich die- 
ser TFtel in vernünftigen preis- 
lichen Sphären. Die Darstel- 
lung ist zudem so putzig, daß 
Eltern unbesorgt ihre Spröß- 
linge auf das Programm los- 
lassen können. Die Aufmerk- 
samkeitsspanne erwachse- 
ner PC-Spieler hält sieh bei 
Magic Boy jedoch arg in 
Grenzen. 



Hause laufen, da 
stolpert er über 
eine böse, böse Falltür. Der 
Schmerz im großen Zeh ließe sich 
noch ertragen, doch im Nullkom- 
manichts entkommt die komplet- 
te Sammlung bizarrer Haustiere. 
Lauter nette Monster hopsen jetzt 
frei herum. Also muß Hewlett sie 
einsammeln und wieder in den 
Keller sperren - das sind Proble- 
me! Hinter dieser wutzi-putzi- 
süßen Hintergrundgeschichte 
steckt zur allgemeinen Überra- 
schung nicht »Terminator: Ram- 
page«, sondern das lieblichejump- 
and-Run-Spiel »Magic Boy«. 
Vier Welten mit jeweils acht 
Levels müssen von den wuselnden 
Wuschelmonstern befreit werden. 
Magic Boy Hewlett läuft, springt 
und schießt: Mit einer Art magi- 
scher Valium-Ladung betäubt er 
die Ausreißer. Jetzt genügt eine 
Berührung, um die Gesellen ein- 
zusacken und schließlich in den 
Keller zurückzuschicken. Kontak- 
te ohne vorheriges Paralysieren 



enden mit dem Verlust 
eines Bildschirmlebens - 
die Tierchen werden bissig, 
wenn sie jemand wieder in 
den Zwinger sperren will. 
Rutschige Eisflächen, kleb- 
rige Blöcke, Förderbänder 
und andere Sonderfeider 
machen Hewlett das Leben 
nicht gerade leichter. 
Wird ein Monster einge- 
packt, schwirrt zur Beloh- 
nung ein Bonusgegenstand 
durch den Level. Zusatz- 
punkte oder kurzzeitig wir- 
kungsvolle Sonderwaffen 
können der Lohn sein; sam- 
melt Hewlett genug Buch- 
staben auf, um das Wört- 
chen »Extra« zu bilden, 
springt ein weiteres Leben 
heraus. Mit ein bißchen 
Glück und Geschick ent- 
deckt man auch den 
Zugang zu einer Bonusrun- 
de, in der viele punkte- 
trächtige Schätze warten. 
Mangels High-Score-Liste 
fragt man sich aber baid 
nach dem elementaren Sinn solchen materiellen Strebens. 
Auf Paßwörter zur Levelanwahl müssen Sie verzichten; dafür 
läßt es sich mit »Continue« im zuletzt erreichbaren Level 
weiterspielen. Während die Comic-Grafik ganz auf süß 
getrimmt wurde, stößt der Disketten- Kopierschutz säuerlich 
auf. Dürftiges Trostpflaster: Bei einer limitierten Auflage von 
Magic Boy wird das etwas ältere Geschicklichkeits-Spiel 
»Cool Croc Twins« mit auf die Diskette gepackt. (hl) 



Ein kompletter Level auf einen Blick: Der Bildschiri 
Ausschnitt wird von oben nach unten gescrollt. 



m 


MAGIC BOY 

■ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


■ EGA 


hl VGA 


□ SuDerVGA 


■ Adüb/Soundbl. □ Roland J General Midi 


■ Taslalu 


U Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Geschicklichkeit 


Freies RAM: min. 520 KByte 


Hersteller 


Empire 


Festplattenplatz: co. 1 MByte 








Kopierschutz 


Nerviger 
Disketten-Kopierschulz 


Besonderheiten: Bonus spiel »Cool 
Crox Twins« ist mit von der Partie. 


Anleitung 


Englisch; ans reichend 


Wir empfehlen: 386er 


Spieltexl 


Englisch; sehr wenig 


(min. 16 MHi) mit 2 MByte RAM, 


Bedienung 


Befriedigend 


Joystick und VGA. 


Anspruch 


Für Ein steiger und 
Fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


#50%- 








XYD 



Da darf die Hand nicht zittern: Die kleinste Mausbewegung v 
schwarze Kugel übertragen. 



M 



it dem Konzept der »Dongleware« meldete sich vor 
knapp zwei lahren die gleichnamige deutsche Software- 
Firma zu Wort: Das Spiel »Oxyd« konnte sich jedermann 
kopieren, aber wer über den zehnten Level hinaus wollte, 
brauchte das knapp 70 Mark teure Oxyd-Buch, das im 
wesentlichen eine Code-Abfrage für den Kopierschutz in 
Oxyd war. Für den Nachfolger, »Oxyd Magnum«, hat man 
auf diese Experimente verzichtet. Das Spiel gibt es in nor- 
maler Packung und ohne Codebuch zu kaufen - kopieren 
darf man es jetzt aber nicht mehr. 
Oxyd ist eine clevere Mischung aus diversen Spielkonzep- 




Spiegel, Prismen, Laserstrahlen: Hier kommen Sie 
an die Oxyd-Steine heran. 



M 



BORIS SCHNEIDER 



:■:.. 



Oxyd Ist auf den ersten Blick unsichtbar auf dünnen Wegen 
ein völlig unscheinbares Spiel, wandelt, verflucht man den 
Abstrakte Grafik, einfach Programmierer und den 
scheinende Levels - mißmutig Maushersteller. Eine Tastatur- 
wagt man eine kleine Runde. Steuerung wäre manchmal 
Ein paar Level später reibt man präziser und für die Sehnen- 
sich die Augen und schaut ver- scheide gesünder gewesen, 
wundert auf die Uhr: Schon Mit hundert gut ausgedachten 
wieder Mitternacht? Wenn Leveln und einem Handbuch, 
einen erstmal das Puzzeln das gleichzeitig Hintbook ist, 
gepackt hat, läßt Oxyd einen konn Oxyd Magnum lange an 
so schnell nicht wieder los. Nur den Bildschirm fesseln, ohne 
die Krämpfe in der Maushand den Spieler vor unlösbare 



vingen den Spieler irgend- Aufgabe! 



j stelle. 



n Aufhören. Denn di 
Präzision, die von Maus und 
Handgelenk gefordert wird, 
ist unmenschlich. Spätestens i 



den Leveln, i 



i dann auch 
i Soundblaster- So und, der 
knirschigsten und rau- 
schigsten Somples der Spiele- 



Ist Ihre Maus blitzsauber? Ein Staubkorn 
kann bei Oxyd schon das Ende Ihrer 
Spielkugel bedeuten. 

ten: Sie steuern mit Ihrer Maus eine kleine 
schwarze Kugel über den Bildschirm. Ziel ist es, 
die Oxyd-Steine zu öffnen. Wenn Sie mit der Kugel y 

f die einen Stein anrumpeln, geht er auch blütenmäßig 

auf - schließt sich aber wieder, wenn Sie einen 
anderen Stein mit anderer Farbe anstoßen. Sie müssen also 
paarweise die gleichen Farben finden, die sich in den außen 
gleichen Oxyd-Steinen befinden - Memory läßt grüßen. 
In den meisten Leveln ist jedoch gar nicht daran zu denken, 
einfach nur ein paar Steine zu berühren; trickreiche Fallen- 
systeme machen es Ihnen extra- 
schwer, überhaupt an die Stei- 
ne ranzukommen. Da müssen 
Siedann schon ä la »Soko-Ban« 
ein paar Kisten zusammen- 
schieben oder wie bei » Deflec- 
tor« einen Laserstrahl mit Spie- 
geln umlenken. Jeder Level bie- 
tet neue Überraschungen; da 
teilt sich die Kugel mittels Yin 

und Yang schon mal in eine Schwarze und eine Weiße, die 
unterschiedliche Wege gehen müssen, da sammeln Sie 
Sprungfedern ein, um die Kugel über Wände zu schleudern, 
sprengen sich mit Dynamit einen Weg frei oder verzweifeln 
auf Feldern, die die Maussteuerung ändern. Für Abwechs- 
lung in den 100 Leveln ist in jedem Fall gesorgt. Ein Paßwort 
für jede Runde macht es möglich, schon gelöste Aufgaben 
beim nächsten Versuch zu überspringen. (bs) 



i 




In diesem »Meditations -Level« steu- 
ern Sie alle vier Kugeln gleichzeitig 
und versuchen, jeweils eine in eine 
Mulde zu befördern 



n die Kugel Geschichte bietet. 







MAGNUM 

□ 286 ■ 386/486 


tt 


OXYD 


□ PC/Xl 




J EGA 


■ 


VGA 


ZI Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. 


ü 


Roiar 


d □ General Midi 


J Tastatur 


■ 


Maus 


□ Joystick 


Spiele-Typ Geschicklichkeit! /De nkspiel 


Freies RAM: min. 510 KByte 


Hersteller Dangleware 








Ca.-Prels DM 70,- 






Festplattenplati: ca. 1 MByte 


Kopierschutz - 






Besonderheiten: Packung enthält 








Anleitung Deutsch; gut 








Spieltext Deutsch; gut 






Wir empfehlen: 

386er (min. 33 MHi) mit VGA, 


Bedienung Befriedigend 






4 MByte RAM und Maus 


Anspruch Für Fortgeschritten 






Grafik Ausreichend 








Sound Mangelhaft 






-«. 74 m- 



PC PLAYER 1/94 



GEEKWAD GAMES 




Schlimmer als alle Space Invaders sind Staub- 
sauger-Verkäufer und Kosmetik-Vertreterinner 



ie »nackte 
Kanone« 
der Computer- 
spiel-Industrie 
schlägt zurück! 
Mit »Wacky Fun- 
sters« nahm Tsu- 
nami erstmals 
fünf Computer- 
spiele-Klassiker 
aufs Korn. Die Programmierer liefern jetzt mit »Geekwad 
Games« den Nachfolger ab. Fünf neue spielbare Persiflagen 
stehen auf dem Programm; eine fortgeschritten verrückte 
Rahmenhandlung gibt's auch. 

Das böse Ebenbild unseres Helden Geekwad, ein gewisser 
Cybergeek (der aussieht wie der kleine Bruder von Billy Idol) 
hat den guten König Wacky (der aus dem Vorgängerspiel) 



HEINRICH LENHARDT 



Ich liebe Beerender! Zum einen 
hat mir eine PC-Variante des 
Actionklassikers Defender 
schon immer zur Glückselig- 
keit gefehlt, zum anderen ist 
diese Parodie erzkomisch. 
Wen stört die Spargrafik, 
wenn das Muhen der erhasch- 
ten Lieblinge so herrlich 
inbrünstig erschallt? 
Ähnlich wie bei Wacky Fun- 
sters fällt es unterm Strich 
schwer, eine klare Kauf Ent- 
scheidung abzugeben. Spiele- 
risch sind die einzelnen Pro- 
grammteile mehr oder weni- 
ger dünn. 



Zwischendurch schreitet man 
gerne mal zur Punktejagd, 
aber längere Zeit am Stück 
beschäftigt man sich kaum mit 
einem der fünf Spiele. 
Doch für Kenner der parodier- 
ten Vorbilder kommt ein 
Nostalgie -Bon us dazu; außer- 
dem sind die Geekwad Games 
nicht allzu hochpreisig ange- 
siedelt. Der große Erfolg im 
Massenmarkt wird dieser 
Software-Schrägheit ver- 
wehrt bleiben, aber Liebhaber 
des Skurrilen werden Tsuna- 
mis jüngste Merkwürdigkeit 
zu schätzen wissen. 



Der Nachfolger 
zu Wacky Fun- 
srers bietet fünf 
neue Compu- 
terspiel-Parodi- 
en. Von »Beef- 
ender« bis 
»Phlegmings« 
läßt Tsunami 
eine Humor- 
Breitseite in 
Software- Form 
vom Stapel. 



Die Raumschiffbrücke 
als Hauptmenü: 
Per Mausklick wählen 
Sie die gewünschten 
Spiele an 



eingesperrt. Um den 
Monarchen zu befreien, 
müssen Sie Cybergeeks 
Bestleistungen in den 
einzelnen Spielen über- 
bieten. Sobald ein High 
Score überboten wurde, 
erfahren Sie einen von 
fünf Buchstaben, die das 
Codewort zum Öffnen 
des Gefängnisses bil- 
den. Doch damit allein 
ist es nicht getan: Um 
wichtige Tips für das 
Knacken des Sicher- 
heitssystems zu erhal- 
ten, hat man außerdem 
je drei richtige Ant- 
worten in sechs Trivia- 
Quiz-Gebieten abzu- 
liefern. Der Schwie- 
rigkeitsgrad der Fragen 
»Science-fiction-Filme« 



aus essentiellen Lehrfächern 

oder »Roboter« ist recht niedrig angesetzt; Englischkennt- 
nisse sind allerdings ein Muß. 

Der Redaktionsliebling unter den fünf neuen Sub-Spielen 
läßt sich leicht bestimmen: »Beefender« ist die Rindviech- 
Variante des altehrwürdigen Williams-Automaten »Defen- 
der«. Ein militantes Milchvieh-Terrorkommando unter Lei- 
tung von Saddam Holstein (!) nimmt die Befreiung der irdi- 
schen Kühe in die Hand. Sie steuern das Schiff des tapferen 
Beefender, der die Horden fliegender Kidnapping-Kühe 
abschießen muß. Ihre fünf glücklichgrasendenTierchensind 
über ein weitläufiges Areal verteilt; am oberen Bildrand infor- 
miert ein Radar auf einen Blick über die Positionen von 
Schützlingen und Rindräubern. 

Es gibt auch eine akustische Warnung, wenn Saddams Scher- 
gen eine Ihrer Kühe entführen: Herzzerreißendes Muhen 
bedeutet für Sie erhöhte Alarmbereitschaft; nur wenige 
Sekunden verbleiben, bis der Kidnapper mit seinem Opfer 
zum oberen Bildrand geschwebt ist. Dort mutiert der schwer- 




Das gute alte Froschhüpf. 
Grogger 



Frogger mutierte zur SF-Ausgabe 




Mit dem Golfschläger für e 

Bildschirti 



Phlegmings-freien 



fällige Milchspen- 
derzum bösen Bul- 
len, der Ihr Schiff 
rammen will. 
Gelingt es jedoch, 
den Gegner recht- 
zeitig abzu- 
schießen, muß die 
Kuh noch aufge- 
fangen und sanft 
am Boden abge- 
setzt werden. Am 

Ende jeder Angriffswelle winken 1000 Bonuspunkte für 
jeden erfolgreich behüteten Wiederkäuer, bevor es mit 
einem schwierigeren Level weitergeht. Die zahl reichen Geg- 
nertrachten mit Rammanövern und gezielten Schüssen nach 
Ihren drei Bildschirmleben. 

Neben diesem Originalitäts-Highiight verblassen die ande- 
ren Titel ein wenig. Das gute alte »Space Invaders« wird 
in »Spaced Solictors« aufs Korn genommen. Statt anony- 
mer Aliens bilden hier Plagegeister der Kategorie »Trink- 
geld-Geiers die Gegnerscharen. Zeitungsjungen, Vertreter 
und andere Bakschisch-heischende Zeitgenossen werden 
durch gezieltes Abfeuern von Münzen eliminiert. Zwischen 
den Angriffswellen bedankt sich die nette ältere Dame bei 
Ihnen, deren Heim Sie vor den Attacken der Kleingeld- 
Schnorrer bewahrt haben - das motiviert! 

Beim simplen Reak- 
tionstest »Earth 
Last!«gehtesumdie 
Rettung der ganzen 
Erde. Gigantische 
Aliens, die mit Ihren 
Raumschiffen die 
Erdumlaufbahn 
kreuzen, lassen rei- 
henweise ihren 
Abfall nach unten 
fallen. Bewegen Sie 
Ihren Aufsammelka- 
nister geschwind 
nach links und 



IM WETTBEWERB 



Mit Humor in Computerspielen Dny of the Tentade 93 

ist das so eine Sache: Jenseits Microsoft Araide 74 

der ersten Sicher zählt nur der QEEKWAD GAMES 5 1 
Langzeit-Spielspaß, doch der ist yy,,^ f unitets 44 

bei beiden Tsunami-Titeln nicht 
optimal. Immerhin macht Geek- 

wad Games auf Dauer etwas mehr Freude als Wacky Funsters. 
Wer einen Batzen »ernster" Umsetzungen von Actionklo ssikern 
haben will, kommt um die gelungene Microsoft Arcade für Win- 
dows nicht vorbei. Spitzenreiter sowohl in den Kategorien 
»Adventures« als auch »Lacher pro Minute« ist und bleibt Day 
of the Tentade aus dem Hause LucasArts. 




und andere (freundlicherweise sehr abstrakt dar- 
gestellte) Müllabartigkeiten aufzufangen. 
Bei einem Spiel namens »Phiegmings« muß man zuerst an 
die »Lemmings« denken, doch inhaltlich weicht die Ver- 
ballhorn- Version aus den Geekwad Games gewaltig ab. Die 
Phiegmings sind kleine grüne Wabbelmonster, die Sie mit 
einem Golfschläger zermatschen müssen. Dank Raketen- 
rucksack erreicht man auch hoch gelegene Plattformen, 
doch vorsieht vor innigem Kontakt mit den Golfball-Substi- 
tuten: Phiegmings knabbern sich mit Vorliebe durch 
Raumanzüge. Sehr offensichtlich ist die Verwandtschaft von 
«Grogger« zum Vorbild »Frogger«: Als Bedienstete eines 
Raumhafen-Drive-Inns befördern Sie die Bestellungen zu 
den Parkbuchten, in denen hungrige Schiffsbesatzungen 
warten. Der Weg dorthin führt über dichtbevölkerte Straßen 
und Abgründe -ein falscher Schritt kann das Ende Ihrer hoff- 
nungsvollen Karriere bedeuten. (hl) 




h etwas Tri via -Wissen gefragt, 



ü 


GEEKWAD GAMES 


3 PC/XT 


3 286 


■ 386/486 


J EGA 


■ VGA 


U SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Attionspiel 


Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


Tsunami 


Festplattenplatz: ca. 4 MByte 


Co.-Preis 


DM 75- 


Besonderheiten: Fünf Actionspiele in 


Kopierschutz 


- 


einem Programm. High-Score- Liste 


Anleitung 


Englisch; befriedigend 


wird gespeichert. 


Spieltex 1 


Englisch; mittelschwer 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gut 


(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 


Joystick und VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


a^SIJaS- 





Grafik mit Stärken und Schwächen: 
Verschiedene Blickwinkel, aber farbarme 
Darstellung 



w 



spät veröffentlicht, 
den bestraft das Leben: Da 

hat man nun eine aufregende, 

innovative Spiel idee (Simulation 

von American Football - wie 

sind die Teufelskerle nur darauf 

gekommen?), doch infolge 

schläfriger Programmierer 

kommt das gute Stück erst nach 

den gesammelten Konkurrenztiteln 
der Mitbewerber heraus. Mit wach- 
sender Verzweiflung will man auch 
Konsumenten, die bereits glückliche 
Besitzer einer Football-Simulation 
sind, mit salbungsvollen Sprüchen 
zum Kauf des Nachzüglers »NFLCoa- 
ches Club Football« animieren: »Der 
Marktführer in qualitativ hochwertigen 
Sportsimulationen widmet die das 
Spiel allen Fans des American Foot- 
ball« - Bescheidenheit und Gramma- 
tik sind überarbeitungsbedürftig. 
Die wenig hochwertige Übersetzung 
beim neuen Microprose-Sportspiel 
müssen Sie nicht lange erdulden, denn 



NFL COACHES CLUB 

FOOTBALL 



Microprose wildert in Sportgefilden. 
Mit »echter« 3D-Grafik und 
NFL-Teams sollen American-Football- 
Fans enorm entzückt werden. 



££\ HEINRICH 
I3§j, LENHARDT 

Die Foatba II -Manie erreicht 
langsam ähnliche Ausmaße 
wie die Golf- Seuche: Das ist 
ja alles ganz nett, aber wer 
soll die Dinger noch kaufen? 
NFL Coaches Club spielt sich 
ganz nett, bietet alle wesent- 
lichen Funktionen, aber 
»Football Pro« von Dynamix 
{siehe Ausgabe 1 1/93) kann 
es nicht übertrumpfen. Das 
liegt vor allem an der durch- 
wachsenen Grafik, die noch 
so korrekt dreidimensional 
berechnet sein kann, aber 
davon auch nicht schöner 
wird. Mangels vernünftigem 
deutschen Handbuch ist NFL 
Coaches Club für Football- 
Einsteiger zu schwierig. Ken- 
ner der Materie werden mit 
dem verschwenderisch aus- 
führlichen Playbook-Editor 
von Football Pro ebenfalls 
besser bedient. 
Ein ordentliches Programm, 
ober ich kann die Zielgruppe 
beim besten Willen nicht aus- 
machen. Wie wäre es damit: 
»Sammler von American- 
Football-Simulationen« - ob 
das mal reicht... 



Die Stärken jedes NFL-Teams dür- 
fen Sie munter editieren 

nur eine hauchdünne Kurzanlei- 
tung wurde eingedeutscht. Das 
eigentliche Handbuch blieb in 
Englisch; außerdem blicken Sie 
hier ohne Grundkenntnisse der 
Footbail-Regeln von vornherein 
nicht durch. 

Das Programm bietet »echte« 
NFL-Profiteams und eine 3D- 
Ansicht, bei der man Blickwinkel 
und Zoomstufe wählen darf. Vom 
Ligamodus bis zum Spielzugedi- 
tor wird eine ansehnliche Latte an 
Standard-Features aufgefahren. 
Highlights lassen sich im «Film 
Viewer« erneut betrachten; die 
Stärken der einzelnen Teams und 
Spieler dürfen Sie nach Belieben ändern. 
Man kann sich nur um den Aufstellungs- und Taktikkram 
kümmern und den Computer die Ausführung der Spielzüge 
überlassen. Wollen Sie selber ins Geschehen eingreifen, 
empfiehlt sich anfangs der »Easy Mode«. Die gegnerischen 
Verteidiger agieren dann praktisch mit Handbremse und Sie 
haben es wesentlich leichter, sich der Endzone entgegen- 
zuwuseln. (h.|) 



USüfc? 



Die rucklige Nahansicht des Münz- 
wurfs, der über die Seitenwahl ent- 
scheidet 



m 



NFL COACHES CLUB 
FOOTBALL 



J PC/XT 
□ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 



3 286 

■ VGA 
□ Roland 

■ Maus 



■ 386/486 
U SuperVGA 
J General Midi 

■ Joystick 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopierst liulz 
Anleitung 

Spreitext 

Gedienung 
Anspruch 

Grafik 



Sportspiel 
Microprose 
DM 130,- 

Englisch; ausreichend 

(deutsche Kur Umleitung) 

Englisch; mittel schwer 

(viele Fach begriffe) 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene und 

Profis 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 2 MByte 
Festplattenplatz: ca. 7 MByte 
Besonderheiten: Team- und Liga- 
Editor. 

Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM, Joystick 
und VGA. 




ES GEHT WEITER.. 









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STEKNENSCHWEIF 

iter Teil <ler Wordland-Trilogie 



D IHlTBEREIT? 





STAR 
WARS 
CHESS 

Luke zieht auf E2 und Darth Vader 

zückt sein Laserschwert auf D7: 

Der Krieg der Sterne muß als 

Schachspiel herhalten. 



Irgendwann, vor ein paar Jahren, muß es jede 
Menge Leute gegeben haben, die sich die »Batt- 
lechessa-Spiele von Interplay gekauft haben. 
Denn immer mehr Software-Produzenten machen sich mit 
immer wilderen Lizenzen an das Thema heran. Nach dem 
Terrninator-Chess-Wars-Tiefschlag dürfen wir nun Sturm- 
truppen und Yodas über die 64 quadratischen Felder schie- 
ben. »The Software Toolworks Star Wars Chess« nimmt sich 
der Charaktere aus George Lucas' »Krieg der Sterne« an. 
Luke, Leia und die Rebellen 
von der Allianz kämpfen 
gegen Darth Vader, den Impe- 
rator und diverse andere Böse- 
wichter aus den Kinofilmen. 
Im Vorspann wird uns sogar 
zu erklären versucht, daß 
durch dieses Schachspiel 
tatsächlich der Krieg zwischen 
Imperium und Allianz ent- 
schieden werden soll - Geor- 
ge, hast Du dazu wirklich »Ja« 




taaHUJj&l*! 




Wie bei diesen Spielen üblich, kann 
man in die Laserduelle nicht eingreifen; 
sie sind nur grafische Verzierung 



Damit die Kampf- Animationen gut 
Figuren kurzzeitig ausgeblendet 



gesagt? Laut Packung wird uns dasselbe Programm wie bei 
den Chessmaster-Spielen versprochen; in Wirklichkeit hat 
Star Wars Chess mit dem spielstarken Kollegen nur wenig 
gemeinsam. So können Sie lediglich einstellen, wie lange 
der Computer über einen Zug nachdenken darf; die feine- 
ren Details des Chessmasters sind völlig unter den Tisch 
gefallen. Die Grafik verwendet nur 1 6 Farben, diese aber in 
einem hochauflösenden VGA-Modus. Deswegen schluckt 
das Programm einiges an Platz - satte 38 Megabyte brau- 
chen die Animationen. Immerhin eine Neuheit haben sich 
die Entwickler einfallen las- 
sen: Für Züge wie »Bauer 
schlägt Läufer« gibt es meh- 
rere Animationen, aus 
denen per Zufall ausgewählt 
wird. So sieht man nicht 
immer dieselbe Sequenz. 
Eine CD -ROM-Version ist 
schon angekündigt. (bs) 



^ | BORIS SCHNEIDER 

Wo sind die Programmierer? decken würden, geht durch 
Die kriegen gleich mein Laser- 
schwert zu spüren! Mal abge- 
sehen davon, daß Star Wars 
Chess noch nicht mal vernünf- 
tig Schach spielen kann (prak- 
tisch jedes Spiel wird mit 
einem Springeriug eröffnet 
und das Endspiel zieht sich 
endlos hin): Die Animationen 
sind lachhaft. Luke & Co. zei- 
gen unfreiwillig den Michael- 
Jackson-Moonwalk, Figuren 
werden nicht richtig auf dem 
Brett zentriert oder laufen 
durch andere hindurch, Yoda 
kriecht entnervend langsam 
über den Schirm und der 
C3PO-Sprecher klingt nur 
andeutungsweise wie der 
echte 3PO. Der an sich löbli- 
che Effekt, daß alle Figuren 
ausgeblendet werden, welche 
die Kampf- Animationen ver- 



Programm-Bug lei 
völlig flöten: Welche Figuren 
weggeblendet werden, 
bestimmt offensichtlich ein 
Zufallsgenerator. Was taugt 
die deutsche Übersetzung? Da 
ist zum Beispiel vom »Emperi- 
umu die Rede - solche Fehler 
dürfen doch nicht passieren. 
Der offensichflichtste Kri- 
tikpunkt zum Schluß: Wer 
braucht denn noch einen Batt- 
lechess-Abklatsch? Späte- 
stens jetzt hätte man doch end- 
lich mal interaktive Kampfs- 
zenen einbauen können. So 
bleibt ein fades Schachpro- 
gramm, das keinesfalls den 
Stil und die Klasse der Origi- 
nal-Battleche5s-Spiele hat. 
Nur das Terminator-Schach 
von Capslone ist noch ärmli- 
cher. 




Peinlicher Bug: Manchmal ver- 
wechselt das Programm vorne 
und hinten. 



JJSTAR, 


A/ARS 

3 286 

■ VGA 

■ Rolo 

■ Mau 

lhaft 


CHESS 

■ 386/486 

□ SuperVGA 
d LI General Midi 

□ Joystick 

Freies RAM: min. 582 KByte 
Festplattenplatz: ca. 38 MByte 


3 PC/XT 

J EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

□ Tastatur 

Spiele-Typ Schachspiel 
Hersteller Mindscape 
Ca.-Preis DM130,- 
Kopier schütz - 
Anleitung Englisch; wenn 
Spiellext Deutsch; mang 
Bedienung Befriedigend 
Anspruch für Einsteiget 
Grafik Ausreichend 
Sound Ausreichend 


Krieg-der ■ Sterne-Figuren 

Wir empfehlen: 386er (min. 33 

MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 

VGA. 




Die kleinen Troddlers 
Ausgang geleitet werden 



Viele kleine Troddlers, die wie Lemminge 
über den Bildschirm wuseln, werden mit 
geschickt plazierten Klötzchen gerettet. 

Sie sind so groß wie Lemminge, so putzig wie Lemmin- 
ge und verhalten sich wie Lemminge - heißen aber 
»Troddlers«. Im Unterschied zu den ihnen ähnelnden 
Nagern sind sie allerdings viel, viel dümmer. Keiner von 
ihnen zeichnet sich durch eine 
besondere Fähigkeit aus. Stur 
laufen sie immer geradeaus, auch 
wenn die Troddlers dabei wie 
Stubenfliegen an Wänden hoch 

oder der Schwerkraft trotzend an der Decke entlang gehen 
müssen. Sie bauen keine Rampen und graben keine Löcher 
- noch nicht einmal explodieren können die ungeschickten 
kleinen Kerle. Sie ahnen es sicherlich schon: Angesichts die- 
ser Hilflosigkeit schlägt wieder einmal Ihre große Stunde als 
Retter in der Not. Mit einer deutlich größeren 
Spielfigur versucht man, die durch teilweise 
mehrere Eingänge in die Level strömenden 
Troddlers zum Ausgang zu dirigieren. 
Auf gutes Zureden hören die munteren Wesen 
jedoch nicht - sie ignorieren alles, was um sie 
herum vor sich geht, und marschieren schnur- 
stracks weiter. Diese Eigenschaft wird von Ihnen 
auf eine clevere Weise genutzt: Sie begeben sich 
an strategisch 




TRODDLERS 



iCOil THOMAS 

m[ WERNER 

Das Plazieren von Klötzchen 
bietet offensichtlich nicht 
gerade das Potential für allzu 
abwechslungsreiche Design- 
Ideen. Den sich auf dieses Ele- 
ment beschränkenden Levels 
merkt man dies deutlich an: 
sie sind ausgesprochen ein- 
fach zu durchschauen. Diese 
Einsicht hatten offen sieht) ich 
auch die Programmierer und 
bauten folglich Schnick- 
schnack wie Kanonen, Zom- 
bies und Edelsteine ein. Teil- 
weise braucht man noch nicht 
einmal mehr Troddlers zu ret- 
ten, sondern muß Diamanten 
einsacken, Zombies mit 
Blöcken erschlagen oder Stei- 
ne in Boulder-Dash-Manier 
verschieben. 

Bemerkenswert sind die bei- 
den Zwei -Spieler-Modi, die 
ein wenig helfen, über vor- 
handene Schwächen bei 
Sound und Grafik hinwegzu- 
sehen. Als kurzfristige Verlu- 
stigung ist Troddlers tauglich, 
der langfristig motivierende 
Charme von Lemmings fehlt 



günstige Posi- 
tionen und pla- 
zieren dort 
Klötzchen. Mit dieser 
Methode lassen sich z.B. 
Türme und Brücken errich- 
ten. Sobald dieTroddlersauf 
ein derartiges Hindernis 
stoßen, kraxeln sie folgsam 
daran entlang und lassen 
sich so gezielt zum Ausgang 
umleiten. In Ihrem Vorrats- 
depot befindet sich jedoch 
nur eine bestimmte Anzahl 
von Klötzen. Gegebenen- 
falls müssen daher nicht 
mehr benötigte Bauelemen- 
te wieder eingesammelt und 
erneut verwendet werden. 
Damit die ganze Angele- 
genheit richtig spannend 
wird, läuft ein Zeitlimit ab. 
Einzusammelnde Bonusge- 
genstände bringen Extra- 



punkte, während hingegen Zombie-Troddler Lebensenergie 
abziehen. Später wird man mit Nettigkeiten wie ständig 
schießenden Kanonen überrascht oder muß zusätzlich eine 
vorgegebene Menge von Edelsteinen einsammeln. Rund 100 
Solo-Spielstufen können per Paßwort angewählt werden. 

Daneben gibt es 
zwei Varianten mit 
weiteren Leveln, 
die Sie mit einem 
Freund oder einer 
Freundin durch- 
spielen dürfen. Im 
»War Mode* tritt 
man gleichzeitig 
gegeneinander an 
und versucht, als 
erster die Vorga- 
ben zu erfüllen; bei 
»Team« hingegen unterstützen Sie sich gegenseitig. Eine Per- 
son schlüpft dafür in die Rolle des Troddlers- Retters Hokus, 
der andere steuert einen gewissen Pokus. (tw) 




m Zwei -Spieler- Modus rettet mon die possierlichen Tier- 
;hen wahlweise im Team oder tritt gegeneinander an 



m 


TRODDLERS 

□ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


ü EGA 


■ VGA 


Q Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. □ Roland □ General Midi 


■ ias'citi. 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Denkspiel 


Freies RAM: min. 570 KByte 


Hersteller 


SlOfRl 


Festplnltenplatz: ca. 1 MByte 


Cn.-Prels 


DM 100,- 




Kopierschutz 

Anleitung 


Erlrägliche 

rlondbuchabfroge 
Englisch; befriedigend 


zwei zusätzliche Varianten für zwei 
Spieler gleichzeitig. 


Spieltext 


Englisch; wenig 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Befriedigend 


[min. 16 MHz) mit 2 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 


VGA und Maus. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Ausreichend 


-— 6omJ 



B-WING 




weiteren B-Wing- 

Der Erfolg von »X-Wing« spiegelt sich nicht zuletzt an 
den bisher erschienenen Zusatzdisketten wieder. Wäh- 
rend der Anreiz für den Kauf der beiden Vorgänger »Impe- 
rial Pursuit« bzw. dem »Upgrade Kit« in der »Tour of Duty 
IV« bzw. der Eindeutschung bestand, frohlockt die Fange- 
meinde nun ob des angekündigten neuen Raumschifftyps. 
Nachdem der Rebellenstützpunkt auf Yavin zerstört worden 
ist, irrt die Flotte der Allianz 
noch immer durch das All. 
Darth Vader triumphiert 
schon ob des sicher 
geglaubten Sieges, da 
schütteln die Rebellen eine 
neue Waffe aus dem Ärmel : 
den B-Wing-Kampfraumer. 
Trotz seines exotischen 
Aussehens ist er äußerst 
kampfstark und lehrt den 
wackeren Piloten des Impe- 
riums das Fürchten. Schon Die technischen Doten des B-Wing 



THOMAS WERNER 




Mit über 20 Einsätzen 
und einen neuen 
Kampfraumer lockt 

bei Ihrem ersten Auftrag in 

diese zweite X-Wing- der neuen nTour of Dufy Vii 
Missionsdiskette. haben es Ihre Gegner auf die 

ersten B-Wing-Exemplare 
abgesehen, die noch hilflos auf den Abtransport warten. 
20 Einsätze können geflogen werden - doch bevor man sich 
in eine Schlacht stürzt, sollte das neue Schiff im Maze pro- 
begeflogen werden. Anschließend trainieren Sie sich in den 
sechs neuen historischen Missionen. Die Geschichte des 
Weltraum-Epos wird mit mehreren filmähnlichen Zwi- 
schensequenzen weitererzählt. Im Verlauf der Handlung 
treffen Sie auf eine neue Alien-Rasse und steuern den Eis- 
planeten Hoth an. Wer brav imperiale Schlachtschiffe 
beschießt, dem winkt eine schicke Kollektion weiterer Orden 
und Medaillen als Belohnung. 

Wer mag, greift auf einen neuen Top-Piloten zurück, mit 
dem die einzelnen Missionen der Tour of Duty IV von der 
ersten Zusatzdisk gezielt angewählt werden können. Ein 
besonderes Feature ist nun am Registrierungsschalter vor- 
handen: Piloten, auf die man wegen ihres Ablebens oder 
der Gefangennahme nicht mehr zugreifen darf, werden mit 
einem einfachen Knopfdruck wiederbelebt. Sie starten ohne 
Punkte, haben jedoch die alten Erfahrungswerte. 

Außerdem gibt's die von 
Imperial Pursuit bekannte 
Hilfe-Funktion: Im Anschluß 
an die Missionsbeschreibung 
lassen sich sinnvolle Tips 
zum Vorgehen bei dem 
jeweiligen Einsatz abrufen. 
Wir haben die englische Ver- 
sion getestet, beim Erschei- 
nen dieses Heftes sollte 
jedoch schon eine deutsche 
Übersetzung in den Händ- 
lerregalen stehen. (tw) 



Das X-Wing-Fieber scheint 
noch immer weitgehend unge- 
brochen zu grassieren. Wer 
kein CD-ROM-Laufwerk 
besitzt, um sich am gerade 
erschienenen Rebel Assault zu 
erfreuen, vertreibt sich die 
Wartezeit auf Tie Fighter mit 
den Zusatzdisketten. Das 
magere Imperial Pursuit war 
etwas enttäuschend; B-Wing 
bietet für knapp 60 Mark 
immerhin einen neuen Raum- 
schifftyp. 

Der Neuigkeitswert dieses 
Gefährtes hat sich jedoch 
rasch abgenutzt - auch wenn 
es wirklich ungewöhnlich aus- 
sieht. Was bleibt sind die 
neuen Missionen - allesamt 



harte Brocken, für die man ein 
schönes Weilchen benötigt. 
Die abrufbaren Tips sind daher 
ausgesprochen nützlich. 
Am sinnvollsten ist allerdings 
die Wiederbelebungs-Funkti- 
on - über das unfaire endgül- 
tige Ableben von ans Herz 
gewachsenen Piloten hatte ich 
schon nach meinen ersten X- 
Wing-Runden gestöhnt. Der 
Heldentod hat nun einen Teil 
seines Schreckens verloren, 
obwohl zur Rettung der Punkt- 
zahl noch immer Dateien 
kopiert werden müssen. 
Unsere Gesamtwertung für 
diese Zusatzdiskette ist iden- 
tisch mit der für das X-Wing- 
Hauptprogramm. 



K 


B-WING 




[Ol 


(X-WING MISSION DISK 2) 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 


■ SuperVGA 


■ Adlib/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 


■ Tastalu 


■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Actio n-Simulotion 


Freies RAM.: min. SSO KByte 


Hersteller 


Lucas Arts 


Festplattenplatz: ca. 2 MByte 


Ca.-Preis 


DM 60,- 


(zusätzlich zu X-Wing) 


Kopierschutz 


- 


Besonderheiten: Diese Missionsdis- 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


kette ist nur in Verbindung mit dem 


Spieltext 


Englisch; viel. Deutsche 


X-Wing- Haupt pro gm mm spielbar. 




Version in Vorbereitung. 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 


Bedienung 


Gut 


MHz) mit VGA, 4 MByte RAM und 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene und 
Profis 


Joystick. 


Grafik 


Gut 


ij^^ 


Sound 


Gut 


-M. 77Ä- 



ENTFLIEHEN SIE DEM ALLTAGSSTREß 




1 TA ROT FÜR WINDOWS 

Seit Jahrhunderten 
werden Karten befragt, 
um Vorgänge zu deuten 
und in die Zukunft zu 
sehen. Riskieren auch Sie 
mit Tarot für Windows 
einen Blick in Ihre 
Zukunft. 

2 KARTELL HAIE 

Nichts für kleine Fische! Denn 
hier kämpfen Sie um Bau- 
plätze, spekulieren an der Börse 
oder werden Aufsichtsratsvor- 
sitzender. Ein strategisches 
Windows-Spiel für alle J.R.'s 
von 8 bis 80. (für Windows) 







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IS, i™ 








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K* ^ 



3 MAN DAL A 

1 Schalten Sie's ein und Sie schalten ab. 
Dabei trainieren Sie auf intelligente 
Weise Ihr räumliches Vorstellungsver- 
mögen. Die heißeste Versuchung seit es 
Tetris gibt! 
DM 4-9,- (für Windows) 

4 SPIELESAMMLUNG I 

1 - 4 Spiele für Spaß und Spannung: 
Füttern Sie die Schlange "Boa". Ordnen 
Sie die fallenden Bausteine von 
"Babylon". Gehen Sie auf "Schatzsuche". 
Und finden Sie die Pärchen von "Such 
mich", dem Memory auf dem PC. 
DM 49,- (für Windows) 



5 SPIELESAMMLUNG II 

1 — ' 4 Spiele für Spaß und Spannung: 
Nieder mit der Mauer - mit "Blocker". 
Knacken Sie den Code von "Superhirn". 
Puzzeln Sie sich durchs Labyrinth mit 
"Quix". Schlagen Sie "Handicap" mit 
großen Sprüngen. 
DM 49,- (für Windows) 



6 



BOBBY IM TAL DER 
KÖNIGE 

Für jeden etwas: Die 4 Windows-Spiele 
"Bobby im Tal der Könige", "Bobby im 
Fantasia-Land", "Twitt" und "Mini- 
Scrabble" garantieren endlosen Spaß 
für die ganze Familie. 
DM 49,- (für Windows) 



Das Trivial Pursuit für den Computer. Mit 
dem kleinen Unterschied, daß Knowy Ihre 
Antworten mit witzigen Kommentaren 
begleitet. Und das Beste: Sie können 
Knowy unendlich erweitern - mit Ihren 
eigenen Fragen. 
DM 29,- 



~ PC-SPIEL DES 

' WISSENS 2: KNOWY 

Die Ergänzung zum ersten Knowy-Spiel - 
da können Sie noch härtere Nüsse 
knacken. Aus ca. 10 Themenbereichen 
stellt Knowy die Fragen, Sie antworten. 
DM 29,- 

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' — Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge. 
Alle Ziehungen seit 1955, umfangreiche 
Statistiken, Häufigkeitsanalysen, 
Verwalten eigener Tippreihen 
DM 49,- 

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1 - - 1 Erfahren Sie Ihr seelisches, 

geistiges und körperliches Wohlbefinden _ 
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HEBEL ASSAULT 




Pi lotenfrei i- 
ning, dritter 

Kristall- 
Schluchten 
von Kolaa- 
dor beher- 
bergen so 
manche 
Gefahr 



Auch die Zwischei 
Sequenzen bieten 
atemberaubende Grafiken 



LucasArts setzt neue Standards: »Rebel 
Assault« macht einen CD-ROM-PC zur »Vir- 
tual Star Wars« -Maschine. 

Es herrscht Bürgerkrieg in der Galaxis. Die Rebellen kämp- 
fen gegen das böse Imperium, welches unter der Leitung 
von Darth Vader an der Superwaffe Todesstern bastelt. Rebel- 
lenbasen im ganzen Universum werden systematisch aus- 
gehoben, selbst das diplomatische Schiff von Prinzessin Leia 
Organa ist vor Übergriffen der Sturmtruppen nicht sicher. In 
dieser entscheidenden Phase des Bürgerkriegs beschließt ein 
junger Pilot, sich den Rebellen anzuschließen und sein Leben 
für den Kampf gegen das Böse zu riskieren. 
Seit 1977 die Krieg-der-Sterne-Filme über Kinoleinwände 
flimmerten, haben sich Millionen von Zuschauern 
gewünscht, selber als Luke Skywalker spannende Raum- 
schlachten zu bestehen. LucasArts, die Softwarefirma von 
Star-Wars-Erfinder George Lucas, machte es mit »X-Wing« 
schon ansatzweise möglich. Das neueste Produkt aus den 
Lucas-Labors nennt sich »Rebel Assault« und ist eine 
Zusammenstellung der besten Action-Szenen aus den Star- 
Wars-Filmen, exklusiv für CD-ROMs. Dabei handelt es sich 
keineswegs um eine Simulation, wie bei X-Wing, sondern 
um ein reines, auf schnellen Spaß ausgelegtes Actionspiel. 
Insgesamt 1 5 Kapitel gilt es zu bestehen, bis der Todesstern 
ein für alle Mal ausgeschaltet wird. In jedem Kapitel gibt es 
zwischen ein und drei Actionszenen; im ganzen sind es über 




■ 20 verschiedene Sequenzen. Nach jeweils drei Kapiteln 
I erhalten Sie ein Paßwort, um später wieder an dieser 
I Stelle einzusetzen. 

Die ersten drei Kapitel beschäftigen sich mit dem Trai- 
ning ihres Alter Egos, der im ganzen Spiel nur »Rookie 
One« genannt wird. Sie können übrigens festlegen, ob 
Rookie One Pilot oder Pilotin ist; alle Sprachausgaben 
und Texte im Spiel sind für beiderlei Geschlecht gespei- 
chert worden. Rookie One stammt (wie Luke Skywalker) 
vom Planeten Tatooine und tritt dort seine ersten Aus- 
bildungsflüge in einer geheimen Rebellenbasis an. 
Der erste Flug wird in einem Ideinen Trainingsgleiter 
absolviert. Zuerst müssen Sie »Beggars Canyon« durch- 
fliegen, eine verwinkelte Schlucht, die sich im Verlauf 
sogar in zwei Wege teilt, die später wieder zusammenkom- 
men. In dieser Spielphase sehen Sie Ihr eigenes Schiff von 
hinten. Für die zweite Szene in diesem Kapitel wird dann 
auf eine Vogelperspektive umgeblendet: Sie sehen den Glei- 
ter von oben und sollen durch ein Gebret voller Felsfor- 
mationen fliegen und dabei mindestens fünf der Drohnen 
mit gezielten Laserschüssen treffen, die am Boden entlang 
schweben. Schaffen Sie dies nicht, muß die Sequenz wie- 
derholt werden; ansonsten dürfen Sie in einen »A-Wing« 
umsteigen. 

Kapitel Zwei ist der nächste Teil Ihrer Ausbildung. Com- 
mander Farell begrüßt Sie zu einem kleinen Rundflug in 
einem Asteroiden-Feld. Dabei müssen Sie den großen Erz- 



BORIS SCHNEIDER 



Weihnachten war dieses Jahr 
am 20, November, dem Tag, 
an dem ich das fertige Rebel 
Assault in mein CD-ROM schie- 
ben konnte. Auf so ein Produkt 
habe ich schon lange gewar- 
tet. Die vielbeschworene Alli- 
anz von Hollywood und Com- 
puterspiel ist mit Rebel Assault 
endlich da. Es spielt sich wirk- 
lich wie ein interaktiver Film. 
Die Zwischen Sequenzen sind 
nicht nur technisch erste 
Sahne, sie sind auch von 
Kameraführung und Schnitt 
her perfekt; die Auswahl der 
Sprecherstimmen, das wuchti- 
ge Orchester im Hintergrund 
und die perfekte Mixtur aus 
digitalisiertem Material und 
neuer Computer-Grafik 
machen schon beim Zugucken 
den Mund wäßrig. 
Spielerisch gab's natürlich 
schon leichte Zweifel; macht es 
überhaupt noch Spaß, einen 
X-Wing zu fliegen, wenn die 
Flugbahn im groben vorgege- 
ben ist? Ja, LucasArts hat diese 



Kurve eindeutig gekriegt. Spä- 
testens nach fünf Minuten ver- 
gißt man, daß man nur halb 
Herr der Lage ist und hat sich 
vollkommen in das Geschehen 
am Bildschirm vertieft. Der 
Schwierigkeitsgrad der 
Sequenzen ist teilweise ganz 
schön knackig, aber mit 
Übung zu bewältigen. Die 
Paßwörter kommen genau in 
den richtigen Abständen; mit 
mehr Levekodes wäre das 
Spiel zu einfach geworden. 
Man merkt es mir an: Ich liebe 
Rebel Assault. Wäre es etwas 
früher dagewesen, hätte ich es 
vehement zum Spiel des Jah- 
res 1993 gewählt, denn es 
zeigt als erster Titel wirklich, 
was man mit CD-ROM machen 
kann. Alle anderen Firmen 
werden es 1994 mächtig 
schwer haben, mitzuhalten. 
Da vergißt man dann gerne 
spielerische Katastophen wie 
»7th Guest« und »Sherlock 
Holmes«, die eher vom CD- 
ROM-Kauf abschreckten. 



IM WETTBEWERB 



Durch die konsequente Ausnut- REBEL ASSAULT 91 

zung der CD-ROM-Kapazität Wing Commander II 86 

kann sich Rebel Assault bequem x-Winq 77 

vor unseren Acti anspitzen reifer The m ^ H 

Wing Commander II setzen. Mit ,,.,.„, [7 

der Simulation X-Wmg hat es a 

aber nur wenig gemeinsam. 

Andere CD-ROM-only-Spiele sehen dagegen recht alt aus. 
Weder die Gruseldisk 7th Guest, noch die Wester n-Boll ade Mad 
Doc McCree holen derart viel aus dem Medium heraus. 



Felsen ausweichen, sollten aber die grauen Eis-Brocken mit 
dem Laser vernichten. Diese Sequenz sehen Sie aus der 
Cockpit-Perspektive; Ihre Flugbahn ist weitgehend vorgege- 
ben und kann nur minimal nach oben, unten, links und 
rechts korrigiert werden. 

In Kapitel Drei steuern Sie Ihren A-Wing durch die Kristall- 
Schluchten des Kolaador-Systems. Dort treffen Sie auf Ihre 
letzte Ausbilderin, Commander Ru Murleen. Auch hier sehen 
Sie das Schiff wieder von außen. Wenn Sie diesen Teil des 
Trainings beendet haben, erhalten Sie Ihr erstes Paßwort und 
werden auf der Tatooine-Basis stationiert. 




Selbst zu Fuß hat man keine Ruhe: Die imperialen Truppen 
hetzen Sie durch eine Eishöhle 




Auch die Grafiken der Raumschiffe sind als Videoclip abgelegt 
und deswegen detailreicher als in 3D-Vektorgrafik-Spielen 



Die Ruhe ist jedoch nur von kur-zer Dauer. In 
Kapitel Vier erreicht ein Star Destroyer das Tatooi- 
ne-System; die Rebellen-Piloten starten sofort in 
X-Wing-Jägern durch, um den Destroyer zu ver- 
nichten. Diese Sequenz sehen Sie wieder aus der 
Cockpit-Perspektive; der Flug um den Star De- 
stroyer ist vorgegeben. Auf der Flugbahn müssen 
Sie die Laser-Geschütze und Schutzschild-Gene- 
ratoren zerstören. Dann gelangen 5ie in die zwei- 
te Sequenz, in der Sie ein Torpedo auf die Brücke 
abfeuern; quasi eine Art Bonus-Sequenz, denn 
wenn Ihnen das nicht gelingt, erledigt Ru Mur- 
leen den Destroyer, Ihnen entgehen aber ent- 
sprechende Bonuspunkte. 
Wie Sie in Kapitel Fünf feststellen müssen, war 
die Zerstörung des Star Destroyers aber nicht 
genug. Drei Tie-Fighters sind schon im Anflug auf 
die Rebellen-Basis. Diese müssen Sie durch Beg- 
gars Canyon (aus Kapitel Eins) hindurch verfol- 
gen. Danach steht die Verteidigung des Raum- 
hafens von Mos Eisley auf dem Programm; das 
Imperium hat zahlreiche kleine Walker abgesetzt, 
von denen Sie möglichst viel zerstören sollten. 
Nachdem Sie zur Verteidigung von Mos Eisley 
nichts mehr beitragen können, starten Sie in den 
Weltraum durch, um den neuen Treffpunkt anzu- 
fliegen. Wiederum haben Sie eine Handvoll Tie 
Fighters im Schlepptau. Diesmal versuchen Sie, 
jene in einem Asteroiden-Feld abzuschütteln. Die 
Sequenz spielt sich ähnlich dem Kapitel Zwei, ist 
nur wegen der Ties um einiges schwerer. Wenn 
Sie auch diese Aufgabe überstanden haben, gibt 
es ein weiteres Paßwort. 

In Kapitel Sieben haben Sie es sich gerade auf 
einem Eisplaneten gemütlich gemacht (es ist übri- 
gens nicht Hoth- der kommt erst einen Film spä- 
ter vor; selbst solche Details der Handlung haben 
die Programmierer beachtet). Das Radar meldet jedoch ein 
unbekanntes Flugobjekt, wahrscheinlich eine imperiale 





An vielen Stellen können Sie ent- 
scheiden, welchen von 



Wegen {links c 



r rechts) Sie ein- 
schlagen 



Sonde. Sie verfolgen das Objekt und lan- 
den auf einmal in einer Eishöhle, in der 
es von Sonden nur so wimmelt. Offen- 
sichtlich hat das Imperium Sie entdeckt; 
doch erstmal müssen Sie heil aus dem 
Höhlenlabyrinth entkommen. Abzwei- 
gungen in der Route und Laserfeuer aus 
allen Richtungen machen das nicht gera- 
de leicht. 

Kaum sind Sie lebend aus der Höhle raus, müssen Sie auch 
schon gegen einen überlebensgroßen Walker antreten, der 
auf die Rebellen-Basis zustapft. Im Kapitel Acht können Sie 
die Anflugrichtung auf den Walker an mehreren Stellen selbst 
bestimmen: Ihr Autopilot fragt Sie nach einem von zwei 
Angriffsmustern, die er fliegen könnte, während Sie sich auf 
das Laserfeuer konzentrieren. Die diversen »Körperteile« des 
Walkers müssen zweimai getrof- 
fen werden und verfärben sich 
dementsprechend. 
Leider wird bei die- 
sem Einsatz Ihr Eis- 
gleiter beschädigt 
und Sie müssen vor 
der Rebellen-Basis 
notlanden. Dummer- 
weise sind die ime- 
rialen Truppen schon 
eingedrungen. Um in 
Kapitel Neun also zu 
Ihrem X-Wing zurück 
zu gelangen, müssen 
Sie sich zu Fuß einen Weg durch 
die Rebellen-Basis freischießen. 
Sie steuern dabei die Spielfigur 
direkt durch zahlreiche Räume, 
die wiederum labyrinthartig mit- 
einander verbunden sind. 
Wenn Sie es bis zum X-Wing 
schaffen und in den Orbit durch- 
starten, müssen Sie in Kapitel Zehn 
noch den Rebellen -Trans porter, 
der das Personal der Basis evaku- 
iert, vor mehreren Tie-Fightern 
beschützen, die Angriffe auf das 
verletzbare Riesenschiff fliegen. 
Erst wenn der Transporter seinen 
Hyperraum-Sprung gemacht hat, 
dürfen auch Sie sich aus der 
Gefechtszone in Richtung Yavin 
zurückziehen. Als Belohnung gibt 
es ein weiteres Paßwort. 
Auf Yavin steht erst nochmal ein 
Trainingslauf an. Diesmal fliegen 





Sie durch eine stark bewaldete Schlucht, in der sich wieder 
diverse Ziel-Drohnen tummeln. Auch hier sollten Sie einen 
bestimmten Prozentsatz erwischen, damit der Rebellen- 
Commander Sie für den Angriff auf den Todesstern freigibt. 
Denn in den Kapiteln Zwölf bis Fünfzehn dreht sich alles 
nur um die dramatische Sequenz, die auch den ersten Film 
beendete: Sie müssen sich erst durch zahllose Tie-Fighter 
kämpfen, um die Oberfläche des Todessterns zu erreichen; 
dort müssen Sie den berühmten »Schacht« lokalisieren, eini- 
ge Kanonen am oberen Rand des Schachtes aus- 
schalten, und dann 
schließlich in den 
rechteckigen Bereich 
eintauchen, um am 
Ende mit einem ein- 
zigen Torpedo den 
Todesstern ein für 
alle Mal zu vernich- 
ten. Keine Frage, daß 
diese Sequenzen die 
schwersten des 
ganzen Spiels sind. 
Ein Paßwort erhalten Sie noch einmal kurz vor Schluß zwi- 
schen Kapitel 14 und 15. 

Natürlich reihen sich all diese Actionszenen nicht einfach 
aneinander. Als Überleitung gibt es ständig digitalisierte Sze- 
nen aus den Filmen sowie neue Computer-Grafiken zu 
sehen. Diese neuen Grafiken wurden in Zusammenarbeit 
mit Experten der Spezialeffekte-Firma »Industrial Light & 
Magic« gestaltet, die originalgetreue Nachbildungen der 
Star-Wars- Raum schiffe als Computergrafik und neu gefilm- 
te Videosequenzen mit den Original-Modellen beisteuerten. 
Alle Actionsequenzen von Rebel Assault basieren auf vor- 
berechneten Filmen, die im Hintergrund ablaufen. Über 
diese Filme werden die 




Die furchteinflößenden Walker müssen an jedem 
Körperteil zweimal getroffen werden 



,;•- 



Angriff auf den Stern Zerstörer: 
Treffen Sie beide Schildgenerato- 
ren neben der Brücke 



ERSTE 
SCHRITTE 

Kein Weiterkommen im 
Asteroidenfeld? Dies sind die 
vier Paßworter für den 
Schwierigkeitsgrad »Easy«; 
damit können Sie sich schon 
mal einen Eindruck von den 
späteren Leveln verschaffen: 
FALCON, ANOAT, YUZZEM, 
BRIGIA 



Raumschiffe, Explosionen 
und andere Objekte geblen- 
det. Alle diese Objekte sind 
dabei wiederum kleine 
Filme. Bislang galt es als 
unmöglich, derartige Über- 
lagerungen mit einem einfa- 
chen PC und einem norma- 
len CD-ROM-Laufwerk hin- 




zukriegen. LucasArts hat für 
die Programmierung dieses 
Titels aber sämtliche Kon- 
ventionen auf den Kopf 
gestellt und neue Wege 
gefunden, wie sich die Sze- 
nen realisieren \a: 
Die Programmierer hatten 
aber nicht nur Zugriff auf die 
Original-Modelle und Spezi aleffekte-Crew. Sie konnten sich 
auch bei der Filmmusik bedienen. Damit ist Rebel Assault 
das erste Spiel, bei dem das London Symphonie Orchestra 
den kompletten Soundtrack beigesteuert hat. Die Original- 
Musik wurde neu abgemischt und so digitalisiert, daß sie 
sich an die Spielsituationen anpassen kann und notfalls auch 
endlos durchläuft. Darüber gelegt werden Sprachsamples 
und Geräusche aus dem Lucasfilm-Archiv. Kurzum: Rebel 
Assault klingt auf jeder Soundblaster-Karte genauso wieder 
Film, nur etwas dumpfer. 

Prinzipiell arbeitet Rebel Assault auf jedem 386er mit 4 
MByte RAM und einem Single-Speed-Laufwerk (150 Kilo- 
byte pro Sekunde). Hier wird normalerweise schon die 
Höchstgeschwindigkeit von 15 Bildern in der Sekunde 
erreicht - das schaffen die meisten Simulationen mit berech- 
neter (und dementsprechend langweiligerer) 3D-Grafik 



cht. Wenn Sie schon ein 
modernes Laufwerk mit 
Double-Speed-Technik 
haben, bietet Rebel Assault einen speziellen 
Modus, in denen die Filme etwas detailreicher 
werden. Gewaltig ist der Unterschied aber nicht, 
Spieler mit langsamen Laufwerken brauchen 
keine Angst zu haben, viel zu verpassen. 
Wie es sich für ein rassiges Action-Spiel gehört, 
darf bei Rebel Assault auch eine High-Score-Liste 
nicht fehlen. Außerdem gibt es drei einstellbare 
Schwierigkeitsgrade. Zur Abrundung haben die 
Programmierer auf das CD-ROM noch Demos 
der Titel »Day of the Tentacle«, »Indiana Jones 
and the Fate of Atlantis« und »Sam & Max hit the 
Road« gepackt. Die zur Zeit erhältliche Version 
von Rebel Assault ist noch vollkommen englisch; 
eine Version mit deutschen Untertiteln soll aller- 
dings im Januar erscheinen, die Sprachausgabe 
bleibt jedoch weiterhin englisch. (bs) 



THOMAS WERNER 



Das Negative gleich vorweg: 
Rebel Assault ist nicht das 
interaktivste Spiel in diesem 
Seitenarm der Milchstraße. 
Durch die vorgegebenen Flug- 
bahnen sind die Handlungs- 
möglichkeiten eingeschränkt. 
Mit »X-Wing« sollte man es 
also keinesfalls vergleichen, 
denn Rebel Assault ist nun mal 
keine Simulation, sondern ein 
erstklassiges Action spiel. 
Durch geschicktes Design ist 
jede der Sequenzen immer 
und immer wieder spielbar - 
ich kenne eigentlich jeden Kie- 
sel im Beggars Canyon aus- 
wendig und habe mich trotz- 
dem noch nicht an dieser 
ersten Szene sattgespieit. 
Alleine durch die drei Schwie- 
rigkeitsgrade bleiben die 
Actions zenen auf lange Zeit 



herausfordernd. »Hard« ist 
hier wort lieh zu nehmen. 
Hätte mir vor sechs Monaten 
jemand dieses Spiel gezeigt 
und gesagt, ich müßte dafür 
eine 45. 000-Mark- Hard wäre 
kaufen, hätte ich ihm das blind 
geglaubt (und zu sparen ange- 
fangen). Daß LucasArts diesen 
technologischen Durchbruch 
geschafft hat, zeigt der 
ganzen Industrie, was in 
Zukunft von CD -ROM -Spielen 
erwartet wird. Denn Rebel 
Assault ist eines der wenigen 
Produkte, bei dem ich den Joy- 
stick vor meiner Schwester in 
Sicherheit bringen muß. 
Wer dieses Spiel nicht mit offe- 
nem Mund anstaunt, muß ein 
ziemlich abgehärteter Bursche 
mit Vi rtual- Real ity- Supercom- 
puter im Keller sein. 



D 



REBEL ASSAULT 



l PC/XT 

l EGA 

I AdLib/Soundbl. 

I Tastatur 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Co.-Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 



Anspruch 
Grafik 



Actionspiel 

LucasArts 

DM120,- 



Eng lisch; Sprachausgabi 

(deutsche Untertitel in 

Vorbereitung) 

Gut 

Für Fortgeschrittene 

Sehr gut 

Sehr gut 



□ 286 ■ 386/486 

■ VGA □ Super VGA 
J Rolond ^ General Midi 

■ Maus ■ Joystick 



Freies RAM: min. 300 KByte und 
3 MByte Extended Memory 
Festniattenplatz: ca. 1 KByte für 
Konfiguration 
Besonderheiten: 

Nutzt optional Double-Spin- Laufwer- 
ke aus.. 

Wir empfehlen: 486er 
[min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM, 
CD-ROM, Joystick 





alten Daedalus konsultiert, der unter 
Aufbietung aller Geisteskräfte zur 
Konstruktion eines neuen, verbesser- 
ten Zeit-Labyrinths gezwungen wird. 
Sobald das Werk vollendet ist, kann 
Minos beliebig die Zeit manipulieren 
und damit nicht nur bei Pünktlich- 
keits-Fanatikern für Verdruß sorgen. 
Oder wird sich ein Sterblicher recht- 
zeitig zum Kern des Labyrinths vorar- 
beiten und dort den Gegenstand steh- 
len, der diese bizarre Konstruktion 
zusammenhält? Als ehrenamtlicher 
Abbruchmeister 



Da 5 schnittige 
Muster im Eisen- 
bahn-Abteil ist eii 
Tele porter, der 
xu einer anderen 
Zone des Laby- 
rinths führt 



LABYRINTH 
OF TIME 

Mit Erwartungshaltungen ist das so eine 
Sache: Jetzt veröf- 



THE 

LABYRINTH 



fentlicht Electronic 
Arts endlich sein 
erstes CD-only- 
Adventure mit Super 
VGA-Grafik - und 
dann fragt der 
undankbare Tester 
»Ist das etwa alles?«. 

^p'önig Minos schiebt den 

l^hwgroßen Frust. Damals, Diese Karte bewahrt si 

bei den alten Griechen, hat die Sache mit dem Labyrinth 
nicht so hundertprozentig hingehauen. Aber was einem 
Handwerker recht ist, ist prominenten Sagengestaiten nur 
billig: das Recht auf Ausbesserung. Also schnell den guten 



sind Sie vorgese- 
hen. In einer 
schwachen Stun- 
de entwich 
Daedalus kurz 
Minos' Bann und beförderte den erstbesten Menschen ins 
Labyrinth, der ihm begegnete. Einen Rückweg gibt es nicht; 
also betreten Sie den ersten Abschnitt der merkwürdigen 
Umgebung. Das Labyrinth besteht aus so grundverschiede- 
nen Levels wie einem Kino, dem Rummelplatz-Irrgarten oder 
einer Wildwest-Stadt. Um nach vorne zu gehen und sich um 
die eigene Achse zu drehen, klicken Sie die Pfeiltasten am 
unteren Bildrand an. Außerdem kann man Gegenstände 
^^^^^^^^^^^^^^^^^_ untersuchen, bewegen, 
aufsammeln und in Ver- 
bindung mit Dingen aus 
dem Inventar benutzen - 
das war's. 

Die Spielwelt wirkt 
regelrecht entvölkert; 
auch mitnehmbare 
Gegenstände sind dünn 
gesät. Das Herumlaufen 
ist eine recht ruckartige 

vor gröberen Verirrunqen A i l t* j* c 

a a Angelegenheit, die fast 

gänzlich auf Animationen verzichtet. Das Spiel besteht aus 
1000 Standbildern; nach jedem Schritt wird eine neue Gra- 
fik geladen. Pro Raum gibt es in der Regel ein paar Stellen, 
die man sich durch Anklicken mit dem Auge-Icon nähi 




Vergleichen 
Sie selbst: Links 
wird VGA-Grafilc 
geboten, rechts 
das gleiche Motiv 
mit der doppel- 
ten Auflösung 
von Super VGA 




HEINRICH LENHARDT 



Wir wollen ja nicht undankbar 
sein: Prinzipiell ist es höchst 
erfreulich, daß sich die großen 
Softwarefirmen endlich dazu 
durchringen, spezielle CD- 
Spiele zu veröffentlichen. Zu 
lange haben schnöde Umset- 
zungen von Disketten -Titeln 
die Gier auf richtige Multime- 
dia-Leckerbissen wachsen las- 
sen. »Labyrinth of Time« leidet 
unter einem ähnlichen Pro- 
blem wie »The 7th Guest« 
(...und sieht bei weitem nicht 
so gut aus): Die Programmie- 
rer haben sich so sehr in die 
Gestaltung der hochauflösen- 
den Grafik vertieft, daß sie ein 
vernünftiges Spielprinzip ver- 
gessen haben. 

Die Fülle an abwechslungsrei- 
chen Szenarien und Detailauf- 
nahmen macht neugierig. 
Aber viel mehr als rumtaufen 
und staunen können Sie bei 



Labyrinth of Time nicht anstel- 
len. Aufregung macht sich 
breit, wenn mal ein Gegen- 
stand oder gar ein Puzzle ent- 
deckt wird. 

Hängt man schließlich in der 
ereignisarmen Spielwelt fest, 
bleibt als letzter treuer Beglei- 
ter das emsige Surrgeräusch 
des CD-Laufwerks. Zwei, drei 
SekUndchen Wortezeit für den 
Bild zu griff bringt jeder Schritt 
mit sich - Sie wollten doch 
ohnehin zum Jahreswechsel 
auf Double Spin aufrüsten, 
oder? 

Die Zukunft der CD-Unterhal- 
tung repräsentiert diese 
Schlaftablette hoffentlich 
nicht. Gegen die Super-VGA- 
Bilder und den starken Sound- 
track will ich ja nichts sagen, 
aber ein paar innere Werte 
mehr hätten's schon sein dür- 



ansehen kann. Alle Punkte, für die es eine solche Nahauf- 
nahme-Grafik gibt, werden vom Programm verraten: Mehr- 
maliges Betätigen der TAB-Taste läßt den Cursor die ein- 
zelnen Positionen abklappern, an denen sich eine nähere 
Untersuchung lohnt. 

Das Programm ist komplett von der CD lauffähig, die mit 
Grafiken ordentlich vollgepackt wurde. Während des Spiels 
wird eine bizarre, aber irgendwie passende und technisch 
saubere Musikbegleitung abgespielt, die dank wechselnder 
Melodien nicht so schnell langweilig wird. Hier und da 
bekommen Sie auch mal einen digitalisierten Soundeffekt 
zu hören. Die Grafik sieht unter Standard-VGA ganz ver- 
nünftig aus, aber so richtig hochauflösend geht's nur mit 
Super VGA zur Sache. Wenn Sie vor dem Programmstart 
einen VESA-Treiber laden, läuft -cjas Spiel automatisch mit 
einer Auflösung von 640 x 400 Bildpunkten. (hl) 



m 


LABYRINTH OF TIME 

ü 286 ■ 386/486 

■ VGA ■ Super VGA 
soundbl. J Roland U General Midi 

■ Maus J Joystick 


□ PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib/ 

■ Ta statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 
Co.-Prels 


Adventure 
Electronic Alts 
DM 100,- 




Freies RAM: 

min. 5S0 KByte + 2 MByte EMS 

Festplatten platz: 

ca. 100 Byles -pro Spielstand 


Kapierschutz 
Anleitung 


Englisch; befriedigend 


Besonderheiten: Karte wird automa- 
tisch mitgeieichnet. 


Spiel text 
Bedienung 
Anspruch 


Englisch; miltelschwer 

Gui 

Für i in? teiger 


Wir empfehlen: 386er 

(min. 25 MHi) mit 4 MByte RAM, 

Maus und Super VGA. 


Grafik 


Gut 






Sound 


Gut 




529- 



PC PLAYER 1/94 



>robe gefällig'? 

D\eSo/-//7e/f 
macht's möglich 



Hjj 



Elite 2 


dt. Anl. 


66- 


55- 


Anstoß 


kompl. dt. 


66- 


66- 


Goal 


dt. Anl. 


62- 


55- 


Indy Car Pacing 


dt. Anl. 


75- 




Alien Breed 2 


dt. Anl. 


55- 


49- 


Aces over Europe 


kompl. dt. 


69- 




SAM S Max 


kompl. dt. 


89- 




Tornado 


dt. Anl. 


69- 


59- 


Turrican III 


dt. Anl. 




62- 



U ltima 8 kompl. dt. 85- 

Wertere TQP-AngeLx. ■ 

Double Speed CD-ROM-Laufwerk 

3DR562B von Matsushita (Panasonic) 

lugriffszeft: :v 
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Spiele: 

• Star Control II, A 


nl.dt 


3,5" 




• Ultima (Trilogy-Il-Pack), Anl. dt 

• Sherlock Holmes: 

Ho und ot the Bas kervl lies Anl. 


5,25 
it., CD 


• 4D Sport Boxing 


Anl. 


dt. ,3 ,5" 




• Nigsl Man seil, Anl. dt. 

• Paket: Nigal Mansel + 


3.5" 

4D Spart 


Boxin 


Sta n da rd - S o t Iwa re- K I a s s i k e r : 
• Windows Draw 3.1, dt., 3,5" 




• WordStar für W 

■ Paket: Windows 

■ ERGO-Work5 4 


0. dt. 


+ WordStar 
3,5" 


• TurboC++3.1. 


WIN dt, 3,5" 





DM 55,- 
DM 144,- 
DM 99,- 



Bei Bestellungen geben Sie bitte folgende Nummer an: 040160 
Tel.: 08121 / 769-102 oder Fax: 08121 / 769-103 



Ihre Druckunterlagenadresse: 

DMV Daten- 

und Medienverlag 

Anzeigendisposition 

Gruberstraße 46a 

85586 Poing 

oder 

Fax 08121/ 769-377 




Dieser freundliche Taxifahrer nimmt auch Ihre Seele in Zahlung 

Wer könnte nicht unglaubliche Geschichten über Taxi- 
fahrer zum Besten geben. Besonders auf dem Weg vom 
Flughafen nach Hause sollte man ein solches Gefährt ver- 
meiden. Offensichtlich werden die Taxifahrer nämlich von 
den Fluggesellschaften bezahlt, um die Schrecken der Luft- 
löcher des letzten Fluges vergessen zu machen. Angesichts 
des Fahrstils ist man spätestens dann von der Harmlosigkeit 
selbst einer Notlandung überzeugt, wenn das Taxi im Rück- 
wärtsgang der verpassten Autobahn- Ausfahrt zustrebt oder 
einen Streifenwagen rechts überholt. 

Die Story von »Hell Cab« verläuft 
sogar noch haarsträubender: Bei einer 
Zwischenlandung in New 
York verzögert sich der 
Weiterflug. Die Aussicht, 
für die nächsten Stunden 
durch die Zeitschriftenlä- 
den und Duty Free-Shops 
zu schlendern, ist nicht 
gerade verlockend. Wie 
gut, daß ein freundlicher 
junger Taxifahrer einen 
Sightseeing-Trip ins 

Stadtzentrum anbietet. An 
einem nahegelegenen Geldautomaten 
heben Sie noch ein paar Scheinchen 
ab, und los geht's. 

Die erste Station ist das Empire State 
Building - doch vor der Besichtigung 
möchte der Fahrer erst einmal Bargeld 
sehen. Dummerweise fehlt Ihnen 
genau ein Dollar, um ihn auszuzah- 
len. Zuvorkommenderweise bietet er 
an, alles ginge in Ordnung, wenn man 
seine Unterschrift unter ein Formblatt 
setzen würde. Ohne zu Zögern gehen 
Sie auf diesen Handel ein und füllen 
auch den beiliegenden Fragebogen 
aus, mit dem Ihre Persönlichkeit ein- 
geordnet werden soll. 
Leider übersehen Sie, daß statt einem 




THOMAS 
WERNER 

Da mag der Schöpfer von Hell 
Cab, Pepe Moreno, ein aner- 
kannter Künstler, Comic- 
zeichner und Werbegrafiker 
sein - das Ergebnis ist sehr, 
sehr mager. Hinter der Fas- 
sade aus hochauflösender 
Grafik und der zunächst 
Interessant klingenden Story 
verbirgt sich allenfalls ein 
leicht interaktives Filmchen. 
Geld am Automaten zu 
holen, durch die Gänge des 
Empire State Buildings zu 
schlurfen, Bettlern Münzen 
zuzustecken und in den Zeit- 
zonen durch das Anklicken 
lachhafter Alternativen über 
sein Seelenheil zu entschei- 
den, kann spielerisch nicht 
befriedigen. Hinzu kommen 
die quälend langen Nachla- 
dezeiten selbst bei recht flot- 
ten CD-ROM-Laufwerken, die 
diese Geschichte unnötig in 
die Länge ziehen. 



Taxi zur Hölle: Versuchen Sie, während 
einer Zeitreise auf dem schmalen Pfad 
der Tugend zu bleiben. 

regulären Taxometer ein Soul-O-Meter neben dem Fahrer 
montiert ist. Angezeigt wird die Menge an Seele, die Ihnen 
noch verblieben ist, und die Anzahl der Leben. Eine »I Love 
NY«-Tüte am unteren Bildschirmrand enthält die Gegen- 
stände, die man mit sich führt. Alle Aktionen sind Mausge- 
steuert - der Mauszeiger verwandelt sich beispielsweise in 
einen Richtungspfeil, wenn sich ein Ausgang an der ent- 
sprechenden Stelle im Bild befindet. Begegnen Sie einem 
Bettler, dann entnehmen Sie Ihrem Inventar eine Münze und 
klicken diese an - schon ist der Wermutbruder um das Klein- 
geld und Sie um ein wenig Seele reicher geworden. 
Die 3D-Darstellung ist eine Mischung aus Realbild, Video- 
animationen und hochauflösender Grafik. 
Auf Ihrer Tour mit dem teuflischen Taxichauffer macht man 
Station an solch beschaulichen 
Lokalitäten wie dem antiken Rom, 
der Urzeit und den Weltkriegs- 
Schützengräben von Verdun. 
Jedesmal gilt es, durch die richtige 
Entscheidung Leben und Seele zu 
bewahren. Gelingt dies nicht, so 
geht es direkt ab in die Hölle. 
Andernfalls gelangen Sie wieder 
zurück ins Empire State Building. 
(tw) 




o 



HELL CAB 



J PC/XT Zi 286 

□ EGA ij VGA 
■ AdLib/Soundbl. □ Roland 

□ Tastatur ■ Maus 



■ 386/486 

■ SuperVGA 
_l General Midi 
□ Joystick 



Spiele-Typ 

Hersteller 
Ca.-Preis 
Kopier; cli utz 

Anleitung 
Spieltext 



Abenteuerspiel 
Time Warner 
DM 1 70, 

Englisch; befriedigend 
Englisch; viel 



Freies RAM min.: 3 MByte 
XMS/EMS verfügbat 
Feslplattenplotz: ca. 3 MByte 
Besonderheiten: Spielstände 
speicherbar; Videosequenzen 
Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit CD-ROM-Laufwerk, 
Windows, Maus und Super VGA. 



Anspruch Für Anfänger 

Grafik Sehr Gut 

Sound Gut 




Das neue Diskettenmagazin 

Der Spiele-Klassiker zum unglaublichen Preis 



* Anim/fBi, 






°isketh 



e im Heu 



(, 




Mkti-* 



U " E *°«U, C 



°0!a;« i8rte 

,., Gra »uno 
«m ga 

""'mason 



;rer weit - aem neiligen Gral. Böse 
Buben gibt es mehr als genug: Schläger, Söldner. Spione und 
Verräter; nicht zu vergessen die Kampfflugzeuge und die töd- 



lichen Fallen des Gralste , 
die gefährlichen Situationen und finden Sie den hi 
:he Hände gerät! 

Die PC-SPIELE-DISC 1 gibt's abl6. 12. 93 am Kiosk. 



HELI 

Immer Ärger mit dem Virus: 
Diesmal hat die böse DNA 
Mensch und Maschine gleich- 
zeitig in ihrer Gewalt. 



Iran Helix nutzt den Windows- Bildschi 
schwarzer Rand übrig. 



Ein Trainingsflug des Raum- 
schiffs Jeremiah Obrian steht 
unter einem schlechten Stern. Der 
Kaffee ist ausgegangen, der Käpt'n 
hat schlechte Laune und ein frem- 
dartiger Killer-Virus treibt sein 
Unwesen. Der Virus hat nicht nur 
den Bordcomputer übernommen, 
das Trainingsziel (ein unbewohnter 
Planet] gegen ein anderes ausge- 
tauscht (einen dicht besiedelten 
Planeten), sondern greift jetzt auch 
die Mannschaft auf zwei Arten an: 
Zum einen hetzt er den Verteidi- 
gungs-Roboter »Defender« auf die 
Crew, zum anderen inifizierteralle 
mit einer unbekannten Krankheit, 
die das Imunsystem in kürzester 
Zeit zerstört. Fazit der Aktion: Wir 
haben ein verseuchtes Raumschiff, 
das mit dicken Laserkanonen gera- 
dewegs auf einen unbewaffneten 
Urlaubsplaneten zurast. Ankunftszeit 
Minuten. 

Da kann nur noch der beste Roboter- Experte der Raumflot- 
te helfen. Per Fernsteuerung schleusen Sie eine Sonde an 
Bord der Obrian, welche die Selbstzerstörung des Schiffs 
aktivieren muß. Bevor der Defender sie dahinraffte, hat die 





Aus der Irttro: Der Captain der Jeremiah Obrian infor- 
miert die Raumflotte über den Killer-Virus 



in gerade mal 90 




Crew noch Sprengladungen 
anbringen können. Wie diese 
auszulösen sind, ist über Video- 
Nachrichten zu erfahren, die im 
Schiff versteckt wurden. Sie sit- 
zen also gemütlich vor einem 
kleinen Computerschirm und 
haben 90 Minuten Zeit, eine 
Welt zu retten. 

Die Steuerung der Sonde erfolgt 
im wesentlichen über schöne 
große Richtungsknöpfe, die Sie 
rechts unten mit der Maus 
anklicken können. Dabei sehen 
Sie in vorberechneter 3D-Animation im Fenster links oben, 
was die Kamera der Sonde aufzeichnet. Mit einem Robo- 
terarm an der Sonde können Sie sich an den Data-Access- 
Ports in den Bordcomputer einklinken; zu Beginn fehlt Ihnen 
jedoch die Autorisierung, um überhaupt was mit dem Com- 
puter anstellen zu können. Dazu benötigen Sie DNA-Pro- 
ben der Crew-Mitglieder. Sie müssen also die Räume des 
Schiffs mit einem Scanner durchsuchen und mikroskopisch 
kleine Hautstücke, Haare oder andere DNA-Lieferanten fin- 
den, mit denen Sie den genetischen »Fingerabdruck«, den 



IM VERGLEICH 



Es ist kein Mainstream-Action- 
K null er ä \a Rebel As sauft, aber 
SF-Fans werden sich trotzdem 
schnell mit Iron Helix anfreun- 

, Die gelungene Mischung rL ■ 

>nd Adv.nfur. ist Sherloch HoFmes, Vol. Il[ 



Rebel Assault 


91 


IRON HELIX 


77 


7th Guest 


62 


Dracula Unten shed 


51 



38 



In den einzelnen Räumen können Sie sich an verschiedene Positionen 
bewegen und mit dem Roboter-Arm Gegenstände untersuchen 



zwar nicht sanderlich komplex, bietet aber spielerisch ausge- 
wogeneres als beispielsweise 7th Guest. Die beiden Mager' 
Adventures von Icom (Dracula, Sherloek Holmes) können de 
nicht mitholten. 




n Sie versagen, wird ein ganzer Planet zerstört - s 
r gut aus, ist aber trotzdem nicht erstrebenswert 



der Bordcomputer fordert, überlisten. Erst dann können Sie 
bestimmte Türen öffnen, dem Computer wichtige Informa- 
tionen entlocken und rauskriegen, wie denn nun die Selbst- 
zerstörung aktiviert wird. 

Was neben dem Zeitlimit von nur 90 Minuten die Suche ein 
wenig erschwert ist die Tatsache, daß ein böser Killerrobo- 
ter immer noch durch die Gänge streift. Der Defender hat 
direkten Anschluß zum Schiffscomputer und kann deswe- 
gen beispielsweise feststellen, wenn Sie Türen öffnen oder 
Lifte benutzen. Daraus versucht er ständig, die Position des 
Eindringlings zu errechnen und ihn schließlich mit einem 
kleinen Laserstrahl zu überraschen. Da Sie nur drei Sonden 



'«> '| BORIS SCHNEIDER 

Langsam lohnt sich der Kauf ehen die Progrc 
eines CD-ROM-Laufwerks Neuverteilung der Hin 
wirklich: »Iran Helix« lebt jedem Spiel einigermaßen aus 



nicht zuletzt davon, 
letzten Schraube und Animati- 
on durchgestylt zu sein. 
Das Spielprinzip ließe sich 
zwar auch als Diskette ver- 
wirklichen, dann aber wäre 
das Gefühl, tatsächlich eine 
Sonde durch ein Raumschiff zu 
steuern, bei weitem nicht so 
realistisch. Der ständig hinter 
mir herjagende Defender läßt 
den Adrenalin- Spiegel in die 
Höhe schnellen, nur die teil- 
weise arg hölzern spielenden 
Schauspieler machen diese 
realistische Atmosphäre wie- 
der ein wenig kaputt. Das es 
recht wenig Puzzles gibt, gtei- 



' Iran Helix macht auch bein 
dritten Durchspielen noch 
Spaß. Auch die drei unter- 
schiedlichen Schwierigkeits- 
grade machen Sinn. 
Obwohl das Spiel ganz flüssig 
abläuft, bin ich mit der Grafik 
nicht ganz zufrieden. Die Bil- 






jklei 



n Fen- 




stern sind durch Verwendung 
van »Dithering« ziemlich zer- 
rissen; die sich ständig 
abwechselnden hellen und 
dunklen Bildpunkte lassen 
manchmal das Gefühl auf- 
kommen, daß die Grafiker 
nicht sorgfältig genug gear- 
beitet haben. 




zur Verfügung haben, sollten 
Sie Begegnungen mit dem 
Defender besser weit aus dem 
Weg gehen. 

Die Jeremiah Obrian hat sechs 
Decks, die alle mit einem zen- 
tralen Fahrstuhl sowie mit eini- 
gen Notleitern verbunden sind. 
Ein Grundriß des Decks, auf 
dem Sie sich gerade befinden, 
wird dabei rechts in der Bild- 
schirmmitte ständig angezeigt. 
Hier wird auch durch ein Kreuz 
die Position des Defenders 
kenntlich gemacht, sofern er 
sich auf dem gleichen Deck 
wie Sie befindet. Computer- 
menüs und Daten sowie 
Videoclips der Crew sehen Sie 
in einem Fenster rechts oben. 
Da alle 3D-Grafiken in Iron 
Helix mit entsprechender Soft- 
ware vorberechnet und als 
Videos gespeichert wurden, ist 
das CD-ROM entsprechend 
voll. Außerdem benötigt das Spiel satte 16 MByte auf Ihrer 
Festplatte. Dafür ist Iron Helix außergewöhnlich schnell. 
Nachladezeiten von CD sind praktisch überhaupt nicht fest- 
zustellen, auch kleinere Windows-Systeme kommen flott mit 
den Datenmengen zurecht. Allerdings wird ein 256-Farben- 
Treiber für die Auflösung von 640 x 480 benötigt. Wenn Sie 
Windows in höheren Auflösungen betreiben, sollten Sie für 
Iron Helix auf 640 x 480 umschalten, da ansonsten nur ein 
sehr kleiner Teil des Bildschirms ausgenutzt wird. Die zur 
Zeit erhältliche Version ist noch in englischer Sprache; eine 
spezielle Version mit deutschen Untertiteln soll noch im 
Dezember auf den Markt kommen. (bs) 



Um die Sicherheitsabfrage der Computer zu überlisten, 
Sie DNA-Proben der Crew- Mitglied er finden 



Sechs Decks 
sucht werden 



s 



IRON HELIX 



3 PC/XT J 286 

□ EGA □ VGA 

■ AdLib/Soundbl. J Roland 

J Tastatur ■ Maus 



I 386/486 

I Super VGA 

I General Midi 

I Joystick 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Co. Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 



Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Action-Adventure 
Spectrum Holobyle 
DM 140,- 

Englisch; befriedigen d 
(deutsche Version in 
Vorbereitung) 
Englisch; viel Sprachaus 
gäbe (deutsche Version 
Vorbereitung) 



Freies RAM: min. 4 MByte 
(unter Windows 3.1 ) 
Feslplattenplatz: ca. 16 MByte 

Besonderheiten: Lösungsweg variiert 

leicht von Spiel zu Spiel 

Wir empfehlen: 

486er (min. 33 MHi) mit Super 

VGA, 8 MByte RAM, Maus und 

Windows 3.1. 




V 



DRACULA UHLEASHED 



London, Nebel, Leichen: Im Zuge der 
Drocula-Renaissance im Kino darf 
auch ein CD-ROM mit dem Blutsauger 
nicht fehlen. 

So ist das mit der Liebe. Eigentlich sind Sie ja aus 
Texas nach London gekommen, um den seltsa- 
men Tod Ihres Bruders Quincy zu untersuchen. 
Doch dann trafen Sie ein schönes Mädchen und alle 
Mordsgeschichten waren schnell vergessen. Die 
Heirat steht vor der Tür, da stellen sich Alpträume 
bei Ihnen ein - liegts an der Braut? Der zukünftige 
Schwiegervater stirbt zumindest eines höchst unge- 
wöhnlichen Todes und die Schwierigkeiten fangen 
an. Wenn Sie jetzt nicht aufpassen, schlägt schon 
bald eine Vampirin die Zähne in Ihre Halsschlag- 
ader - wie unappetitlich. 

»Dracula Unleashed« ist das neue Spiel der Pro- 
grammierer von »Sherlock Holmes Consulting 
Detective«, dem ersten CD-ROM, das Videosequenzen ein- 
setzte. Die Firma hieß früher [com, wurde vom amerikani- 
schen Kabelfernseh-Anbieter Viacom aufgekauft und heißt 
jetzt dementsprechend Viacom New Media. Durch die Fern- 
seh-Verbindung konnte 
jetzt wesentlich mehr Geld 
in die Videosequenzen 
investiert werden. Eine 
knappe Stunde Videos fin- 
den sich auf dem CD-ROM 
wieder, die recht ordentlich 
mit Schauspielern, aufwen- 
digen Kulissen und dem 
einen oder anderen Spe- 
zialeffekt gedreht wurden. 
Diesmal haben die Ent- 
wickler versucht, ein rich- 
tiges Adventure-Spiel abzu- 
liefern, im Gegensatz zu 
den Holmes-Spielen, die sich auf das Befragen von Zeugen 
beschränken. Bedient wird das Ganze mit schicken Icons 
am unteren Bildschirmrand. Es gibt Gegenstände, die in 
einem Inventory 
verwaltet werden 
können, diverse 
Orte, die Sie 
besuchen, sowie 
eine langsam 
tickende Uhr, 
welche Sie unter 
Zeitdruck setzt. 
Sie reisen von Ort 





Zwar soll man nfcht alles glauben, - 
in der Zeitung steht, doch die Times 
enthält einige wichtige Hinweise 



Halbauto- 
matisch 
v/erden alle 


ss| 






Notizbuch 





am liebsten von 



zu Ort, indem Sie einem Kutscher Ihr Fahrziel angeben - 
durch Anklicken der Adresse in Ihrem Notizbüchlein. An 
praktisch jedem Ort wartet eine mehr oder minder lange 
Video-Sequenz, in der meistens Hinweise und manchmal 
auch einen Gegenstand enthalten sind, auf den Besucher. 
Damit nichts vergessen wird, können Sie den Inhalt der 
Gespräche in einem Notizbuch automatisch festhalten lassen. 
Bis dahin ähnelt das Programm anderen Adventures; eine 
Besonderheit betrifft jedoch den Einsatz von Gegenständen, 
der so nicht ganz logisch ist. Um ein Objekt zu benutzen, 
müssen Sie es in die Hand nehmen, bevor Sie den entspre- 
chenden Ort benutzen. Dann erscheint eine andere Video- 
sequenz, als wenn Sie den Ort ohne den Gegenstand in der 
Hand betreten hätten. Dementsprechend können Sie Ihre 
Gegenstände auch nur auf der Straße untersuchen und neh- 
men. Sind Sie erstmal in einem Gebäude drin, kommen Sie 
an Ihr Inventory nicht mehr ran. 




Diese Bardame zapft leider nur Bier und kein Blut.., 





Im Inventar werden alle eingesammelten Gegenstände 
zw ischengelagert 



BORIS SCHNEIDER 



jck; Staunen! Dies- 
mal haben die Programmierer 
ein richtiges Adventure mit 
Gegenständen und Puzzles 
erschaffen - was für ein Fort- 
schritt nach Sherlock Holmes. 
Zweiter Eindruck; Ungläu- 
biges Staunen! Wie man es 
schaffen kann, ein Spiel- 
prinzip derart zu ruinieren, 
ist wirklich rekord verdäch- 
tig. 

Es gibt in diesem »Adventure« 
kein Puzzle, das man tatsäch- 
lich lösen könnte. Im ganzen 
Spiel findet sich keinerlei Hin- 
weis, daß Sie Ihrer Verlobten 
am ersten Tag ein Halsband 
mit einem Kreuz bringen müß- 
ten; wenn Sie es vergessen, 
werden Sie zu Beginn des 



zweiten Tages ohne Ausweg 
umgebracht. Alle »Rätsel« in 
diesem Spiel haben diesen 
Charakter: Sie müssen erst 
etwas falsch machen, sterben 
und wieder einen alten Spiel- 
stand laden, um rauszukrie- 
gen, was das Programm 
eigentlich will. So ein Vorge- 
hen ist eine Beleidigung für 
jeden intelligenten Menschen, 
der seine Logik mit jener der 
Programmierer messen will. 
Da kann auch die exzellente 
technische Qualität der Videos 
und die passable schauspiele- 
rische Leistung nicht mehr 
weiterhelfen: Dracula Unleas- 
hed gehört zurück in den 
Eichensarg, mit einem Holz- 
pflock durchs Loch der CD. 



Dracula Unleashed läuft wahlweise in VGA- oder Super 
VGA-Auflösung. Für Super-VGA ist eine Grafikkarte mit 
Vesa-Treiber erforderlich. 

Bis auf die Spielstände wird keinerlei Platz auf der Festplat- 
te benötigt; das Programm erkennt sogar selbständig die 
Soundkarte und muß nicht konfiguriert werden. 





DRACULA UNLEASHED 

J 286 ■ 386/486 


m 


J PC/Xl 


J EGA 


■ VGA 


■ Super VGA 


■ AdLib 


'Soundbi. -1 Roland Q General Midi 


3 Tastati 


jr ■ Mau 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure 


Freies RAM: ca. 570 KByte und 


Hersteller 


Vi ut om New Media 


2 MByte EMS frei 


Ca -Preis 




Festplaltenploti: ein paar Kilobyte 


Kopierst hui 




für Spielstände 


Anleitung 


Englisch; viel und gut 


Besonderheiten: Adventure mit pro- 


Spieltext 


Englisch; sehr viel. 


fessionell gedrehten Video Sequenzen. 




Sprach aus gäbe 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Ausreichend 


(min. 33 MHz) mit Super-VGA und 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 


ttous. ^^ 


Grafik 


Sehr gut 




Sound 


Gut 


11^ 

44M- 



^ 



GOBLIINS 1 jt 1 



Ein Prinz -geraubt. Der königliche Vater- verzweifelt. 
Die Lage - aussichtslos. Doch wenn es zwei unschein- 
baren Kobolden gelingen würde, sich zum Schloß des 
schändlichen Kidnappers vorzutüfteln, könnte doch noch 
ein Happy-End bei der Geschichte herausspringen. Sie steu- 
ern die höchst unterschiedlichen Helden von »Gobliins 2«: 
Fingus ist der schüchterne, schlaue Typ; Kollege Winkle der 
Gobiin fürs Grobe. Durch stets Wechseln zwischen diesen 
Charakteren müssen Sie eine 



£T\| HEINRICH 
\ WJ* LENHARDT 

Ein ebenso witziges wie knif- 
fliges Spiel, aber nach einem 
Jahr Entwicklungszeit hatte ich 
mir von der CD-Version mehr 
Verbesserungen erwartet. Der 
einzige echte Fortschritt ist die 
englische Sprachausgabe, 
doch deswegen wird kein gei- 
stig gesunder Gobi in (bzw. 
Mensch) sich das Spiel 
nochmal kaufen, wenn er die 
Disketten-Version schon 
besitzt. 

Hätte Coktel Vision die beiden 
ersten Gobi ins- Spiele zusam- 
men auf eine CD gepackt, 
wäre meine Euphorie minimal 
größer. So schneidet Gobliins 
2 unter CD-ROM-Gesichts- 
punkten eher bescheiden ab; 
mehr als die Punktzahl der Dis- 
kettenversion ist bei der 
Gesamtwertung nicht drin. 



Reihe von garstigsten Puzz- 
les knacken. 

Grafisch und spielerisch gibt 
es keine Unterschiede zur 
alten Diskettenversion. Aku- 
stisch wurde Gobi uns 2 aber 
ordentlich aufgemöbelt: 
Musik, Effekte und Sprache 
werden als CD-Sound wie- 
dergegeben; die Sprachaus- 
gabe ertönt aber nur in Eng- 
lisch. Dank deutscher 
»Untertitel« bleibt das Pro- 
gramm auch ohne Fremd- 
sprachen-Kenntnisse spiel- 
bar. Als Bonustracks packte 
der Hersteller vier Demos 
auf die CD. (hl) 





GOBLIINS 2 

■ 286 

■ VGA 
/Soundbl. Q Rola 
jr ■ Mau 


■ 386/486 

□ Super VGA 

d ü General Midi 

□ Joystick 


m 


j PC/Xl 
_i EGA 
■ AdLib 
J Tastet 


Spiele- Typ 
Hersteller 


Adventure 
Coktel Vision 




Freies RAM: min. 590 KByte 
Festplattenplati: ca. 5 MByte 


Ca.-Preis 

Kopier schut 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 


DM 100,- 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; befriedigend 

Gut 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 


Besonderheiten: Englische Sprach aus- 
gäbe; auf Wunsch deutsche Unterti- 
tel. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 16 MHz) mit 2 MByte RAM, 

Maus und VGA. 


Grafik 


Gut 






Sound 


Gut 




« 76^Ä-J 




TETRIS 

Was treibt einen sonst psychisch stabilen Menschen dazu, 
mit tränenden Augen auf einen Bildschirm zu starren 
und in stupider Monotonie fallende Klötzchen zu sortieren? 
Tetris natürlich - was sonst? 



Man kennt's ja: Ein einsames Klötzchen purzelt lang- 
sam, aber unaufhaltsam in einen Becher. Der Spie- 
ler kann es via Tastatur nach rechts und links verschieben 
und das gute Stück um seine eigene Achse rotieren lassen. 
Bis das Steinchen am Boden aufkommt (und sich nicht mehr 
verrücken läßt), muß der Spieler 1 ) eine Lücke entdeckt und 
2) den Stein richtig plaziert haben. Jedesmal, wenn eine kom- 
plette Reihe am Boden entstanden ist, löst sie sich in Wohl- 




Microsoft sorgte für die Tetris-Verbreitung unter Windows: Beim 
Entertainment Pack 1 ist diese Version mit von der Partie. 

gefallen auf und macht Platz für neue. Klar, das ist Tetris. 
So simpel kann ein Spiel ein: Ohne grafischen Schnick- 
schnack, Super- Soundtrack mit 24kanaliger Sprachausgabe 
oder 188 Protz-MByte auf der Festplatte. Doch Tetris ist die 
ideale Einstiegsdroge: Einmal gespielt, schon ist man süchtig. 
Die Zahl der Leute, die nach ausgiebigen Tetris-Sessions im 
Geiste Autos auf der Straße, Softwarepackungen oder Freund- 
innen gestapelt haben, soll gar nicht so klein sein. Das Teuf- 
lische: Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. 
Das hatte sich der russische Mathematiker Alexej Pashitnov 
nicht träumen lassen: Daß er als Nebenprodukt seiner For- 
schung den Rubik's Cube des Computerzeitalters erfinden 
würde. Eigentlich wollte er zum Zeitvertreib ein Pentaeder- 
Puzzle programmieren. Da die fünf Bausteine zuviele Vari- 
anten zuließen, entschied er sich für Tetraeder (also vier Bau- 
steine - daher auch der Name Tetris). Sein Schüler Iwan 
Gerassimov fügte später das entscheidene Element dazu - 
den Zeitdruck, der so hübsch an den Nerven sägt. 
Doch alle Bemühungen Pashitnovs, an den Erfolg von Tetris 
anzuknüpfen, scheiterten kläglich. Seine Nachfolgerspiele 
»Wordtris«, »Hatris« oder »Super Tetris« erreichten nie die 



WUSSTEN SIE SCHON, DASS... 

■ ...Tetris auf einem »Elektronika 60« oder »D KW« -Rechner 
entwickelt wurde - einem sowjetischen Nachbau der westli- 
chen MS-DOS-PCsT 

■ ...Tetris zunächst als Raubkopie weitergegeben wurde {mit 
dem Schutz geistigen Eigentums geknechteter sozialistischer 
Programmierergenossen nahm man es in der ehemaligen UdSSR 
nicht so genau). Der Programmierer verdiente erst dann Geld, 
als Spectrum Holobyte die weltweiten Rechte aufkaufte. 

■ ...es die beste Tetris- Version für den Game Boy gibt? Erstens 
stimmt das Timing hundertprozentig, zweitens kann man Stein- 
ehen schneller in Richtung Boden runterziehen - ein Feature, das 
mein bei der Original Version schmerzlich vermißt. Drittens sorgt 
ein ausgebuffter Zwei -Spiel er-Modus für herrliche Wortwechsel 
- jedesmal, wenn man Reihen abgeräumt hat, erscheinen sie 
beim Gegenspieler und machen ihm so das Leben schwerer. 

■ ...sich Alexej Pashitnov sich seinen Taum erfüllen konnte? 
Noch bevor der eiserne Vorhang fiel, zog der 38ährig Moskau- 
er ins sonnige Kalifornien. 

■ ...man schätzt, daß Tetris heute das meistverbreitetste Com- 
puterspiel ist? 



Spielbarkeit des Originals und können getrost zur Riege 
»Software-Schrott« gerechnet werden. Dafür konnten Sega 
mit »Columns« und Nintendos »Dr. Mario« einen Ach- 
tungserfolg verbuchen - auch wenn sie die Klasse des Ur- 
Tetris nie erreichten. Die beste Tetris-Weiterentwicklung 
heißt übrigens »Blockout«: Die Programmierer ließen den 
Spieler von oben in den Becher sehen, in den knifflige Struk- 
turen purzelten. 

Natürlich gibt es inzwischen einen Tetris- Ab leger für jeden 
Computer: Sei's nun mit dem Windows Entertainment Pack 
1 oder als Gadget für Psion^Computer - überall, wo's nur 
geht, wird eifrig gestapelt. (al) 



ffl 



TETRIS 



■ PC/XT ■ 286 

■ EGA _i VGA 
□ AdLib/Soundbl. J Roland 

■ Tastatur Q Maus 



■ 386/486 
3 SuperVGA 
3 General Midi 
J Joystick 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Denkspiel 

DM 60,- 

Enqlisch; befriedigend 
Englisch; leicht 



eschritterte uni 

Ausreichend 

Mangelhaft 



Freies RAM: Je nach Version; 
generell ist Tetris nicht sehr 
RAM-hungrig. 

Festplattenplatz: ca. 1 MByte 
Besonderheiten: Die aktuellste unc 
beste Version ist »Classic Tetris« 
von Spectrum Holobyte. 
Wir empfehlen: 286er 
(min. 16 MHz) mit VGA. 




FORTSETZUNG- FOLfrT 





Mit CD-ROMs für weniger als 10 Mark 

will CDV den »Goldgräbern« der CD-Welle 

das Wasser abdrehen. 

ZUVIEL DES 
GUTEN 

Der Shareware droht der 
CD-ROM-Kollaps: 
Scheiben mit mehreren 
hundert unsortierten Program- 
men verärgern Kunden. 
Registrierungen bleiben aus. 



Es gibt kein Halten 
mehr: Niedrige Pro- 
duktionskosten lassen 
viele Kleinstfirmen von 
zweifelhaftem Ruf entste- 
hen, die dutzendweise 
Shareware-CDs produzie- 
ren. Doch vieledieserCD- 
ROMs sind ein wildes, 
völlig unsortiertes Sam- 
melsurium von veralteten 
Versionen, Doubletten 
und gar nicht lauffähigen 
Programmen. Es ist keine 
Seltenheit, daß Mailbox- 
Betreiber einfach ihre 
komplette Mailbox auf 
CD kopieren lassen - 
ohne jemals den Inhalt der 
zukünftigen CD selbst 
geprüft zu haben. Zum 
Glück gibt es auch einige 
mit mehr Liebe zusammengestellte CD-ROMs. 
Eine der ersten ordentlichen Shareware-CDs war die »Game 
Power« von CDV, einem Shareware-Händler, der Pro- 
gramm-Versionen direkt von den Original-Autoren über- 
nimmt und auch offizielles deutsches Registrierungs-Büro 
für zahlreiche internationale Programme ist. Dementspre- 
chend sorgfältig war die 
Game Power-CD zusam- 
mengestellt. Das gute Stück 
ist inzwischen aber fast ein 
Jahr alt und damit nicht mehr 
auf dem neuesten Stand. Da 
zahlreiche Konkurrenten auf 
den Markt drängen, hat CDV 
die Game Power nicht neu 
aufgelegt, sondern mischt 
jetzt auch im Markt der ßil- 
ligst-CDs mit. Auf den ROMs 
»DOS Games« und »Win- 
dows Games« findet man 
jeweils 50 Programme eben 
für DOS oder Windows. Nur 9,90 Mark soll so ein CD-ROM 
kosten - für das Geld darf man aber keinerlei Komfort erwar- 
ten. Die Spiele sind nämlich zum einen nicht von der CD 
ablauffähig (man muß sie auf Festplatte installieren) und ein 
Menü gibt es auch nicht. Ganz im Gegenteil: Die Spiele sind 
unpraktischerweise unter.der CDV-Katalognummer gespei- 




Ein Profi-Spiel gegen tausend Sharewa- 
re-Programme: Datamedia verwirrt den 
Kunden mit Di sie -Versionen auf CD. 



chert. Wenn Sie also »Get the Girl« suchen, 
erfahren Sie nur durch Ausdrucken der auf der 
CD gespeicherten Inhalts- Datei, daß es sich im 
Verzeichnis »W1885« befindet- etwas anwen- 
derfreundlicher darf es trotz 10 Mark unserer 
Meinung nach schon zugehen. 
Knapp das Doppelte kostet die CD » Action pur! «, 
die eher ein buntes Panoptikum der Shareware 
darstellt. Auch hier muß man sich wieder größ- 
tenteils durch CDV-Katalognummern wühlen, 
die lediglich in Textdateien erklärt werden. 
Neben 10 Action-Spielen finden Sie von der 
Finanzberatung für Windows bis zum Screensa- 
verfür DOS fast alle Arten von Programmen. Die 
Auswahl ist aber unvollständig: Das Malpro- 
gramm »Neopaint« fehlt, während das Diashow- 
Programm vom selben Autor, »Neoshow«, Platz 
auf »Action pur!« fand. 

Für knapp 50 Mark kriegt man mit der »Share- 
ware Deluxe Vol. 1«-CD von CompuDisc 
wesentlich mehr Komfort. Ein ansprechendes 
Menü, das die Spiele automatisch auf der Fest- 
platte zwischenspeichert, lenkt davon ab, daß es 
einige aktuelle Titel nicht mehr auf die CD 
geschafft haben. Allerdings verquickt die Delu- 
xe-CD Demos von professioneilen Programmen 
mit Werbespielen und echten Shareware-Pro- 
grammen. Registrierungs-Hinweise sind über das 
Menü kaum zu kriegen. 

Die Firma DataMedia geht das Thema wieder anders an. 
Dort dienen Shareware-Spiele nur als Garnierung für Voll- 
produkte. Schon länger auf dem Markt ist eine CD-Version 
von »Indiana Jones and the Fate of Atlantis«. Dabei handelt 
es sich um die deutsche Disketten- Version (komplett mit 
Kopierschutz) und keinesfalls um die erweiterte CD-ROM- 
Version. Als Ausgleich befinden sich sagenhafte 1000 wei- 
tere Spiele auf der CD. Daß dafür ganz tief in die Kiste von 
Uralt-Shareware gegriffen werden mußte, versteht sich von 
selbst. Im selben Stile bringt Datamedia vermeintiiehe CD- 
ROM-Versionen von Thalions »Airbus« sowie zwei Spiele- 
sammlungen mit älteren Titeln von Starbyte auf den Markt 
- alle aufgefüllt mit Shareware. Ob das noch im Sinne des 
Shareware-Konzepts ist, bleibt fraglich. 
Inzwischen laufen auch schon die ersten Shareware-Pro- 
grammierer Sturm. Wer registriert denn schon einzelne Pro- 
gramme auf einer 1 000-Spiele-CD? Ohne Registrierung ver- 
dient nur der CD-Hersteller, nicht der Programmierer. Epic 
MegaGames und Apogee, die beiden amerikanischen Top- 
Shareware-Spieleanbieter, werden bei ihren neuen Titeln 
untersagen, daß diese auf CDs angeboten werden, auf denen 
sich mehr als 1 Programme befinden. Wenn weitere Anbie- 
ter diesem Beispiel folgen, gibt es demnächst nur noch CD- 
ROMs mit viel Schrottware und solche, die sich auf eine 
Handvoll guter Programme beschränken - für den Kunden 
vielleicht gar keine so schlechte Entwicklung. (bs) 



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JAHRESINHALT 



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at Krondor-Lösung ? Mit unserem praosch genia- 
len Jahresinhaltsverze chnis kommt ma- selbst den 
schrottigsten Spielen und abgefahrens'en Grundla- 
genartikeln auf die Spu' [tw) 



PREVIEWS 

ThemafTilel) 

The 7th Guest 

Anstoß 

ßumtime 

Doom 

Dungeon Master II 

Eye of the Beholder 

F- 15 III 

Flight Simulator 5.0 

Harrier Jump Jet 

Hattrick 

IndyCar Racing 

Inferno 

Lands of Lore 

[Westwood spielt eine Rol 

Legend of Kyrandia 

Lemmings 2 

Lemmings 2 

(Eile mit Weile] 

Lothar Matthäus 



7/93 
5/93 
10/93 
5/93 
2/93 



8/93 30 

1/93 7 

11/93 24 

9/93 6 

9/93 12 

6/93 16 

7/93 8 

1/93 6 

5/93 8 

9/93 8 




!H 



Ausgabe Seite 

4/93 10 
11/93 24 







9/93 12 
/93 18 



Ultima 8: Pagan 
Unlimited Adventures 

HARDWARE 

ThemolTifell 

48ÖSX-PC-Test 

(Spielekisten für Aufsteiger] 

Aktivboxen-Kauftips 

Amsfrad Mega PC 

(Solo für Zwei] 

ASI T-ßird Drive Plus 

(Zweiter Anlauf) 

ATI Graphics Ultra Pro 

ATI Graphics Ultra Pro 

ATI VGA Stereo FX 

Audiobahn 16PRO 

Model 3600 

Audiowave 16AISP 

Blastboss 

CD-ROM-Laufwerke Kauftips 

Creative ßlaster 2.5 

Creative ßlaster Junior 

Creative Blaster Pro 4.0 

Creative Labs 

CD1 6-Edutainment Pack 

(Schafzkistej 

Cyberman 

(Die Maus, die rüttelt] 

Cyrix-Upgrade-Prozessor 

(Aus 3 mach 4) 

Diamond Speedstar 24X 

Elsa Winner 1000 

Geschenk-Tips 

(Power Up) 

Hercules Dynamite 

Hercules Graphite 

Joystick-Kauftips 

Joystick-Test 

(Viel Stick, wenig Joy) 

Legend 24 



9/93 



2/93 
2/93 



Locol-Bus VGA-Korten 

(Temporousch mit Local Bus) 

Mäuse-Test 

(Mausefalle) 

Media-F/X 

Media-Link 

Fersteuerungssystem 

(Alles unter Kontrolle) 

MegaEva/32 

MegaEva ET4000-W32 VLB 

Microsoft Windows 

Sound System 

(Mein PC versteht mich) 

Midia Sound 2000 SB 

Miracle 

(Lehr-Klavier statt Klavierlehrer] 

Modem-Kauftips 

(Bits, Bauds & die BZT, 

Number9GXEVLB 

Orchid Fahrenheit VA/VLB 

Orchid GameWave 32 

Orchid P9000 

PC-Test 486er 

(Trau'keinem unter 66) 

Pro Audio Spectrum 16 

Reel Magic 

(Vorhang auf für MPEG] 

Sound Blaster 

Sound Blaster 16 

Sound Blaster 16 

Sound Blaster 1 6 

Sound Blaster Pro 

Sound Galaxy BX/BX2 

Sound Galaxy NX Pro 

Sound Galaxy NX Pro 1 6 

Sound Galaxy NX/NX2 



8/93 36 

7/93 24 

11/93 40 

7/93 90 

12/93 20 

8/93 36 

4/93 90 

11/93 40 

5/93 72 

8/93 102 

8/93 36 

8/93 36 

12/93 22 

8/93 36 

11/93 30 

2/93 16 

11/93 36 



2/93 
9/93 
2/93 
12/93 22 
2/93 
2/93 
2/93 
9/93 
2/93 




Soundkarten-Test 


2/93 


16 


Pentium-Rechner 


(The Blasters| 






(Pentium-Power) 


Soundkorten-Test 1 6-Bil 


9/93 


16 


Speichermanager 


(Klosse statt Masse) 






(Noch mehr RAM!| 


Soundkarten-Test 3 


11/93 


40 


Steckkarten-Einbau 


(Seh acht der Sound-Standards) 






(Sesam ohne dich) 


Soundman 16 


9/93 


16 


VGA-Karten 


SoundWave 32 


11/93 


40 


(Im Reich der 10000 Pixel) 


Stereo-F/X 


2/93 


5 


Viren 


SoundkarierrKauttips 


12/93 


22 


[Wenn dos Virus zweimal klingelt) 


Thunderboard 


2/93 


16 


Windows 


Ultra Sound 


2/93 


16 


(zum Durchsteigen] 


VGA-Karten Kauftips 


12/93 


20 




Video Seven Miroge 


8/93 


3o 


SOFTWARE 


Winsound 1 6 


9/93 


16 


ThemafTiiel) 

3D Construction Kit 2.0 


GRUNDLAGEN 






Abenteuer Dinosaurier 


Thema (Titel) 


Ausgabe Seite 


The Animols 



Bildschirme 5/93 

(Kampf den Strahlemännern) 

Bug Report Teil 1 6/93 

(Ultima 7, Strike Commander, Links 386 Pro...) 

Bug Report Teil 2 7/93 

(Ultima Underworld II, Microprose, Patches...) 

Bug Report Teil 3 10/93 

(King's Quest VI, Tornado, Pirates Gold, Roilr 

Tycoon Deluxe...) 

Cache 5/93 

(Käsch äs Käsch can) 

CD-ROM-Laulwerke 5/93 

(Rotierende Megabytes) 

CMOS 10/93 

(Der Tag an dem dos CMOS stillstand) 



CompuServe 

CONFIG.SYS/AUTOEXEC.BAT 

(Das Ende der Bool-Disk) 

CPUs 

(Prozessor-Parade) 

Daten retten 

(Jäger der verlorenen Datei) 

Dreidimensionales Hören 

Extended/Exponded Memory 

(Mehr RAM) 

Festplatten-Verdoppler 

(Aus Eins mach Zwei) 

local-Bus VGA-Karten 

(Temporausch mit Locol Bus) 

Midi-Soundkorten 

(Mach's mit MIDI) 

Multiplayer-Spiele 

(Alle für einen) 

Netzwerke 

(Ins Netz gegangen) 

Nullmodem-Verbindung 

Overdrive-Chips 



3/03 
4/93 



2/93 98 



12/93 112 



3/93 
2/93 



3/93 78 



8/93 



5/93 



10/93 



10/93 



10/93 
6/93 



10/93 16 



3/93 82 



8/93 45 



1/93 86 



1/93 112 



1/93 80 





10/93 96 



Bau 8. Kauf 

Das Bertelsmann 

Universal-Lexikon 10/93 94 

Bildschirmschoner 2/93 94 

(Schonzeit: After Dark 2.0, Dark Fader, Intermissi- 

on 3.0, Matinee, Screen Antics, Star Trek) 

Bildschirmschoner 4/93 26 

(Zweiter Schongang: Alive, Origin FX) 

Biidschirmschoner 12/93 36 

(Schöner Schonen: After Dark for DOS, Opus'n'Bill, 

Microsoft Scenes, The Disney Collection) 

Bodybuilding 12/93 32 

Bundesliga 1963-1993 11/93 108 

Chronik des 20Jahrhunderts 12/93 42 

Cinemanio 

Cinemanio '94 

Druckprogromme (Kauftips) 

Grafik-Software (Kauftips) 

The Grammy Awards 

Guinness Multimedia 

Disc of Records 

Jurassic Art 

Lotus Organizer 

Malony's 

Mario Teaches Typing 

Media-Visionen 

Microsoft Dinosaurs 



3/93 20 

12/93 44 

12/93 28 

12/93 31 

9/93 101 

8/93 95 

9/93 24 

2/93 22 

8/93 94 

5/93 24 

8/93 94 

10/93 36 



More After Dark 9/93 22 

(Schont schon wieder) 

Multi-CD Magazin 

Multimedia Beetho 1 

Space Shuttle 

Stereo 

(Die Windows- 

Sybex Dino 

Der Urmensch 

Utilities (Kauftips) 

Video Director 

Welt der Chemie 

Welt der Pharaonen 

Welt der Tiere 

SHAREWARE 

& PUBLIC DOMAIN 



12/93 


11 


7/93 


19 


12/93 


40 


9/93 


102 


10/93 


37 


11/93 


110 


12/93 


30 


10/93 


92 


11/93 


110 


11/93 


110 


11/93 


110 



ThemalTirell 


Ausgabe Seite 


Alk (Promille-Zählerl 


9/93 


26 


Brix (Klötzchen schieben) 


9/93 


26 


Catacomb Abyss 


3/93 


75 


(Schaurige Dungeons) 






Commander Keen 


2/93 


102 


Dore to Dream 


6/93 


94 


(Abenteuer iches Windows) 






DOS Control Center (DCC) 


1/93 


89 


Dschump! 


12/93 


106 


G ückswond Pro 


8/93 


96 


Gateword 


9/93 


27 


{Galaktische Schatzsuche) 






Jet Pack 


8/93 


97 


The Lights go down 


5/93 


74 


(Shareware- Schoner) 






Major Stryker 


4/93 


93 


(Baller-Knoller) 






Monster Bosh 


7/93 


86 


(Jenseits von Keen) 






Neopaint (Pixel-Magie) 


3/93 


74 


Overkill (Baller-Knallerl 


4/93 


93 


Paperware für Windows 


6/93 


98 


(Papier ist geduldig) 






PKZIP (Flexible Datenpresse) 


4/94 


92 


Sokoball of Osaka 


12/93 


106 


(Ab in die Kiste) 






So ar Winds (So ar-Drcma) 


5/93 


75 


VGA Planets 


10/93 


20 


Was kostet die Welt 


7/93 


86 


(Porto-Panik) 






■ BIZARRE ANWENDUNGEN 


ThemafTiiel) 


Ausgabe 


Seite 


Chinesisches Horoskop/Windows 


4/93 


82 


(Von Yin zu Yang) 






Der elektronische Liebesbrief 


2/93 


104 


[Liebe geht durch das Keyboard) 







JAHRESINHALT 



Das elektronische Toges-Horoskop 3/93 


22 


'!]'' 






Ultima VII/2 Serpent Islem (Teil 1 


7/93 102 


(Es steht in den Sternen] 










Ultima VII/2 Serpent Isle (Teil 2) 


8/93 114 


Gardener's World 3D-Designer 


10/93 


90 


■J'J 






Ultima Underworld 1 


4/93 110 


[Nicht nur für Gartenzwerge) 






J J 






(Komplerrlösung Teil 1] 




The Legend of Kamosutra 


11/93 


109 


B ue Force 


9/93 


104 


Ultima Underwor d II 


5/93 86 


(Stellungskrieg) 






Burntime 


11/93 


116 


(Ergänzung) 




PCelera 


12/93 


108 


Comanche 


3/93 


87 


Ultima Underworld II 


5/93 90 


(Dichter & Denker) 






Creepers 


4/93 


99 


(Komplettlösung Teil 2] 




PC Karooke 


9/93 


100 


Crusaders of the Dark Savant 


4/93 


102 


Ultima Underworld II (Kurztip] 


7/93 104 


(Sing ma wieder) 






(WizardryVIl) 






Whale's Voyage 


11/93 121 


Das PC-Kochbuch für jeden 






Dark Side of Xeen 


11/93 


122 


X-Wing [Kurztip) 


5/93 86 


(Es ist angerichtet!) 






(Mighl 8, Magic V) 






X-Wing-Guide 


7/93 98 


Pinnwond für Windows 


5/93 


16 


Dark Sun 


12/93 


124 






(Pin-Up| 






Day of the Tentade 


8/93 


105 


■ NEUE DEUTSCHE WELLE 


PC-Cockloil 


8/93 


104 


Dynobaster 


10/93 


100 


ThemaiTilet' 


Ausgabe Seite 


(Prosit!) 






Eishockey Manager 


12/93 


132 


Betraya ot Korndor 


12/93 104 








Eye of the ßeholder 3 


8/93 


108 


Comanche Mission Disk 1 


7/93 17 


■ BUCHBESPRECHUN« 


Flashback 


9/93 


109 


Crusaders of the Dork Savant 


5/93 14 


Thema ITileli 


Ausgabe Seite 


Fashback 


11/93 


132 


(WizardryVIl) 




Advenfure-Buch 


7/93 


16 


Freddy Pharkas 


7/93 


96 


Dark Queen of Krynn 


7/93 17 


Botchman 


8/93 


33 


Gobliins 2 


3/93 


94 


Dark Side ofXeen[Might 8, Magic 


V) 12/93 105 


Dark Sun-Romane 


12/93 


18 


History Line 1914-1918 


3/93 


93 


Dune II 


5/93 14 


Die Geheimnisse des 






Human Race (Jurassic Levels) 


10/93 


100 


Eye of the Beholder 3 


12/93 104 


Wing Commander 


6/93 


20 


The Humans 


2/93 


105 


The Incredible Machine 


5/93 14 


Götter, Ge d und große Taten 


12/93 


'8 


Inca 


12/93 


132 


Lost Files of Sherlock Holmes 


2/93 8 


Go f mit Links 


6/93 


20 


Indiana Jones/ Atlantis 


1/93 


91 


Might & Magic 4 (Clouds of Xeen 


2/93 8 


Große Buch zu SimCily 8, SimEarth 6/93 


21 


King'sQuestVI 


2/93 


111 


Prophecy of the Shodow 


2/93 8 


Die Kathedrale 


7/93 


12 


Lands of Lore 


10/93 


108 


Star Trek/25th Anniversary 


2/93 8 


(Die Rache des Baumeisters) 






Lemmings 2 


11/93 


132 


Veil of Darkness 


7/93 17 


Lemmings 2 Spie -Power 


10/93 


19 


Links 386 Pro 


4/93 


100 


X-Wing Upgrade Kit 


12/93 104 


Lemmings-Buch 


7/93 


16 


The Lost Files of Sherlock Holmes 


2/93 


107 






Lucasfilm-Games-Buch 2 


7/93 


16 


Lost 5ecretof the Rainforest 


6/93 


103 


■ FINALE 




Maxis-Buch 


8/93 


32 


|Eco Quest II] 






Thema Titel! 


Ausgabe Seite 


Menschen und Computer 


12/93 


18 


The Lost Vikings 


10/93 


100 


Anleitungs-Texte 


9/93 122 


Miss Word 


8/93 


33 


Maniac Mansion 


11/93 


130 


Apple & Aspirin 


3/93 102 


MS-DOS 6 mühelos 


8/93 


33 


Might & Magic IV 


3/93 


90 


Brian Moriorty 


11/93 138 


PC -Spiele Schummelbuch 


12/93 


18 


[Clouds of Xeen] 






DOS Extra 


11/93 138 


SimCity für Windows 


6/93 


21 


Pinball Dreams 


12/93 


132 


Duden-Award 


2/93 118 


Spiel& Spaß mit Windows 


8/93 


32 


Prince of Persio 2 


9/93 


109 


E -Fisch-Anleitung 




Sportspiele-Buch 


8/93 


32 


Prince of Persio 2 


11/93 


118 


El-Fisch-Werbung 




Wing Commander Pilcten-Handb 


uch 6/93 


20 


(Alle Levels im Überblick) 






El-Kitsch 


6/93 110 


X-Wing Piloten-Power 


10/93 


18 


Privateer (Player's Guide) 


12/93 


114 


Epson-Werbung 


4/93 118 


X-Wing Soga 


10/93 


18 


Quest for Glory 


2/93 


114 


Grüner Punkt 


11/93 138 








Return of the Phantom 


9/93 


110 


Kalender-Werbung 


5/93 102 


TIPS&TRICKS 






fietum to Zork 


12/93 


na 


Liesmich.TXT 


1/93 102 


ThemalTitel: 


Ausgabe Seile 


Rex Nebular 


1/93 


99 


Major X 


12/93 138 


The 71h Guest 


7/93 


92 


Ringworld 


5/93 


98 


Mediatool-Buch 


10/93 122 


A one in the Dark 


3/93 


88 


Robocod - James Pond 2 


11/93 


132 


Netzwerk-Feh er 


5/93 102 


Battle Isle Data Disk II 


7/93 


104 


Secret of Monkey Island 


10/93 


105 


Pentium 


4/93 118 


Betrayal ot Krondor 


9/93 


"06 


Sensib e Soccer 


11/93 


120 


Posteitzahlen 


9/93 122 


(Kapitell -4) 






Shodow of the Comet 


6/93 


100 


Reinigungs-Diskette 


12/93 138 


Betraya at Krondor 


10/93 


102 


Sim City 


12/93 


128 


SimAmiga 


3/93 102 


(Kapitel 5-9] 






Simon the Sorcerer 


12/93 


129 


SimBus Linie 320 


9/93 122 


Betrayol at Krondor 


12/93 


132 


Space Quest V 


5/93 


87 


SimCGA 


12/93 138 


(Deutsche Rötseltruhen-Codes) 






Syndicote 


9/93 


109 


SimCommander 


7/93 110 


108 














PC PLAYER 1/9-1 



SimDate 

Simln 

Sim Laptop 

SimLearning 

SimMultimedia 

SimPressRelease 

SimWindows 

Sting als Starlord 

Strike Commander 

Texel-CD Rem Anleitung 

Telefon-Aneitirg 

Top 5 Art -486er 

Top 5 ßosewienter 

Top 5 CD-ROM 

Top 5 Deluxe 

Top 5 El-Fisch-Kaufgründe 

Top 5 Letzte Worte 

Top 5 Microprose Summer Surpri; 

Top 5 MS-DOS 

Top 5 PC-Kauf 

Top 5 Sample- Sounds 

Top 5 Ultimo-Karten 

Top 5 Werbespiele 

Twain-Scanner-Standard 

WinFax 



4/93 118 

10/93 122 
2/93 118 
5/93 102 
8/93 122 

11/93 138 
1/93 102 

10/93 122 
7/93 
8/93 

11/93 
3/93 

12/93 
4/93 118 
8/93 122 
6/93 HO 
5/93 102 
9/93 122 
2/93 118 
1/93 102 

11/93 
7/93 

10/93 
3/93 

12/93 



13 




■ STARKILLER 

ThemalTitel) 

Auf und davon (Folge 52) 

Der doppelte Bill (Folge 46] 

Dos Netzwerk 

Der neue Bordcomputer 

Nur keinen Stress (Folge 50) 

Metamorphose (Folge 45) 

Tag der Abrechnung (Folge 44) 

Tag des Tentakels (Folge 48) 

Die Tnllionen-Credit-Disk (Folge 51] 11/93 

Under New Management (Folge 49) 9/93 

Wo ein Schwarzes Loch ist, 

da ist auch ein Weg (Folge 43) 3/93 

Zwei Bills kommen selten allein 7/93 

(Folge 47) 

■ Sonstiges 

ThemofTitel) Ausgabe 

Adventure-Special 9/93 

(Ein Puzzle kommt selten aliein) 

CES Chicago 8/93 

CES Las Vegas 3/93 

ECTS London | Frühlings-Erwachen) 6/93 

ECTS London [London Live) 11/93 

Frankfurter Buchmesse 12/93 

(Im Zeichen der CD) 

Interplay 12/93 

Kauftips (Schenk Dir was) 12/93 



Multiplayer-Spiele 

World of Commodore-Messe 

(Premiere) 

■ SPIELE-TESTS 

Nome Wertung 



Abandoned Places 


37 


Airbus A320 USA-Edition 


29 


Alcatraz 


26 


Alone in the Dark 


77 


Amazon 


47 


Amberstar 


54 


Ambush at Sorinor 


56 


Ancient Art of War - Skies 


54 


Anstoss 


85 


Armour-Geddon 


46 


Baionce 


39 


Bononia 


48 


Batman Relurns 


31 


Battle Isle Dolo Disk II 


75 



Battlechess 4000 

ßeauty and the Beast 

Betrayal at Krondor 

Bloodstone 

Blue Force 

Body Blows 

Bubble&Quoak 

Burntime 

BuzzAldrin' 

Caesar's Palace/Windows 

Cannonodi 

Car & Driver 83 

Castles II 72 

Challenge o.t. Five Realms 60 

Championship Manager '93 43 
11 
82 
45 
29 
21 



67 
54 
83 
33 
51 
64 
30 
73 
nta Space 77 
32 
24 



Chess Maniac 

Chessmaster 4000 Turbo 

Cobra Mission 

Cogito 

Cohort II 

Comanche 

Comanche Mission Disk 1 

Contraptions 

Cool World 

Creepers 

Crusaders of the Dark Savant 87 

(Wizardry VII) 



10/93 


24 


2/93 


6 


Ausgabe 


eile 


9/93 


76 


9/93 


46 


3/93 


68 


2/93 


78 


2/93 


70 


2/93 


82 


10/93 


58 


3/93 


56 


12/93 


öS 


3/93 


64 


6/93 


75 


4/93 


40 


11/93 


96 


7/93 


72 


2/93 


45 


9/93 


96 


9/93 


72 


11/93 


97 


8/93 


52 


11/93 


94 


6/93 


74 


10/93 


54 


4/93 


42 


2/93 


55 


4/93 


80 


1/93 


3C 


2/93 


68 


6/93 


76 


8/93 


78 


9/93 


53 


12/93 


85 


3/93 


48 


12/93 


93 


6/93 


52 


1/93 


26 


6/93 


42 


3/93 


69 


2/93 


84 


4/93 


50 




64 



Curse of Enchantia 


38 


2/93 


74 


Dark Side of Xeen 


79 


8/93 


84 


(Mighl & Magic V) 








Dark Sun (Shatfered Lands) 


78 


12/93 


78 


Daughter of Serpents 


40 


2/93 


80 


David Leodbetter's Golf 


84 


1/93 


46 


Day of the Tentoc e 


93 


7/93 


34 


Dogfight 


69 


5/93 


46 


Dr. F byd/Windows 


70 


7/93 


52 


Draculo 


42 


12/93 


56 


Dune II 


79 


2/93 


46 


Eight Ball Deluxe 


46 


10/93 


52 


Eishockey-Manager 


80 


6/93 


64 


El-Fish 


— 


6/93 


92 


E ectro Body 


46 


8/93 


83 


Elf 


53 


2/93 


48 


Elysium 


41 


3/93 


66 


Empire Deluxe 


79 


5/93 


28 


Empire Deluxe/Windows 


79 


11/93 


67 


Erben des Throns 


67 


3/93 


40 


Eric the Unready 


75 


3/93 


36 


Eye of the Beholder III 


73 


7/93 


76 


F-15 Strike Eagle III 


73 


3/93 


60 


Fa en Empire 


41 


7/93 


70 


Fields of Glory 


61 


9/93 


84 


F ashbock 


59 


7/93 


44 


Flies 


35 


3/93 


38 


Flight Simulator 5 


65 


11/93 


56 


Footba 1 Monager 3 


7 


9/93 


78 


Formulo One Grand Prix 


84 


2/93 


28 


Freakout 


64 


3/93 


45 


Freddy Pharkas 


68 


7/93 


80 


(Frontier Pharmacistl 








Front Page Sports Footba 


61 


2/93 


67 


Front Page Sports Footbal Pro 70 


11/93 


62 


Frontier (Elite II) 


53 


12/93 


76 


Fun Pack/Windwos 


43 


2/93 


54 


Goladic Warrior Rats 


48 


10/93 


66 


The Game of Life 


30 


6/93 


90 


Gemfire 


65 


2/93 


56 


Gnome Alone 


31 


9/93 


76 


Goal 


68 


12/93 


66 


Gobliins 2 


76 


2/93 


76 


Horrier Assault 


53 


2/93 


32 


Harrier Jump Jet 


72 


3/93 


62 


Homeworld (Gateway II) 


78 


10/93 


46 


Human Race (The Jurossic 


eves)7' 


9/93 


79 


The Human5 


74 


2/93 


90 


Imperia Pursuit 


77 


9/93 


86 


The Incredible Machine 


74 


2/93 


88 


The (even more) 








Incredible Machine 


82 


8/93 


58 


International Athletics 


29 


5/93 


66 


Int. Open Golf 


53 


8/93 


92 


Int, Rugby Cha lenge 


39 


6/93 


72 



JAHRESINHALT 



Lshor2 


61 


9/93 


66 


'[ 


'/ 






(The Serpenl Isle) 








Jonathan 


22 


6/93 


82 


.', 






Unlimited Adventures 


75 


6/93 


78 


Jordan in Flight 


73 


4/93 


74 


1 


■ 1 






Valhalla 


29 


4/93 


48 


Jurassic Park 


61 


12/93 


54 


J 


j 






Verl of Darkness 


45 


5/93 


64 


Kosparov's Gambit 


74 


11/93 


60 


Rex Nebular 


74 


1/93 


62 


Vikings 


59 


7/93 


74 


King's Quest VI 


61 


1/93 


58 


Ringworld 


52 


4/93 


32 


Wacky Funsters 


44 


4/93 


78 


Knobelkiste 


39 


4/93 


52 


Robocod 


72 


8/93 


86 


Wa 1 Street Manager 


64 


8/93 


74 


Lands of Lore 


81 


9/93 


68 


Robocop 3 


36 


2/93 


85 


[Rags to Riches| 








Legends of Valour 


49 


3/93 


34 


Seal Team 


36 


10/93 


68 


War in the Gulf 


64 


8/93 


76 


Legend of Myra 


37 


7/93 


60 


Secret of Monkey Island 


91 


10/93 


86 


Warlords II 


73 


9/93 


48 


A Line in the Sand 


44 


3/93 


58 


Sensible Soccer 


81 


7/93 


66 


Wayne Gretiky Hockey 3 


65 


1/93 


38 


Leeds United Champions 


41 


3/93 


72 


Seven Cifies of Go Id 


53 


11/93 


102 


Wayne's World 


23 


12/93 


84 


The Legacy 


70 


5/93 


56 


(Commemorative Edition) 








Waxworks 


64 


1/93 


72 


Lemmings 2 - The Tribes 


Sl 


6/93 


84 


Shadow Caster 


79 


12/93 


46 


Wha e's Voyage 


41 


8/93 


79 


Lerhal Weapon 


40 


5/93 


60 


Shadow of the Comet 


66 


3/93 


42 


When Two Worlds War 


24 


9/93 


80 


Links 386 Pro 


90 


1/93 


40 


The Shadow of Yserbius 


42 


12/93 


82 


Where in Space is Carmen Sand. 73 


7/93 


40 


Liverpool 


33 


7/93 


64 


Shadow President 


57 


4/93 


56 


Who killed Sam Rupert? 


61 


8/93 


68 


Lost in Time 


61 


11/93 


74 


Shadow lords 


31 


5/93 


55 


Wilson Pro Stoff Golf 


69 


11/93 


91 


Lost Secret of the Roinforest 


65 


5/93 


32 


SherlockHolmesCons.Det.Vol.il 38 


2/93 


72 


Wing Commander Academ 


68 


10/93 


40 


[Eco Quest 2| 








Silver Ball 


70 


12/93 


92 


Windows Entertainment Pack 4 65 


1/93 


74 


The Lost Vikings 


77 


8/93 


88 


Silver Seed 


45 


10/93 


53 


Wizkid 


36 


1/93 


76 


Lotus 


70 


10/93 


72 


Sim City 


84 


12/93 


59 


Wordtris 


58 


6/93 


81 


Moelsrrom 


62 


5/93 


70 


Sim Farm 


65 


11/93 


98 


Worlds of Legend 


37 


7/93 


79 


Magic Candle II 


39 


5/93 


63 


Sim Life 


68 


2/93 


42 


(Son of the Empire) 








Mogic Lond Dizzy 


41 


10/93 


74 


Simon the Sorcerer 


75 


11/93 


76 


WWF European Rampage 


37 


3/93 


70 


Maniac Mansion 


86 


11/93 


113 


Skat 2010 


58 


4/93 


53 


X-Wing 


77 


5/93 


42 


Mario wird vermißt 


45 


9/93 


92 


Sieepwalker 


36 


5/93 


40 


Xenobots 


67 


4/93 


68 


Master of Orion 


78 


12/93 


94 


Solitaire/Windows 


57 


3/93 


46 


Xmas Lemmings 


75 


12/93 


60 


Moster Word 


67 


10/93 


07 


Space Crusade 


63 


4/93 


46 


Yo! Joe! 


46 


11/93 


64 


McDonald Lond 


53 


12/93 


62 


Space Hulk 


76 


6/93 


60 


Zool 


69 


6/93 


88 


Microsoft Arcade 


74 


11/93 


n 


Space Quest V 


77 


4/93 


36 










Microsoft Golf/Windows 


85 


1/93 


56 


Spaceword Ho! 


74 


2/93 


5C 


CD-ROM SPIELE 






Mig29 


79 


10/93 


75 


Spectre 


60 


10/93 


70 


Nome Werruno Ausqobe Seite 


Might & Magic IV 


79 


1/93 


68 


Speed Racer 


64 


12/93 


87 


The 7th Guest 


62 


6/93 


44 


[Clouds of Xeen) 








Spheroids 


49 


7/93 


42 


ßlue Force 


51 


10/93 


85 


Motor Stars 


52 


9/93 


52 


StarControl II 


74 


2/93 


52 


Cover Girl 


6 


12/93 


98 


NHL Hockey 


88 


9/93 


36 


Street Fighter II 


39 


12/93 


91 


Day of the Tentacle 


93 


9/93 


55 


Nick Feldes Golf 


34 


12/93 


64 


Strike Commander 


88 


6/93 


36 


Dune 


57 


6/93 


63 


Nigel Mansell's World Champ 


62 


6/93 


70 


Strike Commander Tactica 


Oper.l 


88 




F-15 Strike Eagle III 


78 


12/93 


99 


One Step Beyond 


74 


11/93 


84 


11/93 


54 






Gobiiins 


73 


9/93 


56 


Osiris 


67 


7/93 


61 


Stronghold 


69 


10/93 


50 


History Line 


78 


11/93 


107 


Patriot 


61 


11/93 


66 


Stunt Island 


84 


2/93 


36 


Indiana Jones/Atlantis 


89 


9/93 


54 


Penthouse Hot Numbers 


30 


5/93 


34 


Summer Chollenge 


76 


1/93 


34 


King's Quest Vi 


61 


9/93 


59 


PGA Tour Golf/Windows 


81 


1/93 


43 


Sybex Train 


59 


8/93 


6» 


Legend of Kyrandia 


77 


8/93 


56 


Pinball Dreams 


69 


9/93 


90 


Syndicate 


89 


7/93 


46 


Lord of the Rings 


52 


10/93 


78 


Pirates Go d 


82 


8/93 


54 


Take-A-Break Pinboll 


61 


9/93 


88 


Mad Dog McCree 


57 


11/93 


105 


Pool Shark 


71 


9/93 


94 


Task Force 


67 


2/93 


34 


Mantis 


27 


4/93 


72 


Popuous 1 


85 


2/»3 


64 


Tegel's Mercenaries 


43 


5/93 


48 


Microsoft Golf 


85 


10/93 


76 


Prince of Persia 2 


64 


7/93 


62 


Terminator 2 Chess Wars 


10 


10/93 


48 


Der Patrizier 


72 


5/93 


68 


Privaleer 


90 


11/93 


46 


Terminator 2029 


54 


2/93 


86 


Return of the Phantom 


58 


11/93 


106 


Protostar 


72 


6/93 


48 


Tornado 


82 


9/93 


40 


Return to Zork 


79 


11/93 


80 


Ragnarak 


37 


11/93 


86 


Transorctica 


43 


4/93 


64 


Shuttle 


29 


10/93 


80 


Railroad Tycoon Deluxe 


92 


8/93 


70 


Tristan 


57 


4/93 


77 


Sherlock Holmes Vol.lll 


37 


10/93 


84 


Reach for the Skies 


48 


4/93 


66 


Ultima Underworld II 


94 


3/93 


28 


Ultima Underworld 1 8. II 


94 


10/93 


79 


Return of the Phontom 


58 


8/93 


66 


Ultima VII Part 2 


87 


5/93 


36 


Video Cube 


29 


12/93 


100 


110 




















PC PLAtER 1/94 



^M 






OHNE KOMPROMISSE 

ES GIBT NOCH LEBEN JENSEITS DER INTEL-CHIPS: 
Auf Super Nintendo, Mega Drive und Mega CD, Videospiel-Konsolen der 16-Bit- 
Generation, toben die heißesten Actionspiele und realistischsten Sport- 
simulationen, anwenderfreundliche Rollenspiele und Strategie- 
abenteuer in farbenprächtigem Fantasy-Ambiente. 
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines brisanten 
diums: MAN!AC checkt Neuent- 
- — i und kommende Produkte 



und CD-I's MPEG- 
Standard. 



I 




ist ein Team erfahrener Video- 
spiel' und Computerfreaks, allesamt 
Spiele-Insider der ersten Stunde: Martin 
Gaksch, Winnie Förster, Ingo Zaborowski 
und Heinrich Lenhardt testen jeden 
Monat alle Neuerscheinungen für Super 
Nintendo, Mega Orive und Mega CD - 
unbestechlich und gewohnt kritisch. Zu 
jedem Test gibt's historische und 
systemübergreifende Hintergrund- 
informationen - Facts, die Sie nur in 



¥ 



m. 






> 



Die aktuelle 

MANIAC erscheint 

am 8. Dezember 



TCS3 



DAS 
WAR'S! 



Jahresrückblick 1993 



Finita. Schluß. Aus. 
Vorbei. 1 993 schließt 
seine Pforten und mit 
ihm auch der erste Jahr- 
gang PC Player. Der 
Redaktions-Chronist zückt 
die Feder und blickt 
zurück auf ein ereignis- 
reiches Spielejahr. 

Schnell ist es verstrichen, das PC -Jahr 
1 993. Wir konnten nicht klagen: Es gab ° 

bessere Soundkarten, billigere CD-ROMs, • 
schnellere VGA-Karten und unterm Strich ein 
sehr hohes Niveau bei den Spiele-Veröffentlichun- 
gen. Besonders kurzweilig wurden die letzten zwölf 
Monate für uns in der PC Player-Redaktion, weil wir 
eben mal schnell die fixe Idee eines anspruchsvol- 
len PC-Unterhaltungsmagazins in die Tat umsetzten. 
Der folgende Rückblick ist deshalb nicht nur eine 
etwas respektlose Aufarbeitung des Software-Jahr- 
gangs 1 993, sondern auch ein kleines Stück Redak- 
tions-Chronik - garantiert kurzweiliger als die Sil- 
vester-Ansprache des Bundeskanzlers. 

Januar 

Erstausgabe! PC Player erblickt das 
Licht der Welt; die ersten druckfri- 
schen Exemplare der Januar-Aus- 
gabe werden bereits Ende '92 auf 
der »World of Commodore«- 
Messe in Frankfurt der Weltöffent- 
lichkeit vorgestellt. Die Ent- 
stehungsgeschichte ist ein 
Adventure für sich. Am Anfang wütet eine Zwei- 
Monn-Redaktion; Lenhardf in Mün- 
chen, Schneider sitzt noch in Düssel- 
dorf auf den Umzugskisten; diverse 
Layouter sind quer über die Bundesre- 
publik verteilt. 

Der Schicksalsschlag zum Einstand; 
Lemmings 2 ist das Titelmotiv, doch die 
Fertigstellung des Programms verzögert 
sich ein wenig - bitte lesen Sie unter 
»Juni« weiter... 

Highlights: 

Comancfie ist der 3DUberflieger mit massiver 
Hubschrauber- Action, Car & Driver die schnit- 
tige Alternative für vierrädrige Rennerlebnisse. Lieb- 
haberanspruchsvoller Golf-Simulationen greifen nur 





noch zu Links 386 Pro. Crusade» of the 
DarkSavant istdos siebte Wizardry-Rollenspiel, 

hammerhart, aber für Enthusiasten eine echte Leben- 
saufgabe. 

Enttäuschungen: 

King's Quest VI sieht ja wirklich toll aus, steckt 

aber voller spielerischer Garstigkeiten. Ocean lie- 
fert mit Wizkid den Auftakt für eine Serie dump- 
fer Actionspiele ab. 

Sprüche: 

»Mit dieser Irrsinns-Grafik hätten die Programmie- 
rer jeden Blödsinn in großen Stückzahlen verkaufen 
können.« (Boris Schneider, vom »Comanche«-3D- 
System sichtlich beeindruckt). 
»Außerauf dem berüchtigten Minigolf-Platz von Bad 
Tölzhabe ich noch nie echte Golferlebnisse gehabt« 
[Boris Schneider mit einem bewegenden Geständ- 
nis im Rahmen des Golfsimulations-Schwerpunkts.) 



Februar 

Unser Autor Toni Schwaiger liefert 
seinen ersten großen Hardware-Test 
ob. 1 4 Soundkarten wurden minu- 
ziös verglichen; weder Kosten noch 
Mühen für die Fotografien gescheut 
- und dann nahezu alle Bilder bei 
der großen Tabelle vertauscht. Der 
zuständige Layouter wird immer 
noch von Interpol gesucht. 
Das Worten auf »Lemmings 2« und »X-Wing« 
mutiert mittlerweile zu einem Running Gag. Ocean 
ist hingegen zu früh dran; Das Spiel zum Film »Robo- 
cop 3« erscheint mehrere Monate, bevor die Dreh- 
arbeiten an der Kino- »Vorlage« beendet sind. Boris 




Schneider outet sich als Trekkie, in dem er den 
»Star Trek«-Saver zum Sieger des ersten Ver- 
gleichstests der Bildschirm-Schoner kürt. Mit dem 
»elektronischen Liebesbrief« wird die Rubrik 
»Bizarre Anwendungen« ins Leben gerufen, deren 
Zweck die Würdigung besonders sinnloser Anwen- 
dungs-Software ist. 

Highlights: 

Formula One Grand Prix bietet betont rea- 
listisches Rennvergnügen, während sich Stunt 
Island als flotte Flugsimulation mit viel Action ent- 
puppt. Mit Dune II und Populous II erschei- 
nen gleich vorzügliche Sfrategiespiele. Infrogro- 
mes'Adion-AdventureAloneintheDark 
ist weder sonderlich komplex noch mit genia- 
len Puzzles bestückt, aber die innovative Gra- 
fik fasziniert ungemein. 

Enttäuschungen: 

Sim Life läßt vor lauter Anspruch kaum noch 
Platz für zarte Spielwitz-Ansätze. Die Links-Erfinder 
von Access Software machen mit dem Adventure 
Amazon klar, daß Sie Ihre Energien lieber ganz 
auf Golf- Simulationen konzentrieren sollten, 

Sprüche: 

»Das tatenlose Betrachten so manches Bildschirm- 
Schoners ist spannender, als "Caesar's Palace" zu 
spielen«. (Heinrich Lenhardt amüsiert sich nicht gera- 
de zu Tode). 

»Lediglich bei den Abschiedsbrief-Vorlagen vermag 
ein 9-Nadel-Draft-Outpul auf holzhaltigem Altpa- 
pier die gewünschte Wirkung zu erzielen.« (Hein- 
rich Lenhardt hat Bedenken ob der stilistischen Kor- 
rektheit ausgedruckter Exemplare des »elektroni- 
schen Liebesbriefs«), 



März 

Auch wir können umzie- 
hen: Die Redaktion verläßt 
das legendäre Provisori- 
um »Zaunkönig weg« und 
bezieht Räumlichkeiten in 
den DMV-Headquarters 
zu Poing. Erleichterung, 
als sich nach Studium 
des Weltatlas heraus- 
stellt, daß dieser Ort a) tatsächlich exi- 
stiert und b) nur wenige Kilometer von den zivili- 
sierten Außenposten Münchens entfernt ist. Lenhardt 
verfährt sich die ersten Tage permanent und lernt so 
unteranderemdie Sumpfgebiete des ErdingerMoos, 
die Intel- Warenannahme in Feldkirchen sowie die 
schönsten Verfädelungsmöglichkeiten des Auto- 
bahnkreuzes München-Ost kennen. 
Nach einigen kurzen Episoden als Overtüre startet 
außerdem die Starkiller-Comicserie mit einem neuen 
Fortsetzungs-Zyklus. Zeichner Rolf Boyke fängt mit 




Folge 43 an, zeigt dos Innere eines Schwarzen Lochs 
und läßt uns heute noch darüber grübeln, wos eine 
kyrandianische Beutelschnecke sein soll. 

Highlights: 

Eric the Unready bietet viele Insider-Gags und 
anspruchsvolle englische Texte; unter Adventure-Fre- 
aks mittlerweile Kult. Ultima Underworld II 

spielt sich genauso gut, wie es aussieht. 

Enttäuschungen: 

Legendi of Valour spiel; sich genauso schlecht, 
wie es aussieht, Das deutsche Adventure Flies 

schreit geradezu nach einem Software-Kammerjä- 
ger, während WWF European Rampage 

den Tiefgang der TV-Catcherei subtil einfangt. 

Sprüche: 

»Über Geschmack läßt sich nicht streiten, also las- 
sen wir's gleich sein« (Heinrich Lenhardt über das 
Golfkrieg-Strategiespiel »A Line in the Sand«]. 
»Der Prozessor wird so heiß, daß er den Treibhaus- 
effekt beschleunigt, « (Baris Schneider, nicht ernst- 
zunehmend, auf der Satire-Seite »Finale«), 

April 

Die Software-Kurio- 
sität des Monats war 
»Wacky Funsters«: 
Ein Spiel, das Com- 
puterspiele par- 
odiert. Beim abar- 
tig-faszinierenden 
»Rambi vs. Blam- 
bo« (niedliches Reh 
mäht böse Jäger mit MG nieder), griff sogar 
unsere sanfte Schlußredakteurin gierig zur Maus. 
Wie schmal der Grat zwischen Realität und Realso- 
tire ist, zeigte unser April -Wettbewerb. Drei von 
sechs Meldungen mußten als Enten enttarnt werden; 
nur wenigen Lesern gelang dieses Kunststück, Die 
runde Colon i -Diskette (»Sie faßt sich freundlicher 
an,..«] wurde meist korrekt als Falschmeldung ent- 
larvt. Die Meldung »Highscore im Supermarkt« über 
Videospiele auf Borcode-Basis klang noch verrück- 
ter, ist aber wahr. 

Highlights: 

Space Quest V tarnt mit grandiosen SF-Gags 
und edler Grafik sein Puzzle-Defizit. Die NASA- 
Simulation Bun Aldrin erweist sich als ebenso 
schweres wie originelles Strategiespiel rund um die 
Raumfahrt, 

Enttäuschungen: 

Die SF-Roman -Umsetzung Ringworld sieht toll 
aus, krankt aber on mangelnder Komplexität. 
Mantis CD-ROM mausert sich zur Lachnummer 
unter den Wing-Commander-Clones; die Komik ist 




allerdings nicht beabsichtigt. 

Sprüche: 

Toni Schwaiger feuerte im Rahmen seines Joystick- 
Tests die besten rhetorischen Breitseiten ob: 
»Die Feuerknöpfe sind nicht unbedingt der Weisheit 
letzter Schluß - im Winter müssen Sie streuen, um 
nicht abzurutschen.« (Quickshot FC-Pack). 
»Das Wunder an Präzisionsmangel schlechthin mit 
der unübertroffenen Rückstellungsungenauigkeil von 
17 Prozent. Wir wünschen fröhliches Trudeln.« 
(Quickshot Warrior 5). 

»Stick abschrauben, Holzstab aufstecken und ab 
zum nächsten Golfplatz: So setzen Sie den Analog- 
Competition seiner unausweichlichen Bestimmung 
gemäß ein.« (Competition Pro PC], 
»Wirklich innovative Form. Aber leider nur als 
Ersatz-Automatikgetriebe-Wohlhebel oder 
Magnum-Stempel zu verwenden.« (Colani Joystick). 



Mai 

Was tut man nicht 
alles, um seine Leser 
ein wenig zu verblüf- 
fen. Wer nichts Böses 
ahnend die Mai- 
Ausgabe von PC 
Player umblätterte, 
wurdemiteinerneu 
designten Version 
von Logo und Cover-Outfit überfallen. Unser Ant- 
wortauf LuigiColaniJitel-DesignerFriedemann Por- 
sche, verpaßte dem Player-Schriftzug einen moder- 
neren Look. 

Weitaus verwirrender gestaltet sich mittlerweile die 
Namensgebung von Spielen der Ultima-Serie: Ser- 
pent Isle ist nicht mehr und nicht weniger als »Ulti- 
ma VII, Part II«. Unser Autor Michael Thomas blickt 
noch durch und schwärmte von der »Befriedigung 
des Forscherdrangs«. Bei den Soundkarten regt sich 
ein neuer Standard: General Midi ist eine klongge- 
woltige Alternative zu den teuren Roland-Karten und 
wird von immer mehr Herstellern unterstützt. 

Highlights: 

Empire Deluxe erfreut Bildschirm-Strategen, 
während Ultima-Anhänger auf Serpenl Isle 

schwören. Der Star-Wars-Simulator X-Wing 
erfüllt nicht alle Erwartungen, aber man hat schon 
Schlechteres gespielt (...meint vor allem Thomas 
Werner), 

Enttäuschungen: 

Penlhouse Hot Numbers ist genau das, was 
Sie bei einem solchen Namen erwarten würden. 
Sleepwalker heißt Oceans vorläufiger Tief- 
punkt, von da an ging's konstant bergauf (aktueller 
Stand bei Jahresende: 61 Punkte für Jurassic Park!]. 





Sprüche: 

»Angesichts der permanent unscharfen Resultate 
muß man schon unter einem gewaltigen Libido-Stau 
leiden, um hier in Wallung zu geraten.« (Heinrich 
Lenhardt überdie digitalisierten Busenparade »Pent- 
house Hot Numbers«). 

»Trau' keinem Spiel, dessen »ReadMe« -Datei einen 
Umfang von mehr als 10 KByte hat.« (Heinrich Len- 
hardt fühlt seine Vorurteile bei »Tegel's Mercena- 
ries« bestätigt]. 



Juni 

Dos neue, prächtige 
Logo hat endgültig die 
Titelseite erobert - wir 
nutzen die günstige 
Gelegenheit, um 
unauffällig den Preis 
um 70 Pfennig zu * 
erhöhen. Im Editorial 

dieser Ausgabe ist von »7 Pfennig« die Rede-gehört 
mittlerweile zu den großen Druckfehler-Klassikern 
unseres Verlages, Jedenfalls konnten wir uns eine 
Verstärkung des Redaktionsteams leisten, Thomas 
Werner kam gerade von einem Studienaufenthalt 
ous Kanada zurück, als er die Stellenanzeige in der 
Februar-Ausgabe las. Der Rest ist Geschichte... 
Toni Schwaiger testet indes eine Menge PCs. Die 
merkwürdigste Kiste ist AmstradsMego PC, derouch 
Videospiel-Module fürs Sega Mega Drive schluckt. 
Doch ein Sonic macht noch lange keinen Frühling; 
der überteuerte 386-SX- Rechner mit dem strah- 
lungsfreudigen Monitor wird zum Flop. 
Kurioser Höhepunkt dieses ereignisreichen Soft- 
ware-Monats war »El-Fish«, Unseren Boris Schnei- 
der bringt man ja sonst nicht so leicht aus der Fas- 
sung, ober dos hat ihn wirklich geschafft: Ein Spiel 
ohne Spielprinzip! Sie gestalten ein Aquarium, kreu- 
zen einige Zierfischsorten und gucken sich deren 
agiles Treiben fassungslos an. »Es ist Selbstzweck 
pur, digitaler Unsinn in Reinform« analysiert El- 
Schneider. 

Und do war doch noch dieses Lemmings 2 - unser 
Januar-Titelthema hat uns eingeholt! Und was hat 
sich Psygnosis dann geleistet? Eine Verschlimmbes- 
serung ersten Grades, denn trotz aller Erweiterun- 
gen und Verbesserungen wird der Spielwitzdes Vor- 
gängers nicht erreicht. 

Highlights: 

Chris Roberts 1 Strike Commander ist eine rich- 
tig schöne Action-Simulation - sofern man minde- 
stens 50 MHz in der CPU pochen hat. Die Brettspiel- 
Umsetzung Space Hulk reizt die Strategen in 
unserer Redaktion und Eishockey Manager 
begeistert alle Sportkenner, die sich an Genialitäten 
wie dem Torquotienten der Düsseldorfer EG berau- 
schen können. 



Enttäuschungen: 

Dos zwei CDs füllende 7th Guest von Virgin ist 
optisch zwar der erhoffte Super-VGA-Videoanima- 
tions-Hammer, aber den Spielwitz muß man mil der 
Lupe suchen. Jonathan markiert indes einen 
neuen historischen Tiefpunkt in der Adventure- 
Geschichte. 
Sprüche: 

»Geld macht nicht glücklich, aber immerhin reich.« 
(Thomas Werner wogt sich Rahmen seiner »Rags to 
Riches« Preview in philosophische Sphären vor), 
»ßubde ist so gruftig schlecht, daß man Windows 
förmlich ächzen hört.« [Heinrich Lenhardt kann für 
»3 jöb'e & Quaak« nicht allzu viel Enthusiasmus auf- 
bringen! 

»Bleib- rv die Frage, wieviele Leute eigentlich einen 
solchen Blödsinn kopieren wollen.« (Boris Schneider 
über den besonders umständlichen Kopierschutz von 
»Jonathan«), 




Juli 



Selten hat man drei Redakteure so 
enthusiastisch on einem Programm 
herumrätseln gesehen. »Wer spielt 
zuerst "Day of the Tenlacle" durch?« 
lautete die Preisfrage im Juli; das neue 
Adventure von LucasArts stellte selbst 
Bullfrogs düsteren Strategie-Thriller 
»Syndicate« in den Schatten. 
Der Schwaiger wird diesen Monat auf die Mäuse 
losgelassen. Testsieger wird das neue Protzmodell 
von Microsoft; diesem Hersteller verdanken wir auch 
die genialen Gymnastiktips für Maus-Answender: 
»Schütteln Sie Ihre Hände und Finger sanft, um Ver- 
krampfungen zu lösen und die Durchblutung anzu- 
regen. Sollten Sie während Ihrer Computerarbeit 
Schmerzen verspüren, wenden Sie sich an einen 
Arzt.« 

Highlights: 

Gags, Ideen, Super-Grafik, Pracht-Puzzles - beim 
Abenteuerspiel Day of the Tenlacle muß man 
tief in die Kiste mit den Superlativen greifen. Sen- 
sible Soccer begeistert alle Fußballer, die mit 
dem abartig schnellen Spielablauf zurecht kommen, 
ßullfrogs zynisches Syndicate bringt grafisch und 
spielerisch frischen Wind ins Strategie-Genre. 

Enttäuschungen: 

Tiefer Fall für Mike Singleton: DerMidwinter-Macher 
lutscht mit Fallen Empire sein altes Spielprinzip 
erbärmlich aus. Eye of the Beholder III ist 

der dritte und schwächste Teil der Rollenspiel-Trilo- 
gie von SSI. 

Sprüche: 

»Beispielsweise erfährt man, daß das "Ablöschen" 
nicht nur dann sinnvoll ist, wenn wegen des leicht 
angebrannten Pfannengerichts der ganze Raum in 



Flammen steht.« (Thomas Werner, frisch inspiriert 
durch einen Fachbegriff aus dem »PC-Kochpro- 
gramm«!. 

»Auch ein Testarossa ist schön anzusehen, doch 
Samstag vormittag möchte ich nicht mit ihm in Mün- 
chen auf Parkplatzsuche gehen«, [Toni Schwaiger 
bemüht ein verwegenes Gleichnis, um die Nachtei- 
le der hübschen »Foncy Mouse« zu verdeutlichen], 




August 

Was jetzt zum Jahres- 
wechsel in die Händlerre- 
gale kommt, gab's schon 
imSommerzu sehen: Der 
Besuch auf der CES in 
Chicago war die Spesen 
wert; mit knapp 20 Sei- 
ten stellte der Umfang des 
Messeberichts einen internen Rekord auf, Boris 
Schneider, immer auf der Suche nach mehr Tempo 
für die Strike Commanders dieser Welt, erläutert 
indes die Geschwindigkeits-Vorteile von Local-Bus- 
Grafikkarten. 

Die Geschmacklosigkeit des Jahres leistet sich die 
englische Softwarefirma Empire, Zum »Desert Stri- 
ke«-Strategiespiel »War in the Gulf« legt man so 
nette Souvenirs wie eine Panzer-Ansichtskarte und 
ein Poster mit einer brennenden Ölquelle in die 
Packung, 

Highlights: 

Zeitlos gute Spielideen, grafisch ein wenig aufpo- 
liert: Microprose plündert mit Pirates Gold und 
Railroad Tycoon Deluxe die Archive. Sier- 
ra renoviert ein Denkspiel vom Jahresanfang und 
landet mit der Even More Incredible 
Machine prompt einen Hit. Interplays Losl 
Vikings gehört zu den originellsten Vertretern der 
Zunft der Action-Adventures. 

Enttäuschungen: 

Außer einem hübschen Szenario hat Return of 
the Phantom nicht viel zu bieten - eines der 
Puzzle-ärmsten Adventures der Saison. 
Whale's Voyage entpuppt sich als Bieder-Rol- 
lenspiel der Abteilung »überflüssig«, 

Sprüche: 

»Wir würden Sie gerne weiterhin als munteren, 
lebendigen Leser der PC Player begrüßen.« (Toni 
Schwaiger enthüllt den wahren Grund, warum man 
vor Öffnen des PCs das Netzkabel von der Steck- 
dose läsen sollte). 

»Aktien verkaufen, die man gar nicht besitzt, um 
vom Gewinn Dinge zu erwerben, die man eigent- 
lich nicht braucht.« [Thomas Werner erläutert die 
Motive des »Wall Street Manager« und unserer kapi- 
talistischen Gesellschaft im ollgemeinen). 




:rjL*sS? 



September 

Das Diskussionsthema 
Nummer 1 für PC-Spieler 
heißt »Ptnball Dreoms«. j 
Die mit Spannung erwar- 
tete Flipper-Simulation ,* 
bietet eine garstige Korn- ■ 
binotion aus Handbuch- 
abfrage und Disketten- 
Kopierschutz - nur drei- 
mal darf installiert ' 
werden. Hunderte von Leserbriefen spä- 
ter schwenkt der Hersteller die weiße Fahne: Nie 
wieder so ein kundenfeindlicher Kopierschutz - 
recht so! 

Die Dinosaurier-Welle hält auch die Software- 
Landschaft in Atem. Brontoschneider testet das 
Dino-Malprogramm»JurassicArt«, die »Microsoft 
Dinosaurs« folgen nächsten Monat. Ein Dinosau- 
rier des Computer-Journalismus stößt hingegen 
zum PC Player-Kreis der freien Mitarbeiter: Anatol 
»Grunge« Locker verstärkt das Team ab sofort als 
Gastautor. 

Highlights: 

Electronic Arts erweist 
Sportspiel-Freund 
Heinrich Lenhardt mit 
der Veröffentlichung 
von NHL Hockey 
einen persönlichen 
Gefallen. Lands of 
Wir lassen nicht Lore überzeugt als 

locker: Anatol kehrt L ..i L _. . 
im September als hubsches cinsteiger- 

freier Mitarbeiter Rollenspiel. MehrTief- 

luruek gang und Innovatio- 

nen bietet Dynamix 1 Fantosy-Alternative Betray- 
al at Krondor. Bei Simulations-Liebhabern erntet 
»Tornado« gute Noten. 

Enttäuschungen: 

Die Airbus-Simulationstragödie setzt sich mit der 
USA-Edition fort. Football Manager 3 macht 
keinerlei Spaß und hat die mieseste PC -Grafik, die 
wir in den 90er Jahren je gesehen haben. 

Sprüche: 

»Wenn Sie Bud-Spencer-Fllme für den Höhepunkt 
abendländischen Humors halten, wird Ihnen "Chess 
Maniac" vielleicht gefallen.« (Boris Schneider infor- 
miert über das Niveau eines unguten Schachpro- 
gramms) 

»Genüßlich zuzeln Blattläuse die frisch gezüchteten 
Rosen aus, Schnecken raspeln an einem Tag den 
mühsam gehegten Salatbestand nieder und der 
Nachbar behauptet steif und fest, er habe während 
des Urlaubs die Lieblings-Zimmerpflanze gegossen 
- auch wenn das verdorrte Etwas aussieht, als habe 
es 1812 den letzten Tropfen Wasser gesehen.« 
[Anatol Locker stimmt auf die Gartenbau-Simulati- 





on »Gnomealone« ein). 

»Dos muß die Rache der Engländer für dos verlo- 
rene WM-Halbfinale von 1 990 sein.« (Heinrich Len- 
hordt, von der Qualität des »Footboll Monager 3« 
nicht gerade begeistert). 

Oktober 

Boris Schneider probiert 
einige 3D-Spiele auf 
einem 15.000 Mark teu- 
ren Pentium-Rechner 
aus und verfällt in tiefe 
Depressionen, ols das 
Testgerät zurückge- 
schickt werden muß. 
Gleich zwei neue Rubriken star- 
ten in diesem Monat. Pannenhilfe rund um den PC 
verspricht die Serie mit dem subtilen Titel »Keine 
Panik«. Und wer's immer nach nicht gemerkt hat: 
Jede Überschrift ist hier die Verballhornung eines 
Filmtitels (schicken Sie uns bitte eine Postkarte, wenn 
Sie wissen, welcher amerikanische SF-Streifen uns 
zu der dichterischen Höchstleistung »Der Tag, an 
dem dos CMOS stillstand« inspirierte). 
Die in Millionen und ober Millionen von Leserbrie- 
fen geforderte »Hall of Farne« widmet sich hinge- 
gen den guten alten Computerspiel-Klassikern. Erstes 
Programm, das für diese Rubrik als würdig genug 
erachtet wurde, ist LucosArts 1 »Secret of Monkey 
Island«. 

Highlights: 

Den netten Burschen von Mox Design hatte man ein 
so schön zynisch-fieses Strategiespiel wie Burnti- 
me gar nicht zugetraut. Die überlebenden Textad- 
venture-Freaks delektieren sich am neuen Legend- 
Opus Homeworld. Und die beiden Ultima 
Underworld-Rollenspiele gibt's jetzt vereint zum 
Preis von einem - auf CD-ROM. 

Enttäuschungen: 

Origin braucht wohl jeden Dollar - die Wing 
Commander Academy ist ein eher peinlicher 

Aufguß der alten Action-Serie. Electronic Arts kom- 
biniert Geschmacklosigkeit und ein müdes Spiel- 
prinzip zu Seal Team, dem Tummelplatz für alle 
Stralegie-Rambos. Virgin wagt es ollen Ernstes, eine 
Schlunz-Version seiner mißratenen Shuttle-Simu- 
lation auf CD zu pressen. 

Sprüche: 

»Ein verstrahltes Nordkalifornien, ein von der Wüste 
überrolltes Sachsen-Anhalt oder Mutantenjagd im 
Österreichischen Burgenland (Thomas Werner führt 
aus, welche Szenerien er beim Endzeit- Strategie- 
spiel »Burntime« vermißt], 
»Ein poar Maden im Magen, die Feldflasche gefüllt, 
die Knarre geladen und die Rattenfalle wird auch 
schon im nächsten Zug fertig - do beschleicht einen 




ein nie geahntes Hochgefühl,« (Anatol Locker, der 
offensichtlich auch lange »Burntime« gespielt hat), 
»Wenn dieses CD-ROM ein Experiment in Sachen 
"Kunden-Vergraulung" sein soll, donn hat Virgin 
sein Ziel erreicht.« (Boris Schneider hat sich von 
»Shuttle« ouf CD-ROM offenbar mehr versprochen), 

November 

Endlich mal wieder witzige 
Hardware: Bei den Soundkar- 
ten geht der Trend zum Alles- 
könner- AdLib, Soundblaster, 

Roland und General Midi in 
einem. Mit der Grafikkarte 
Reel Magic kündigt sich 
Videofilm-Qualität an; Tests 
der ersten speziell für diese Erweiterung ent- 
wickelten Programme finden Sie in dieser Ausgobe. 
Der Schwaiger Toni resümiert angesichts des Preis- 
verfalls bei PCs »Trau' keinem unter 66« (domit war 
in der Tat die MHz-Taktfrequenz gemeint; wir haben 
uns über den Mitgliedsantrog von den »Grauen 
Panthern« trotzdem gefreut). 
Schicksalsschlag des Monats; Thomos Werner 
wurde in seinem Meinungskasten zu »Privoteer« das 
abschließende Wörtchen »kenn« unterschlagen, 
Schlußredakteurin Babs Schwaiger hat ein Alibi und 
schiebt die Schuld auf ein gefräßiges DTP-Pro- 
gramm. 

Highlights: 

Privateer verknüpft Weltraum-Action mit Han- 
delselementen ä la Elite. Das Infocom-Label feiert 
mit dem grafisch aufwendigen Return to Zerit 
ein gelungenes Adventure-Comebock. Microsoft 
Artade heißt das originellste Windows-Programm 
des Jahre: verblüffend authentische Umsetzungen 
von Automaten-Veteranen wie Asteroids untergra- 
ben die innerbetriebliche Arbeitsmoral. 

Enttäuschungen: 

Gometeks Spiel zum Film Batman Returns 

erscheint reichlich spät und schafft es sogar, den 
Ocean-Level für miese Kino- Adaptionen zu unter- 
bieten. Electronic Arts veröffentlicht eine lieblose PC- 
Version des 8-Bit-Oldies Seven Cities of Gold, 
die weniger Spaß macht als die Vorlage. 




Sprüche: 

»In den sowieso viel zu engen Gängen kommen 
einem laufend arbeitslose Schauspieler in Zool-, 
Lemmings- und Wikinger-Kostümen entgegen.« 
(Boris Schneider, dem es auf der CES-Messe in Lon- 
don zu wild zuging). 

»Nicht gerade dos geeignete Demonstrotionspro- 
gramm, um einen Soziologie- Studenten davon zu 
überzeugen, daß Computerspiele keinesfalls gewalt- 
tätig, sondern geistreich und lehrreich sind.« (Hein- 
rich Lenhardt über das Prügelspiel »Body Blows«). 



»Die gehobenen Stellungskriege mit Nomen wie "Die 
Latusblume" oder "Den Elefanten reiten" sollte man 
sich nur in guter körperlicher Verfassung geben, 
außer man robbt gerne mit verrenkten Beinen, aus- 
gekugelter Hüfte und sonstigen verbogenen Körper- 
teilen zum Arzt.« (Anotol Locker warnt vor Folge- 
schäden des CD-ROMs »The Legend of Kamasu- 
tra«]. 



Dezember rasSm 

Prima Gelegenheit, um einen 
Druckfehler bei der Wertung 

zu »Dark Sun: Shottered 

Lands« zu korrigieren: 76 

Punkte gibt's insgesamt [und 

nicht 781. Anatol Locker 
testet ein Bodybuilding-Pro- 
gramm und läßt sich anschließend 
einen Bart wachsen - was dabei herauskommt, 
erfahren Sie im nächsten Jahresrückblick. 
Hardware- und Software- Kouftips für den Gaben- 
tisch gibt's reichlich, aber bei den Spielen lassen 
viele Toptitel noch ouf sich warten. Der Testteil in 
Ausgabe 1/94 wird umso besser besetzt sein. 
Außerdem wurde es unseren Redakteuren zwi- 
schendurch langweilig; flugs entsteht das CD-ROM- 
Sonderheft »CD Player«. 

Highlights: 

Origin hegt und pflegt seine 3D-Kompetenz mit dem 
Fantasy-Action-Adventure Shadow Caster. 
Anstoß wird zu Saisonschluß Tabellenführer im 
Lager der Fußballmanager-Simulationen. Das Stra- 
tegiespiel Master of Orion ist so gut, daß Her- 
steller Microprose es nicht offiziell in Europo veröf- 
fentlicht - da lacht der Importeur! 

Enttäuschungen: 

Psygnosis 1 Spiel zum Dratula-Film fehlt der Biß - 
eine Art Shadow Caster für Arme. Nick Faldo's 

Golf wird zum überflüssigsten Sportspiel des Jah- 
res und Frontier zur größten Enttäuschung: Der 
offizielle Elite-Nochfolger steckt voller technischer 

und spielerischer 

Macken. 



Sprüche: 

»Dem geschwätzigen 
Coddy, der jeden Ihrer 
Schläge mit einem 
gesprochenen Sätzchen 
naßforsch kommentiert, 
möchte man bold nur 
noch das 7er-Eisen lie- 
bevoll um die Gurgel 
knoten.« (Heinrich Len- 
hardt hat sich bei »Nick 
Faldo's Golf« nicht son- 
derlich amüsiert), (hl) 




Das bißchen 
Kabel salot, das 
ein CD- Recorder 
mit sich bringt, 
kann doch unse- 



Schi 



>ider ni 
irsc hüttern.. 



hl 



PC PLAYER \m 




WHO 

IS WHO? 



Wos macht der Kanzler in 

seiner Freizeit? Welche 

Universität besuchte 

Prof. Dr. Dr. h.c. Schmitz? 

Und seit wann hat 

Scharping das ÖTV- 

Abzeichen? Das »Who 

is Who« gibt Antworten 

auf diese brennenden 

Fragen. 



DER ELEKTRONISCHE 
WHO IS WHO 

Hersteller: Rossipaul Verlag 
Preis: DM 29,80 
Hardware-Minimum; 286er 
mit Festplatte - das war's 
auch schon. 

Praktischer Nutzen: Prak- 
tisch für Bewerbungen im 
Uni-Umfeld, Futter für Auto- 
grammsammler oder journa- 



w: 



sie lieben, unse- 
re Reichen, Schönen 
und Berühmten! Und weil wir 
Deutschen unsere Promis verehren, wollen wir 
natürlich auch alles von ihnen wissen. Dieses Marktlücke 
nutzte ein findiger Schweizer Verleger: Er sammelte die 
Daten der Persönlichkeiten unserer Zeit und brachte seine 
gesammelten Werke unter den Namen »Who is Who« her- 
aus - eine Art Adressbuch, aus dem die ganzen Nobodys 
wie Du und ich gestrichen wurden. Der Wälzer wurde 
prompt zum Renner: Endlich hatte der kleine Mann die Mög- 
lichkeit, mehr über die grauen Eminenzen seiner Zeit her- 
auszufinden. Und die VIPs (und vor allem die weniger Impor- 
tant Persons) waren tierisch stolz, wenn sie ins amtliche 
Werk der Berühmtheiten aufgenommen wurden. 
Der Rossipaul-Verlag, der uns gerne mit abseitigen Low- 
Budget- Software-Schnittchen »beglückt«, machte nach Per- 
len wie »Die elektronischen Bitteren Pillen» oder »Der elek- 
tronische Weinführer« auch vor diesem Standardwerk nicht 
halt. Das Programm basiert auf dem »Blauen Schweizer Who 
is Who in der Bundesrepublik Deutschland«, in dem 20.000 
Persönlichkeiten erfasst wurden. Davon wurden genau 
5.000 Einträge ausgewählt und auf zwei Disketten gepackt 
(nach dem Installieren etwa 6,5 MByte). 




Recherche. 

Originalitätsfaktor: Null 
Komma Null 

Mögliche Folgeschäden: 
»Prominitis« - der Erkrankte 
brabbelt auf Zuruf die Daten 
von 4999 Prominenten her- 

Unterhaltungswert: Wer sich 
nicht von der kargen Aufma- 
chung abstoßen läßt, findet 
bei so manchem Promi ein 
biographisches Schmankerl. 
Das PC-PLAYER-Fazit: Ein 
spartanisches Nachschlage- 
werk der Reichen, Edlen und 
Berühmten {und auch der 
Möchtegern-Prominenz). 
Einmal schmunzeln - und 
weg damit. 



Heitmann, Süssmuth, Adai 



Die Qualität der Datensätze 
ist recht unterschiedlich aus- 
gefallen: Was man nicht 
erwarten sollte, sind Biogra- 
phien von Spiele-Program- 
mierern oder Rockstars; 
außerdem ist Deutschlands 
Neo-Prominenz weder unter 
Claudia Schiffer noch unter 
Die Fantastischen Vier zu fin- 
den. Bei den Politikern 
sieht's deutlich besser aus: 
Das Kanzlerchen ist genauso 
dabei wie Rita Süssmuth oder 
Rudolf Scharping - sogar mit 
amtlicher Adresse. Die Garde 
der Film- und Fernseh-Schauspieler gibt's als Dreingabe; und 
vor allem die Doktorwürden, Uni-Professoren, Dekane und 
andere Eitelkeiten sind im Hunderterpack vertreten. Und so 
erfährt man, daß Herr Dr. rer. pol. Dr. h.c. Dipl-Ing Hans-Jür- 
gen Zimmermann (Visitenkarten-Überlänge?) mal bei Siemens 
in Aachen war, Scharping eine ÖTV- und Arbeiterwohlfahrts- 
Mitgliedschaft besitzt und Hannelore Renner hieß, bevor sie 
den Kanzler ehelichte- wer's wissen will... 
S-E-T nennt sich das System, mit der man der Datenflut Herr 
werden soll. Leider ist es umständlich zu bedienen; die Hälf- 
te aller Funktionen sind schlicht und einfach nutzlos. Spar- 
tanisch auch die Ausführung: Da blickt dem bildchenver- 
wöhnten Multimediasten harter 80-Zeichen-Text entgegen: 
Kein Bild, keine Grafik, dafür massenhaft Text, Text und 
nochmal Text. Auch die Geschwindigkeit läßt zu wünschen 
übrig: Der Volltextrecherche-Editor nudelt bei der Suche 
gnadenlos jedes einzelne Bit durch - und das kann ohne 
Such-Algorithmus ewig dauern. 

Während der Bedienungkomfort den Charme von Trocken- 
futter verbreitet, haben sich die »S-E-T«-ter bei ihren 1 Bei- 
spielbriefen mehr angestrengt. Sei's ein Besuchswunsch bei 
Rita Süssmuth, ein Fanbrief an Wolfgang Lippert oder Akti- 
onsaufrufe wie »Rettet den Schmied« (an Lisa Fitz gerichtet) 
-davon kann man sich die ein oder andere Anregung holen. 
Und Erpresserbriefe gibt's löblicherweise keine. 
Wer schon immer dem Dekan der Universität Göttingen eine 
Urlaubskarte schreiben wollte oder das Who's Who für 
Bewerbungen nutzt (dafür ist das Ding nämlich wirklich 
gut!), bekommt, was er will: Adressen, Daten und Fakten. 
Wer das Who's Who jedes Jahr in Buchform kauft (ISBN 3- 
7290-001 2-8, 2 Bände), sollte auf die Software-Version ver- 
zichten - sie ist zwar billiger, dafür aber nicht komplett. Für 
alle anderen gilt: Who is Who? - Who cares? (al) 



Die Inserenten 




Bitsand Chips 


131 


Brilliant Management Int. 


47 


Cyber Media 


111 


Dacota GmbH 


121 


Data Basic 


131 


DMV Software 50, 51/52, 


87, 89/90 


DMV Vertrieb 


59,105 


Dudek 


131 


Dynamics Marketing 


73 


Electronic Arts 


2/3,7 


Fantasy Production 


83 


GALAXY 


73 


Games Unlimited 


9 


GRAVIS 


132 


Groß Elektronik 


132 


HAPPY SOFT 


117 


Icehouse-Computer-Systeme 


129 


Intersoft 


19 


IPV Verlag 


97 


Joysoft 


77 


Karo Soft 


15 


Kaufmann 


131 


KSK Schöneich 


129 


Leisursoft 


11 


Magic Music 


121 


Media Point Vertriebs GmbH 


55 


Mirox Communication 


9 


OKAY Soft 


129 


ORCHID Technology 


131 


Pfister Spieleversand 


25 


PSYGNOSIS 


45 


Softthek (VDS) 


95 


Software Corner 


9 


Top News Versand 


129 


Turtle Soft 


49 


Versand 99 


29 


Westfalenhallen Dortmund 


8 


Wial Versand Service 


35 


Einem Teil dieser Ausgabe liegen 


Beilagen 


der Firmen Comtrade Computers AG, DMV 


Vertrieb und Pro Software bei. 



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Telefon: 02307/13241 






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61, DV 


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64,- DV 


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13,- EV 






16,- DV 


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79,- DH 




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77,- DH 




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58,- DV 


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67,- DV 


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Bords InleCinsIr. 


58,- DH 


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78,- DV 


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62, DH 






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63,- DV 






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70,- DH 


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60,- DH 


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48,- DH 


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71,- DV 


79,- DV 


Sgoce Holk 




65,- DH 


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57,- DH 


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45,- DH 




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75,- DV 


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35,- DU 


35,- DH 


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• 48,. DH 




DER NIT DEN 
STREANER TANZf 

Backups können nicht nur Ihre Daten, sondern auch 
jahrelange Arbeit und damit Ihren Schlaf retten. 
Der perfekte Backup ist jedoch nicht problemlos. 



k teilen Sie sich vor, Ihre Festplatte kriegt 
"eine Macke im Kugellager und alle 
Daten darauf sind unwiderbringlich futsch. Oder bei einem 
Einbruch in Ihre Wohnung wird auch Ihr PC geklaut. Wenn 
Sie nur ein paar Spiele auf der Platte hatten, kein Grund zur 
Panik. Doch wenn der PC die einzige Kopie Ihrer Doktor- 
arbeit oder Ihren ersten Roman oder die Bilanz des letzten 
Geschäftsjahres enthielt, können Sie monatelange Arbeit 
abschreiben, sofern Sie kein Backup im Schrank haben. 

Sicherheit durch Sicherheitskopien 

Backup kommt, wie so viele Wörter der Computersprache, 
aus dem Englischen und bezeichnet einen Nachschub oder 
ein Ersatzteil zum Auswechseln, wenn das Original versagt. 
Der Begriff geht also wesentlich tiefer als Sicherheitskopien. 
So kann der alte 386er im Schrank auch ein Backup für den 
486er sein, denn wenn dieser ausfällt und zum reparieren 
muß, können Sie auf den älteren Rechner zurückgreifen. 
Im engeren Sinne bezeichnet man mit Backup aber eine 
Sicherheitskopie von Daten. Diese Kopie wird normaler- 
weise nie zum Arbeiten benutzt, außer wenn das Original 
ausfällt. Als Computer nur mit Disketten und ohne Festplat- 
ten arbeiteten, war ein Backup gleichbedeutend mit Eins- 
zu-Eins-Kopien der entsprechenden Programm- und Daten- 
disketten, die man einfach mit dem »Diskcopy«-Befehl anle- 
gen konnte. Auch heute empfehlen noch viele 
Software-Hersteller, erst Backups von allen Disketten eines 
Software- Pakets anzulegen, bevor man die Software auf die 
Festplatte installiert. 

Eine Festplatte läßt sich aber nicht auf eine einzige Disket- 
te kopieren; und das Kopieren jeder einzelnen Datei von 
Hand auf einen Berg von Disketten ist mühsam und feh- 
leranfällig. Deswegen gibt es spezielle Backup-Programme, 
die den Inhalt der Festplatte auf möglichst wenige Disket- 
ten sichern. Mit diesen Disketten können Sie nicht arbeiten, 
wenn der Rechner ausfällt, aber Sie können den alten 
Zustand der Festplatte wieder mit ihnen herstellen. 

Der geschenkte Gaul 

MS-DOS kommt schon seit den frühen Versionen mit der 2 
vor dem Komma mit einem eigenen Backup-Programm. Es 
heißt bezeichnenderweise einfach nur »BACKUP«. Damit 
läßt sich theoretisch eine Festplatte auf mehrere Disketten 
sichern und mit »RESTORE« zurückholen. 



Leider war dieses MS-DOS-Backup nie vollkommen fehler- 
und mängelfrei. Das beginnt mit der Tatsache, daß die 
Backups zwischen verschiedenen DOS-Versionen nicht aus- 
tauschbar waren (mit RESTORE 4.0 kann man keine BACKUP 
5.0 Dateien wieder herstellen) und der unzureichenden Ver- 
waltung der Backups, die sich eigentlich auf ein »Alles oder 
Nichts« beschränkt. Außerdem ist das DOS-Backup ziem- 
lich langsam und extrem anfällig bei einer defekten Disket- 
te: Ist auch nur ein Teil Ihres Backups kaputt, kommen Sie 
schlimmstenfalls an gar keine Daten mehr heran. 
Aus all diesen Gründen gibt es schon seit Jahren mehrere 
konkurrierenden Backup-Systeme von diversen Firmen. Pro- 
gramme wie »Fastback«, »Central Point Backup« oder »Nor- 
ton Backup« sind nicht nur mehrere Male schneller, sie spa- 
ren auch Disketten dank ausgefeilter Pack-Mechanismen. 
Besonders cool ist die eingebaute Fehlerkorrektur: Sie kön- 
nen eine Diskette Ihres Backups teilweise beschädigen, und 
trotzdem meistens noch alle Daten wieder herstellen. Pro- 
grammiertricks mit Prüfsummen machen dieses kleine Wun- 
der möglich. 

Wenn Sie beruflich mit dem Computer zu tun haben, und 
einige Daten auf gar keinen Fall verlieren dürfen, ist ein sol- 
ches Backup-Programm die beste Lebensversicherung. 

Backup-Strategien 

Welche Daten Sie wann sichern, hängt immer davon ab, 
was Sie eigentlich mit dem Computer machen. Wenn Sie 
Netzwerk-Betreiber mit 1 00 angeschlossenen PCs sind, wer- 
den Sie wahrscheinlich jede Nacht die Firmen-Daten so gut 
wie möglich sichern wollen. Wenn Sie einmal die Woche 
einen Brief an die Oma schreiben, reicht es vermutlich, alle 
paar Monate mal einen Backup aus Sicherheitsgründen zu 
machen. 

Die beste Methode, herauszufinden, wie oft man einen 
Backup machen sollte, finden Sie, wenn Sie sich selber die 
Frage stellen: Wenn in diesem Augenblick mein Computer 
geklaut würde, wieviel Arbeitszeit würde ich dann verlie- 
ren, bis ich wiederdie notwendigen Daten beisammen habe? 
Mehr Zeit in Backups zu investieren, macht wenig Sinn. 
Wenn Ihnen beim Verlust der Daten monatelange Arbeit flö- 
ten geht, sind ein paar Stunden Backup-Arbeit nicht zu viel 
verlangt. Wenn Sie meinen, Ihren PC mit der Original-Soft- 
ware im Schrank schnell wieder auf die Beine zu kriegen 
und nur ein paar Daten verloren gehen könnten, macht es 



durchaus Sinn, einmal in der Woche diese Daten auf ein 
paar Disketten zu spielen. 

Die einfachste Methode ist natürlich, die komplette Platte zu 
sichern. Aber wenn Sie mehrere Anwendungen auf einer nahe- 
zu vollen 300 MByte-Platte gespeichert haben, macht ein 
Backup auf 100 einzelne Disketten keinen Spaß und wenig 
Sinn. In solchen Fällen braucht man nur einen Backup der 
eigentlichen Daten, sprich der Textfiles, Spreadsheets und 
High-Scores, nicht aber von den Programmen selbst. 

Die Rückkehr der Kassette 

Im Zeitalter von 370-MByte-FestpIatten und 680-MByte-CD- 
ROM-Laufwerken ist der Gedanke an eine Daten- Kassette 
reichlich anachronistisch. Auf diesen »Tapes« konnten C 64 
und Co. noch ihre Daten speichern, aber ein Multi-Mega- 
byte-PC? Doch für einen Backup ist ein Tape-Laufwerk im 
sogenannten QlC-Standard eine der günstigsten Investitio- 
nen, die Sie sich leisten können. Auf ein QIC-Band passen rund 
125 MByte Daten; mit Datenkompression sogar knapp 200 
MByte. Das entspricht mindestens 80 High-Densky-Disketten, 
die Sie nicht dauernd wechseln müssen. Vielmehr können Sie 
abends das Backup-Programm starten, eine neue Kasette ein- 
legen und den Rechner über Nacht gemütlich einen Backup 
der gesamten Festplatte anlegen. So ein »Streamer«, wie die 
Bandlaufwerke auch genannt werden, kostet heutzutage keine 
500 Mark mehr. Für eine komfortable Daten (ver)sicherung kei- 
neswegs teuer. Denken Sie mal drüber nach, wieviel Geld Sie 
alleine für Beruhigungsmittel ausgeben müßten, wenn gerade 
jetzt ein Blitz Ihre Festplatte träfe. (bs) 

WAS SOLL ICH SICHERN? 

Eine ganze 3 70-MByte- Festpia He auf mehrere hundert Disket- 
ten umzukopieren, kann nicht Sinn eines Backup- Program ms 
sein. Wenn Sie aber im Backup- Programm aussuchen, welche 
Daten gesichert werden, sollten Sie folgende Dateien nicht ver- 

■ DAS ROOT-DIRECTORY, also das oberste Verzeichnis der Fest- 
platte. Nichts ist frustrierender als eine verschwundene AUTO- 
EXEC.BAT- Datei, die Sie mühevoll wieder rekonstruieren müs- 

■ DAS WINDOWS-DIRECTORY, denn viele Windows- Program- 
me legen hier wichtige Daten ab. Wenn Sie einen Backup die- 
ses Directory haben, fällt Ihnen später die Re- Installation Ihrer 
Windows- An Wendungen leichter. 

■ ALLE DATEIEN MIT BESTIMMTEN ENDUNGEN. Wenn Sie Texte 
mit Word schreiben beispielsweise alle .DOC und .TXT-Datei- 
en; wenn Sie mit Lotus rechnen, alle .WK 1 -Dateien, und so wei- 
ter. So verpassen Sie garantiert keine wichtigen Daten aus 
Ihren Anwendungen, 

Folgende Dateien sollten Sie aus Ihrem Backup ausschließen. 
Sie kosten nur Platz und Zeit und werden sowieso nicht 
benötigt. 

■ DAS TEMP -DIRECTORY. Hier legen Programme nur temporä- 
re Dateien an, in denen nie wichtige Daten stehen, die Sie spä- 
ter unbedingt nochmal brauchen. 

■ TMP & CO. Manche Programme legen in anderen Verzeich- 
nissen .TMP-Dateien an oder machen selber Backups von Tex- 
ten und Bildern mit der .BAK oder .SIK-Endung. Solche Datei- 
en brauchen Sie nicht erneut zu sichern, wenn Sie die Origi- 
nale schon gesichert haben. 

■ DIE WINDOWS- SWAP-Datei. Wenn Sie eine riesengroße (acht 
MByte und mehr) Datei sehen, die auf die Buchstaben .SWP 
endet, dürfen Sie diese beruhigt aus dem Backup ausschließen: 
Diese Datei wird zwar während des Windows-Betriebs 
benötigt, aber gegebenenfalls von Windows neu angelegt, (bs) 



GREENPEACE 




i 



Die Antarktis wird ein 
Wenn wir Menschen 



Origins neues 3D-Spiel setzt 
auf beeindruckende Grafi- 
ken. Trotzdem kann man an 
einigen Stellen sicher Hilfe 
gebrauchen. 

ft Won Stefan Schlotfbom ous Hofstetten kommt 
■v diese Komplettlösung, dieer in mehreren durch- 
wachten Nächten erarbeitete. Mit dieser Unterstüt- 
zung sollten die Überlebenschancen für den letzten 
Shapeshifter deutlich steigen. (tw) 

Level 1 

Begeben Sie sich zur Position 1 und nehmen Sie den 
Feuerstob; klickt man auf den Obelisken, so ist es 
möglich, sich in einen Moorin zu verwandeln. An 
Stelle 2 befindet sich die Heilflasche. Man geht durch 
die Tür in den Teleporter (Stelle 3) und wird an Posi- 
tion 4 feleportiert 



LEUEL 




Nun wird on Stelle 5 die fliegende Schatzkiste mit 
dem Feuerstab zerstört und der Silbertriangel- 
Schlüssel mitgenommen. Benutzen Sie ihn on Stelle 
6. Es erscheinton Position 7 ein Teleporter im Boden. 
Betreten Sie diesen. 

Der folgende Tip ist nicht »lebensnotwendig«, 
erleichtert aber dos Weiterkommen ungemein. 
Am besten speichert man schon im ersten Bild ob. 
Das Programm wird verlassen und ein Diskmonitor 
(PC-TOOLS, Norton etc.) zur Hand genommen. 
Andern Sie im ersten Saveverzeichnis in der Datei 
GAME.SAV folgende Werte; Sektor 0000037 Off- 
set 270/271 in Wert FAFA sowie gleicher Sektor 
Offset 358/359 in Wert FAFA. 

Level 2 

An Position 1 angekommen schwirr^ man zur Stel- 
le 2 und zieht on der von der Decke herunterhän- 
genden Kette. An Stelle 3 greii mcn den Schädel 
benutzt ihn an Position 4 [Skelef;. 
Töten Sie das Skelett; danach öffnet s ch an Stelle 5 
die Wond. Unbedingt von Stelle 6 den Statuenkopf 
mitnehmen! Ab geht es durch den Teleporter... 



LOSUNC DES NONATS 



SHADOW 
CASTER 



OS 


LEUEL 2 



Level 1 

Wieder angekommen in Level 1 (Stelle 8) gehen Sie 
an Position 9 und vernichten die dort schwebenden 
Schilde bzw. schießt auf das Feuer. Bei Stelle 10 
nimmt man den zweiten Statuenkopf und begibt sich 
zur Stelle 1 1 in den Teleporter. 

Level 4 

In Level 4 angekommen (Position 1 ) bewegen wir 
uns zur Stelle 2, Dort nehmen wir den Schlüssel und 




legen ihn wieder auf den Boden, Der Käfig ver- 
schwindet und die nächsten Gänge öffnen sich. An 
Stelle 3 angekommen, nehmen wir den dritten Sta- 
tuenkopf. Gehen Sie jetzt nach Position 4, nehmen 
den Statuenkopf vom Boden und setzen ihn in die 
Mauer (5] ein. Die Statuenköpfe vom Inventar 
ebenfalls (siehe Karte). Gehen Sie in den nun frei- 
gewordene Eingang an Stelle 6. 



Level 6 

An Stelle 1 wird auf die Illusionswand mit dem Zau- 
berstab geschossen und der Weg ist frei. An Posi- 
tion 2 berührt mon den Obelisken; eine weitere Figur 
wird uns beschert, Gehen Sie on Position 3 in den 

Teleporter. 




Level 7 

Man zerstört bei (1) alle blau-umrandeten Schlös 
ser an der Decke (Feuerstab). Gehen Sie in den Tele 
porter (2), 



LEUEL 




Level 1 1 

Reden Sie mit dem alten Mann in der Zelle ( I ) und 
ziehen Sie an der Kette (Pos, 2). Um über das Faß 
an Stelle 3 zu springen, verwandelt man sich in den 

LEUEL 11 




Coun und wählt als Spruch die Füße (Klicken Sie auf 
die Füße und donn in die Mitte des Bildschirms. 
Anschließend klickt mon auf den Pfeil nach oben in 
der Menüzeile]. Auf geht's zur Position 4. Hier wird 
genouso verfahren, An Stelle 5 kann man in den 
Weinkeller runtergehen (Ist nicht notwendig). Wir 
bewegen uns zur Pos. 6 in den nächsten Level. 

Level 12 

Wir gehen an Position 1 in den nächsten Level run- 
ter, Wer will, kann ouch in die Bibliothek hinein- 
schauen (über den Teleporter 2] und sie wieder über 
den Teleporter (3) verlassen. Es ist nicht spielbeein- 
flussend, ob man dort war, 

LEVEL 12 




Level 13 

An Stelle 1 besiegen wir den Werwolfkönig, neh- 
men den Obeliskaufsatz on uns, den wir auch gleich 
bei Position 2 am Obelisken benützen. Jetzt gehts 
in den Teleporter (3) 




befreit haben (durch kräftiges Monstertöten), bege- 
ben wir uns zur Stelle 1 und klicken auf den Stab, 
der aus dem Boden herausragt. Die Früchte vom 
Baum können mitgenommen und gegessen werden. 
Gehen Sie in den Teleporter (2). 

Level 15 

An Stelle 1 ziehen wir an der Kette, die von der 
Decke hängt. Jetzt geht's zur Position 2, um das rote 
Obelisken-Oberteil mitzunehmen. Bei (3) benutzt 
man dos Oberteil des Obelisk und benutzt den Tele- 
porter (4). 

LEU EL 15 



Level 7 

Im Schloß angekommen wird zunächst an Stelle 3 
das Feuer gelöscht, Um dies zu bewerkstelligen, ver- 
wandeln wir uns in den Opsis und klicken ouf die 

Fähigkeit des Frostes (rechtes Symbol in der Menü- 
leiste). Betreten Sie den Teleporter an Stelle 4, 

Level 14 

Nachdem wir in diesem Level die kleinen Kreaturen 




Level 7 

Gehen Sie in den Teleporter (Stelle 5 )! 




Level 18 

Wir begeben uns zur Stelle 1 , klicken auf den Obe- 
lisk und gehen in den nun erschienenen Teleporter 
(2). 




Level 16 

An Stelle 1 beschießen wir die Schatzkiste und neh- 
men die Wasserkanone an uns (WICHTIG). Ebenso 
finden wir in diesem Level einen Dreizack (Gut für 
den Endlevel, aber nicht unbedingt notwendig]. An 
Stelle 2 finden Sie einen Schlüssel, den man unbe- 
dingt mitnehmen sollte. Bei (3) kann mit dem Schlüs- 
sel die Tür geöffnet werden. Im Wasser (egal wo) 
wird in den Level 1 7 abgetaucht. Vorher aber nicht 
vergessen, sich in den Kapha zu verwandeln !!!! 

LEUEL 



Level 7 

Laufen Sie in den Teleporter (Stelle 6 ]. 
Man bewegt sich zur Stelle 1 und verwandelt sich 
in den Kapha. Benutzen Sie als Fähighkeit das 
Schallicon in Richtung der Kette (so lange, bis sie 
verschwunden ist ). Die Wand öffnet sich im Westen 
des Raumes. Gehen Sie zur Stelle 2 und nehmen 
roten Aufsatz für den nächsten Obelisken, Mar- 
schieren Sie zur Stelle 3. Von Position 4 nehmen Sie 




Level 17 

An Position 1 vernichten wir den König und schwe- 
ben über den Königsthron in den Teleporter hinein 
(Stelle 2). 



LEUEL 17 



den Stein und legen ihn auf die Platte (5), Den ande- 
ren Stein (6) legen Sie auf die gegenüberliegende 
Platte (Stelle 7), Eine Kette an Stelle 8 erscheint, an 
der man zieht. Die Mauer verschwindet und wir lau- 
fen in den Teleporter [Pos.9]. 

Level 21 

Hier angekommen, geht man nach (1 ) und stellt sich 
Richtung Osten zum »Froschbild« hin auf. Man ver- 
wandelt sich in den kleinen Caun und klickt als Zau- 
berspruch aufdaslcon des Insekts, Der Mund schließt 
sich und die Wand an Pos. 2 verschwindet. Wir fin- 
den an Stelle 3 eine Sanduhr, die wir mitnehmen. 




Setzen Sie diese in der Wand an Stelle 4 ein. Stellt 
jetzt den roten Obeliskaufsatz auf den Obelisk; wir 
erhalten den Golem als Verwandlungsmöglichkeit. 
Schlagen Sie jetztals »Steinbrecher-Golem« an Posi- 
tion 5 die Mauer ein und gehen Sie in den Tele- 
porter (6). 

Level 7 

Gehen Sie in den Teleporter (7). 

Level 22 

Hier müssen 3 Kristallegefunden werden. Den ersten 




gibt's an Stelle 1 . An Stelle 2 nehmen wir dos Stein- 
schwert mit, das wir an Pos. 3 auf die Statue geben. 
Daraufhin öffnet sich im Westen des Raumes die 
Wand. Hier (4) nehmen wir den zweiten Kristall an 
uns. An Stelle 5 verwandelt man sich in einen Kapha 
und taucht im Lavafluß unter. 



Level 23 

Jetzt gehts zurück zur Stelle 2, wo wir auftauchen. 




Level 23 (Lava) 

Hier schwimmen wir zur Stelle 1 und tauchen auf. 

Level 22 

An Stelle 6 schießen wir von der Decke den Kristall 
herunter und nehmen Ihn. Jetzt tauchen wir wieder 
ab in den Level 23. 




Kapha sticht man mit dem Dreizack in die nördliche 
Wand. Da der Endgegner sich in mehrere Gegner 
verwandelt ist es besser, man läuft und weicht ihm 
aus. Dies dauert dann natürlich entsprechend lange. 
Für mehr Hitpoints wendet man folgenden Trick an: 
Abspeichern; einen Hexeditor zur Hand genommen. 
Spielstand gemerkt. Geben Sie in der Datei 
GAME.SAV folgende Werte ein: Sektor 35 Offset 
088/388 : »FAFA«. Spielstand laden; weiterspie- 
len. Wichtig: in den Menschen verwandeln. Jetzt 
wird nicht mehr geflüchtet I 
Ach ja, passen Sie auf, wenn Sie um die Ecke gehen, 
da die Wände verschwinden, und böse Zauberer 
Ihnen ans Leder wollen. 
Viel Spaß beim Durchspielen! 



Level 22 

Die Kristalle werden der Farbe nach auf die Pode- 
ste gelegt (7). Ein Teleporter erscheint (8), den wir 
auch prompt betreten. 

Level 24 (Endlevel) 

An Stelle 1 wird der Endgegner zerstört und das 
Spiel ist gelöst. Hört sich sehr einfach an, ist es aber 
nicht. Tip: Wenn Sie den Dreizack dabeihaben, 
begibt man sich in den Süden des Raumes hinter die 
Wand und stellt sich in Richtung Norden auf; als 




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Bremen sollte es einfacher fallen, sich auf das 
hartumkämpfte Glatteis zu wagen. Sein Wunsch- 
spiel »Day of the Tentacle« hat er sich damit redlich 
verdient! [tw) 

Allgemeines 

Die Wahl der vom Spieler gesteuerten Mannschaft 
sollte zunächst grundsätzlich auf eines der besseren 
Teoms fallen (z.B. Montreal, Toronto oder ein All- 
Star-Teom). Besonderes Augenmerk sollte man 
dabei auf die Fertigkeiten Skafing, Passing, Shoo- 
ting, Defense und Goaltending richten (die Bewer- 
tungskriterien werden zu Beginn jeden Freund- 
schafts- oder Ligaspiels in der Skala von 1 - 1 auf- 
gelistet). 

Solange man mit der Steuerung seiner Puckflitzer 
noch nicht so recht vertraut ist, empfiehlt es sich, in 
einigen Freu.-c Schaftsspielen gegen schlechtere 
Mannschaften Iz.ß Ottawa oder San Jose) Spielzü- 
ge (siehe unten) auszuprobieren und einzuüben. 
Wichtig dobei ist: 

aj sich nicht von Gegentoren aus der Ruhe bringen 
lassen 
b) die eigenen Szenen vor dem gegnerischen Tor 



TIPS FÜR EINE 



ERFOLGREICHERE 



SAISON 



HOCKEY 

Ob Edmonton Oilers oder 

Calgary Flames - wir 

zeigen, wie Sie Ihr Team 

zum Sieg führen. 



mit der Replay-Funktion anschauen: oft sieht man 
erst dann den freistehenden Mitspieler, der das näch- 
ste Mal sicher wieder dort lauert! 
Während eines Spieles kommt es gewiß einmal zu 
der Situation, daß ein eigener Spieler muttersee- 
lenallein auf das Tor zufahrt und weit und breit kein 
Verteidiger in Sicht ist. Speichert man jetzt recht- 



zeitig ab, kann man im folgenden ein Schußtraining 
mit Beobachtung derTorwartreaktionen absolvieren! 
Das wiederholte Laden ist zwar recht mühsam, es 
lohnt sich aber besonders dann, wenn es mit der 
Jo/stick-Handhabung bei Schlagschüssen noch 
hapert. 

Nur der puckführende Spieler ist steuerbar, d.h. die 
Mitspieler verhalten sich ohne Puck nach einem 
bestimmten Schema. Das bedeutet vor allem, daß 
sie ihre Positionen halten: Die Abwehrspieler hinter 
der Angriffsreihe, die Flügelstürmer an den Seiten 
und der Mittelstürmer vorne in der Mitte. Das ist für 
einen blinden Paßoder ein Torwart-Abspiel aus dem 
eigenen Drittel in die neutrale Zone zwar ganz prak- 
tisch, in anderen Situationen aber wiederum nach- 
teilig. So weigern sich im Folie eines Überzahlspiels, 
wenn der Center die Scheibe hinter dem gegneri- 
schen Tor führt, die Flügelstürmer strikt in die Mitte 
vor das Tor zu fahren. 

Zumeist ist die voreingestellte Mannschaftsaufstel- 
lung nicht unbedingt die Beste, d.h. sehr gute Spie- 
ler sitzen oft auf der Bank und warten auf ihre schleu- 
nigste Nominierung, Auch sollte man bei dieser 
Gelegenheit die gleichmäßige Zusammensetzung 
seiner vier Sturmreihen überprüfen. Zu vermeiden 




Hier flitzt der Flügelstürmer an der 
Bande entlang ins gegnerische Drittel 
(1). Er zieht die Innenverteidigung 
nach außen, der Goalie sieht im kur- 
zen Eck. Etwa zwischen Bully-Kreis 
und Torlinie kommt der Rückpaß zwi- 
schen Torraum und Abwehrspieler 
hindurch (3) auf den freistehenden 
Mittelstürmer, der in Direktabnahme 
ins freie Toreck verwandeil (3). 



Alleingang I; In die Mitte fahren und 
den Schlagschuß nicht zu spät ansetzen 
(man fährt sonst am evtl. Abpraller 
vorbei). Bei einem Flachschuß in die 
Tormitte 1 1 ) überwindet man den Tor- 
wort entweder sofort (zwischen den Schoner hindurch ir 
Tor), oder man kann den abprallenden Puck (2) aufnehmen und 
versenken. Bei einem hoch angesetzten Schlagschuß kann der Goalie den Puck oft fangen, oder 




Nachfassen unter sich begraben. 



Überzahlspiel. Der puckführende Spieler kurvt solange hinter dem Tor 
hin und her, bis die Abwehrspieler eine Torecke freigeben. Der Stürmer fährt 
dann in einem kleinen Bogen (nicht zu weit obdriften!] vor den Torwart (1) und 
schlenzt den Puck in 
die lange Ecke (2). 
Das funktoniert 
besonders mit 
Spielern, die eine gute 
Stocktechnik haben 
und sehr gute Schlitt- 
schuhläufer sind. Joy- 
stick-Artisten gelingt 
auch die Variante bei 
der der Spieler mit 
dem Rücken zum Tor 
sieht, und den Puck 
mit der Rückhand ins 
Dreieck schaufeil. 




Überzahl spiel. Der 
f lü gel Stürmer paßt 
den Puck zurück 
zum Verteidiger an 
die blaue Linie (1). 
Der spielt zum Mit- 
telstürmer (2), der 
mit dem Rücken 
zum Tor steht. Der 
Mittelstürmer 
schießt mit der 
Rückhand in Direklabnahi 
am überraschten Goalie vorbei, 




ist die Aufstellung der besten Spieler in den beiden 
ersten Reihen, während Reihe 3 und 4 nur aus mit- 
telmäßigen und schlechten 5pielern besteht. Des- 
weiteren ist eine Überlastung der Starspieler äußerst 
schlecht für das Tore- und Punktekonto, d.h. auf kei- 
nen Fall die komplette 1 . Reihe sowohl im Unter- als 
auch im Überzahlspiel einsetzen. 
Beim Auswechseln nicht nur auf die Fitneßbalken 
der eigenen Spieler achten! Oft kann man erahnen, 
wann der Gegner einen fliegenden Wechsel vor- 
nimmt. Wenn dann die Scheibe in die eigenen Rei- 
hen gebracht und/oder geschickt gehalten werden 
kann, ergeben sich gute Möglichkeiten für Allein- 
gänge aufs gegnerische Tor. 

Das Angriffsspiel 

Geschwindigkeit ist keine Hexerei, und bei NHL 
Hockey der Schlüssel zum Erfolg! Mit lahm aus dem 
Stand vorgetragenen Angriffen gewinnt man näm- 
lich keinen Blumentopf. Schnell über die Flügel oder 
durch die Mitte muß es gehen. Oft kann man durch 
einen einfachen Doppelpaß zwischen zwei Spielern 
die Angriffsgeschwindigkeit wirksam steigern. 
Im folgenden einige Spielzüge die häufig zum Erfolg 
führen: 



Die Verteidigung 

Anders als im Angriffsspiel muß der Spieler in der 
Defensive nicht in jeder Situation steuernd eingrei- 
fen. Im Gegenteil; man sollte tunlichst davon abse- 
hen, immer den pucknähesten eigenen Spieler anzu- 
steuern und auf Teufel komm raus zu checken. Dies 
führt nur zum Ausspielen der eigenen Formotion und 
zu unnötigen Strafzeiten. 

Die beste Situation den Puck zu stiebitzen oder einen 
kernigen Check anzusetzen, ist immer dann wenn 
der Gegner nur langsam fährt oder sogar steht (z.B. 
um ein Abseits zu vermeiden), oder er sich zwischen 
Bande und Verteidiger befindet. Auf jeden Fall muß 
der gesteuerte Verteidiger immer in unmittelbarer 
Nähe des Gegenspielers sein. 
Bei dieser Taktik der »nur wenig kontrollierten Defen- 
sive« muß man allerdings darauf achten, den jewei- 
ligen aktiven Spieler nicht aus den Augen zu verlie- 
ren oder sogar im Abseits stehen zu lassen. Wenn 
man in Unterzahl spielen muß, ist es immer von Vor- 
teil die Bullys im eigenen Drittel zu gewinnen (und 
dann nichts wie weg mit der Scheibe!). Damit das 
häufiger gelingt, sollte man die Position des Mittel- 
stürmers (in NHL-Hockey tritt immer der Center zum 
Bully an) in seinen Unterzahl-Reihen mit Spielern 



besetzen, die im Bully- Spiel sehr gute Bewertungen 
haben (min. 80% im Attribut Faceoffs], Oft genügt 
schon eine Umstellung innerhalb der Reihe, wobei 
durchaus auch ein Außenstürmer die Center-Positi- 
on einnehmen kann. 

Anmerkung: 

Leider fehlt dem Spiel eine Option zum Aufstellen 
eigener Mannschaften, d.h. man kann nicht ohne 
weiteres sein persönliches All-Star- Team benennen, 
und das Andern der vorgegebenen Spielernamen 
ist überhaupt nicht machbar (Werder Bremen gegen 
Bayern München auf dem Eis wäre doch lustig! ). 
Es besteht zwar die Möglichkeit zu Beginn eint 
neuen Ligasaison, durch Angabe mehrerer fiktivi 
menschlicher Mitspieler (und ebenso vieler Paß- 
wörter, stöhnl), von der Spielertausch-Funktion (Tra- 
ding] Gebrauch zu machen, an der Spielstärke df 
umgestellten Mannschaft ändert sich aber nichts; 
selbst NHL- Superstars verhalten sich im Spiel ohne 
Puck in einer schiechten Mannschaft wie blutige 
Anfänger, in Scheibenbesitz jedoch blühen sie regel- 
recht auf. Alles in allem ist das Ergebnis einer so 
zusammengestellten Mannschaft der Mühe ober 
nicht wert. 




Alleingang II: Bei seitlicher 
Anfahrt auf das Tor den Puck 
in die lange Ecke schienen (1). 
Der Torwart hechtet hinterher, 
so daß bei einem Abpraller die 
kune Ecke völlig offen ist (2). 
Diese Taktik funktioniert auch 
in anderen Spiel Situationen gut, 



Bei Weitschüssen von der blauen Linie 

kommt man vor allem dann zum 

Erfolg, wenn der Schütze in voller Fahrt 

ist (der Puck wird noch schneller) und 

dem Torwart durch eigene oder 

gegnerische Spieler die Sicht versperrt 

ist. Hier zielt man am besten in die 

entferntere obere Torecke (1). 



vir d die Scheibe sofort 
zum Verteidiger im 
Rückraum gespielt 
(1), Dieser zielt in 
Direktabnahme halb- 
hoch in die kurze 
Ecke (2). Dem 
Torwart ist durch 
eigene Verteidiger 
die Sicht genommen. 
Bei dieser Stein- 
dard Situation muß 
schnell reagiert wer- 



den, sie führt aber 
besonders gegen 
schlechtere Ab 
wehrreihen zu Toren. 




Schneller 
Gegenan- 
griff. Der 

Flügelstür- 
mer paßt 
den Puck 
quer über 

das Feld zum Mittelstürmer (1). 

Der Goalie rutscht in die kurze 

Torecke, Der Stürmer schießt direkt, halbhoch und gegen die 

Bewegung srichlung des Torwartes in die lange Ecke (2). 



<4 
0. 



Verloren in der Zeit zu sein mag ja noch inter- 
essant sein. Sinnlos Zeit zu verlieren, weil man 
partout nicht auf die richtige Losung kommt, das ist 
allerdings wirklich ärgerlich. 
Von Sebastian Lackner aus Wien stammt die Lösung 
zu Coktel Visions neuem Advenfure-Streich, die wir 
für solch einen Fall hier abdrucken. [Iw] 

Das Schiff 

Als erstes gehen Sie zum Hocker - dort finden Sie 
auf der Unterseite einen Nagel, der mit der Zange 
herausgezogen wird. Weiter links ist hinter den Fäs- 
sern eine Lampe versteckt; mit der Truhe beschäftigt 
man sich später, Sie verwenden die Lorrpe, um durch 
die Falltür in die Bilge [Laderaum) zu konner im 
rechten Faß ist eine Flasche Palma!, mit der die 
Pumpe geölt wird, um das Boot leerzupurpen. Am 
unteren Ende der Kette steckt ein Korkenzieher. Wie- 
der im Laderaum zurück, leuchtet man milder Lampe 
hinterdie Fässer neben der Falltürund entdeckt einen 
Schwamm. Dieser wird in den Eimer daneben 
getaucht und dann über das Plakat gewischt, das 
sich durch den nassen Schwamm ablöst, Den Ast- 
knoten dahinter enfernt man mit dem Korkenzieher 
und schaut nun durch das Loch. 
Von Yoruba, dem Gefangenen, erholten Sieein Mes- 



KONPLETTLÖSUNG 



0W 




ser, mit dem der rutschige Pfosten zum Aufstieg in 
den oberen Stock präpariert wird. Dorf liegt ein 
Klompenregal, aus dem durch Klopfen mitder Zange 
eine einzelne Klompe herauskommt. Zwei Schritte 
weiter Richtung Heck des Schiffs findet man links im 
Bottich einen Putzlappen. Mit diesem ziehen Sie den 
Ring (ganz hinten im Heck und dann links]. Es öff- 
net sich ein Versteck, aus dem man die Seife nimmt. 
Auf der rechten Seite befindet sich bei den Kano- 
nenkugeln ein Ruder. Auf halber Strecke zum Bug 
lagert ein verrostetes Kanonenrohr, an dem die Seife 
in Späne geraspelt wird. Zurück im Heck reibt man 
dieGleitschiene der Schiebetür mit eben diesen Spä- 
nen ein und öffnet die Tür, 

Die Gegenwart 

Nun findet man sich in der Gegenwart wieder, ,, Aus 
dem Traktor nehmen Sie eine Batterie, aus der Abla- 
ge ein Paket, eine Pipette, und ous einem Korb om 
Dach einen Apfel. Dieser wird an das Pferd verfüt- 
tert, und weiter geht es an der Pforte. Man nimmt 



ifi/ Wime 

die Nachricht vom Tor und behält den Wurfpfeil. 
Mit der Pipette saugen Sie etwas Säure aus der Bat- 
terie und ätzen somit das Schloß auf. Beim Eingang 
in den Gutshof wird das Porträt, ein Holzscheit und 
aie Klinke entfernt. Nun sucht man den Weg hinter 
das Haus und weiter zum Leuchtturm. Auf der Nord- 
seite greifen Sie zur Flasche, offnen das Foß mit dem 
Wurfpfeil und nehmen es mit. Das Fenster wird spa- 
rt:: eingeschlagen. 

Zurück bei der Eingangstür bastelt man aus dem 
Eisendroht (Porträtrohmen), der Klinke und der mit 
Essig aufgefüllten Batterie einen Elektromagneten, 
Mit dem Wurfpfeil stoßen Sie den Wurfpfeil durch 
das Schloß nach innen und holen ihn mit dem 
Magneten durch die Ritze zurück. In derSfube nimmt 
man das Ruder aus dem Rücksprung, den Drehspieß 
aus dem Kamin und legt on dessen Stelle die Eisen- 
stange, die on der linken Mauer 
lehnt, auf die Feuerstelle. Sie grei- 
fen den Feuerlöscher, den Droht 
vom Kasten sowie aus dem Kosten 
das Harz und reparieren die Siche^ 
rung mit Alufolie aus dem Pal« 
Zurück beim Leuchtturm wird d< 
Fenster mit der Grillkurbel einge- 
schlagen, der Schlauch herausgeholt und an dei 
Klinke der Leuchtturmtür befestigt. 
Zwischen Haus und Leuchtturm befindet sich ein selt- 
sames Gebäude, in dessen Stufen sich eine Vertie- 
fung befindet, in die das Porträt paßt. Wenn Sie auf 
das Porträt drücken, zeigt sich ein Grabstein, auf 
dem das Alter des Verstorbenen eingestellt werden 
kann. Ein Druck auf das Kreuz holt den Aufzug. Dos 
Endstück des Schlauches bindet man nun an den 
Handlauf und schickt den Aufzug mittels Steuertafel 
hinunter. Einer Besichtigung des Leuchtturmes steht 
jetzt nichts mehr im Weg. Auf der Treppe liegt ein 
Holzschuh. Im ersten Stock plündern Sie die Schub- 
lade (zweimal). Mit dem Ruder öffnet man den 
Schrank und findet ein Rasiermesser, Dos Fernrohr 
hilft, den Ausblick zu genießen. Auf dem Wrack (das 
Sie so sehen sollten] finden Sie drei Zeichen in ver- 
schiedenen Forben, die notiert werden müssen. Nun 
steigt man zur Laterne empor und schneidet mit dem 
Rasiermesser die Vorhänge entzwei, Außerdem fin- 
den Sie eine Flasche mit Petroleum dahinter. 



Mit dem Schlüssel aus dem Holzschuh wird der Kel- 
ler des Leuchtturmes aufgesperrt, Sie gehen noch 
einmal zurück, um Glassplitter zu holen (sie liegen 
auf dem Fenstersims, das durch die Kellertür sicht- 
bar ist). Wieder beim Gitter öffnet man die Konali- 
sation mitdem Drehrad, ätzt mitder Beize die Algen 
on, schabt sie mit dem Glassplitter ab und steckt die 
Kurbel in die Öffnung, Um das Tor zu öffnen brau- 
chen Sie jedoch noch einen Rostloser. 
Mon geht zum Keller zurück, holt den Aufzug mit 
einem Druck ouf das Porträt, und fährt in die Kryp- 
ta hinunter, Auf der Truhe stellen Sie die Kombina- 
tion vom Wrack ein (Pistole = Konone; Schwert = 
Messer; Kanonenkugel = Patrone], Man findet ein 
Glasfaservlies. Dann wird das Faß auf den Boden 
gestellt, der Apfelwein genommen und schießt mit 
dem Korken dos Flakon (rechts oberhalb der Fla- 
schen] herunter. Man geht zu dem Brunnen vor dem 
Haus, schließt den Schlauch an den Wasserhahn, 
und repariert ihn mit Glasfiber und Harz, Das End- 
stück wird in den Brunnen gelegt, und der Wasser- 
hahn aufgedreht. Den Korken, der im Brunnen 
schwimmt nehmen Sie. Aus dem Schlauch schneidet 
man mitdem Rasiermesser ein Stück heraus und geht 
zum Meer zurück (Gitter]. Mit dem Rostloser lösen 
Sie den letzten Rost von der Kurbel und öffnen das 
Tor. Der Holzschuh hilft beim Ausschöpfen des Boo- 
tes, dos Taschentuch und der Korken beim Dichten 
des Lecks, Mit dem Ruder paddelt man auf das Meer 
(Ruder mit Boot), 

In der Fischerhütte nimmt man ous dem Büffet die 
Flasche, um sie mit dem Schlagstock zu zerkleinern. 
Desweiteren befindet sich eine Fischsauce im Büffet. 
Im Körbchen stecken ein Taschentuch, ein Nagel und 
ein Stück Brot. Unter dem Sessel ist ein Notizbuch 
eingeklemmt. Anschließend rücken Sie den Sessel 
zurecht, steigen darauf, und montieren den Leuch- 
ter ab, indem mit dem Nagel der Schäkel vom obe- 
ren Teil der Kette entfernt wird. Der Leuchter zerlegt 
sich in einen Enterhaken und in eine Kerze. Man 
verläßt die Hütte, tränkt das Boot mit Fischsauce und 
wirft es auf das Dach. Eine Möwe laßt die Boje her- 
unter. Mit dem Rasiermesser schneidet man den 
Strick ob und befestigt ihn am Enterhaken. Nun kann 
die Klettertour über die Klippen beginnen. 
Als Sie in das Boot gestiegen sind, haben Sie die 
schweren Gegenstände abgeladen; diese holt man 
sich wieder (beim Gitter zum Meer], Zurück im Hous 
legen Sie das Holzscheit auf die Feuerstelle, gießen 
Petroleum darüber sowie ein Taschentuch darunter 
und zünden mit dem Streichholz das Feuer. Die Reib- 
fläche befindet sich im Poket. Die Eisenstange dehnt 
sich und bringt eine Bodenplatte zum Vorschein, auf 
die man das Faß stellt. Das Fülloch wird mit der 
Kerze abgedichtet und der Deckel mit dem Schlag- 



stock eingeschlagen. Nun schaufelt man mit dem 
Holzschuh aus der Kiste Sand in das Faß. Durch die 
Öffnung in der Wand führt ein unterirdischer Weg 
direkt zum Wrack. 

Das Schiff 

Die Pipette wird mit Wasser aus der Pfütze gefüllt. 
In einer Öffnung im Mast findet man eine Zange. 
Um sich nicht zu elektrisieren, legt man die Schwim- 
mer vor die Kiste, überbrückt mit dem Kupferdraht 
das Stromkabel, und zwickt es ab. Das Wasser aus 
der Pipette gießt man in das Schloß und vereist es 
mit dem Feuerlöscher. Jetzt läßt es sich mit der Zange 
leicht öffnen. 

Zurück im Schiff wendet man sich als erstes dem 
Laderaum zu und öffnet die Truhe mit dem Haken. 
Außer den Kleidern finden Sie noch ein Band. Im 
Zwischendeck begibt man sich zum Kabuff. Aus dem 
Ruder, dem Seil, der Klampe und dem mit der Zange 
verbogenen Nagel basteln Sie einen Bootshaken und 
ziehen damit die Schluppe herunter, Bei genauerer 
Betrachtung des unteren Endes entdeckt man eine 
Ritze und bohrt den Korkenzieher hinein. Jetzt bin- 
den Sie das Seilstück um den Korkenzieher, und 
lösen somit einen Mechanismus aus, der etwas wei- 
ter in Richtung Heck des Schiffes (bei den Kisten) 
eine Luke öffnet.ln der Luke findet man eine Schnur, 
zieht sie hoch und nimmt aus dem Eimer das Schwert 
eines vergammelten Schwertfisches. Der Befreiung 
Melkiors (hinter der Schiebetür) steht nun nichts mehr 
im Wege. 

Vom Balkan der Kapitänskajüte, in die Sie nun ein- 
gesperrt sind, holt man die Flagge. Nun wenden Sie 
sich dem Waschraum zu: unter dem Teppich ist ein 
Messingschlüssel versteckt. Dieser öffnet den 
Schreibtisch des Kapitäns, in dem sich ein Löschpa- 
pier und ein Dolch befinden. Unter dem Sessel klebt 
ein Silberschlüssel, In der Schlafkabine verbirgt sich 
im Kästchen ein Flaschen Riechsalz und eine Scha- 
le. Rechts vom Bett auf einem Tisch befinden sich 
Fragmente einer Banane. Mit dem Messer schneidet 
man den Teppich entzwei und klettert durch die Fall- 
tür hinunter. Zurück im Laderaum kann mit dem 
Dolch das Geheimfach der Truhe geöffnet und dort 
Reispuder und ein Taschentuch herausgeholt wer- 
den. Im Zwischendeck begeben Sie sich wieder zum 
Kabuff, greifen zum Korkenzieher und schlurfen 
anschließend in den Vorratsraum, Der Pfosten läßt 
sich mit dem Korkenzieher öffnen und ein Dietrich 
kommt zum Vorschein, der Zutritt zu fast allen Räu- 
men dieser Etage verschafft. 
Im Vorratsraum steht auf einem Regal ein Poliermit- 
tel. Hinter der »sehr ästhetischen Tür« verbirgt sich 
das Büro, wo im Schreibtisch ein Siegelstempel und 
hinter dem Vorhang ein goldener Käfig gefunden 



werden kann. Um wieder in die Kapitänskajüte zu 
kommen geht man in den Vorratsraum und schürtet 
den Reispuder auf den Pfosten. Somit ist dieser nicht 
mehr rutschig und man kann in die Kajüte hoch- 
klettem. Sie gehen zum Waschraum, schütten Polier- 
mittel auf das Taschentuch und reinigen das Wasch- 
becken. Das Löschpapier wird vor das polierte 
Becken gehalten und die Kombination notiert. Mit 
dem Siegelring, der in das Hohlrelief des Kästchen 
paßt, kann eine Geheimtür geöffnet werden, die in 
das Raucherzimmer führt. Dort findet man in der Bar 
ein Grammophon und auf dem Couchtisch eine 
Schallplatte. Als nächstes wenden Sie sichdem Papa- 
gei zu. Man begibt sich abermals in die Kajüte, legt 
die Bananenreste in den Käfig und stellt diesen auf 
den Beistelltisch neben dem Schreibtisch, Auf die 
Bank rechts vom Schrank stellt man die Schale, schüt- 
tet Beize und Riechsalz hinein und betäubt dadurch 
den Papagei, der in den Käfig flüchtet. Der Käfig 
wird mit der Fahne geschlossen und etwas Musik 
gemacht, um den Vogel zu beruhigen. Dazu pla- 
ziert man das Grammophon auf dem Musiktisch, 
legt die Schallplatte auf den Plattenteller, kurbelt an 
und drückt den Einschaltknopf. Jetzt stört Sie nie- 
mand mehr beim Durchsuchen des Schrankes, der 
sich mit dem Silberschlüssel öffnen läßt. 
In der Schatulle ist ein Eisenschiüssel verborgen. Hin- 
ter dem Gemälde beim Vogelkäfig befindet sich ein 
Safe, dessen Nummer man schon notiert hat (Lösch- 
papier). Sie öffnen ihn und nehmen die Kassette her- 
aus. Der Käfig sollte mitgenommen werden. Um das 
Kästchen zu öffnen dreht man es nach rechts und 
schiebtoben eine Brettfeder zur Seite, hinter der eine 
Höhlung freigelegt wird. Nun drücken Sie den obe- 
ren und dann den mittleren Teil der Kassette und öff- 
nen das Kästchen mit dem soeben gefundenen 
Schlüssel. Der Revolver wird später noch weiterhel- 
fen. Das wäre alles, was in den oberen Stockwer- 
ken zu tun Ist. Zurück im Zwischendeck geht man 
bis zum Heck des Schiffes, Erneut öffnen Sie die 
geheime Luke (Putzlappen mit Ring] stellen den Papa- 
gei in das Versteck, schließen es, öffnen es wieder, 
und nehmen den Papagei heraus. Nach einer Dre- 
hung um 180 Grad wendet man sich der Luke im 
Boden zu und schließt sie mit dem Eisenschlüssel auf. 
Nach dem Dialog findet man in einer Ritze im Bodens 
einen Magneten, der mit dem Korkenzieher heraus- 
gezogen werden kann, Dieser hilft,diemagischePisto- 
le auszulösen und die Eisenfesseln aufzuschießen. 
Hinter den Kisten findet man einen Baumwollballen, 
der vor den Mast gelegt wird. Um die Tür im Mast 
offen zu halten, klemmen Sie die Zange hinein und 
ziehen mit dem Bootshaken eine Flasche Rum aus 
dem oberen Regol. Mit dem nassen Schwamm lösen 
Sie das Etikett ab und geben es Melkior. Auf dem 



Etikett stehen die geographischen Koordinaten von 
San Christobal. 

Die Insel 

Man geht zum Wasserfall und spricht das Kind an. 
Dem kranken Affen wird geholfen, indem man ihn 
in die Fahne einwickelt und ihn mit Kokossaft stärkt. 
Dazu öffnet man mit dem Korkenzieher die Kokos- 
nuß, zapft die Milch mit der Pipette ab und füttert 
den Affen. Der Papagei öffnet den Durchgang. Den 
Käfig öffnet man mit dem Flachschüssel und wirft die 
Goldstücke durch den Türschiitz in der Hütte des 
Zauberers, Bei der Hütte von Delia ist Vorsicht gebo- 
ten. Speichern Sie das Spiel lieber ab, bevor Sie 
diese betreten. Man muß ihr das Zauberbuch ent- 
wenden, und dann warten, bis sie den Raum ver- 
läßt. Der Vogelspinne halten Sie den Spiegel vor 
und nehmen die Seidenbluse. Zurück beim Zaube- 
rer öffnet man die Fenster und legt das Holocomm 
auf den Tisch, um es sogleich einzuschalten, 
Melkior erscheint und verschreckt den Zauberer. Das 
gibt genug Zeit, den Zaubertrank in sein Glas zu 
schütten. Nachdem er ausgetrunken hat, müssen Sie 
das Glas sofort an sich nehmen. Inzwischen ist Mel- 
kior am Strand gefangengenommen worden und 
man begibt sich nochmals zu Delia, von der Sie einen 
Wandler erhalten. Vom Zauberer bekommt man 
zudem noch einen Verstummer, der mit dem Wand- 
ler gemischt wird. Mit diesem Trank können Sie dem 
stummen Serapion seine Stimme wiedergeben. Am 
Hund kommt man nicht vorbei, also sucht man Sera- 
pion nocheinmal auf, bekommt Salz, das mit dem 
Wandler in Zucker umgewandelt wird. Der Zucker 
macht aus der bissigen Bestie ein liebenswürdiges 
Tier, das Sie ohne Probleme in die Küche durchläßt. 
Dort nehmen Sie den Sack vom Tisch, die Blumen 
und die Vanilleschoten heraus und sammeln mitdem 
Sack etwas Glut auf. Diesen stellt man auf den Hocker 
neben der Wiege, und rettet dem Kind, das von einer 
Schlange bedroht war, das Leben. Den Sack mit der 
Schlange entsorgen Sie im Feuer. 
Man flieht vor Jallat, der einen jedoch auf einer 
Brücke einholt. Halten Sie ihm die Blume vor die 
Nase und seine Allergie stürzt ihn in die Tiefe. 
Damit wären die Probleme aj 




PC PLAYER 1/91 



ONE STEP BEYOND 

Keinen Schritt zu weit gegongen ist Holger Schwarz 
aus Rimbach, als er uns mit den Level-Codes zu dem 
Ocean-Dentapiel One Step Beyond beglückte. Im 
Austausch erhält er ein nagelneues Privoteer zuge- 
schickt, |fw] 



Quaver Zone 


Quaver Zone 5 


1 42048 


51 


62818 


2 43328 


52 


41497 


3 45376 


53 


38780 


4 48704 


54 


14742 


5 14080 


55 


53266 


6 22784 


56 


42473 


7 36864 


57 


55739 


8 59648 


58 


57956 


9 30977 


59 


47904 


10 25090 


60 


40325 


Quaver Zone 1 


Quaver Zone 6 


11 56067 


61 


22694 


12 15622 


62 


62763 


13 46156 


63 


19922 


14 21776 


64 


17150 


15 27930 


65 


36816 


16 49706 


66 


53710 


17 12101 


67 


24735 


18 61807 


68 


12654 


19 48373 


69 


37133 


20 44389 


70 


49787 


Quaver Zone 2 


Quaver Zone 7 


21 12762 


71 


21385 


22 17151 


72 


45381 



TRODDLERS 

In manch einem Troddler-Level widersetzen sich die 
kleinen Tierchen mit der ihnen eigenen Sturheit den 
gutmütigen Rettungsversuchen des Spielers, Listig 
können Sie solche Spielstufen mit der folgenden 
Paßwortliste umgehen. [fw| 



Solo-Levels 

PREMIERE 

BUI1DIT 

NOSWEAT 

PYRAMID 

CLEAROUT 

SPHINX 

QUARTE! 

CENTERIN 

REDGEMS 

CROSSED 

SKIPAROUND 

PACKEDUP 

PILLARS 

BZZZZZ 

FIVEROWS 

TIGHTTIME 

EASYONE 

TWOTRIBES 

DONTMIX 

HELPEMOUT 



MEANONES 

NOPROBLEMS 

TREASURES 

STOREROOM 

UPANDDOWN 

TECHNO 

ONEONONE 

SIXROOMS 

THETOWER 

GOFORHEART 

NEWTHING 

BOULERO 

CRUEiWORLD 

CRUELCUBES 

SUPNSLIDE 

KEYX 

COLDCROSS 

STONEM 

HARDROUND 

FIRSTGUNS 

CROSSFIRE 



KLEIN 
&FEIN 



RUNFORIT 

NORULES 

NOFARFALL 

RUNAROUND 

BADBIRD 

COVERTHEM 

SAVEBLOCKS 

GLAMOUR 

HACKBACK 

ALOTODO 

UPSIDEOUT 

DROPEMIN 

POSSIBLE 

CLOSEUP 

FOOLSRUN 

JEWELPUSH 

GUIDETRY 

WOTANSGO 

LOOSEM 

YOURSOR 

SACRIF1CE 



23 29657 

24 46552 

25 10418 

26 56714 

27 41341 

28 58055 

29 59140 

30 51660 

Quaver Zone 3 

31 45265 

32 31134 

33 10608 

34 41486 

35 52094 

36 28045 

37 14348 

38 42393 

39 56741 

40 33343 

Quaver Zone 4 

41 24549 

42 57636 

43 16394 

44 48495 

45 24889 

46 33384 

47 58473 

48 25866 

49 18604 

50 44470 



73 26766 

74 32147 

75 58657 

76 25269 

77 18391 

78 43404 

79 61539 

80 39409 

Quaver Zone 8 

81 35156 

82 48773 

83 43929 

84 52702 

85 30840 

86 17751 

87 48591 

88 40551 

89 49142 

90 49437 

Quaver Zone 9 

91 32788 

92 16690 

93 49478 

94 40633 

95 50111 

96 50488 

97 35064 

98 19761 

99 54569 

Quaver Zone 1 
100 48795 



ULTIMA VII 

Um in den Besitz von Shadow Caster zu kommen, 
fond Tobias Hofman aus Mömbris heraus, wie man 
bei den beiden Ultima 7-Teilen in ein richtiges 
Cheot-Menü gelangt. 

Ultima VII, Teil 1: Das Spiel muß mit »ULTIMA 7 
abcd{ALT-255}« gestartet werden. Man sollte auf 
die Groß- und Kleinschreibung achten und während 
der Eingabe der Zahl 255 die ALT-Taste gedrückt 
halten. 

Ultima VII, Teil 2 (Serpent Isle]: Hier rufen Sie das 
Programm »SERPENT PASS« ouf und können mit 
Druck ouf F3 eine Karte hervorzaubern. Mit dem 
Mauszeiger ist es nun möglich, sich beliebig fele- 
portieren zu lassen. 

Bei beiden Ultima-Cheats wird das eigentliche 
Mogel-Menü mit F2 aktiviert. Die Endsequenz 
betrachtet man bei Teil I mit »ENDGAME EREI- 
AMJH«, bei Teil 2 mit »ENDGAME HISSS«. Ferner 
entdecken Sie einen versteckten Punkt im Haupt- 
menü, wenn Sie View Credits anwählen und diese 
bis zum Schluß durchlaufen lassen. Anschließend 
taucht die Auswahlmöglichkeit »View Quotes« auf, 
die einige witzige Kommentare erschließt. [fw| 




BOOMPARADE 


BADBOMBS 


Team-Modus 


TEAMWORK 


ICEICEBABY 


WAITFORIT 


SOLOMAN 


BEGINNERS 


DIVIDED 


SWIFTLY 


ROCKBLAST 


HELLSDITCH 


ROOKIES 


ROCKITOUT 


TAKETURNS 


NOWASTEALL 


FIRSTFIRST 


HOPALONG 


CLEARAWAY 


DELAYNPLAY 


FROMABOVE 


GOODLUCK 


BRACKETS 


LOOKUP 


FULLHOUSE 


SMASHH1TS 


TIMEHUNTER 


SPARKLES 


ONEOFHREE 


TWORANKS 


CRUSHRUSH 


NODELAY 


DOUBLEPLUS 


QUICKBRICK 


TRAPANDZAP 


FtRSTFIRE 


NOPULLPLUG 


LONGJUMP 


FROSTY 


STAGEDOWN 


BURNOUT 


GUNZONE 


RIGHIWAY 


SURROUNDED 


GRINDSLIP 


RUMBLEHOT 


BELTZENRUN 


TRIDENT 


BOOMER 


QUICKCUBES 


COCKTAIL 


BRIDGEMIN 


GUIDERIGHT 


SPLITUP 


WORKOUT 


BUGGINHARD 


FALLOUT 


JUSTDOIT 


TARGETS 


TRAXM1X 


MOREFUN 


COLOURRUN 


ZOMB1EGO 


SLOWSQUARE 


HELLTRACK 


SPINAROUND 


AUTOFIRE 


BADLAX 


FLAKPASS 


GETDABLUES 


LETITOUT 


SWEETHEAT 


TIMEAROUND 


THEWALL 


SHOOTNBLOW 


ALLABOUT 


HEAVYDUTY 


TOOMUCH 


ROCKBOX 


SLOWFLOW 


BOUNCEIT 


TWEAKY- 


SPUTTED 


TWINGUNS 


COOPERATE 


RAINDROPS 




RUSHIT 


GETHIMDOWN 


DENNISFAV 


FIREANDICE 




MIXUP 


DROPTURN 


FINALE 


SLOWBURN 




NOPANIC 


TUFFJOB 




STALLEM 




THEMACHINE 


NOFALLDOWN 





LOSUNG: CONPANIONS OF XANTH 



EINMAL XANTH 
UND ZURÜCK 

Wie Sie die seltsame Welt Xanth vor dem 

bösen Dämon E(A/R)th retten, erzählt 

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Der Einstieg in die Welt der Grafik-Adventures ist Legend Entertainment 
nicht perfekt gelungen. »Companions of Xanth« bietet nicht viele oder 
besonders knifflige, ober einige recht blöde Puzzles, auf deren Lösung man nicht 
sofort kommt. Boris Schneider hat seine Xanth -Impressionen in dieser Lösung 
versammelt. 

Noch daheim... 

Machen Sie sich in Ruhe mit dem Benutzerinterface vertraut; zu Hause gibt es 
viele Gegenstande, mit denen Sie »spielen« können. Mitnehmen müssen Sie nur 
den Senf aus dem Kühlschrank sowie alle Teile der Software-Packung (auch dos 
Papier]. Das Spiel kommt per Kurier nach dem Telefongespräch. Alles aus- 
packen, Diskette in das Laufwerk, Laufwerk zu und einschalten, 

Erste Schritte in Xanth 

Nach dem ersten Plausch mit dem Golem müssen Sie einen Charakter aus- 
wählen. Aber schon im ersten Raum erweisen sich drei der Companions als 
unbrauchbar; nur mit Nodo Naga kommen Sie weiter (sie ist die Dritte von 
links]. Setzen Sie die Brille auf, warten Sie, bis Naga den Ausgang gefunden 
hat und starten Sie dann ins Spiel durch. 

Das Censor-Ship 

Um das Censor-Ship zu vertreiben, müssen Sie sich einen Trank von Foiry Nuff 
mixen lassen - doch dazu müssen Sie erstmal am Eimer vorbei. Das geht wie 
folgt: Reden Sie mit dem Headman, öffnen Sie mit seinem Schlüssel das Tor und 
gehen Sie zum Pier. Am Censor-Ship lassen Sie Naga nach dem Anker suchen. 
Mit diesem lösen Sie den Holzstamm aus dem »Log Jam« am Bach. Der Head- 
man zimmert ihnen aus diesem Stamm ein schönes flaches Brett, Außerdem 
brauchen Sie den Stein aus der Stadtmitte. Dann gehen Sie zum flachen Felsen 




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in der Wüste, legen dos Brett drauf, legen auf das 
Brett den Stein und bitten Nago, mit dem Schwanz 
auf das Brett zu hauen. Der so weit fliegende Stein 
landet zielsicher im damit greifbaren fimer. 
An der Tür mit dem Auge kommen Sie nach langer 
Diskussion vorbei. Fairy Nuff gibt Ihnen dann an sei- 
nem Stand ein Rezept, Folgende Dinge müssen Sie 
(in beliebiger Reihenfolge) in den Eimer tun; 3 mal 
frisches Wasser aus dem Bach, 2 mal Eye Scream 
(wächst neben der guckenden Tür], 1 mal Butter (aus 
einer Butterblume am Bach nehmen), eine Firefly 
[fangen Sie am Bach in der leeren Butterblume), ein 
Ei [liegt auf dem Fairway) und das Stück Segeltuch 
vom Pier. Die beiden gleich großen Behälter, die 
Fairy braucht, sind die Abdeckungen der Lampen 
in de' Stadt Kipoen Sie aus den Lampenschirmen 
die Solution in de Censer aus dem Schiff. Verges- 
ser Sie auf cem Rückweg zu Fairy nicht, das Tee 
rr tzu nehmen 

Die Void 

Aus der Void kommen Sie nur mit viel Geduld und 
Warten heraus; wenn Sie feste an die Tür denken 
und mit Naga über sie reden, wird sie irgendwann 
schon erscheinen, 





Earth Region 

An der Quelle müssen Sie der Verlockung der Dämo- 
nin widerstehen und niemals dos Wasser trinken. 
Nach einer Weile läßt dürfen Sie gehen, Im Laby- 
rinth der Scheune gebt nach gewisser Zeit das Licht 
aus und Naga wird vertauscht - widerstehen Sie 
wieder mehrere Züge lang der Aufforderung, zu trin- 
ken, dann können Sie wieder ins Labyrinth zurück. 
Dort finden Sie sich mit der »Map« sehr einfach 
zurecht. Suchen Sie den Raum mit dem Schalter; 
legen Sie den Schalter und alle folgenden Schalter 
um. Sobald keine neuen mehr erscheinen, legen Sie 
alle Schalter nochmol um und drücken schließlich 
den leuchtenden Knopf, Unten befreien Sie Naga 
indem Sie sie NICHT angucken [auch keinen der 
Sätze anklicken, in denen versteckt das Wort »look« 
vorkommt) und mit den Manacles reden. 
Im Raum mit dem Spiegel schauen Sie einmal in den 
Spiegel, Ansonsten sollten Sie das Labyrinth nach 
einem Mörser und dem »Pestle« absuchen, In einem 
Raum finden Sie eine Metallplaffe am Boden; stel- 
len Sie sich drauf, um in ein anderes Stockwerk 



cR El 

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cft. 

7 

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o g io ii 




So lösen Sie die Aufgaben aus dem Matchstick- Puzzle 



»gebeamt« zu werden, 

Die »Door Ajar« nehmen Sie einfach und erholten 
so »A jar«. In dieses Glas stopfen Sie etwas vom 
»agony moss« aus dem Dungeon. Mit diesem Moss 
können Sie den Iron Tree loswerden. 

Fire Region 

Bitten Sie Naga, ihr Haar in ein »Bun« zu wickeln; 
dieses ist das Brötchen, mit dem Sie den Hot Dog 
verscheuchen können, nachdem Sie Senf (Mustard) 
hineingespritzt haben. Nehmen Sie das Stück Kohle 
mit und gehen Sie zurück in die Earth Region. Mit 
der Kohle können Sie jetzt einen Abdruck der Stein- 
platte machen; Papier glattstreichen, vor die Platte 
hängen und mit der Kohle darüber rubbeln. 
Wieder zurück beim Fireman benutzen Sie die But- 
tercup im Mörser, um Mehl zu erzeugen. Vom Fire- 
man erhalten Sie Feuerwasser, das Sie auch in den 
Mörser geben. Einmal kräftig rühren und den Teig 
in der Höhlung links neben dem Fireman aufbacken. 
Den Firecracker aus dem Teig werfen Sie in die Feu- 
erwand. Den Anker binden Sie an das Seil; fertig 
ist die Leiter, mit der Sie nach oben ins Freie klet- 
tern können. 

Water Region 

Nachdem Sie mit dem Troll geredet haben, gehen 
Sie erstmal über die Brücke, drehen den Wasser- 
hahn ab und nehmen den Schlauch mit. Den legen 
Sie unten in die Spüle, drücken den blauen Knopf 
links und drehen den Wasserhahn auf. Nun schwim- 
men Sie in den Brunnen und haben prompt den 
gesuchten Schlüssel. 

Von den drei Puzzle-Spielen, die Sie lösen müssen, 
sind die »Matchslicks« am einfachsten. Alle elf Lösun- 
gen finden Sie in der Abbildung. 

Der Com-Pewter 

Die Lösungen für alle Puzzles stehen zwar im Com- 
Pendium, hier ober die Reihenfolge der Buchstaben, 
die Sie in den offenen Zylinder legen müssen; S, D, 



P, E, 0, B, F, E und das T, welches Sie gor nicht hoben. Nehmen Sie den Tee 
von Fairway zu Beginn des Spiels. Schalten Sie donn den Com-Pewter mit dem 
Virus endgültig aus. 

Air Region 

Aus der Hütte von Ma nehmen Sie den Windsock und stopfen diese auf den 
Vent (mit dem Ball). Jetzt können Sie mit dem Orc-Jungen den Wogen repa- 
rieren und zur Seite schieben - darunter liegt das Segel. Mit dem Segel und 
dem Windbag von der Kreuzung kriegen Sie das Boot flott, Die Lösungen aller 
Rätsel des Ritters haben mit »Air« zu tun - manchmal aber nur dem Laut nach, 
wie beim ersten Rätsel, dessen Lösung »Error« ist. Do Sie beliebig viele Versu- 
che haben, machen diese Puzzles relativ wenig Arbeit. Sie arbeiten sich dann 
die Treppe bis zum Schild hoch, stecken dieses ein und gehen wieder zurück. 
Das Schild ist das Zeichen, auf welches Mo wartet, Wenn Sie Ihr das Schild 
geben, kriegen Sie den Trank, hinter dem die Orc-Frau her ist. Danach dürfen 
Sie nach Südwesten weiter. 

The Chasm 

Jeder will Sie davon abbringen, in die Chasm zu gehen; sie tun es trotzdem 
(ansonsten geht das Spiel nicht weiter). In der Chasm reden Sie mit der Wolke 
und ärgern sie, wos das Zeug hält; dann wird das Drachenfeuer rechtzeitig 
gelöscht. 

The Castle 

Zuerst suchen Sie den losen Mauerstein und drücken den dahinter liegenden 
Schalter. Um den Drachen in den Schlaf zu wiegen, fangen Sie die Grille mit 
dem Glas (Jar) ein, Dann können Sie ouf der anderen Seite über den Drachen 
steigen und das Abflußgitter mit der Brechstange öffnen. Stecken Sie auch die 
Schuppe ein. Im Abfluß müssen Sie die Schalter 1, 2 und 4 umlegen. Noch 
einem Gespräch mit Humpfrey gucken Sie einfach in die Hypnogourd. 

The Gourd 

Gehen Sie links am Zombie vorbei und öffnen Sie dos Kellerschloß mit dem Loc 
Pic. Im dunklen Keller tasten Sie nach dem »Key« und dem »Twine« (Zwirn). 
Mit dem Schlüssel öffnen Sie die Kellertür. Mit dem Twine binden Sie den Hebel 
an der Treppe fest und gelangen nach oben. Drücken Sie den Roten Knopf und 
nehmen Sie die Tabletten mit. Ziehen Sie das dritte Buch, um wieder an der 
Treppe zu landen. Benutzen Sie die Pillen mit dem Fensterglas und schnappen 
Sie sich den Cone. Damit machen Sie im oberen Stockwerk die Trapdoor auf. 
Jetzt müssen Sie nur noch verhindern, daß Kim den Preis erwischt: Werfen Sie 
das Schwert, um den Sieg des Dämonen E(A/R)th endgültig zu verhindern, 
Domit ist das kurze Spiel leider auch schon zu Ende, sieht mon vom Abspann 
ab. (bs) 




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Tips und Tricks rund um den PC 



■ apptiger PCI? 

Kaum hat man sich mit den Vorzügen 
und Tücken des VESA-Local-Bus-Stan- 
dards vertraut gemacht, kommt auch 
schon ein ominöser, neuer Local-Bus- 
Standard auf uns zugerollt: PCI. Ist das 
nun eine vorübergehende Modeer- 
scheinung oder wird Ihrer Meinung 
nach das Ding dem VESA-Standard den 
allzu frühen Todesstoß versetzen? Ist 
PCI schneller als VLB? 

(Herrmann Hochwind, Frankfurt) 

Um PCI geistern viele Gerüchte, und 
ein paar davon wollen wir gleich mal 
aus der Welt schaffen. Zum einen ist 
kein geringerer als Prozessor-Multi Intel 
höchstpersönlich der Initiator des PCI- 
Standards, was die Vermutung nahe- 
legt, daß es sich bei PCI wohl nicht um 
ein Windei handeln wird. Dazu ist Intel 
zu kapitalkräftig und hat zu gute Ver- 
bindungen zu diversen namhaften 
Hardware-Herstellern. Ab Weihnach- 
ten 1993 wird deshalb voraussichtlich 
eine Flut an PCI-PCs und Steckkarten 
über uns hereinbrechen, in der unserer 
Meinung nach der VLB-Standard in 
absehbarer Zeit untergehen wird. Wer 
aber glaubt, daß er mit einem Aus- 
tausch seinens VLB-Motherboards bil- 
lig zu einem PCI-Rechner kommt, der 
irrt. Denn: 

1. Sie müssen alle VESA-Local-Bus- 
Steckkarten verkaufen und sich die PCI- 
Varianten besorgen. 

2. Auf PCI-Motherboards befinden sich 
ISA- und PCI-Steckplätze (z.B. 3 PCI & 
5 ISA oder 4 ISA / 4 PCI). In die PCI- 
Slots passen aber wegen völlig unter- 
schiedlicher Steckerarten keine ISA- 
Karten (weder 8- noch 16-Bit)! Wenn 
Sie also mehr ISA-Steckkarten besitzen 
als ISA-Slots vorhanden sind, müssen 
Sie versuchen, PCI-Ausführungen der 



überzähligen Karten zu 
bekommen. 

3. Sie können alle Ihre SIMM- 
RAM-Module verscherbeln. 
Diese passen (derzeit) auf kein 
PCI-Mainboard. Statt dessen 
benötigen Sie RAM-Module im 
mechanisch wie elektronisch 
völlig unterschiedlichen PS-2- 
Format. 
Na dann: Fangen wir schon mal an zu 




likallcur 
ighscreen 

Ich möchte für euren Technik-Treff 
einen Tip beisteuern, der Besitzer von 
Highscreen-Rechnern sicherlich inter- 
essieren dürfte. Im März diesen Jahres 
kaufte ich mir bei der Firma Vobis 
einen Highscreen 486 DX/33. Dazu 
gönnte ich mir gleich eine Sound Bla- 
sler-kompatible Soundkarte namens 
»MasterBoomer«. Der Ärger ging aber 
erst los, als ich die »MasterBoomer« 
gegen eine Sound Blaster 16 ASP von 
Creative Labs austauschte. Ab diesem 
Zeitpunkt gab es massive Probleme mit 
X-Wing, Dune 2, Battle Chess 4000. 
Bei diesen Spielen blieb der Rechner 
plötzlich stehen! Dies passierte immer 
dann, wenn der Rechner auf die Fest- 
platte zugreifen wollte und gleichzei- 
tig Digitalsound ausgegeben wurde. 
Daraufhin setzte ich die Sound Blaster 
1 6 ASP auf einem anderen Highscreen 
486 DX/33 ein. Dort wiederholte sich 
das gleiche Spiel. Flugs brachte ich den 
Rechner zu Vobis zur Instandsetzung. 
Leider wurde dort der Fehler nicht beho- 
ben, sondern lediglich das BIOS auf die 
langsamsten Einstellungen gesetzt. 
Nun testete ich alle Karten in dem 
Rechner eines anderen Herstellers, 
und siehe da: dort gab es keine Pro- 
bleme. Der Wurm konnte also nur 
noch in der Hauptplatine meines Rech- 
ners stecken. Mit diesem Hinweis ver- 
sehen wurde das Gerät abermals zur 
Vobis-Filiale gebracht und von dort 
zum Hauptwerk nach Würselen 
geschickt. Als auch dort nichts ver- 
bessert wurde, tauschte schließlich die 
Filiale endlich die Hauptplatine mit 
VIA-Chips gegen eine mit OPTI-Chip- 



satz aus. Nun funktioniert alles zur 
vollsten Zufriedenheit. 
Der Tausch der Hauptplatine stellt in 
diesem Fall eine Garantieleistung dar, 
man sollte also auf diesem Austausch 
bestehen, solange man noch Garantie 
auf den Rechner hat. 

(Olaf Grzondziel, Berlin) 

Das ist sicher ein wertvoller Hinweis 
für alle Absturz-geplagten Leserinnen 
und Leser. Bitte vergewissern Sie sich 
aber, daß alle Software- und Hardware- 
Einstellungen korrekt sind, bevor Sie auf 
einem Austausch des Motherboards 
bestehen. In vielen Fällen sind nämlich 
wirklich falsch konfigurierte Karten 
oder schludrig programmierte Software 
Grund für so manchen Absturz. 
Ein Tausch der Mutterplatine in einem 
solchen Fall ist übrigens nur dann ein 
Garantiefall, wenn Sie sich beim Kauf 
des Rechners schriftlich zusichern 
haben lassen, daß dieser Computer mit 
Ihren Karten (jede genau angeben!) 
auch wirklich läuft. Beispiel: Ich kaufe 
diesen PC Modell XY unter dem Vor- 
behalt, daß er mit einer Sound Blaster 
16-Steckkarte der Firma Creative Labs 
einwandfrei zusammenarbeitet. 
Sonst ist ein Motherboard-Austausch 
immer Kulanzsache, sprich, Sie müs- 
sen Ihren Fachhändler oder Verkäufer 
schon recht lange löchern. Denn: Kein 
Computerhersteller kann und wird 
garantieren, daß sein Rechner mit jeder 
Stmi&arXe der Welt perfekt harmoniert. 

Hge und Pflege 

^i^BjPTle vorher einen C-64 und besit- 
ze seit kurzer Zeit einen 48&-PC. Nun 
hörte ich zu meinem Erstaunen, daß es 
bei PCs zwei unverzichtbare »Pflege- 
Vorschriften« gibt, deren Nichteinhal- 
tung ernste Folgen haben kann: 
1. Wenn man auf der Festplatte öfter 
Programme installiert und löscht, dann 
ist die Platte plötzlich voll, obwohl die 
Speicherkapazität noch lange nicht 
erschöpft ist. Das heißt: Durch 
Löschungen entstandene Zwi- 
schenräume werden nicht mehr 
beschrieben. Abhilfe soll ein »Sortier- 
/Um kopierlauf« schaffen, der alle Zwi- 
schenräume beseitigt und so Platz 



PC PLAYER 1/94 



schafft. Auf meinen 64er-Disketten 
entstanden solche Probleme nicht. 
2. Außerdem speichert der PC in 
irgendeiner Datei alle Abläufe mit Uhr- 
zeit und Datum. Wenn diese Datei voll 
ist, stellt er seine Arbeit ein. Darf das 
wahr sein bei einem so fortschrittli- 
chen Computer? 

(Richard Stahnke, Nettetal) 

Die Wahrheit liegt- wie so oft- in der 
goldenen Mitte. Wenn Sie eine Datei 
löschen, wird der von ihr belegte Platz 
auf der Festplatte natürlich auch brav 
wieder freigegeben. Das Problem ist 
nur, das in diesen Freiraum logischer- 
weise nur eine Datei reinpaßt, die nicht 
größer ist als die Gelöschte. Das 
Betriebssystem quetscht bei längeren 
Files soviel wie möglich in die Lücke 
und schreibt den Rest an andere freie 
Stellen. Dadurch wird zwar fast kein 
Platz verschenkt, aber das Laden einer 
solchen Datei dauert länger, als wäre 
sie in einem Stück geschrieben worden. 
Logisch, denn die Festplatte muß even- 
tuell fröhlich jedes Fitzelchen zusam- 
mensuchen. Abhilfe schafft der von 
Ihnen angesprochene Sortierlauf, der 
seit DOS Version 6.0 mit folgendem 
DOS-Befehl gestartet wird: 
DEFRAC 

Sie haben in diesem Programm die 
Wahl, nur zerstückelte Dateien zusam- 
menzufassen oder gleich sämtliche 
Dateien (auch an einem Stück) lücken- 
los hintereinander anzuordnen. Natür- 
lich dauert vor allem letzterer Vorgang 
ein paarMinuten (je nach Plattengröße, 
-geschwindigkeit und -zustand), doch 
Sie werden anschließend von einer 
ungeahnt flotten Platte überrascht - 
wenn Sie dieses Großreinemachen 
noch nie oder sehr selten ausgeführt 
haben. Alle paar Wochen tut's schon 
gut und zeigt einem ganz nebenbei 
auch 5chäden in der Dateistruktur oder 
auf der Plattenoberfläche selbst auf. 
Größere ungenutzte Speicherblöcke 
entstehen jedoch gerne bei Programm- 
abstürzen unter DOS und vor allem 
Windows, wenn kurzfristig als belegt 
gekennzeichnete Stellen (Temporärria- 
ten) auf der Platte als Folge des aprup- 
ten Programmendes nicht mehr freige- 



PAS 




ComputeTspiete Mnd Software 




Gortenslr. 11, 63868 Groäwollstrjdf 


fetrfÖWK/24833 Fax; 2484 




MG-FR: 14-lH, SA: 10-151. 




: Yersimdliosfehliigi. NN-Gsb.;: 
m h Vork. (bar- jCi:D»; 9,90 






Ausland auf Anfrage! 




: Selbitabhotuna mögtkh, 
"Mtfc lajefc VereTnl],!; 




Irrtum U. Druckfehler vorbahnite" 




wKluS noch nieni vWiiigW! : 




tnhL-r Mut lonfll Pool 1, DH 


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Darhlnnds, DH 
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/Jimmy W. Snooler, lan« raid J, 

Co. ' Drive., Popoloir: T 


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Goliwny 2 - Homewurid, E 








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Irgend of Kyrandia 2, DV 


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MTohl 1 ItagltS.DV 
NHl Hotkty, DH 


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One Step 9eyond, DH 
Frehiilor* i DH 






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Srttdo»nrldi, DV 




Simon 1hl Sorlsr w. DV 








Space K,il!,, DH 




Speed Rarer, Dh 
•oddlers, DH 




Sttr (onlrol 5, DH 


IB.vS 




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Sinke Conmondsr, DH 




Slrar^Wd, DV 




luper Couldran, DH 




if nrllai.s, SV 

The Cartoon«, DH 


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UhÄ^rwnld! DH 


n'.ii 


Woyne's World, DH ' 


fW,1S 


WU'i Voyage, DV 


. . 


Wir«, Co-nnnde. I i S*P, UV 




X-Winrj, DH 





Dudek Soft- 
und Hardware 

Sharewareprogramme aus 
allen Bereichen ab ,,-DM 



CD ROM 




SW Explorer 


139.- 


Mega Rom CD 3 


65.- 


German only Vol.1 


56,- 


Seleclware 5.2 


35.- 


DTP Dream Dlsk 


199,- 


Game Master 2 


65,- 


Sport Aimanac 


179,- 


Deut. PD ROM Vol.2 


65,- 


Wind. Shareware 93 


65- 


Night Owl's 10 


65- 


Microsoft Dinosaurier 


149.- 


7th Guest OEM 


79,- 


Erotik CD 


45,- 


PC Karaoke in. Mikro 


288.- 


Fußball Bundesliga 


69,- 


Wing Commander II 


129,- 


u.v.m. 





Katalogdiskette 3,-DM 
(Briefmarken, Bar) 
Erotik nur gegen 
Altersnachweis! 

Wurmbergsfeld 17 

57072 Siegen 
Tel: 02 71/374355 



geben werden. Solche schlummernden Speicherkapazitäten 
deckt folgender DOS-Befehl auf: 
CHKDSK/F 

Probieren Sie ihn aus - jede Woche einmal, und zur Sicher- 
heit nach jedem Absturz {vorher einen Computer-Neu- 
start/Reset ausführen!). Wenn er nur diverse Statusmeldun- 
gen bringt, ist alles in Ordnung. Findet er jedoch verlorenen 
Speicherplatz (Cluster, Sektoren), dann fragt er voreiner Frei- 
gabe (Löschen! dieser Blöcke brav nach, ob Sie diesen Daten- 
müll eventuell gerne in einigen Sicherungsdateien gespei- 
chert haben wollen. »Ja« empfiehlt sich zum Beispiel nach 
einem kapitalem Absturz, bei dem wichtige Textdaten ver- 
lorengegangen sind. Diese finden Sie mit etwas Glück in 
dieser Datei anschließend wieder. 



Co- 



D-ROM gesucht, Windows getunt 

1. Ich möchte mir zu Weihnachten ein internes CD-ROM- 
Laufwerk leisten. Da ich eine Pro Audio Spectrum 1 6 Sound- 
karte besitze, möchte ich es an diese gerne anschließen. 
Wenn ich alles richtig verstanden habe, benötigt man dann 
keinen extra Controller. Im Handbuch der PAS 16 steht, 
daß man ein SCSI-Laufwerk braucht. Was bedeutet das, und 
welche Modelle können Sie mir empfehlen (möglichst 
Double Speed, PhotoCD / Multisession, ohne Caddies)? 

2. Bei der Arbeil mit einigen Windows-Programmen (zum 
Beispiel WinWord 2.0) arbeilet meine Festplatte einige 
Sekunden lang (zu erkennen an dem leuchtenden Lämp- 
chen und den Plattengeräuschen). Ich bewege aber weder 
die Maus, noch gebe ich etwas ein oder mache sonst irgend- 
was. Woran liegt das? (Tim Obmann, Rüsselsheim) 

Zur ersten Frage: ein SCSI-Laufwerk ist ein Laufwerk mit 
SCSI-Schnittstelle. Das heißt: die Daten Verbindung von Ihrer 
Soundkarte zum Laufwerk und dessen Schnittstelle muß der 
SCSI-Norm genügen. In unserem Sonderheft »CD Player« 
haben wir vier topaktuelle CD-Laufwerke mit Doublespin- 
Technik getestet. Davon verfügt eines über die von Ihnen 
benötigte SCSI-Schnittstelle (Toshiba XM-3401 B). Dieses 
Laufwerk ist in puncto Geschwindigkeit der Testsieger, 
akzeptiert aber nur Caddy-verpackte CD-Scheiben. Wenn 
Sie CD-Schubladenkomfort (motorbetrieben sogar) wün- 
schen, sollten Sie sieb mal das Mitsumi FX-001 D ansehen. 
Das können Sie zwar nicht an Ihre Soundkarte anschließen, 
doch dafür ist ist ein paar Hunderter bil- 
liger als das Toshiba, immer noch ganz 
flott und bringt seine eigene Controller- 
Karte gleich gratis mit - für die Sie aber 
einen Steckplatz opfern müssen. 
Warum Windows wie wild werkelt, 
obwohl Sie doch gar nichts eintippen 
oder anklicken, ist keine Hexerei. Bei 
Computern mit relativ wenig Speicher 
(1 bis 4 MByte) kann Windows nicht 
alle eigenen Programmteile und zudem 
noch voluminöse Softwarepakete vom 



Brennt Ihnen eine Frage zu 
den Mysterien der PC -Tech- 
nik auf der Zunge? Versiegt 
Ihre Spiele-Lust im Hard- 
ware-Frust? Dann schreiben 

suchen, Ihnen praxisnah zu 

helfen. 

Hier die genaue Adresse: 

DMV Verlag 

Redaktion PC PLAYER 

Stichwort: Technik-Treff 

Gr über straße 46a 

85586 Poing 



Schlage eines WinWord 2.0 gleichzeitig im RAM-Speicher 
unterbringen. Deshalb lagert es von Zeit zu Zeit (und zwar 
wenn gerade Zeit ist, Sie also scheinbar nicht mit dem Com- 
puter arbeiten) selten benötigte Programmsegmente auf die 
Festplatte aus. Dieselanden im sogenannten »Swapfile«; Art 
und Größe dieses virtuellen Speichers können Sie übrigens in 
der Systemsteuerung unter »386 erweitert« einsehen und ein- 
stellen. Erst ab 8 MByte RAM »swappt« Windows so selten, 
e nicht mehr merklich bei der Arbeit gestört werden. 




oderne Sklaverei 

r Zeit haben mir meine Eltern eine Festplatte von 
Ihrer Reise mitgebracht. Es handelt sich dabei um eine 
Western Digital mit der Bezeichnung Caviar 1210. Ich habe 
diese sogleich gegen meine ältere Festplatte ausgetauscht 
und alles lief ohne Probleme. Nun hat mich ein Freund daraf 
aufmerksam gemacht, daß ich doch meine alte Platte (eine 
Seagate) als »Sklave« benutzen und damit zusätzlich ein- 
bauen und nutzten könnte. Nun habe ich aber keine Unter- 
lagen darüber, wie ich diese Master-Slave- Konfiguration 
einrichten muß - welche Jumper muß ich setzen oder ent- 
fernen? (Lars Sundorf, Berlin) 

Prinzipiell ist es bei allen Festplatten mit IDE-Schnittstelle 
(AT-Bus) möglich, zwei Stück gleichzeitig in einem PC zu 
betreiben. Das vom IDE-Controller kommende 40adrige 
Kabel muß dazu drei Steckverbinder besitzen, wovon der 
eine logischerweise an die Controllerkarte kommt, die bei- 
den anderen stecken Sie an die zwei Festplatten (welche 
Platte an welchen Stecker kommt, ist egal). 
Nun bestimmen Sie eine Platte, die Sie zum Master machen 
wollen. Sie wird später das Laufwerk C: sein, also die Plat- 
te, von der gebootet wird. Deshalb sollten Sie die schnelle- 
re und größere der Harddisks mit dieser Position beglücken. 
Suchen Sie auf deren Platine (an der Festplatten-Unterseite) 
einen Jumper (Steckstifte), der mit einer der folgenden 
Bezeichnungen markiert ist: M (Master), MA (MAster) oder 
SP (Slave present). Stecken Sie einen passenden Jumper 
(Steckbrückchen) auf diese Pins. 

Auf der Elektronik des Slave-Drives müssen Sie nach einem 
Jumper Ausschau halten, der mit S (Slave), SL (SLave) oder 
MP (Master present) betitelt ist und auf diese Stifte einen 
Jumper setzten. Achten Sie bitte darauf, daß ein Laufwerk 
niemals sowohl auf Master- als auch auf Slave-Betriebgejum- 
pert ist. 

Nun rufen Sie das CMOS-Setup Ihres PC auf und tragen bei 
Laufwerk C: die Daten des Masters und bei Laufwerk D: die 
der Slave- Platte ein. Werte speichern und testen - wenn's nicht 
klappt, können Sie eventuell noch andere Jumper-Stellungen 
(nur an dem Jumper-Block, der auch die Master/S lave-Jum per 
enthält) versuchen - aber manche Platten-Kombis können ein- 
fach nicht miteinander. Fragen Sie vor der endgültigen Kapi- 
tulation aber doch mal beiden Plattenherstellern nach, ob die 
Ihnen nicht ein Datenblatt Ihrer Festplatten zusenden könn- 
ten. Das hilft eventuell auch weiter. (ts) 




Sie wollen Ihre 
Meinung über PC 
PLAYER loswer- 
den oder sich zu 
anderen Themen 
rund um den Com- 
puter lautstark 
äußern? Unsere 
Briefecke ist das richti- 
ge Forum für den mittei- 
lungsbewußten PC-Besit- 
zer. Schreiben Sie bitte an 
den DMV-Verlag, Redak- 
tion PC PLAYER, Gruberstr. 
46 a, 85586 Poing. 



Reiner Luxus 

Wie haltet Ihr es mit der Bewertung von »Deluxe«- und 
Nachfolgespielen (z.B. Monkey Island 2, Railroad Tycoon 
Deluxe)? Streng genommen müßte es sich bei vielen Bewer- 
tungen von solchen Fortsetzungen negativ auswirken, da 
Story und einige grundlegende Ideen vom Vorgänger über- 
nommen werden. (Markus Palder, Schwebheim) 

Eine Abwertung wegen mangelnder Originalität gibt es nicht. 
Wäre ja auch mäßig logisch, eine verbesserte Version zu 
bestrafen, die mehr Spaß macht als der Vorgänger. Gerade 
bei Fortsetzungen handelt es sich in der Regel um sehr eigen- 
ständige Programme; wir würden Monkey Island II keines- 
falls als »Abklatsch« von Monkey Island sehen. 

Einmal querbeet 

Ihr habt ein sehr vernünftiges Seitenlayout. Einerseits ist es 
modern und aufgelockert, andererseits geht mit Euch nicht 
der Gaul durch (lila Schrift auf blauem Grund mit einem 1 
Grad schräg gestellten, kursiv gedruckten Text zeigt doch 
erst die Möglichkeiten des benutzten DTP-Programms auf!). 
Zudem haltet Ihr Euer Design recht konsequent durch. 
Ihr habt einen vernünftigen Kompromiss zwischen reiner PC- 
Spielezeitung und anderen The- 
mengefunden. Die Spieletests sind 
ausführlich genug, es könnte nur 
etwas intensiver auf Shareware- 
Spiele eingegangen werden, aber 
das ist zu verkraften. Unterstützen 
möchte ich auch, daß Ihr die Leute 
davor warnt, zuviel im PC zu 
ändern. Da ich seit einer Zeit 
nebenbei bei einem Computerge- 
schäft arbeite, kann ich mich über 



Was Sie schon immer über PC Player 
wissen wollten: Wenn die Redakteur- 
Betreuung Ihr dazu Zeit läßt, bildet 
sich Bobs Schwaiger mit einem kompe- 
tenten Fachmagazin weiter. 




die dümmsten Fehler von Kunden nicht mal mehr wundern 
(was jedoch mehr über die unausgegorene Technik des PCs 
als über die Intelligenz der Verzweifelten sagt). Und solan- 
ge ihr die Anzahl dieser Artikel variabel haltet, also nursovie- 
le Seiten dafür verwendet wie die wichtigeren Spieletests 
übriglassen, sind die Beiträge okay. 

Eine Eurer stärksten Seiten ist die Geschwindigkeit, mit der 
Ihr Komplettlösungen präsentiert. Dafür verdient Ihr einen 
ganz dicken Kuß, den Ihr Euch bei Babsi abholen könnt. Die 
Kurztips sind auch noch zu begrüßen; jedoch warne ich 
davor, Fragen von Lesern zu veröffentlichen, da deren Pro- 
bleme bei einem Spiel zu speziell sind und die Antworten 
viel zu lange auf sich warten lassen. 
Die strikte Trennung von Beschreibung und Kommentar ist 
außerordentlich wichtig und auf jeden Fall beizubehalten. 
Daß mehrere Redakteur bei wichtigen Spielen kommentie- 
ren, ist sinnvoll und die »fehlenden« Wertungsfotos lobens- 
wert; humorvoll muß ja nicht lächerlich heißen. Der Wer- 
tungskasten ist gut, nur sollten solche Böcke wie die feh- 
lenden Angaben zum Kopierschutz von Lemmings 2 nicht 
zu oft geschossen werden. Der Kasten sollte jedoch noch 
um die Punkte der Kompatibilität zu DR-DOS und OS/2 
erweitert werden. Der Kasten »Im Wettbewerb« ist eine gute 
Idee, die Punktezahl gut nachvollziehbar, auch wenn mir 
X-Wing z.B. besser als Wing Commander II gefällt. Das 
Wichtigere ist jedoch, daß ich am Test erkennen kann, ob 
mir ein Programm zusagt oder nicht. 
PS: Keine neuen Strategie-Genres, die Spiele sind ähnlich 
genug. Bestes Beispiel: Ich mag sie alle nicht! 

(Oliver Rauh, Dormagen) 

Pauschaler Dank für die Mischung aus Streicheleinheiten 
und konstruktiver Kritik. Wir würden wirklich gerne mehr 
gute Shareware-Spiele vorstellen, aber wirklich empfeh- 
lenswerte Neuerscheinungen wachsen nicht gerade auf den 
Bäumen. 

Fuchs, Du hast die Disk gestohlen 

Wer hat die PC Player- Diskette aus dem Heft 1 1/93 gestoh- 
len? Da wird doch Herrn Werner in der selben Ausgabe auf 
Seite 48 einfach das Wort abgeschnitten! 
Und über ein Poster in der Mitte des Hef- 
tes würde ich mich riesig freuen. 

(David Aeppli, CH-Fällanden) 

Die wirklich guten Spiele-Demos neigen 
dazu, mehr Platz zu verschlingen, als eine 
HD-Diskette bieten kann. Nicht zuletzt 
unter dem »Value for money«-Faktor 
haben wir als Disketten-Alternative CD 
Player veröffentlicht: Für 19,80 Mark 
gibt's hier über 150 (!) Schnupperversio- 
nen + Shareware-Highlights + Wertungs- 
Datenbank + Update-Patches + Video- 
Clips - wer will da klagen? 



PC PLAYER 1/94 




Thomas »Sprachlos« Werner wurde lediglich 
Opfer eines DTP-Fehlers; der schuldige Layou- 
ter ist nach Brasilien geflüchtet. Postersind 
nicht geplant. 

Origin, die bösen Buben 

Bevor meine Kritik kommt, erstmal ein Lob 
vorweg: Ihr versteht Euer Handwerk! Im Vergleich mit Eurer 
Zeitschrift kann man über die vielen anderen kunterbunten 
Teenie-Game-Blätter nur müde lächeln. Ein sachlicher und 
kompetenter Stil ist eine angenehme Abwechslung, und 
darum stört mich das »Sie« auch überhaupt nicht. 
Nun aber zur Sache: Manchmal könnte man meinen, Eure 
gesamte Reaktion trägt goldene Uhren, gesponsert von Ori- 
gin. Deren Machenschaften werden bei Euch für meinen 
Geschmack etwas zu gut bewertet, wie auch das aktuelle 
Privateer. Es ist ein nettes Spiel, ohne Frage. Aber es bietet 
absolut nichts Neues. Wo ist die pompös angekündigte Super 
VGA-Grafik? Raumkampf mit einigen Verbesserungen über- 
nommen von Wing Commander II, Storydesign ähnlich wie 
Strike Commander, Handeln (wenn auch lange nicht so kom- 
plex) übernommen von Elite. 

Mag Origin Vorreiter in der Entwicklung neuer High-Tech- 
Spiele sein, sollten sie sich auch mal mit der Ausnutzung 
der Standards beschäftigen, anstatt diese immer weiter hoch- 
zuschrauben (ich kann meinen 486-DX33 schon bald in die 
Tonne treten). Mal ehrlich, welcher Windows-Anwender 
ohne jegliche Spiele-Allüren brauchte schon einen 486- 
DX66? Neue Ideen kann man auch mit weniger MBytes und 
MHz umsetzen, das zeigen z.B. »Comancbe« und »Alone 
in the Dark«. Erinnern wir uns: Wurde der C 64 nicht bis ins 
letzte ausgenützt und ließ er nicht jede EGA-Grafik blaß aus- 
sehen? Auch der Amiga wurde bis an seine Grenzen gepusht. 
Mir soll niemand erzählen, daß Vergleichbares auf kleine- 
ren PCs nicht möglich ist. Wenn aber niemand Origin kri- 
tisch auf die Finger klopft, brauchen wir wohl bald alle einen 
Pentium. (Bernd, Bremen) 

Origin kann sich hohe Hardware-Anforderungen nur so 
lange leisten, wie es genügend Leute gibt, welche die Spie- 
le dann auch kaufen - bislang geht die Rechnung wohl auf. 
Und in der Abteilung »Widerspruch«: just damit Privateer 
auch auf kleinen 486-Systemen noch spielbar ist, hat Ori- 
gin darauf verzichtet, die 3D-Sequenzen in Super VGA dar- 
zustellen. 

Die goldenen Uhren mußten wir übrigens nach den weni- 
ger freundlichen Tests von Origin-Titeln wie »Wing Com- 
mander Academy« und »SHver Seed« wieder zurückgeben 
-das Leben ist hart. 

Da hört der Spaß auf 

Der Anlaß meines Briefes ist Ausgabe 1 1/93 der PC Player. 
In dieser machen sie eine wirkliche dumme Bemerkungen 
über den Amiga, ich zitiere: 
Seite 10, mittlere Spalte: »...halbwegs schneller Amiga 



1200«. 

Seite 16, linke Spalte: »...grenzenlose Vertrauen in den 
Amiga verloren...«. 

Seite 26, lila Kasten: »...mit Amiga '93 (Urg!)...« 
Ich frage mich, welcher Teufel hat Sie geritten, so über den 
Amiga herzuziehen? Sind denn PC-User etwas besseres als 
Amiga-User? Oder sind Sie als PC-Spieletester durch mitt- 
lerweilezahlreichere und im Schnitt gute Software gar abge- 
hoben, wie so manche arrogante Politiker gegenüber dem 
Steuerzahler und sehen dadurch überheblich auf den Amiga 
herab? 

Der Amiga ist keineswegs so schlecht, wie Ihre, ich muß es 
nochmals wiederholen, dumme Bemerkungen glauben 
machen wollen! Zumal der Vergleichsmaßstab, den ich 
Ihnen mal unterstelle (Amiga 1200- PC 486/33), sehr hinkt. 
Vergleichen Sie bitte einen 486/33 mit einem Amiga 4000 
mit 68040-Prozessor und Sie werden es erleben, daß Ihr 
486er gar nicht mehr so toll ist. Die Computerlandschaft 
würde wirklich ärmer aussehen, wenn es den deutlich flot- 
teren Amiga nicht mehr gäbe. (Gerd Lange, Stuttgart) 

Der arme Lenhardt wollte mit seinem »Urg!« nur andeuten, 
daß der Amiga-Aspekt der Messe für PC-Besitzer wohl rela- 
tiv uninteressant ist. Mit dieser harmlos-törichten humori- 
stischen Einlage sollte kein heiliger Krieg angezettelt wer- 
den. Und daß ein Amiga 1200 nur »halbwegs« schnell ist, 
bestätigen Sie indirekt mit dem Verweis auf den Amiga 4000. 



diesen Monat wollen wir wie- 
r Auszüge aus den »elek- 
Leserbriefen 
icken, die uns über den 
Modem- Briefkasten des On- 
line-Dienstes CompuServe 
icht haben. Mails errei- 
chen unseren Boris »Baud« 
Schneider unter der C IS- Num- 
mer 71333,2206. 
Übrigens können uns auch 
Benutzer des weltweiten 
Systems »InterNET« erreichen. 
Dazu senden Sie einfach eine 
persönliche Mail an »71333, 
2206@compuserve.com«, um 
direkt den Postkasten von 
Redakteur Boris Schneider zu 
erreichen. Spieletips können 
wir leider aus Zeitgründen 
nicht geben; Fragen nach dem 
»Großen Wutz in Level 7« sind 
also auch per E-Mail zweck- 
los. 

Hallo, verehrte PCP-Redak- 
teure, bin jetzt auch bei Com- 
puServe dabei. Ich bin 34 
Jahre alt (also schon ein Gruf - 
ti im Vergleich zu Eurer Haupt- 
leserschaft) aber trotzdem ein 
begeisterter Player [fast aus- 
schließlich FlugSims). Hab' 
einen 486DX50 (deswegen 
leider kein Locol Bus) und 




überlege mir, ob ich vielleicht 
eine vernünftige VGA-Karte 
kaufen sollte. 

(Woerner Juergen, 
CIS 73064,571) 

In einer der letzten Ausgaben 
habt Ihr über CompuServe 
berichtet. Am Ende stand 
Deine Nummer, die ich einfach 
mal ausprobiere. Ein paar 
Anregungen für Euer Magazin 
habe ich auch: Ich finde es gut, 
wenn ausgiebig auf einzelne 
Tests eingegangen wird. 
Die Antwortseite zu Proble- 
men mit Hardware sollte auch 
ausgeweitet werden, dal ich 
die PC Player oft Leuten emp- 
fehle, die gerne spielen und 
von der Hardware kaum 
Ahnung haben. Somit erhal- 
ten diese Leute doch kleine 
und verständliche (großes 
Lob!) Einblicke in den grauen 
Kasten. Deine Artikel, in dem 
es um Hardware- Angelegen- 
heiten geht, sind gutgeschrie- 
ben, so auch der Beitrag über 
das BIOS- Setup. Ich wünsche 
mir noch mehr Beiträge über 
solche Sachen. 

(Olaf, chaosok@informatik. 
fh-augsburg.de) 



9 VIDEO KILLED THE RADIO STAR 

9 Die Musikindustrie entdeckt das Medium Computer. 
Während Peter Gabriel die »interaktive« Version seines 
»So«-AI bums vollendet, ist das erste CD-ROM mit Herbert 
Grönemeyer fast fertig. Neben den Audio-Tracks seines 
letzten Albums bietet 
die PC-Fassung 

Videoclips und andere 
Goodies. Nächsten 
Monat hören wir in 
die Computer-Geh- 
versuche der Rock- 



m OUT OF 
• MEMORY 



i_f 



4? 







Hau rein, Herbert: Macht das CD-ROM bald MTV 
überflüssig? 



Ohne dicke RAM- 
Reserven bekom- 
men Sie heutzutage 

kaum ein Spiel mehr zum laufen. Um EMS, 
Ti X M S & C o. unkompliziert einzusetzen, greift 
man am besten zu einem £«^dj£rmanager- 
Programm. Welche RAM-Techniken sollten Sie 
anwenden, um auch beim nächsten 4-Moga- 
Minimum-Spieleepos nicht um die entschei- 
denden Bytes zittern zu müssen? Unser Grund- 
lagenartikel gibt konkrete Tips, wie Sie Ihren 
RAM-Haushalt unkompliziert und effizient 
verwalten können. 



J 






Ze PP ^* er n T M 



PLAY IT AGAIN 

Der Redaktionsschluß für diese Ausgabe war ein 
echtes Vergnügen: In den letzten Tagen vor der endgültigen 
Deadline flutsch- 
ten die Weih- 
nachts-Neuheiten 
in rauhen Mengen 
durch. Nicht allen 
Titeln war das 
Glück beschieden, 
noch berücksichtigt 
3B9> zu werden - doch 

-<.. Soielt sich das 3D- die nächste PC Play- 
Terminator Rompage. Spi^s y 

Aetionprogramm so gut, wie es au ef kommt bestimmt. 

ersten Blick aussieht? 



Sie können in Ausgabe 2/94 ganz sicher mit Tests 
folgender Titel rechnen: Subwars 2050 
(Microprose simuliert sich unter Wasser was 
zusammen), Bloodnet (Nochmal Microprose; 
diesmal mit der erstaun- 
chen Genremischung 
Vampir-Rollenspie! + 
Cyberspace- Adventu- 
re), T.F.X. (Oceans 
Versuch einer 

europäischen Ant- 
wort auf »Strike 
Commander«), 
Zeppelin (Hi- 
storisch akkurate 
Wirtschaftssimu- 
lation von Ika- 
ibath m' 1 * sei" eo rjon ^ Terminator 
Rampage (3D- 
Action von Bethesda - Kon- 
kurrenz für »Shadow Caster«?) und die erste 
Zusatzdiskette für Syndicate (Wir freuen uns schon auf 
ein gründliches Austesten des 
neuen Netz werk- Modus). 




„ meisten * 



Wk\ 




All dies und viele weitere 
Spieletests, Tips, News 
und Features rund ums 
PC-Entertainment warten in 
vier Wochen auf Sie. 




m} 



irf 



Bloodnet: Was haben Vampir 
21. Jahrhundert verloren? 



Viel Spaß mit Ihrem PC bis zum 
nächsten Monat! 



PC PLAYER 2/94 erscheint am 12. Januar 





GARANTIERT NICHT 

FRAUENFEINDLICH... 

In einem Zwiespalt der Gefühle befindet sich 
offensichtlich die »Strip Poker CD« von CDV. 
Während der Sinn eines solchen Programms 
ebenso offensichtlich ist, wie die lockenden 
Texte (»Such dir eine aus«), macht uns das 
Kleingedruckte darauf aufmerksam, daß es sich 
keinesfalls um was Schweinisches handelt- wie 
beruhigend! Die Pressemitteilung geht sogar 
noch weiter. Ori- 
inalzitat: »Wir 
weisen Sie darauf 
hin,daßdieBilder 
auf dieser CD- 
ROM sorgfältig ausgesucht wurden und 
in keinem Fall etwas mit Pornographie oder 
»frauenfeindlicher« Darstellung zu tun 
haben«. Wer's glaubt... 

HITS VERKEHRT 

Die Kollegen von der »TV Spielfilm« verstehen 
sicherlich auch Humor -deren letzte Hitpara- 
de der Computerspiele war nämlich unfreiwil- 
lig komisch. Sieht man mal von »Strike Cozan- 
der« ab, haben die Jungs 
das Kunststück fertig 
gebracht, jedem Spiel 
die falsche Firma zuzu- 
ordnen. Kann jedem mal 
passieren. 





GROS5ES 

HANDICAP BEI DER 
GRAMMATIK 

Die Packung von der »Nick 
Faldo Championship«-Golfsi- 
mulation spricht eigentlich für 
sich. Unser Lieblingszitat: 
»Vögel und andere wilde Tieren 
- wir lassen gerade unseren 
Redaktions-Wellensittich auf 
Einbrecher abrichten. 

WIR GELOBEN BESSERUNG 

Glupschaugen kriegen in dieser Branche 
eigentlich nur die Bösewichter, wenn der Held 
ihnen eins überbrennt. Humor beweist hinge- 
gen Geschäftsführer Andrew Hewson von 21 st 
Century. Er ließ sich beim Auswerten der Regi- 



DIE LETZTE TOP 5-L1STE 



Battlechess ist mega-in. Nach dem Terminator und Luke 
Sky walker basteln pfiffige Programmierer an weiteren neuen 
Schach- Varianten. Hier unser exklusiver Blick in die Entwick- 
lungslabors: 

Platz 5: SYSTEM-CHESS. IBM spielt gegen Microsoft. Der 
Gewinner kriegt die größeren Marktanteile für sein Betriebs- 
system. Erhältlich als OS/2- und Windows NT-Version. Benötigt 
32 MByte RAM, SCSI-CD-ROM und viel Geduld. 
PLATZ 4: UNDENSTRASSEN-CHESS. Mutter Beimer endlich mal 
als Dame. Darauf haben Undenstraße-Junkies schon lange 
gewartet. 

PLATZ 3: FUGHT SIMULATOR-CHESS. Falcon gegen Airbus. Mit 
spektakulären Crash -Grafiken - A 320 fällt auf E7, Cessna 
explodiert auf BS, Gunship knaift auf ES in einen Berg. 
PLATZ 2: COLA-CHESS. Pepsi gegen Coro Cola. Verzögert sich 
wegen Uniprogrammierung der Pepsi-Figuren. Michael 
Jackson als König muß leider ausgetauscht werden. 
PLATZ 1 : KINGS QUEST CHESS: König Graham und Prinz Alex- 
ander gegen die versammelten Kings-Quest-Bösewichter. 
Noch bester Sierra- Manier werden die Regeln etwas unlogi- 
scher gemacht. So darf Dienstags der Läufer nicht geschlagen 
werden. Warum? Steht so im Handbuch {das damit gleichzei- 
tig Kopierschutz ist). 




O Eishockey Manager 
© Strike Cozander 
O Desert Strike 
O X-Wing 
ö LemmingsII 



strierungskarten von »Pinball Dreams« fotografieren. Die 
Käufer hielten sich nämlich mit Flüchen nicht zurück - der 
gnadenlose Kopierschutz (Selbstzerstörung nach drei Instal- 
lationen) war dem ehrlichen Kunden 
wohl doch zuviel. Andrew beweist 
auch, daß er nicht nur dumm gucken, 
sondern auch schnell handeln kann: 
Alle neuen Pinball Dreams lassen 
_ sich jetzt so oft installieren, wie das 
— ■ Herz begehrt. 

THAT'S MULTIMEDIA! 

Schon oft haben wir uns auf dieser 5eite gefragt, was Mul- 
timedia eigentlich ist. Die Antwort des Monats gibt uns das 
CD-ROM-Magazin »CD View«, das unter anderem auch 
Video-Tips für Kleinkinder (»Surf Ninjas« - da rollen sich 
einem die Zehennägel auf) enthält. Daß Multimedia was mit 
der Vermengung von Bild und Ton zu tun hat, erfahren wir 
in der Plattenkritik zu »Harmonica Mundi« von Eberhard 
Schoener; die CD erhält das Prädikat »farbenfroh«, was ähn- 
lich sinnvoll ist, wie 
einem Bild von Picas- 
so das Prädikat »laut« 
zu verleihen. Das wird 
nur von der Bespre- 
chung einer CD von 
»Hannah« gesteigert - 
langsam beginnen 
auch hartgesottene 
Verkäufer von CD- 
ROMs den Glauben Simone aus Österreich, bitte melden! 
i .-■ . , i Deine Stimme müssen wir unbedingt 

an den Sinn von Mu - ■,-„ , . . . _ T 

hören, nachdem wir eine Tonprobe 
timedia ZU verlieren. von Hannah genießen kannten... 




Endlich ist sie da! Orchid SoundWave32, 
die erste Soundkarte mit Wave Table und 
Digitalem Signalprozessor (DSP) weckt Ihre 
Sinne wie keine andere Karte, insbesonde- * 
re keine der herkömmlichen 8-Bit oder 16- 
Bit Karten mit der antiquierten FM-Technik. 

SoundWave32 - das ist, als ob Sie vier . ' 

und mehr Karten in einer haben: Sound- i * 
Blaster/AdLib, Windows Sound System, [ - 
Roland MT-32 Synthesizer, General MIDI 
und außerdem ein MPU-401 MIDI Interface. 

Die SoundWave32 bringt eine neue Dirnen- *|Ftj 
sion der Realität in Ihre Spiele und ein- - 

drucksvolle Durchschlagskraft für Ihre 
Präsentation, denn die SoundWave32 , 
unterstützt im Kombi-Mode verschie- 
dene Sound-Standards gleichzeitig. I 

Die SoundWave32 erhalten Sie komplett 

mit Lautsprechern, Mikrophon, Hi-Fi Ka- '*• 

bei und drei Software-Paketen (Sound f 

Impression, Actionl, Wired for Sound). I , 

Außerdem von Orchid: I 

GameWave32 und Double-Speed CD-ROM 
Laufwerk CDS 3110 mit Audiotasten und 
"Power Saving Laser". 

20 MIPS Prozessorleistung 

und 8 MBits Musik und 

Effekte warten im 

Wave Table darauf, /t/7//\~l 

den Sound Ihres PC lrUr[ 
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